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	<title>Schwaren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bibonius: typo</title>
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		<updated>2025-02-07T09:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwaren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sware&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swarer Penning&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;schwerer Pfennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Miller (Verwaltungswissenschaftler)|Manfred Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Münzen und Medaillen von Hamburg und Bremen&amp;#039;&amp;#039;. BoD - Books on Demand 2020, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;gravis denarius&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dickpfennig&amp;#039;&amp;#039;) war die Bezeichnung eines in Nordwestdeutschland ([[Erzstift und Herzogtum Bremen|Erzstift Bremen]] und [[Westfalen]]) verbreiteten zweiseitig geprägten [[Pfennig]]typs. Der Sware, so die niederdeutsche Bezeichnung, wurde im 14. und 15. Jahrhundert vor allem in Westfalen geprägt. Seine zeitgenössische Bezeichnung  &amp;#039;&amp;#039; sware penninge&amp;#039;&amp;#039;  sollte ihn vom einseitig geprägten [[Brakteat|Hohlpfennig]], genannt &amp;#039;&amp;#039;hole penninghe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;levis denarius&amp;#039;&amp;#039;, unterscheiden. Die Hohlpfennige standen zum frühen Swaren in einem Wertverhältnis von drei zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bremen und Oldenburg gab es das Nominal bis 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Swaren wurden zunächst in großer Menge von den Bischöfen von Münster geprägt. Einer dieser Münzherren, Florenz von Wewelinghofen (1364–1379), war sogar Namensgeber einer Münze. Seine Swaren wurden „Wewelinghöfer“ genannt. Der Münsteraner Sware war auf der einen Seite mit dem Brustbild des Bischofs, auf der anderen Seite mit dem Kopf des Heiligen Paulus geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Bedeutung der Münsteraner Swaren im Geldumlauf in Westfalen und den anliegenden Ländern war Anlass, sie nachzuprägen. Unter Beibehaltung der Bilder der Münsteraner Swaren sind Nachprägungen der Stadt [[Bremen]] (ab 1369), solche aus der [[Grafschaft Hoya]], [[Diepholz]] und [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] sowie der Pröpste von [[Wildeshausen]] und der Burgmannen von [[Vechta]] bekannt. Sie unterscheiden sich von den Münsteraner Vorbildern durch veränderte Umschriften und kleine Beizeichen.&lt;br /&gt;
Vor allem aber durch ihr Gewicht unterschieden sich vor allem die Bremer Schwaren von ihren Münsterschen Vorbildern: um 1400 mussten fünf, statt nur noch vier Bremer Sware für einen [[Groten]] gegeben werden. Unverwechselbares Kennzeichen der Swaren besteht darin, dass sie von 19–20 mm breiten [[Prägestempel|Stempeln]] auf [[Münzrohling|Schrötlingen]] von 13 bis 16 mm Durchmesser geprägt wurden. Die dadurch unvollständigen Umschriften erschweren die Herkunftsbestimmung vieler mittelalterlicher Swaren.&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Mittelalter]]s wurde die Prägung der Sware in Münster eingestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwaren 1719 Jungk 1171.jpg|mini|Bremer Schwaren, Kupfer, 1719]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name erhielt sich aber noch bis in die Neuzeit für ein Nominal des Bremer- und Oldenburger-Münzsystems. Bis ins 15. Jahrhundert blieben sie in Bremen das gebräuchlichste Geld. Die Schwaren, durch geringer werdendes Gewicht und abnehmenden [[Feingehalt|Silbergehalt]] immer mehr [[Münzentwertung|entwertet]], wurden schließlich 1719–1866 (Bremen) nur noch in Kupfer ausgeprägt. Ein Bremer bzw. Oldenburger [[Groten]] galt bis 1871 fünf Schwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Stadler, &amp;#039;&amp;#039;Die bremischen Swaren Penninge im 14. und 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: Bremer Numismatische Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Beiträge zur Münz- und Geldgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Bremen 1997, S. 55&lt;br /&gt;
* Hermann Jungk: &amp;#039;&amp;#039;Die Bremischen Münzen&amp;amp;nbsp;– Münzen und Medaillen des Erzbisthums und der Stadt Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Bremen 1875. [https://brema.suub.uni-bremen.de/urn/urn:nbn:de:gbv:46:1-269 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bremische Münzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Währungseinheit (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Münze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bibonius</name></author>
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