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	<title>Schwanzhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:24:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwanzhammer&amp;diff=1707240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-08-28T05:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwanzhammer VS.jpg|mini|Schwanzhammer im [[Franziskanermuseum]] Villingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olbernhau-Grünthal Althammer (11-2).jpg|mini|Wasserradgetriebene Antriebswelle in der [[Saigerhütte Grünthal]]. Jeder der drei Nockenkränze mit je zehn Nocken bewegt einen Schwanzhammer. Die 11&amp;amp;nbsp;Meter lange Eichenholzwelle hat einen Durchmesser von 1&amp;amp;nbsp;Meter. Sie wiegt samt Nockenringen ca. 8&amp;amp;nbsp;Tonnen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanzhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bauart des &amp;#039;&amp;#039;Stielhammers&amp;#039;&amp;#039; und gehört zur Gruppe der [[Wasserrad|wassergetriebenen]] mechanischen [[Maschinenhammer|Fallhämmer]]. Diese Bauart war ab dem [[Spätmittelalter]] im Einsatz und wurde Ende des 19. Jahrhunderts mit der allgemeinen Nutzung [[Elektrischer Strom|elektrischen Stroms]] durch effektivere Arten wie den [[Federfallhammer|Federhammer]] und später den [[Lufthammer]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anim Martinet.gif|mini|Animation eines Schwanzhammers]]&lt;br /&gt;
Schwanzhämmer bestehen aus einem eisernen Hammerkopf, welcher als „[[Bär (Werkzeug)|Bär]]“ bezeichnet wird, einem Stiel, der „[[Schaft (Werkzeug)|Helm]]“ heißt, sowie einer wassergetriebenen [[Nockenwelle]], die als „Daumenwelle“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Radfelder |url=https://schmiede-mambach.de/?tag=schwanzhammer |titel=Schwanzhammer {{!}} Verein Alte Schmiede Mambach e. V. |werk=schmiede-mambach.de |datum=2017-12-10 |abruf=2025-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Hammer#Aufbau|Finne]] des „Bären“ wurde zur längeren Haltbarkeit häufig [[Stahl|verstählt]].&lt;br /&gt;
Bisweilen hatte der „Bär“ an der Unterseite eine „Aufnahme“. In diese „Aufnahme“ wurde das obere [[Gesenk]] bzw. der obere [[Schmiedesattel|Sattel]] eingesetzt. Das Gegenstück zum oberen Gesenk bildet das untere Gesenk bzw. der untere Sattel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das untere Gesenk oder auch ein [[Amboss]] ist auf der sogenannten [[Schabotte]] gelagert. Die Schabotte besteht meist aus einem auf dem Boden aufgesetzten großen, feststehenden Holzklotz. Auf etwa zwei Dritteln seiner Länge ist eine Achse durch den „Helm“ geführt, auf welcher sich der Hammer ähnlich wie auf einer [[Wippe]] auf und ab bewegen kann. Die Achse ist in einem Gerüst oder der Gebäudewand freidrehend gelagert. An der Seite des „Helmes“, die der Daumenwelle zugewandt ist, ist ein massiver Eisendorn montiert. Auf diesen Eisendorn schlagen die an der Daumenwelle befestigten [[Nockenwelle|Nocken]] auf, sobald sich die Welle zu drehen beginnt. Diese Nocken werden als „Frösche“ bezeichnet. Die „Frösche“ drücken nun den hinteren Teil des Helmes, welcher als „Schwanz“ bezeichnet wird und so dem Hammer seinen Namen verleiht, nach unten. Hierdurch hebt sich das gegenüberliegende Ende des Helmes mitsamt dem „Bären“ von der Schabotte ab. Sobald der „Frosch“ durch das Weiterdrehen der Daumenwelle den „Schwanz“ freigibt, schlägt der „Bär“ auf Schabotte und Amboss auf. Zwischen Amboss und „Bär“ kann jetzt Eisen geschmiedet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radf&amp;quot; /&amp;gt; Diese Technik wurde in [[Hammerschmiede|Hammerwerken]] verwandt und charakteristischerweise von einem [[Wasserrad]] angetrieben. Diese waren im Normalfall [[Mittelschlächtig|mittel-]] oder [[oberschlächtig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwanzhämmer wurden in [[Sensenwerk|Sensenhämmern]] verwendet, sie wurden aber vor allem zur Herstellung von Schmiedeeisen aus [[Eisenschwamm]] (Luppen) eingesetzt, um [[Halbzeug]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stabeisen]] oder [[Schiene (Schienenverkehr)|Schienen]], zu formen. Später ging man dazu über, aufgrund der höheren Kraft mit „Aufwurf-“ bzw. [[Reckhammer|Reckhämmern]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fotothek df rp-d 0180077 Spreetal-Burghammer. Darstellung eines Hammerwerkes, Ausschnitt aus, Karte von S.jpg|Historische Darstellung eines Hammerwerks mit drei Schwanzhämmern (Anfang des 18. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
 Kuźnica.jpg|Historische Aufnahme eines polnischen Hammerwerkes mit Schwanzhämmern (um 1900)&lt;br /&gt;
 Eisenhammer Dorfchemnitz Hammergerüst.jpg|Blick auf das Hammergerüst des [[Eisenhammer Dorfchemnitz|Eisenhammers Dorfchemnitz]]&lt;br /&gt;
 Hammerstocksetzen in der Sensenschmiede.webm|Video: Einbau eines neuen Hammerstocks&lt;br /&gt;
 Duebell 19 kl.jpg|[[Hammerschmiede Pehn]], Aggsbach Dorf, NÖ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Zeugnisse ==&lt;br /&gt;
* Drei historische Schwanzhämmer sind in der [[Wappenschmiede Elmstein]] erhalten&lt;br /&gt;
* Ein historischer Schwanzhammer in der [[Hammerschmiede Pehn]] in Aggsbach Dorf, NÖ erhalten und betriebsbereit.&lt;br /&gt;
* Drei historische Schwanzhämmer sind im Sensenhammer im LWL - Freilichtmuseum Hagen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trip hammers|Schwanzhämmer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammer (Werkzeug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammer (Handwerksbetrieb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle|!Schwanzhammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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