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	<title>Schwanzdecken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:19:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwanzdecken&amp;diff=2837925&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27421-72: Schreibfehler?</title>
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		<updated>2025-10-14T05:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Überseemuseum Bremen 2009 257.JPG|mini|Eichelhäher (Präparat) mit deutlich sichtbaren, weißen Oberschwanzdecken und Bürzelfedern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergeronette.jpg|mini|Leuchtend gelbe Unterschwanzdecken einer [[Gebirgsstelze]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanzdecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tectrices caudales&amp;#039;&amp;#039;) sind die [[Deckfeder]]n, die oberseits ([[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|dorsal]]) und unterseits (ventral) den basalen Teil der [[Steuerfeder]]n eines [[Vögel|Vogels]] bedecken. Dabei reichen die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberschwanzdecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tectrices dorsalis caudae&amp;#039;&amp;#039;) in sich dachziegelartig überlappenden Reihen bis zur [[Bürzeldrüse]], die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterschwanzdecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rectrices ventralis caudae&amp;#039;&amp;#039;) bis zum [[Anus|After]]. Die mittleren Schwanzdecken sind meist jeweils größer als die äußeren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busching&amp;quot;&amp;gt;Wolf-Dieter Busching: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Gefieder- und Rupfungskunde.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-695-2, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwanzdecken unterscheiden sich von den Steuerfedern durch ihre weichere Beschaffenheit und ihre kräftiger mit [[Daune|Dunen]] besetzte Basis. Während die Oberschwanzdecken leicht dorsal gekrümmt sind, sind die Unterschwanzdecken meist vergleichsweise schmal mit leicht s-förmig gekrümmtem Kiel und sehr ausgedehnt bedunter Basis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;busching&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl an großen Schwanzdecken kann je nach verwandtschaftlicher Gruppe mit der Anzahl der Steuerfedern übereinstimmen, kleiner oder größer sein:&amp;lt;ref name=&amp;quot;busching&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* übereinstimmende Anzahl: [[Caprimulgidae]], [[Columbidae]], die meisten [[Charadriidae]] und [[Scolopacidae]], [[Pelecanidae]]&lt;br /&gt;
* größere Anzahl: [[Strigidae]], [[Phoenicopteridae]], viele [[Anatidae]]&lt;br /&gt;
* geringere Anzahl: [[Passeriformes]], [[Rallidae]], [[Phasianidae]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sind die Schwanzdecken kürzer als die Steuerfedern. Es gibt aber Arten, bei denen sie genauso lang sind oder weit über dieselben hinausragen. So wird das „Rad“ der [[Asiatische Pfauen|Asiatischen Pfauen]] nicht etwa von den Steuerfedern, sondern von den extrem verlängerten Oberschwanzdecken gebildet. Ein besonderes Beispiel für verlängerte Unterschwanzdecken bietet hingegen die zu den [[Kolibris]] gehörende [[Wundersylphe]], bei der sie den gesamten Vogel wimpelartig überragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;Ornithologie.&amp;#039;&amp;#039; (= Uni-Taschenbücher. 681). Eugen Ulmer, Stuttgart 1977, ISBN 3-8001-2445-9, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bilden die Schwanzdecken allein oder zusammen mit anderen Gefiederpartien (z. B. Bürzel oder Gefieder der Unterseite) abgesetzt farbige Partien, denen bei der [[Balz]] oder beim Abfliegen eine Signalwirkung zukommt. Beim [[Habicht]] werden beispielsweise die leuchtend weißen Unterschwanzdecken beim Balzflug abgespreizt, was auch als „flaggen“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Urs N. Glutz von Blotzheim]], K. M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Falconiformes.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-923527-00-4, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Birkhuhn|Birkhahn]] werden die sie bei der Balz fächerförmig aufgestellt und kontrastieren zu dem sonst überwiegend schwarzen Gefieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs N. Glutz von Blotzheim, K. M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Galliformes – Gruiformes.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, 2001, ISBN 3-923527-00-4, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Bestimmungsmerkmal werden die Schwanzdecken oft hinzugezogen. So kann man beispielsweise die sehr ähnlichen [[Schwesterart]]en [[Nachtigall]] und [[Sprosser]] anhand der Unterschwanzdecken unterscheiden&amp;lt;ref&amp;gt;Urs N. Glutz von Blotzheim, K. M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 11/I: &amp;#039;&amp;#039;Passeriformes (2. Teil): Turdidae.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-923527-00-4, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch bei den [[Kleiber (Familie)|Kleibern]] bieten diese ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs N. Glutz von Blotzheim, K. M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 13/II: &amp;#039;&amp;#039;Passeriformes (4. Teil): Sittidae – Laniidae.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-923527-00-4, S. 822.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinterteil eines radschlagenden Pfaus.JPG|Das „Rad“ der Pfauen besteht aus den extrem verlängerten Oberschwanzdecken, die die Steuerfedern (im Bild oben, mittig) deutlich überragen&lt;br /&gt;
Loddigesia mirabilis + Aechmea mucroniflora - Gould Troch. pl. 161.jpg|Wimpelartige Unterschwanzdecken der Wundersylphe&lt;br /&gt;
Darica Sulun 07185.jpg|Gelber Bürzel und Oberschwanzdecken eines [[Goldfasan]]s&lt;br /&gt;
Birkhahn.jpg|Bei der Balz stellen [[Birkhuhn|Birkhähne]] ihre weißen Unterschwanzdecken zur Schau&lt;br /&gt;
Guépier d&amp;#039;Europe ichkeul 112.jpg|Blaue Oberschwanzdecken bei einem diesjährigen [[Bienenfresser (Art)|Bienenfresser]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Busching: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Gefieder- und Rupfungskunde.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-695-2, S. 93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Federn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27421-72</name></author>
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