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	<title>Schwanenkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:10:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwanenkirchen&amp;diff=1658851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-02T19:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hengersberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.748378&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13.104120&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 379&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 94491&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09901&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Schwanenkirchen.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Schwanenkirchen von Südwest aus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Schwanenkirchen.JPG|mini|Die Pfarrkirche St. Laurentius und St. Gotthard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanenkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Hengersberg]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Deggendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] auf einem fruchtbaren Bergrücken mit der weithin sichtbaren Kirche liegt etwa vier Kilometer südöstlich von Hengersberg neben der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;3]] an der [[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2126|Staatsstraße St&amp;amp;nbsp;2126]] von Hengersberg nach [[Iggensbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Schwanenkirchen hat Gemarkungsteile in den Gemeinden Hengersberg, [[Schöllnach]] und [[Winzer (Niederbayern)|Winzer]]. Die Gemarkung umfasst insgesamt 13,949 km² und hat 871 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/095947 |titel=Gemarkung Schwanenkirchen (Hengersberg, Schöllnach, Winzer) / Bayern |werk=Geoindex.io |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 857 wird Sweinaha (Schweinach) erstmals erwähnt – in einer Urkunde Kaiser [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]] vom [[18. August]] [[857]] (MGH D LdD Nr. 86) – und ist damit eine der ältesten Ortschaften links der Donau. Als &amp;#039;&amp;#039;Sweinachirchen&amp;#039;&amp;#039; kam der Ort in den Besitz der [[Liste der Bischöfe von Passau|Bischöfe von Passau]], die es von 1159 bis 1684 ihrem [[Domkapitel]] überließen. Schon 1373 wird Schwanenkirchen als [[Hofmark]] bezeichnet. In der Folgezeit waren die Puchberger Vogt- und Grundherren in Schwanenkirchen. Ihnen folgten die Schwarzenberger, bis die Herrschaft [[Winzer]] in ein landesfürstliches Pfleggericht umgewandelt wurde. Schwanenkirchen bildete als [[Obmannschaft (Verwaltung)|Obmannschaft]] im Amt Schwanenkirchen des Pfleggerichtes Winzer im [[Hochstift Passau]] den Mittelpunkt des Schweinachgaues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Urpfarrei]] Schwanenkirchen gehörten die Orte Iggensbach, [[Grattersdorf]], [[Schöllnach]], Riggerding, [[Zenting]] und [[Ranfels]], die im 17. Jahrhundert zu selbständigen Pfarreien erhoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]] plünderten am 25. Mai und am 29. Juni 1742 österreichische [[Husaren]] den Ort. In der Zeit von 1741 bis 1750 fiel die Hälfte der etwa 1.300 Seelen zählenden Pfarrei der Pest zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern]] mit Auflösung des Hochstifts Passau 1803 kam die Gemeinde Schwanenkirchen zum [[Landgericht Vilshofen]]. 1808 wurde der Steuerdistrikt Schwanenkirchen gebildet, aus dem mit dem zweiten [[Gemeindeedikt]] 1818 die [[Ruralgemeinde]] Schwanenkirchen hervorging. 1838 wurde die Gemeinde dem neu errichteten Landgericht Hengersberg zugeschlagen und fiel 1862 zum Landgericht Deggendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1875 bestand eine Schule in Schwanenkirchen, und im Jahre 1887 wurde die von Domkapitular Franz Xaver Loibl und Professor Jakob Leitl (beide in der Pfarrei Schwanenkirchen gebürtig) gestiftete „Klostermädchenschule“ (Arme Schulschwestern) eröffnet. Diese Stiftung wird nach der Auflösung der Klostermädchenschule seit 1959 als Kindergartenstiftung weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1914 erhielt Schwanenkirchen mit der Eröffnung des letzten Teilstücks Hengersberg–Eging der [[Bahnstrecke Deggendorf–Kalteneck]] einen Eisenbahnanschluss. Von 1895 bis 1935 und erneut von 1945 bis 1958 wurde bei Schwanenkirchen [[Braunkohle]] abgebaut. Über fünf Millionen Tonnen Braunkohle lagern noch in der Tertiärbucht von Hengersberg-Schwanenkirchen, deren Abbau jedoch derzeit als nicht rentabel erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergbauingenieur [[Max Hebecker]], der 1929 das Bergwerk ersteigert hatte, machte den Namen Schwanenkirchens zur Zeit der [[Weltwirtschaftskrise]] in ganz Deutschland durch das Tauschgeld [[Wära]] bekannt. Aufgrund einer [[Notverordnung]] vom 30. Oktober 1931 wurde die Wära als [[Notgeld]] verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 16. Juni 1960 brachte die Gründung des SV Schwanenkirchen. Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] verlor die Gemeinde Schwanenkirchen am 1. April 1971 ihre Selbstständigkeit und kam zum größten Teil zu Hengersberg. Andere Gemeindeteile wurden nach Schöllnach und [[Winzer (Niederbayern)|Winzer]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=445}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 2002 wurde der Abschnitt Hengersberg–Eging der Bahnstrecke stillgelegt. Nach dem Abbau der Gleise wurde die Trasse Teil des 2006 eröffneten Donau-Ilz-Radwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das Innere der Pfarrkirche St. Laurentius und St. Gotthart weist [[Gotik|gotische]] und –&amp;amp;nbsp;seit der Erweiterung durch das Langhaus 1854&amp;amp;nbsp;– [[Neugotik|neugotische]] Elemente auf. Bei der Renovierung in den 1990er Jahren konnten wesentliche Teile der alten Ausstattung, die durch nachkonziliaren Reformeifer beseitigt worden waren, wieder zurückgeführt werden; so die beiden Seitenaltäre mit Bildern des Malers [[Josef Guntermann]], von dem auch das Fresko mit einer Gruppe von Engeln über dem [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] stammt, welche die [[Leidenswerkzeug|Arma Christi]] tragen, die Reliefs der  vier [[Kirchenlehrer]] von der alten Kanzel und die Glasbilder in den Fenstern. Seit dem Jahr 2010 besitzt die Kirche eine von der Firma [[Rieger Orgelbau|Rieger]] geschaffene Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Hengersberg#Schwanenkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Erziehung ==&lt;br /&gt;
Schwanenkirchen hat einen Kindergarten und eine Grundschule, welche bis zur zweiten Klasse geht und einmal eine Bubenschule war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozialverband VdK Deutschland|VdK]]-Ortsverband Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* SV Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* Seniorenclub Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* Krieger- und Reservistenverein Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* Kath. Frauenbund Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* Kath. Junge Gemeinde Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
* FC Bayern Fanclub Schwanenkirchen ’04&lt;br /&gt;
* Bauernka. u.&amp;amp;nbsp;A. Schwanenkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Klämpfl: &amp;#039;&amp;#039;Der ehemalige Schweinach- und Quinzingau. Eine historisch-topographische Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;. 1855. Nachdruck 1993, Neue Presse Verlags-GmbH, Passau, ISBN 3-924484-73-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.digitale-sammlungen.de//hab/seite/bsb00007661_00329 Hofmark Schwanenkirchen] In: &amp;#039;&amp;#039;Deggendorf.&amp;#039;&amp;#039; [[Historischer Atlas von Bayern]], Altbayern Reihe I Heft 27.&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Schwanenkirchen |ID= ODB_S00022530 |abruf=2023-12-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Hengersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Deggendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Deggendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hengersberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 857]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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