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	<title>Schwanengans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:27:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwanengans&amp;diff=269712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig am 18. Juli 2024 um 11:58 Uhr</title>
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		<updated>2024-07-18T11:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schwanengans&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anser cygnoides&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Feldgänse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anser&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anserini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anserinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Swan goose arp.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser cygnoides distribution map.png|mini|Verbreitung der Schwanengans: Brutgebiete (orange) und Überwinterungsgebiete (blau)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanengans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anser cygnoides&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Schreibvariante]]: &amp;#039;&amp;#039;Anser cygnoid&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Feldgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser&amp;#039;&amp;#039;) in der Familie der [[Entenvögel]] (Anatidae). Schwanengänse wurden vermutlich bereits vor 3000 Jahren in China gehalten. Die [[Domestikation|domestizierte]] Form der Schwanengans, die sich aus dieser Haltung entwickelte, ist die [[Höckergans]].&amp;lt;ref&amp;gt; Kolbe, S. 104 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldgansart Schwanengans sollte nicht verwechselt werden mit einer ebenfalls unter diesem Namen bekannten [[Hausgans]]rasse, welche auch als [[Emder Gans]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Schwanengans ist eine überwiegend braune, sehr große Gänseart. Auffällig ist der lange, vorderseits hellcremefarbene und scharf davon abgetrennt auf der Rückseite braune Hals. Auch der Oberkopf ist braun bis braunrötlich. Die Schwanengans hat einen langen dunklen Schnabel, dessen Basis weiß gesäumt ist. Kennzeichnend für die Wildform ist die gradlinige Schnabelfirstlinie. Das Männchen hat andeutungsweise eine leichte Aufwülstung auf dem Schnabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männchen sind deutlich größer und schwerer als die Weibchen. Sie wiegen um die 3,5 Kilogramm, während die Weibchen ein Gewicht etwa zwischen 2,8 und 3,3 Kilogramm haben.&amp;lt;ref&amp;gt; Kolbe S. 102 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ruf der Schwanengans ist ein weit klingendes, gedehntes und heiser wirkendes Trompeten. Es ist besonders häufig von fliegenden Schwanengänsen zu hören. Schwanengänse, die durch etwas alarmiert sind, lassen einen harten kurzen Ruf hören, der wiederholt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Heiner Bergmann; Hans-Wolfgang Helb; Sabine Baumann; &amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen der Vögel Europas – 474 Vogelporträts mit 914 Rufen und Gesängen auf 2.200 Sonogrammen&amp;#039;&amp;#039;, Aula-Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89104-710-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Vogel brütet in [[Sibirien]] und der [[Mongolei]] und überwintert in [[China]] etwa zwischen dem [[Jangtsekiang|Jangtse]] und [[Guangzhou|Kanton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwanengänse gelangten erst recht spät, in den 1920er Jahren nach [[Europa]] und wurden 1937 erstmals in Europa zur Nachzucht gebracht. Reine Schwanengänse findet man in Deutschland beispielsweise im [[Tierpark Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser cygnoides Heidelberg Neckarwiese.jpg|mini|Schwanengänse auf der Neckarwiese in Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser cygnoides Heidelberg.JPG|mini|Imponierverhalten]]&lt;br /&gt;
In [[Europa]] gibt es eine freilebende [[Population (Biologie)|Population]] in der Region [[Rhein-Neckar]]. In [[Heidelberg]] findet man die Tiere vornehmlich auf der [[Neckarwiese (Heidelberg)|Neckarwiese]]. Im Jahr 2004 umfasste die Population etwa 180 Tiere, wurde dann aber von der Stadtverwaltung auf etwa zwei Dutzend Tiere reduziert. 2020 liegt der Bestand wieder bei ca. 110 Individuen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-die-jaeger-haben-schon-56-neckarwiesen-gaense-erlegt-_arid,581169.html |titel=Heidelberg: Die Jäger haben schon 56 Neckarwiesen-Gänse erlegt |abruf=2020-11-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den nicht weit entfernt gelegenen Rheinauen um [[Lampertheim]] gibt es einen Bestand von etwa 40 Gänsen. Diese in geringem Maße mit ihrer domestizierten Form, der [[Höckergans]], [[Hybride|verbastardierten]] Vögel gehen wohl auf Tiere zurück, die erstmals 1956 in Holland zur Fortpflanzung gebracht wurden. Dabei verwendete man zur Zucht zwei wild gefangene Schwanenganter und zwei Höckergänse, die man dann wieder mit Schwanengantern rückkreuzte. Diese freilebenden Populationen sind problematisch, weil sie sich in Mitteleuropa häufig mit [[Graugans|Graugänsen]] bastardisieren. Dabei entstehen [[Intermediär (Genetik)|intermediäre]] Mischtypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser cygnoides MWNH 0947.JPG|miniatur|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Schwanengänse kehren erst recht spät, im April, in die Brutgebiete zurück, wo sie nicht selten in Kolonien auf kleinen Inseln in Seen, im [[Röhricht|Ried]] oder auf dem trockenen Waldboden brüten. Die 5 bis 8 schwach cremefarbenen Eier werden im Mai gelegt und 28 bis 30 Tage bebrütet. Nach etwa 10 Wochen werden die Jungen flügge und ziehen im September mit den Alttieren in die Überwinterungsgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwanengans ernährt sich wie viele Gänse vorwiegend von [[Gras]] und [[Krautige Pflanze|Kräutern]] sowie von Sämereien. Darüber hinaus frisst sie in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet auch Wurzeln und [[Rhizom]]e von Sumpfpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandsentwicklung ==&lt;br /&gt;
In den [[1970er]] Jahren gab es in [[Asien]] einen Wildbestand von etwa 10.000 Tieren, der aber aufgrund von [[Jagd|Bejagung]] rückläufig ist. Die [[IUCN]] hat die Schwanengans aktuell von „stark gefährdet“ auf „gefährdet“ gestuft. Grund der veränderten Einschätzung sind bessere Erkenntnisse über den Populationsstand.&amp;lt;ref&amp;gt; {{BirdLifeSpecies&lt;br /&gt;
 |ID=22679869&lt;br /&gt;
 |EnglName=Swan Goose&lt;br /&gt;
 |ScientificName=Anser cygnoid&lt;br /&gt;
 |Download=24. Februar 2022&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verbreitungsgebiete in Russland sind auf inselartige Brutareale zusammengeschrumpft. Stabilere Brutvorkommen gibt es noch in der Westmongolei sowie im nördlichen und östlichen Zentralchina.&amp;lt;ref&amp;gt; Kolbe, S. 103 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Janet Kear]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ducks, Geese and Swans.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-854645-9.&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Ostrich to Ducks.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 1992, ISBN 84-87334-10-5.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, 1999, ISBN 3-8001-7442-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anser cygnoides|Schwanengans (&amp;#039;&amp;#039;Anser cygnoides&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22679869|ScientificName=Anser cygnoides|YearAssessed=2023|Assessor=BirdLife International|Download=2024-07-18}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=946E45176CFB6DE7|ScientificName=Anser cygnoides|CommonName=Schwanengans}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= swagoo1 |Name= Schwanengans (&amp;#039;&amp;#039;Anser cygnoides&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Anser-cygnoides|ScientificName=Anser cygnoides|Name=Schwanengans}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45515903|Name=Swan goose|Wissenschaftlich=Anser cygnoides}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/swga.htm Federn der Schwanengans]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwanengans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gänse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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