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	<title>Schwalmpforte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwalmpforte&amp;diff=1608878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: richtiger Link</title>
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		<updated>2025-12-27T10:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;richtiger Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwalmpforte.jpg|mini|Blick nordostwärts zur Schwalmpforte (mittig rechts) mit [[Kerstenhausen]] (mittig) und [[Kleinenglis]] (dahinter)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gombether See breit.jpg|mini|Die Schwalmpforte von Osten, mit [[Kuhberg (Arnsbach)|Kuhberg]] (links) und [[Hundsburg (Hessenwald)|Hundsburg]] (rechts) sowie mit [[Gombether See]] und ehemaligem [[Kraftwerk Borken]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerstenhausen 3199.jpg|mini|Blick über Kerstenhausen hinweg ostsüdostwärts zur Schwalmpforte (links die Hundsburg, rechts der Kuhberg)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwalmpforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einst volkstümlich auch &amp;#039;&amp;#039;Lierloch&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPfister&amp;quot; /&amp;gt; zwischen [[Kerstenhausen]] und [[Kleinenglis]] im [[Hessen|hessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]] ist der [[Durchbruchstal|Durchbruch]] der [[Schwalm (Eder)|Schwalm]] aus dem [[Löwensteiner Grund]] in die [[Schwalmaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Schwalmpforte liegt zwischen den Dörfern Kerstenhausen im Westen, [[Arnsbach (Borken)|Arnsbach]] im Süden und Kleinenglis im Osten, die alle zur Stadt [[Borken (Hessen)|Borken]] gehören. Durch sie verläuft in West-Ost-Richtung die Schwalm, nachdem sie von Süden aus dem [[Löwensteiner Grund]] kommend in langgestrecktem Bogen die West- und Nordseite der [[Altenburg (Neuental)|Altenburg]] ({{Höhe|432.7|DE-NHN|link=true}}) umflossen und Kerstenhausen passiert hat, in die Schwalmaue. Die Pforte wird von der [[Hundsburg (Hessenwald)|Hundsburg]] ({{Höhe|334.9}}) im Norden und dem Altenburg-Nordostausläufer [[Kuhberg (Schwalmpforte)|Kuhberg]] ({{Höhe|342.9}}) im Süden gebildet. Das Flussbett der Schwalm liegt hier auf {{Höhe|180}} Höhe.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar östlich der Pforte liegt die [[Stockelache]], ein aus dem [[Tagebaurestloch]] der einstigen „Grube Stockelache“ nach der Einstellung des [[Braunkohlebergbau]]s im [[Borkener Braunkohlerevier]] durch [[Rekultivierung]] entstandener, etwa 10&amp;amp;nbsp;Hektar großer Natur[[badesee]]. Südöstlich davon erhebt sich in Pfortennähe die [[Kippe Altenburg]], eine [[Hochkippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Pforte ziehen sich in West-Ost-Richtung entlang der Schwalm Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Auenverbund Schwalm&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;378405; 1993 ausgewiesen; 45,1006&amp;amp;nbsp;[[Quadratmeter#Quadratkilometer|Quadratkilometer]] groß).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Schwalmpforte gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westhessisches Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;34) und in der Haupteinheit [[Ostwaldecker Randsenken]] (341) zur Untereinheit [[Hessenwald]] (341.6). Dort tritt die Schwalm aus dem westlichen [[Löwensteiner Grund]] (341.7) durch den Naturraum Hessenwald in die östliche Schwalmaue (343.210) über, die in der Haupteinheit [[Westhessische Senke]] (343) und in der Untereinheit [[Hessengau (Naturraum)|Hessengau]] (343.2) zum Naturraum [[Waberner Ebene]] (343.21) zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Wie von [[Frank Schmidt-Döhl|Schmidt-Döhl]] überzeugend dargelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://public.bibliothek.uni-halle.de/index.php/hjgb/article/view/266/268 Frank Schmidt-Döhl: &amp;#039;&amp;#039;Flussgeschichte und ausgewählte geomorphologische Aspekte der Schwalm in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Beiheft 38, 2017, S. 1-139 (hier 81-94)]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Schwalmpforte ursprünglich vom [[Wälzebach (Schwalm)|Wälzebach]] gebildet, der im [[Pliozän]] gemeinsam mit der [[Gilsa (Schwalm)|Gilsa]] und der [[Urff]] den Kellerwald nach Osten entwässerte und damals ein wesentlich größeres Einzugsgebiet hatte als heute und daher auch wesentlich mehr Wasser führte. Ihm gingen dann jedoch durch rückschreitende [[Erosion (Geologie)|Erosion]] des Sonderbachs bei [[Odershausen]] seine beiden ursprünglichen Quellflüsse Talgraben und Kaltebornsbach an das Flusssystem der [[Eder]] verloren, und auch die Urff, die heute direkt in die Schwalm mündet, floss zuvor dem Wälzebach zu. Der sehr steile Nordwesthang der Altenburg, entlang dem heute die Schwalm verläuft, ist ein ursprünglicher [[Prallhang]] des Wälzebachs. Die Schwalm trat erst viel später in die von Gilsa, Urff und Wälzebach gebildete Flusslandschaft des heutigen Löwensteiner Grunds ein und gestaltete sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Schwalmpforte verlief im [[Mittelalter]] die wichtige Handelsstraße von [[Kassel]] und [[Fritzlar]] über [[Marburg]] nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]. Heute führt nördlich entlang der Schwalm unterhalb der Hundsburg die [[Bundesstraße 3|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;3]] hindurch,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GLandau&amp;quot; /&amp;gt; die am östlichen Ausgang der Pforte bei der Anschlussstelle Borken die [[Bundesautobahn 49|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;49]] unterquert und anschließend den Badesee Stockelache passiert. Südlich entlang des Flusses verläuft durch die Pforte am Nordfuß des Kuhbergs vorbei die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;73 von Kerstenhausen nach Arnsbach und dann weiter nach Borken; sie passiert die [[Wüstung]] des 1578 letztmals als Einzelhof erwähnten Dorfs [[Kerstenhausen#Geschichte|Kleinkerstenhausen]] und die Reste der [[Margarethenkirche Kerstenhausen|Margarethenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.064|EW=9.232|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GLandau&amp;quot;&amp;gt;Beim Bau der durch die Pforte führenden Straße Fritzlar–Kerstenhausen, heute Teilstück der B&amp;amp;nbsp;3 bzw. der A&amp;amp;nbsp;49, in den Jahren 1803 bis 1804 wurden unterhalb der Hundsburg [[Hügelgrab|Hügelgräber]] und [[Bestattungsurne|Graburnen]] gefunden; siehe hierzu [https://books.google.de/books?id=u2Dw6oTGLdQC&amp;amp;pg=PA96&amp;amp;lpg=PA96&amp;amp;dq=Hundsburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=nGUb3JjTlQ&amp;amp;sig=rWt0tI6leRkEHaA-CuGqBk7KriU&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=pMHHSa7vHoKstgfGsfT1Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result Georg Landau: „Beiträge zur hessischen Ortsgeschichte“], in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Achter Band, Kassel, 1860, S.&amp;amp;nbsp;96–97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FPfister&amp;quot;&amp;gt;Ferdinand Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Handbuch der Landeskunde von Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Jerome Hotop, Kassel 1840, [https://books.google.de/books?id=J3UAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;lpg=PA48&amp;amp;dq=Hundsburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=WlxotffciR&amp;amp;sig=wpl6g250UDj-ajEb4GH576h-864&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=GMnHScC4OtOLtgejjN3HCg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;48.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Durchbruchstal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Borken (Hessen))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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