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	<title>Schwalheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwalheim&amp;diff=1539574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-23T05:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schwalheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Nauheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Schwalheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/21/22.17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/45/49.55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 131 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.48&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2096 &amp;lt;!-- hier sollten nur HW stehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-nauheim.de/de/lebenswert/stadtinfo-geschichte/zahlen-daten |titel=Zahlen &amp;amp; Daten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Nauheim |abruf=2024-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 61231&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06032&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwalheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Bad Nauheim]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt zweieinhalb Kilometer südöstlich der Kernstadt von Bad Nauheim auf einer Höhe von 140 m über [[Normalnull|NN]]. Von der Kernstadt ist Schwalheim im Westen durch die Trassen der [[Bundesstraße 3]], der [[Bundesstraße 275]] und der [[Main-Weser-Bahn]] getrennt. Durch den Ort führen die [[Kreisstraße]]n 174 und 175. Schwalheim liegt im [[Wetter (Fluss)|Wettertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Münzfunde im &amp;#039;&amp;#039;Schwalheimer Sauerbrunnen&amp;#039;&amp;#039; belegen, dass die Heilquelle bereits in [[Römisches Reich|römischer Zeit]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Schwalheim.jpg|miniatur|hochkant|Die [[Evangelische Kirche (Schwalheim)|Kirche von Schwalheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Schwalheim wird bekanntermaßen erstmals im sogenannten [[Codex Eberhardi]] des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] erwähnt: „&amp;#039;&amp;#039;Rutheri tradidit deo et sancto Bonifacio in Wettereiba in Rodoheimere marca in villa Suabileheim predia et familiam suam&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer zu Ermgassen (Hrsg.): Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda, Bd. 2. Marburg (1996), S. 208, Nr. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die betreffende Stelle wird auf 780–817 datiert.  Der Ortsname bedeutet „Heim des Swabilo“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwalheim war nach dem Tod von [[Ulrich II. von Münzenberg]] 1255 Bestandteil der [[Münzenberger Erbschaft]] und fiel als [[Allod]] zunächst an die Herren von [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]]. Nach deren Aussterben wurde es 1418 an die Herren von [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Eppstein]] vererbt. Diese starben 1535 ebenfalls aus. Schwalheim wurde an die Grafen von [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Stolberg]] vererbt. Diese verpfändeten das Dorf 1572 und verkauften es 1578 endgültig an die [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Dort wurde es 1597 in das neu gebildete [[Amt Dorheim]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Pauschardt: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte eines Dorfes im Wettertal – Rödgen&amp;#039;&amp;#039; = Festschrift zur 750-Jahrfeier (2010) des Bad Nauheimer Stadtteils. Hrsg.: Magistrat der Stadt Bad Nauheim. Bad Nauheim 2010, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach und nach die [[Reformation]] eingeführt. Dies geschah zunächst im [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Sinn. In einer „zweiten Reformation“, wurde die Konfession erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039;, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft Hanau-Münzenberg weitgehend als verbindlich durch, so auch in Schwalheim. Kirchliche Oberbehörde war nun das [[Konsistorium]] in [[Hanau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der übrigen Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde auch hier seit der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert das [[Solmser Landrecht]] zum Gewohnheitsrecht.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 75, Anm. 65, sowie beiliegende Karte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, wenn Regelungen des Solmser Landrechts für einen Sachverhalt keine Bestimmungen enthielten. Das Solmser Landrecht blieb auch im 19. Jahrhundert geltendes Recht, auch in [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischer]] und [[Großherzogtum Hessen|großherzoglich hessischer]] Zeit. Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] vom 1. Januar 1900, das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte das alte [[Partikularrecht]] weitgehend außer Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch Schwalheim. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben. Während der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Zeit stand das Amt Dorheim ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]], und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Dorheim im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf. Die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung lag beim [[Justizamt Dorheim]] – einem [[Gericht]], trotz der heute befremdlichen Bezeichnung. Nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] [[Preußische Annexionen 1866|annektierte]] das [[Königreich Preußen]] das Kurfürstentum Hessen. Allerdings wurde das ehemalige Amt Dorheim im [[Friedensvertrag vom 3. September 1866]] von Preußen in einem Gebietstausch an das [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum Hessen-Darmstadt]] weitergegeben, von dessen Gebiet es vollständig umgeben war. Dort wurde das Dorf Schwalheim in den [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Kreis Friedberg]] eingegliedert, der zur [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] gehörte. Das „Justizamt“ wurde in [[Landgericht Nauheim]] umbenannt, das wiederum 1879 anlässlich der Reichsjustizreform von dem [[Amtsgericht Bad Nauheim|Amtsgericht Nauheim]] ersetzt wurde, das bis 1968 bestand. Anschließend war das [[Amtsgericht Friedberg (Hessen)|Amtsgericht Friedberg]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde die [[Schule]] im Ort gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1972 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Schwalheim im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Bad Nauheim [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander C. Jung: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwalheimer werden Bad Nauheimer Bürger&amp;#039;&amp;#039;. In: Schwälemer Sandhoas 1 (2012), S. 8–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Schwalheim wurde, wie für die anderen eingegliederten ehemals eigenständigen Gemeinden sowie die Kernstadt [[Ortsbezirk]]e  eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-nauheim.de/frontend/0_dokumente/4_buergernah/politik/stadtrecht/politik_und_verwaltung/1-10%20Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Nauheim |format=PDF;&amp;amp;nbsp;92&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Schwalheim angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1642: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]], [[Amt Dorheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1642: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]], Amt Dorheim&lt;br /&gt;
* ab 1736: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Grafschaft Hanau-Lichtenberg, Amt Dorheim&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Kurfürstentum Hessen]], [[Fürstentum Hanau]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Amt Dorheim&lt;br /&gt;
* 1806–1810: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Hanau, Amt Dorheim (Militärverwaltung)&lt;br /&gt;
* ab 1810: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch Staatsvertrag mit Frankreich.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Dorheim&lt;br /&gt;
* ab 1816: Kurfürstentum Hessen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Hanau, Amt Dorheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau [[Kreis Hanau]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 223–224. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 &amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Justizamt (Kurhessen)|Trennung von Justiz]] ([[Justizamt Nauheim]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Hanau]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Hanau]], Kreis Hanau&lt;br /&gt;
* ab 1866: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Regierungsbezirk Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen (durch Teilungsvertrag), [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], [[Landkreis Friedberg (Hessen) |Kreis Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Landkreis Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1972: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg, Stadt Bad Nauheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Februar 1972 als Stadtteil zur Stadt Bad Nauheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Wetteraukreis]], Stadt Bad Nauheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1005 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 70,38 %), 394 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 27,59 %)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Schwalheim |width=450|float=none|maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
|396|398|422|468|496|507|506|559|609|628|736|824|931|946|1416|1408|1359|1428|1625&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1611)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2010,2147)(2011,2091)(2016,2102)(2019,2077)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Bad Nauheim (web archiv): [https://web.archive.org/web/20110525054820/http://bad-nauheim.de/stadtportrait/zahlen-daten.html 2010], [https://web.archive.org/web/20161114212443/http://www.bad-nauheim.de/leben-in-bad-nauheim/politik-stadt/zahlen-daten.html 2016], 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Schwalheim 2091 Einwohner. Darunter waren 144 (6,9 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 372 Einwohner unter 18 Jahren, 761 zwischen 18 und 49, 444 zwischen 50 und 64 und 414 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 900 Haushalten. Davon waren 273 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 270 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 255 Paare mit Kindern, sowie 81 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 21 [[Wohngemeinschaft]]en. In 192 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 600 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Schwalheim besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Schwalheim) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-nauheim.de/frontend/0_dokumente/4_buergernah/politik/stadtrecht/politik_und_verwaltung/1-10%20Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Nauheim |format=PDF;&amp;amp;nbsp;92&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] wurden gewählt: je ein Mitglied der der Liste „Freien Wähler / Unabhängige Wählergemeinschaft Bad Nauheim“ (FW), der  [[CDU]], der  [[SPD]] und von [[Bündnis 90/Die Grünen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06440002/html5/Ortsbeiratswahl-Hessen-_515_-Ortsbezirk-Schwalheim.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Schwalheim |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Bad Nauheim |abruf=2024-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Lisa Graudenz (FW) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.owl-it.de/badnauheim/bi/kp0040.asp?__kgrnr=19&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Schwalheim |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Bad Nauheim |abruf=2024-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 8. Juli 1966 durch das [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessische Ministerium des Innern]] genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In goldenem Schild unter drei roten [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] ein rotes Rad auf blau-weißen Wellenlinien als Schildfuß.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Schwalheim, Landkreis Friedberg |fundstelle=Punkt 695 |nr=30 |jahr=1966 |datum=1966-07-08 |seite=2 |seiten=978 |kbytes=4850}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu dem Gemeindesiegel aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, das den landesherrlichen hessischen Löwen und den Schild der Grafen von Hanau, also rein geschichtliche Symbole, zeigt, enthält das neue Wappen auch ein örtliches Symbol, nämlich das große Wasserrad, welches als Wahrzeichen Schwalheims weithin bekannt ist. Die drei Jahrhunderte hindurch ausgeübte Herrschaft der Grafen von Hanau wird eindrucksvoll dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die drei Hanauer Sparren über dem Rad angebracht sind und es gewissermaßen überdachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilwasser ==&lt;br /&gt;
Ein 1748 errichtetes [[Wasserrad]] an der Wetter war bis Ende der 1960er Jahre in Betrieb. Von dort führte ein Holzgestänge zur Kraftübertragung zu den [[Gradieranlage|Gradierbauten]] IV und V in Nauheim, mit dessen Hilfe die [[Sole]] auf die Gradierbauten gepumpt wurde. Das Gestänge wurde großteils abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung [[Dorheim (Friedberg)|Dorheim]] liegen in einer parkartigen Anlage der &amp;#039;&amp;#039;Schwalheimer Sauerbrunnen&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Löwenquelle&amp;#039;&amp;#039;, beides staatlich anerkannte [[Heilwasser|Heilquellen]]. Die Fassung der Löwenquelle im Stil der [[Reformarchitektur]] wurde vom Architekten [[Wilhelm Jost (Architekt, 1874)|Wilhelm Jost]] geplant, der auch für den Bau des Bad Nauheimer [[Sprudelhof]]s und anderer Bauwerke zuständig war. Münzfunde im Brunnen belegen, dass das Wasser bereits in römischer Zeit geschätzt wurde. Das wohlschmeckende Quellwasser wurde früher in alle Welt verkauft. Das Brunnenwärterhäuschen war früher ein beliebtes Ausflugslokal. Es beherbergt heute wieder ein Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 wurde ein [[Kurhaus]] erbaut, das aber 1962 abgerissen wurde. Der anfänglich florierende Kurbetrieb scheiterte, als das benachbarte Bad Nauheim mit dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Sprudel&amp;#039;&amp;#039; zum [[Heilbad]] aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche (Schwalheim)|Evangelische Kirche]] wurde 1851 errichtet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Bad Nauheim#Schwalheim| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Bad Nauheim-Schwalheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Gewanneküppel-Schwalheim Gesamt-02.JPG|500|Blick auf die Reste der [[Motte (Burg)|Motte]] [[Gewanneküppel]] zwischen Sportplatz und [[Wetter (Fluss)|Wetter]] mit der Schautafel als Teil des Stadthistorischen Rundganges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Im Ort gibt es ein [[Bürgerhaus]], eine [[Kindertagesstätte]], eine Grundschule und eine [[Evangelische Kirche (Schwalheim)|evangelische Kirche]] aus dem Jahre 1851.&lt;br /&gt;
* Seit 1936 ist auch eine [[Freiwillige Feuerwehr]] im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schwalheimer Arbeitskreis Geschichte im Auftrag des Magistrats der Stadt Bad Nauheim (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Schwalheim 817–2017.&amp;#039;&amp;#039; Bad Nauheim 2017.&lt;br /&gt;
* Karl Dielmann: &amp;#039;&amp;#039;Amtmann Otto Friedrich Zaunschliffer, der Schwalheimer Sauerbrunnen und der Krugbau bei Steinau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 24 (1973), S. 157–175.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Archivschriften&amp;#039;&amp;#039;, Band 2.) 1976, S. 189.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kleinfeldt, [[Hans Weirich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau&amp;#039;&amp;#039;, Band 16.) 1937 (Nachdruck 1984), S. 33.&lt;br /&gt;
* Heinrich Meyer zu Ermgassen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda, Band 4, Der Buchschmuck des Codex Eberhardi.&amp;#039;&amp;#039;  Marburg 2009, ISBN 978-3-7708-1332-2 und ISBN 978-3-86354-137-8.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen]] (Hrsg.), Heinz Wionski (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Wetteraukreis II, Teilband 1, Friedberg bis Wöllstadt&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Kulturdenkmäler in Hessen&amp;#039;&amp;#039;) Vieweg, Braunschweig 1999, ISBN 3-528-06227-4, S.&amp;amp;nbsp;201–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-nauheim.de/de/lebenswert/stadtinfo-geschichte/stadtteile-bad-nauheim &amp;#039;&amp;#039;Die Bad Nauheimer Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Bad Nauheim.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440002040|titel=Schwalheim, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11633147X |GND=2049073-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440002040|titel=Schwalheim, Wetteraukreis| datum=2019-08-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=52 |seiten=48 und 102 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=52 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Nauheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2049073-2}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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