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	<title>Schwalbennestorgel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:35:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwalbennestorgel&amp;diff=1820842&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 14. Dezember 2025 um 15:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-14T15:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pieter Janszoon Saenredam Interior of the Church of St. Bavo in Haarlem 2.jpg|mini|Orgel von Peter Gerritz (1471) mit Pedaltürmen in der [[St.-Bavo-Kirche (Haarlem)]] auf einem Gemälde von [[Pieter Jansz Saenredam]] (1636)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schwalbennestorgel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine [[Orgel]], die nicht auf waagerechtem Fußboden aufgebaut ist, sondern meist in großer Höhe an oder vor einer Innenwand montiert ist. Ältere Schwalbennestorgeln ruhen auf [[Konsole (Bauwesen)|Konsolenkonstruktionen]], die oft als kleine korbförmige [[Empore]]n ausgebildet sind. Moderne Orgeln werden auch an Stahlseilen aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Organ-sion.jpg|mini|[[Orgel der Basilique de Valère|Orgel in Sion]] (1435), eine der ältesten erhaltenen Orgeln der Welt]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schwalbennestorgel&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Michael Praetorius]] zurück, der in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 2, 1619) über die Bauweise der „allerersten Orgelwercken“ sagte, dass sie „in die höhe bey die Chor als Schwalbennester gesetzt“ wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Praetorius: &amp;#039;&amp;#039;Syntagma musicum&amp;#039;&amp;#039;, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Aufkommen der [[Gotik]] hielt die Orgel in vielen Kirchen Einzug. Die ältesten Kirchenorgeln waren vielfach Schwalbennestorgeln,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klosterkirche-muri.ch/musik-orgeln Klosterkirche Muri]: wahrscheinlich 12. Jahrhundert; abgerufen am 7. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; was sie praktischen Gründen verdankten: In der christlichen [[Liturgie]] erfüllte die Orgel fortan eine wichtige Funktion und wurde deshalb im [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] in [[Chor (Architektur)|Chornähe]] platziert. Ab dem 15. Jahrhundert wiesen größere Schwalbennestorgeln neben dem Hauptwerk bereits ein [[Rückpositiv]] und ein freistehendes [[Pedal (Orgel)|Pedal]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vente: &amp;#039;&amp;#039;Brabanter Orgel&amp;#039;&amp;#039;, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig wurden die Instrumente der Gotik und Renaissance mit reich bemalten Flügeltüren versehen, wie aus zeitgenössischen bildlichen Darstellungen hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob: &amp;#039;&amp;#039;Valeria-Orgel&amp;#039;&amp;#039;, S. 127–141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Klapptüren wurden aus künstlerischen und klanglichen, aber auch aus praktischen Gründen angebracht, um die Orgel vor Vogelkot und sonstigen Verschmutzungen zu schützen. In der Advents- und Passionszeit konnten die Flügeltüren geschlossen werden, entsprechend der Praxis, die Flügeltüren eines [[Altarretabel]]s zu schließen. Auch die Rückseiten der Türen waren bemalt. Unten wird die Schwalbennestorgel in der Regel mit einem geschnitzten Unterbau abgeschlossen, der in einer Spitze endet. Im Übrigen ist die Form der Schwalbennestorgel wenig einheitlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Beispiele bei Jakob: &amp;#039;&amp;#039;Valeria-Orgel&amp;#039;&amp;#039;, S. 143–162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert hinein erfüllte die Orgel vorwiegend eine liturgische Funktion im Wechsel mit Chor, Gemeinde und einzelnen Sängern („[[Alternatim]]praxis“) und übernahm in Form von Orgelversen einzelne Teile der [[Heilige Messe|Messe]] und der [[Stundengebet|kirchlichen Tageszeiten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Klotz |Titel=Über die Orgelkunst der Gotik, der Renaissance und des Barock. Musik, Disposition, Mixturen, Mensuren, Registrierung, Gebrauch der Klaviere |Auflage=3. |Verlag=Bärenreiter |Ort=Kassel |Datum=1986 |ISBN=3-7618-0775-9 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mittelalterlichen Schwalbennestorgeln wurden deshalb gerne in der Nähe zum Altar platziert. Die Orgel wurde erst ab der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für die Begleitung des Gemeindelieds eingesetzt, insbesondere um den durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verfallenen Gesang zu unterstützen. Die erforderlichen größeren Instrumente wurden in Frankreich und Nordeuropa bevorzugt auf der Westempore errichtet, während die Schwalbennestorgeln an Bedeutung verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Martin Balz]] |Titel=Göttliche Musik. Orgeln in Deutschland |Verlag=Konrad Theiss |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |ISBN=3-8062-2062-X |Seiten=14 |Kommentar=230. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größeren Emporen ermöglichten zudem das gemeinsame Musizieren mit Chor und Instrumenten, was vor allem in Mitteldeutschland verbreitete Praxis war. Erst im 20. Jahrhundert wurden wieder vermehrt Schwalbennestorgeln gebaut, entweder als Großorgel oder als stilistische Ergänzung zur Hauptorgel. Ausschlaggebend für den Bau einer Schwalbennestorgel an den Langseiten des Hauptschiffes ist meist die akustisch günstige Lage zur Begleitung des Gemeindegesangs. In neuerer Zeit spielen auch denkmalpflegerische Aspekte eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltisch ==&lt;br /&gt;
Bei einer mechanischen Spiel[[traktur]] kann der [[Spieltisch (Orgel)|Spieltisch]] vorder-, hinter- oder seitenspielig angebracht sein. Bei modernen Schwalbennestorgeln befindet er sich oft weitab von der Orgel, sodass diese von dort oder von der Hauptorgel aus elektrisch angespielt werden kann. Einzigartig ist die Doppelorgel in [[Bedheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.schwalbennestorgel.de/orgeln |titel=Die Orgeln der Bedheimer Kilian-Kirche |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird die Schwalbennestorgel vom zweiten Manual der Hauptorgel angespielt, wobei eine Mechanik mittels Holzleisten (sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Abstrakte]]n&amp;#039;&amp;#039;) über dem Orgelboden eine Entfernung von 20&amp;amp;nbsp;m überbrückt. Es kann sich der Spieltisch aber auch am Orgelgehäuse befinden; der Organist gelangt dann über verborgene Treppen und Zugänge dorthin, neuerdings auch (so im [[Regensburger Dom]]) durch einen Aufzug, der ebenfalls vor den Blicken der Gottesdienstbesucher verborgen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die folgende sortierbare Liste ist eine Auswahl und konzentriert sich auf Schwalbennestorgeln in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sechsten Spalte bezeichnet die römische Zahl die Anzahl der [[Klaviatur|Manuale]], ein großes P ein selbstständiges Pedal, ein kleines p ein nur angehängtes Pedal und die arabische Zahl in der vorletzten Spalte die Anzahl der klingenden [[Register (Orgel)|Register]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! Kirche !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Bild !! Orgelbauer !! Jahr !! Manuale !! Register !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bamberg]]&lt;br /&gt;
| [[Bamberger Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Bamberger Dom BW 3b.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Rieger Orgelbau]], [[Orgelbau Goll]]&lt;br /&gt;
| 1974&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
| Mit [[Spanische Trompete|Spanischen Trompeten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
| [[Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth)|Heilige Dreifaltigkeit]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Magdalenenorgel Stadtkirche Bayreuth.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau]]&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bedheim]]&lt;br /&gt;
| [[St. Kilian (Bedheim)|St. Kilian]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Semi 2009 030.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Nicolaus Seeber]]&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| I&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| Über eine mechanische Konstruktion von 20&amp;amp;nbsp;m langen Holzabstrakten mit der Hauptorgel verbunden und vom unteren Manual aus bespielbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| [[St.-Hedwigs-Kathedrale]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Berlin Hedwigskathedrale Orgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 1975–1977&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bremen]]&lt;br /&gt;
| [[Bremer Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Bremen Dom Bachorgel.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Gebr. Van Vulpen&lt;br /&gt;
| 1965–1966&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| Sog. „Bachorgel“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brüssel]]&lt;br /&gt;
| [[Kathedrale St. Michael und St. Gudula]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:L&amp;#039;orgue de la cathédrale Saint-Michel à Bruxelles en Belgique.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Gerhard Grenzing]]&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Chartres]]&lt;br /&gt;
| [[Kathedrale von Chartres]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Chartres Cathédrale.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Victor Gonzalez (Orgelbauer)|Danion-Gonzalez]]&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Coimbra]]&lt;br /&gt;
| Mosteiro de Santa Clara&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Monasterio de Santa Cruz, Coímbra, Portugal, 2012-05-10, DD 09 organ edit.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Manoel Benito Gomez de Herrera&lt;br /&gt;
| 1719–1724&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2004–2008 auf ursprünglichen Zustand restauriert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dortmund]]&lt;br /&gt;
| [[Marienkirche (Dortmund)|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Orgel-IMG 1365.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Gustav Steinmann Orgelbau|Gustav Steinmann]]&lt;br /&gt;
| 1967&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| Im Stil des [[Neobarock]]; seitenspielig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| [[Alte Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Orgel Alte Nikolaikirche.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Oberlinger (Orgelbau)|Gebr. Oberlinger]]&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| Mechanische Spiel- und Registertraktur; Orgelgehäuse mit sehr geringer Tiefe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| [[Kaiserdom St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Frankfurt Am Main-St Bartholomaeus-Querschiff-Blick in den Hochchor.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| Ebenfalls von Hauptorgel aus elektrisch anspielbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
| [[Freiburger Münster]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:Freiburg, Münster, Rieger-Hauptorgel (1).jpg|169x169px]]&lt;br /&gt;
| [[Rieger Orgelbau]]&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
| Ebenfalls von Generalspieltisch im Chorraum aus elektrisch anspielbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
| [[Freiburger Münster]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:Freiburger Münster, Schwalbennestorgel.jpg|169x169px]]&lt;br /&gt;
| [[Marcussen &amp;amp; Søn]]&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| Ebenfalls von Generalspieltisch im Chorraum aus elektrisch anspielbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
| [[Marienkirche (Gelnhausen)|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Gelnhausen Marienkirche Orgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Ratzmann (Orgelbauer)|Ratzmann]], Schmidt&lt;br /&gt;
| 1879/1966&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| Ratzmann-Gehäuse erhalten, Orgelwerk von B. Schmidt 1966 neu gebaut, dabei Spieltisch von ursprünglich im Gehäuse balkonartig vorgezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gonnesweiler]]&lt;br /&gt;
| Heilig-Geist&lt;br /&gt;
| [[Datei:Gonnesweiler, Schwalbennestorgel.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Christian Gerhardt&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| Instrument in zwei Teile zerteilt; Hauptwerk und 2 der 3 Pedalregister bilden das Schwalbennest; der Rest steht auf der Empore&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Groningen]]&lt;br /&gt;
| [[Der Aa-kerk]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Bolswardorgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Hermann Raphael Rodensteen]]&lt;br /&gt;
| um 1550/1635&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Nur Gehäuse erhalten → [[Orgeln der Der Aa-kerk (Groningen)#Bolswarder Orgel|Orgeln der Der Aa-kerk (Groningen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herford]]&lt;br /&gt;
| [[Herforder Münster]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Herford 2009-12-16 (212).jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Paul Ott (Orgelbauer)|Paul Ott]]&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| Hinter hist. [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] einer Orgel von Johann Andreas Zuberbier (1756), die ursprünglich für Friedewald (I/p/9) gebaut war&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bad Hersfeld]]&lt;br /&gt;
| [[Stadtkirche Bad Hersfeld|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bad Hersfeld Stadtkirche Orgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Bruno Döring&lt;br /&gt;
| 1974&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
| Mit Echowerk ohne eigenes Manual&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
| [[Hildesheimer Dom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Hildesheim Dom Orgel (6).JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Orgelbau Romanus Seifert &amp;amp; Sohn|Seifert]]&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
| [[Hofkirche (Innsbruck)|Hofkirche]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Ebertorgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Jörg Ebert&lt;br /&gt;
| 1561&lt;br /&gt;
| II/p&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| Nahezu vollständig erhalten → [[Orgel der Hofkirche Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Köln]]&lt;br /&gt;
| [[Kölner Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Schwalbennestorgel Koelner Dom.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| Kann auch von der Hauptorgel aus elektrisch angespielt werden; hängt nicht an der Wand, sondern mit 4 Stahlseilen an dem eisernen Dachstuhl des Kölner Domes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lemgo]]&lt;br /&gt;
| [[St. Marien (Lemgo)|St. Marien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Lemgo - 2014-08-16 - St. Marien (1).jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Slegel (Orgelbauer)#Cornelis und Michael Slegel|Gebr. Slegel]], [[Scherer (Orgelbauer)#Fritz Scherer|Fritz Scherer]], [[Rowan West]]&lt;br /&gt;
| 1587, 1612–1613, 2009–2010&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| Gehäuse von Slegel; einige Reste von Scherer erhalten; Rekonstruktion durch West (II/P/20) → [[St. Marien (Lemgo)#Orgeln|Orgel von St. Marien (Lemgo)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Melle]]&lt;br /&gt;
| [[St.-Petrus-Kirche (Gesmold)|St.-Petrus-Kirche]] [[Gesmold]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Orgel in Gesmold.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Haupt (Orgelbauer)|Rudolf Haupt]], [[Franz Breil]]&lt;br /&gt;
| 1880, 1982&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 24, 19&lt;br /&gt;
| Erneuerung durch Breil im historischen Prospekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim]]-[[Saarn]]&lt;br /&gt;
| [[Zisterzienserinnenkloster Saarn|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Orgel-Klosterkirche-Saarn.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Friedrich Fleiter]]&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| Mit Koppelmanual; Hauptwerk und Pedal auch von der Emporenorgel elektrisch anspielbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
| [[St. Lorenz (Nürnberg)|St. Lorenz]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Nürnberg Lorenz Orgel (1).jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Regensburg]]&lt;br /&gt;
| [[Historisches Museum Regensburg|Minoritenkirche (Historisches Museum)]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Minoritenkirche Schwalbennestorgel Regensburg 20160929.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Bernhardt Edskes]]&lt;br /&gt;
| 1988–1989&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| Rekonstruktion der Schwalbennestorgel (15./16. Jahrhundert) nach einem Dispositionsentwurf von Caspar Sturm (1583)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Regensburg]]&lt;br /&gt;
| [[Regensburger Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Orgel Dom Regensburg 20160925.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Rieger Orgelbau]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| Größte Schwalbennestorgel der Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Salzburg]]&lt;br /&gt;
| [[Salzburger Dom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Dom 8.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Johann Pirchner&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| je II/P&lt;br /&gt;
| je 14&lt;br /&gt;
| Zwei Vierungsorgeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Straßburg]]&lt;br /&gt;
| [[Straßburger Münster]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Strassburger Muenster Cathedrale Strasbourg Schwalbennestorgel frontal Brunswyk (2014).JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johann Andreas Silbermann]], [[Edmond Alexandre Roethinger]], [[Alfred Kern &amp;amp; fils]]&lt;br /&gt;
| 1491, 1981&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| Prospekt von [[Friedrich Kress (Orgelbauer)|Friedrich Krebs]] (1491), [[Pendentif]] des Orgelprospekts von 1385&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Trier]]&lt;br /&gt;
| [[Trierer Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Trierer Dom - Orgel 016.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 1974&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 67&lt;br /&gt;
| 1996 Chororgel von Klais ebenfalls als Schwalbennestorgel gebaut (II/P/25)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ulm]]&lt;br /&gt;
| [[Ulmer Münster]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Ulmer Münster Schwalbennestorgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Rieger Orgelbau]]&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| Mit dem Register [[Alphorn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worms]]&lt;br /&gt;
| [[Wormser Dom]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Wormser Dom Hauptorgel.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| [[Johannes Klais Orgelbau|Johannes Klais]]&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friedrich Jakob u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Valeria-Orgel&lt;br /&gt;
   |Verlag=vdf-Hochschulverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7281-1666-1&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=Qf3y8LXGjUEC |Seite=127}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Philipp C. A. Klais&lt;br /&gt;
   |Hrsg= Roland Behrens, [[Christoph Grohmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Vom Hängen und Schweben. Ausgewählte Schwalbennestlösungen der Werkstatt Klais&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Dulce melos Organorum, Festschrift [[Alfred Reichling]] zum 70. Geburtstag&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gesellschaft der Orgelfreunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Mettlach&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=319–336}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Praetorius]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Syntagma musicum. Band II. De Organographia&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bärenreiter&lt;br /&gt;
   |Ort=Kassel [et al.]&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7618-0183-1&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Faksimile von Wolfenbüttel 1619}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Maarten Albert Vente]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Brabanter Orgel. Zur Geschichte der Orgelkunst in Belgien und Holland im Zeitalter der Gotik und der Renaissance&lt;br /&gt;
   |Verlag=H. J. Paris&lt;br /&gt;
   |Ort=Amsterdam&lt;br /&gt;
   |Datum=1963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Swallow&amp;#039;s nest organs|Schwalbennestorgel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Orgel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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