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	<title>Schwabacher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:32:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwabacher&amp;diff=23598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Balham Bongos: Formatierung gemäß Hilfe:Bilder#Bildlegende</title>
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		<updated>2026-01-06T03:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung gemäß &lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Bilder#Bildlegende&quot; title=&quot;Hilfe:Bilder&quot;&gt;Hilfe:Bilder#Bildlegende&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schedel konstantinopel.jpg|miniatur|[[Schedelsche Weltchronik]] von 1493]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwabacher,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Schwabacher Schrift&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Alte Schwabacher Schrift,&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Schrift]] aus der Gruppe der [[Gebrochene Schrift|gebrochenen Schriften]]. Sie entstand im 15. Jahrhundert und ist offener und breitlaufender als die gotische [[Textura]]. Die Schwabacher war etwa von 1480 bis 1530 die vorherrschende Schrift für deutschsprachige Drucke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Kapr |Titel=Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften |Verlag=Hermann Schmidt |Ort=Mainz |Datum=1993 |ISBN=3-87439-260-0 |Seiten=148-149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde dann von der [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] weitgehend verdrängt, blieb aber bis ins 20. Jahrhundert populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens „Schwabacher“ ist umstritten. Zur Entstehungszeit gab es im [[Franken (Region)|fränkischen]] [[Schwabach]] keine Druckerei. Es ist auch kein Schriftschneider dieses Namens bekannt. Vermutlich ist der Name auf die vom Konvent zu Schwabach 1529 beschlossenen [[Schwabacher Artikel]] zurückzuführen, die 1530 Eingang in die [[Confessio Augustana]] der Protestanten fanden.&amp;lt;!-- Quelle: Friedrich Beck (s.u.) --&amp;gt; „Schwabacher“ wäre also eine Verkürzung für „Schrift der Schwabacher Artikel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrifterlass Antiqua1941.gif|miniatur|[[Normalschrifterlass]] Martin Bormanns vom 3. Januar 1941, der die gotische Schrift als &amp;#039;&amp;#039;Schwabacher Judenlettern&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet]]&amp;lt;!-- Bildunterschrift sollte hier in diesem Artikel die Verdrehung des Begriffs &amp;quot;Schwabacher&amp;quot; betonen, nicht so sehr um das Verbot der gebrochenen Schriften, das schon ausgiebig beim &amp;quot;Antiqua-Fraktur-Streit&amp;quot; behandelt wird. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwabacher Schrift wurde vermutlich zuerst von [[Johann Bämler]] in einem Augsburger [[Inkunabel|Wiegendruck]] vom Jahre 1472 verwendet. Seit 1485 wurde sie in Nürnberg benutzt. [[Anton Koberger]] benutzte sie dort um das Jahr 1490 für die [[Schedelsche Weltchronik]] und [[Albrecht Dürer]] 1498 für die [[Apokalypse (Dürer)|Dürersche Apokalypse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die lateinischen [[Gutenberg-Bibel]]n in der traditionellen [[Textura]] gesetzt waren, wurden für viele Ausgaben der [[Lutherbibel]] (1522) und auch deren Nachdrucke die Schwabacher verwendet, so dass diese Schrift im deutschsprachigen Raum über Jahrhunderte vertraut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden deutschsprachige Texte hauptsächlich in [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] gedruckt. In Frakturtexten wurde die Schwabacher bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gerne zur [[Schriftauszeichnung]] verwendet. Diese Form der Auszeichnung war derart gebräuchlich, dass selbst das Hervorheben in der Handschrift (etwa durch [[Unterstreichen]]) mit dem Verb „schwabachern“ belegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Schleiermacher]], [[Friedrich Schlegel]]: Brief an [[August Wilhelm Schlegel]] vom 15. Januar 1798. In: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Friedrich Schlegel-Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;XXIV. Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;#x202F;a. 1985, ISBN 3-506-77824-2, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwabacher_Judenlettern}}&lt;br /&gt;
1941 verboten die Nationalsozialisten die Verwendung gebrochener Schriften durch Behörden und im Schulunterricht. Die Schwabacher Schrift und andere in Deutschland häufig verwandte gebrochene Schriften wurden im [[Antiqua-Fraktur-Streit#Normalschrifterlass|Normalschrifterlass]] als „Schwabacher Judenlettern“ bezeichnet. Aus der Entwicklungsgeschichte der Schwabacher Schrift lässt sich diese Bezeichnung nicht erklären; vielmehr dürfte während des nationalsozialistischen Eroberungskrieges die internationale Verwendbarkeit der nunmehr angeordneten [[Antiqua]] eines der Motive dieser Entscheidung gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Helmut Heiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rückseite des Hakenkreuzes. Absonderliches aus den Akten des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Dtv, München 1993, ISBN 3-423-02967-6, S. 224&amp;amp;#x202F;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stadt Schwabach selbst rief diese Bezeichnung Unverständnis hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebrochene Schriften.png|miniatur|Die Schwabacher im Vergleich zu anderen gebrochenen Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fraktur alte schwabacher.png|mini|rechts|[[Pangramm]]]]&lt;br /&gt;
Die Schwabacher zeichnet sich durch eine im Vergleich zur Fraktur oder Textura starke Rundung (Formen) der Buchstaben aus. So ist das kleine o beidseitig rund, während es in der Textura beidseitig eckig und in der Fraktur halb rund und halb eckig ist. Weitere typische Buchstaben sind das oben gekreuzte kleine g und das große H. Aber auch bei ihr wechseln sich Rundungen mit scharfen Kanten ab, so dass sie zu Recht zu den gebrochenen Schriften gezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;„Schwabacher Judenlettern“ – Schriftverruf im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Vernetzens.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, 2006, ISBN 3-86650-344-X ([http://opus.kobv.de/fhpotsdam/volltexte/2007/28/pdf/Beck.pdf pdf]).&amp;lt;!-- mit Reproduktionen von wichtigen Originaldokumenten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Philipp Luidl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwabacher – Die ungewöhnlichen Wege der Schwabacher Judenletter.&amp;#039;&amp;#039; Maro Verlag, Augsburg 2003, ISBN 3-87512-415-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Vergessen und verdrängt“ – Schwabach 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Stadtmuseum Schwabach, S.&amp;amp;nbsp;172.&lt;br /&gt;
* [[Albert Kapr]]: &amp;#039;&amp;#039;Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Schmidt, Mainz 1993, ISBN 3-87439-260-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fontspace.com/dieter-steffmann/alte-schwabacher Alte-Schwabacher-Schriftfamilie (fünf TTF-Schriften) als Download] (als Freeware ausgewiesen)&lt;br /&gt;
* [http://www.BfdS.de Bund für deutsche Schrift und Sprache e.&amp;amp;nbsp;V.] – Übersicht zur Schriftgeschichte und einen Fraktur-Knigge als kostenlose PDF-Datei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrochene Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwabach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Balham Bongos</name></author>
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