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	<title>Schuttern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schuttern&amp;diff=288312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland1950: HC: Entferne Kategorie:Friesenheim (Baden); Ergänze Kategorie:Geographie (Friesenheim, Baden)</title>
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		<updated>2025-12-10T13:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Friesenheim_(Baden)&quot; title=&quot;Kategorie:Friesenheim (Baden)&quot;&gt;Kategorie:Friesenheim (Baden)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Friesenheim,_Baden)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Friesenheim, Baden) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Friesenheim, Baden)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schuttern&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Friesenheim (Baden)|Friesenheim]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Schuttern.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.3821&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.8506&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 153&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = Normalhöhennull&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1658&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://friesenheim.de/startseite/unsere+gemeinde/gemeindeportrait.html |titel=Gemeindeportrait von Friesenheim |werk=friesenheim.de |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 77948&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07821&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Schuttern Ortskern.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortskern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schuttern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der älteste [[Ortsteil]] der [[Gemeinde]] [[Friesenheim (Baden)|Friesenheim]] im [[Ortenaukreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Bis 1974 war Schuttern eine selbstständige Gemeinde, bevor der Ort im Zuge der [[Gebietsreform#Gemeindereform|Gemeindereform]] Friesenheim angegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat 1658 Einwohner und liegt in der oberrheinischen Tiefebene zwischen [[Offenburg]] im Norden und [[Freiburg im Breisgau]] im Süden, also am Fuße des [[Schwarzwald]]es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Schuttern mit Kreuz.jpg|mini|Rathaus im Ortskern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte des [[Kloster Schuttern|Klosters Schuttern]] verbunden. Das Kloster Schuttern soll bereits im Jahre 603 von einem [[Iroschottische Kirche|Schottenmönch]], einem englischen Prinzen von königlichem Blute, namens [[Offo]] gegründet worden sein. Um 100 n. Chr. bauten die Römer die Heerstraße von Augst bei Basel bis nach Mainz. Diese Straße durchquerte die Gemarkung der heutigen Gemeinde Friesenheim. Im 3. Jahrhundert nahmen die [[Alamannen|Alemannen]]/[[Kelten]] das Oberrheingebiet in Besitz. Durch die Besetzung der [[Franken (Volk)|Franken]] im 7. Jahrhundert ging die Vormachtstellung der Alemannen verloren. Die Franken führten eine neue Staatsverfassung ein und bildeten den Gau „Mordenaugie“ (Ortenau). Aus dieser Zeit stammt auch das Kloster Schuttern, damals noch „Offonis villa“, „Offoniswilare“ oder auch „Offonis cella“ genannt. Die Landeshoheit der Gemeinde gelangte über die Klostervogtei zunächst an das Bistum Toul, später an das [[Erzbistum Bamberg|Bistum Bamberg]], von dort an die Reichslandsvogtei und schließlich an die Geroldsecker. Kaiser Otto II. bestätigte 973 dem Bischof von Toul unter anderem eine „abbatiam … in Offonis villa“ (Reg.Imp.II.,641). Otto II. verlieh der Abtei „Offoniswilare“ auch 975 die Immunität (Reg.Imp II.,704). [[Heinrich II. (HRR)|Kaiser Heinrich II]] schenkte im Jahre 1016 „seinem armen Kloster Offonis cella“ ein Dorf namens &amp;#039;&amp;#039;Routgereswilre&amp;#039;&amp;#039; (Weiler des Rüdigers, heute Heiligenzell) und eine [[Hufe|Hube]] in einem anderen Ort, &amp;#039;&amp;#039;Friesenheim&amp;#039;&amp;#039; genannt (Reg.Imp.II.,1881). Mit der Linie der Geroldsecker wurde 1278 auch Friesenheim aufgeteilt. 1502 konnte die Markgrafenschaft Baden durch Kauf drei Viertel der Hoheitsrechte der Gemeinde Friesenheim auf sich vereinigen. 1629 erhielt Baden alle Rechte an Friesenheim zugesprochen. Seit diesem Zeitpunkt sind die Friesenheimer badische Untertanen. 1525 brach der [[Bauernkrieg]] aus. Aufständische Bauern aus Lahr und Friesenheim verwüsteten das Kloster Schuttern. Vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) blieb die Region weitgehend verschont. Die spätere französische Königin [[Marie-Antoinette von Österreich-Lothringen|Marie-Antoinette]] verbrachte auf der [[Brautfahrt der Marie-Antoinette|Hochzeitsreise von Wien nach Paris]] am 6. Mai 1770 im Kloster Schuttern ihre letzte Nacht auf deutschem Boden. Im Rahmen der [[Säkularisation]] schloss am 31. August 1806 das Kloster Schuttern. Der Großherzog von Baden wurde Eigentümer des Klosters. Die Baupflicht für die Kirche liegt noch heute beim Land Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuttern - Kanzlei und Zehntscheuer der Reichsabtei.jpg|mini|Kanzlei und Zehntscheuer der Reichsabtei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das abgegangene [[Wasserschloss Schuttern]] bestand vom 15. bis 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird von den Überresten der alten [[Reichsprälat|Reichsabtei]] geprägt, vor allem von der Klosterkirche. Diese beruht auf Vorgängerbauten, wurde im 18. Jahrhundert aber im Stil des [[Barock]] weitgehend neu errichtet. Der Kirchturm ist nach dem [[Freiburger Münster]] einer der sieben höchsten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schwarzwald aktuell |url=https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/die-hoechsten-kirchtuerme-im-schwarzwald/ |titel=Die höchsten Kirchtürme im Schwarzwald |abruf=2023-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]]. Neben dem nach der Säkularisation 1803 als [[Mariä Himmelfahrt (Schuttern)|Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt]] genutzten Gotteshaus blieben nur wenige Partien des einst weitläufigen Klosterkomplexes erhalten. Hierzu zählt das heutige Pfarrhaus, als [[Refektorium]] einst Teil eines großen [[Konvent (Kloster)|Konventbaus]], außerdem die Kanzlei und die [[Zehntscheune|Zehntscheuer]], dazu einige Nebenbauten. Zusammen mit zum Teil noch hohen Klostermauern stehen diese Bauten an der heutigen Hauptstraße Schutterns. Der überwiegende Anteil des Klosterkomplexes ist im 19. Jahrhundert verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Ortes befindet sich eine restaurierte [[Römische Straßenstation (Friesenheim)|Römische Straßenstation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuttern mit ehemaliger Klosterkirche.jpg|mini|Kloster- und Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Römische Straßenstation (Friesenheim)|Römersiedlung]]&lt;br /&gt;
* Baggersee Schuttern mit Campingplatz und Gaststätte&lt;br /&gt;
* [[Mariä Himmelfahrt (Schuttern)|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
* Überreste des Klosters&lt;br /&gt;
* Museum des Historischen Vereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kruttstumpe Schuttern.jpg|mini|hochkant|[[Narrenhäs]] der Narrenzunft Kruttstumpe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fastnacht Schuttern der Narrenzunft Schuttern&lt;br /&gt;
* Paddelbootrennen der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Schuttern&lt;br /&gt;
* Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Schuttern&lt;br /&gt;
* Vatertagsfest der Akkordeonfreunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter Schutterns ==&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Lögler]] (1790–1820), Pfarrer, Autor und Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schubert (Politiker)|Wilhelm Schubert]] (1813–1893), Kaufmann und Politiker, wichtigster Republikaner der Stadt Lahr&lt;br /&gt;
* [[Marita Blattmann]] (* 1959), Historikerin, Professorin in Köln&lt;br /&gt;
* [[Rudi Beiser]] (* 1960), Sachbuchautor und Heilpflanzen-Experte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Schuttern |Band=3 |Seite=49–50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|796|Benediktinerabtei Schuttern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Friesenheim, Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schutter (Kinzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland1950</name></author>
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