<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schurwald</id>
	<title>Schurwald - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schurwald"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schurwald&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:36:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schurwald&amp;diff=90765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Laserlicht am 22. Dezember 2025 um 17:09 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schurwald&amp;diff=90765&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-22T17:09:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Waldgebiet. Für das gleichnamige FFH-Gebiet siehe [[Schurwald (FFH-Gebiet)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD= Blick über die Schurwaldhöhen Richtung Ostalb.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom [[Kernenturm]] über den Schurwald zur Ostalb&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= Stadtkreis [[Stuttgart]]; Landkreise [[Landkreis Esslingen|Esslingen]], [[Landkreis Göppingen|Göppingen]], [[Rems-Murr-Kreis]] und [[Ostalbkreis]]; [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenlandes]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil des &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Hintere Schur]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 514.7&amp;lt;!--{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/46/58/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/18/40/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BW&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= Baden-Wuerttemberg relief location map.jpg&lt;br /&gt;
|TYP= [[Schichtstufe]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Keuper]], [[Stubensandstein]], [[Unterer Jura]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schurwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bis zu {{Höhe|514.7|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher, bewaldeter [[Höhenzug]] des [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land|Schwäbischen Keuper-Lias-Landes]] im [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenland]]. Er liegt in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]) im Gebiet des Stadtkreises [[Stuttgart]] sowie in den Landkreisen [[Landkreis Esslingen|Esslingen]] und [[Landkreis Göppingen|Göppingen]], im [[Rems-Murr-Kreis|Rems-Murr-]] und im [[Ostalbkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte versorgten die Wälder des Schurwaldes die Gemeinden und Städte der Umgebung mit [[Holz]] als Brenn- und Baumaterial. Dementsprechend rührt der Name „Schurwald“ von dem mittelhochdeutschen Wort „schure“ her, das so viel wie die [[Wolle#Gewinnung|Schur]], das [[Wolle#Gewinnung|Scheren]] oder [[Kahlschlag]] bedeutet. Das Gebiet ist ein [[Naherholungsgebiet]] für den Großraum Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Schurwald liegt östlich von Stuttgart und zieht sich in Ostrichtung unter anderem vorbei an [[Esslingen am Neckar]] im Südwesten und [[Schorndorf]] im Norden bis hin zum südwestlichen [[Lorch (Württemberg)|Lorch]]er Stadtteil [[Rattenharz]] an den Vorbergen der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Er nimmt die Höhen zwischen [[Neckar]]- und [[Filstal]] im Süden und dem [[Remstal]] im Norden ein. Im Ostteil des Schurwaldes, der von zahlreichen Bächen durchzogen ist, liegt das [[Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach]] &amp;#039;&amp;#039;(Herrenbachstausee)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Höhenzug liegt in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Schwäbisches Keuper-Lias-Land]] (Nr.&amp;amp;nbsp;10) und in der Haupteinheit [[Schurwald und Welzheimer Wald]] (107) im Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Schurwald&amp;#039;&amp;#039; (107.00; &amp;lt;small&amp;gt;zu erwarten wäre 107.0&amp;lt;/small&amp;gt;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;0-mit-00-identisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Nachbarn des Schurwaldes befinden sich ebenfalls im Schwäbischen Keuper-Lias-Land: So schließt sich im Norden der zur Untereinheit Remstal (107.1) gehörende Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Mittleres Remstal und Schorndorfer Becken&amp;#039;&amp;#039; (107.10) an und im Nordosten der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Oberes Remstal&amp;#039;&amp;#039; (107.11). Im Osten liegt der in der Haupteinheit [[Vorland der östlichen Schwäbischen Alb]] (102) zur Untereinheit [[Albuchvorland]] (102.0) zählende Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Rehgebirgsvorland&amp;#039;&amp;#039; (102.00). Im Südosten und Süden befindet sich der in der Haupteinheit [[Vorland der mittleren Schwäbischen Alb]] (101) zur Untereinheit [[Ostteil des Mittleren Albvorlands]] (101.3) gehörende Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Schlierbacher Platte&amp;#039;&amp;#039; (101.33). Im Südsüdwesten schließt sich in der Haupteinheit [[Filder]] (106) der Naturraum [[Nürtinger-Esslinger Neckartal]] (106.20; &amp;lt;small&amp;gt;106.2&amp;lt;/small&amp;gt;) an und im Südwesten der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Schurwaldfilder&amp;#039;&amp;#039; (106.30; &amp;lt;small&amp;gt;106.3&amp;lt;/small&amp;gt;). Im Westen liegt die zur Haupteinheit [[Stuttgarter Bucht]] (105) gehörende Untereinheit [[Neckartrichter]] (105.1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleinerer Grenzabschnitt des Schurwaldes verläuft aber auch zur Haupteinheitengruppe [[Neckar- und Tauber-Gäuplatten]] (12): Im Westnordwesten schließt sich innerhalb deren Haupteinheit [[Neckarbecken]] (123) und Untereinheit [[Waiblinger Bucht]] (123.2) der Naturraum [[Schmidener Feld]] (123.22) an und im Nordwesten der Naturraum [[Remstaltraufbucht]] (123.20).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-171&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
Zu den höchsten Erhebungen (usw.) im Schurwald und an dessen Rand gehören&amp;amp;nbsp;– sortiert nach Höhe in [[Meter]] (m) über [[Normalhöhennull]] (NHN):{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* [[Hintere Schur]] (514,7 m), in [[Oberberken]]&lt;br /&gt;
* [[Kernen (Berg)|Kernen]] (512,7 m), mit [[Kernenturm]], zwischen [[Fellbach]] und [[Wäldenbronn]]&lt;br /&gt;
* [[Brennten]] (503,9 m), zwischen [[Schorndorf]] und [[Schlichten (Schorndorf)|Schlichten]]&lt;br /&gt;
* [[Katzenkopf (Schurwald)|Katzenkopf]] (493,2 m), zwischen [[Stetten (Kernen im Remstal)|Stetten]] und Wäldenbronn&lt;br /&gt;
* [[Nonnenberg (Schnait)|Nonnenberg]] (472,0 m), östlich von [[Schnait]]&lt;br /&gt;
* [[Katharinenlinde]] (471,8 m), mit gleichnamigem Baum und Aussichtsturm &amp;#039;&amp;#039;Katharinenlindeturm&amp;#039;&amp;#039;, zwischen [[Obertal (Esslingen am Neckar)|Obertal]], [[Rüdern]] und [[Uhlbach]]&lt;br /&gt;
* [[Kappelberg (Fellbach)|Kappelberg]] (469,0 m), mit [[Kappelbergtunnel]], südlich von Fellbach; Westspitze des Naturraums&lt;br /&gt;
* [[Probst (Schurwald)|Probst]] (446,1 m), zwischen [[Hegenlohe]] und [[Reichenbach an der Fils]]&lt;br /&gt;
* [[Weißer Stein (Schurwald)|Weißer Stein]] (440,3&amp;lt;!--bei L 1150 und L 1201--&amp;gt; m; Kammsattel mit Denkmal), zwischen [[Aichschieß]] und [[Stumpenhof]]&lt;br /&gt;
* [[Württemberg (Berg)|Württemberg]] (411,0 m), mit der [[Grabkapelle auf dem Württemberg]], zwischen [[Rotenberg (Stuttgart)|Rotenberg]], Uhlbach und [[Untertürkheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kappelberg (Beutelsbach)|Kappelberg]] (unter 405 m), Sporn zum Remstal bei Weinstadt-[[Beutelsbach (Weinstadt)|Beutelsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Der Schurwald wird überwiegend südwärts entwässert, zur [[Fils (Fluss)|Fils]] oder ganz im Westen an der vergleichsweise kurzen Südwestgrenze über eher kurze Bäche direkt zum [[Neckar]]; unter den Abflüssen zur [[Rems]] im Norden haben erst die westlichen ab dem Bachsystem des in [[Endersbach (Weinstadt)|Endersbach]] mündenden [[Schweizerbach (Rems, Weinstadt)|Schweizerbachs]]&amp;lt;!--GKZ: DE/238368--&amp;gt; eine größere Bedeutung. Ab hier ist der Naturraum durch ein paar schon zum Neckarbecken gerechnete Talbuchten sehr eingeengt. Auf dem östlichen Abschnitt dagegen, wo die Wasserscheide reliefarm dicht am Remstaleinschnitt verläuft, folgt dieser recht genau der historische Höhenweg [[Kaiserstraße (Schurwald)|Kaiserstraße]] etwa zwischen [[Lorch (Württemberg)|Lorch]] und [[Winterbach (Remstal)|Winterbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewässerübersicht:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Abflussbaum der größeren Fließgewässer, die den Schurwald entwässern, mit dem Neckar als Wurzel. Die Auswahlgrenze wurde bei etwa 3&amp;amp;nbsp;km Gesamtlänge gezogen. In Normalschrift stehen Gewässer, die zumindest zum Teil im Schurwald laufen, kursiviert ihre Vorfluter außerhalb bzw. andere Vorland-Gewässer über der Auswahlgrenze, die ohne oder ohne entsprechend lange Zuflüsse ebenfalls merkliche Teile des Schurwaldes entwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Neckar]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fils (Fluss)|Fils]] (rechts)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Marbach (Fils)|Marbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
*** [[Herrenbach (Marbach)|Herrenbach]] (links)&lt;br /&gt;
**** [[Schliffbach (Herrenbach)|Schliffbach]] (rechter Oberlauf bis zum [[Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach|Herrenbachstausee]])&lt;br /&gt;
**** [[Kohlbach (Herrenbach)|Kohlbach]] (links)&lt;br /&gt;
** [[Nassach (Fils)|Nassach]] (rechts)&lt;br /&gt;
*** [[Herrenbach (Nassach)|Herrenbach]] (linker Oberlauf)&lt;br /&gt;
*** [[Lochbach (Nassach)|Lochbach]] (rechter Oberlauf)&lt;br /&gt;
*** [[Fliegenbach (Nassach)|Fliegenbach]] (links)&lt;br /&gt;
** [[Ebersbach (Fils, Fließgewässer)|Ebersbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
** [[Kirnbach (Fils)|Kirnbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
** [[Reichenbach (Fils)|Reichenbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
** [[Lützelbach (Fils)|Lützelbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Forstbach (Neckar)|Forstbach]] (rechts)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Zeller Bach (linker Oberlauf)&lt;br /&gt;
* [[Hainbach (Neckar)|Hainbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Zimmerbach (Hainbach)|Zimmerbach]] (rechts)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Krebsbach (linker Oberlauf)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rems]] (rechts)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Eichenbach (Rems, Plüderhausen)|Eichenbach]] oder Aichenbach (links)&lt;br /&gt;
** (Schorndorfer) [[Eichenbach (Rems, Schorndorf)|Eichenbach]] (links)&lt;br /&gt;
** [[Dürrbach (Rems)|Dürrbach]] (links)&lt;br /&gt;
** [[Weilerbach (Rems)|Weilerbach]] (links)&lt;br /&gt;
*** [[Brunnbach (Weilerbach)|Brunnbach]] (links)&lt;br /&gt;
** [[Lehnenbach (Rems)|Lehnenbach]], auch Lehenbach (links)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerbach (Rems, Weinstadt)|Schweizerbach]] (links)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** Gunzenbach/Beutelsbach (wechselnde Oberlaufnamen)&lt;br /&gt;
**** [[Schlierbach (Schweizerbach)|Schlierbach]] (rechts)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Haldenbach (Rems, Endersbach)|Haldenbach]] (links)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** [[Strümpfelbach (Haldenbach)|Strümpfelbach]] (rechter Oberlauf)&lt;br /&gt;
*** [[Stettener Haldenbach]] (linker Oberlauf)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Beibach (Rems)|Beibach]] (links)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Zu den Städten und Gemeinden am oder innerhalb des Schurwaldes gehören:&lt;br /&gt;
* [[Adelberg]]&lt;br /&gt;
* [[Aichwald]], mit [[Aichelberg (Aichwald)|Aichelberg]], [[Aichschieß]], [[Krummhardt]], [[Lobenrot]], [[Schanbach]]&lt;br /&gt;
* [[Altbach]]&lt;br /&gt;
* [[Baltmannsweiler]], mit [[Hohengehren]]&lt;br /&gt;
* [[Birenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Börtlingen]], mit [[Breech (Börtlingen)|Breech]] und [[Zell (Börtlingen)|Zell]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtenwald]], mit [[Hegenlohe]] und [[Thomashardt]]&lt;br /&gt;
* [[Rechberghausen]]&lt;br /&gt;
* [[Wäschenbeuren]]&lt;br /&gt;
* [[Wangen (bei Göppingen)|Wangen]] mit Oberwälden&lt;br /&gt;
* [[Plochingen]] mit Stumpenhof&lt;br /&gt;
* [[Esslingen am Neckar]], mit [[Hegensberg]], [[Hohenkreuz]], Innenstadt, [[Kennenburg]], [[Kimmichsweiler/Oberhof]], [[Krummenacker]], [[Liebersbronn]], [[Mettingen (Esslingen am Neckar)|Mettingen]], [[Neckarhalde]], [[Oberesslingen]], [[Obertal (Esslingen am Neckar)|Obertal]], [[Rüdern]], [[Serach]], [[Sankt Bernhardt]], [[Sulzgries]], [[Wäldenbronn]], [[Wiflingshausen]], [[Zell am Neckar|Zell]]&lt;br /&gt;
* [[Kernen im Remstal|Kernen]], mit [[Kernen im Remstal|Stetten]]&lt;br /&gt;
* [[Lorch (Württemberg)|Lorch]], mit [[Rattenharz]]&lt;br /&gt;
* [[Schorndorf]] mit [[Schlichten (Schorndorf)|Schlichten]] und [[Oberberken]] mit [[Unterberken (Schorndorf)|Unterberken]]&lt;br /&gt;
* [[Uhingen]], mit [[Holzhausen (Uhingen)|Holzhausen]] und [[Nassachtal/Diegelsberg]] ([[Baiereck]], [[Nassachtal/Diegelsberg#Diegelsberg|Diegelsberg]], [[Nassachtal/Diegelsberg#Nassach/Unterhütt|Nassach]], [[Nassachtal/Diegelsberg#Nassachmühle|Nassachmühle]])&lt;br /&gt;
* [[Ebersbach an der Fils]] mit den Ortschaften Büchenbronn und Krapfenreut&lt;br /&gt;
* [[Reichenbach an der Fils]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch ist der Schurwald mit seinen zahlreichen Einschnitten eine durch rückschreitende [[Erosion (Geologie)|Erosion]] zergliederte [[Schichtstufenlandschaft|Schichtstufe]], seine Gesteine sind [[Ton (Bodenart)|Tone]], [[Mergel]] und [[Sandstein]]e des [[Keuper]]s ([[Keuperbergland]]). Der Höhenzug ist durch die Schichten der [[Angulatensandstein-Formation]] des [[Schwarzer Jura|Schwarzen Jura]] charakterisiert. Lokal kommt auch die [[Arietenkalk-Formation]] des Schwarzen Jura vor; es ist auch die [[Psilonotenton-Formation]] (früher als &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzer Jura|Lias]] alpha&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) des Unteren [[Jura (Geologie)|Juras]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
In der frühen Ausbauzeit nach der [[Alamannen|alemannischen Landnahme]]&amp;lt;!--(???&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)--&amp;gt; blieb das Gebiet des Schurwaldes mit seinen ausgedehnten Höhenzügen siedlungsleer, während die umliegenden Täler gerodet und besiedelt wurden. In der späten Ausbauzeit im 8. und 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Besiedlung der umliegenden Täler im Wesentlichen abgeschlossen, während erste [[Rodungssiedlung]]en auf Hochflächen im Waldgebiet entstanden, die urkundlich im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erstmals greifbar werden ([[Oberberken]] 1110, [[Adelberg]] 1143, [[Schlichten (Schorndorf)|Schlichten]] 1185). Die [[Etter]] der Rodungssiedlungen waren dabei von weiteren gerodeten Feldflächen für den [[Ackerbau]] umgeben. Neben der dörflichen Besiedlung entstanden auch verschiedene Einzelhöfe, die jedoch größtenteils wieder eingegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert entstanden schließlich bei der Erschließung von engeren Tälern waldgewerbliche Siedlungen, in denen mit Holzkohle insbesondere [[Waldglashütte]]n betrieben wurden. Diese Siedlungen waren oft nur von kurzer Dauer und wechselten ihren Standort, sobald die Umgebung abgeholzt war. Nur einige der früheren Hüttensiedlungen bzw. die sich daran anschließenden ärmlichen Wohnsiedlungen haben sich erhalten, dazu zählen [[Unterhütt (Uhingen)|Unterhütt]] und [[Baiereck]] im Nassachtal, einst eine der ärmsten Regionen [[Württemberg]]s. Siedlungen mit städtischem Charakter haben sich im Schurwald nicht entwickelt. Verschiedene Versuche zur Gewinnung von [[Bodenschatz|Bodenschätzen]] im Schurwald, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Steinkohle]] und [[Gold]], scheiterten an den geringfügigen Lagerstätten. Lediglich der Abbau von Sandstein, [[Kies]] und [[Sand]] hat sich bis in die Gegenwart etablieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Aufblühen der Städte ab dem ausgehenden Mittelalter setzte eine Landflucht ein, die zum Untergang zahlreicher Ortschaften im Schurwald führte. In den einst zum [[Kloster Adelberg]] zählenden Orten des Schurwaldes wurden die bäuerlichen Gehöfte als Fallgüter verliehen und blieben in ihrer Größe erhalten, allerdings hatte dadurch auch nur ein Teil der Bevölkerung die Chance auf ein eigenes bäuerliches Gut. In den [[altwürttemberg]]ischen Schurwaldorten führte die [[Erbteilung]] der als [[Erblehen]] vergebenen Güter zu einer starken Parzellierung und zu ärmlichen landwirtschaftlichen Verhältnissen. Beide Faktoren führten im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Aufkommen der [[Weberei]] als häuslichem Nebengewerbe. Im frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es viele „Bauernhandwerker“, die neben der Landwirtschaft ein [[Handwerk]] ausübten. Die [[Industrialisierung]] hat sich auf die Schurwaldorte nicht direkt ausgewirkt, sondern führte vielmehr zu einer weiteren Abwanderung der Bevölkerung in die industrialisierten Orte in umliegenden Tälern, wodurch auch die Zahl der ansässigen Handwerker wieder stark abnahm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bühleiche Plochingen-Stumpenhof.jpg|mini|Bühleiche am Schurwaldrand bei Plochingen-[[Stumpenhof]] (von ca.&amp;amp;nbsp;1648)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ES Ruhbank.jpg|mini|Eine [[Ruhbank]] am Schurwaldrand bei Esslingen-[[Liebersbronn]] (von 1846)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Inzwischen spielen auf dem Schurwald die Weberei, das Handwerk, die Glasherstellung und die [[Landwirtschaft]] keine große Rolle mehr. Die angebauten Pflanzen sind wegen des kühleren [[Klima]]s typischerweise diverse [[Getreide]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;arten und [[Hackfrüchte]] wie [[Zuckerrübe]]n und [[Kartoffeln]]. Beeren- und Obstanbau ([[Streuobstwiese]]n) findet lediglich im vorderen Schurwald günstige Bedingungen. Der Wandel der Dörfer hin zu Arbeiterwohngemeinden hat nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dem Aufkommen des Individualverkehrs zu einem Wachstum der Orte geführt. Die meisten Einwohner pendeln zwischen [[Esslingen am Neckar]], [[Göppingen]], [[Stuttgart]] oder dem [[Remstal]] und ihrem Wohnort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schurwald (FFH-Gebiet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-170&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-170|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-171&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-171|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;0-mit-00-identisch&amp;quot;&amp;gt;Ein Naturraum mit der Nr.&amp;amp;nbsp;107.0 ist nicht ausgewiesen, deshalb ist der Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Schurwald&amp;#039;&amp;#039; (107.00) in Abweichungen vom üblichen Nummernschematismus hier ohne Zwischenglied Teil der Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;Schurwald und Welzheimer Wald&amp;#039;&amp;#039; mit der Nr.&amp;amp;nbsp;107 (siehe referenzierte Naturraumblätter 170/171).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egon Schraitle]], [[Ernst Waldemar Bauer]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Schurwald – Esslingen – Filder&amp;#039;&amp;#039;. Natur – Heimat – Wandern. Schwäbischer Albverein e.&amp;amp;nbsp;V., Stuttgart. 2.,&amp;amp;nbsp;neubearbeitete Auflage. Theiss, Stuttgart 1998, ISBN 3-8062-1344-5.&lt;br /&gt;
* [[Werner Kienzle]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schurwald. Eine siedlungs- und wirtschaftsgeographische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Tübinger geographische Studien, Heft&amp;amp;nbsp;3. Natur-Rems-Murr-Verlag, Remshalden-Buoch 1991, ISBN 3-927981-08-7.&lt;br /&gt;
* Werner Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Rundwanderungen Schwäbischer Wald und Schurwald. Berglen, Ellwanger Berge, Frickenhofer Höhe, Limpurger Berge, Löwensteiner Berge, Mainhardter Wald, Murrhardter Wald, Schurwald, Waldenburger Berge, Welzheimer Wald&amp;#039;&amp;#039;. 5.,&amp;amp;nbsp;aktualisierte Auflage. Schneider-Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2002, ISBN 3-89676-576-0.&lt;br /&gt;
* Manfred Langhans: &amp;#039;&amp;#039;Der Schurwald. Land und Leute einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005680-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Schurwald |voy=Schurwald |wikt=Schurwald}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bfn.de/landschaftssteckbriefe/schurwald &amp;#039;&amp;#039;Landschaftssteckbrief Schurwald&amp;#039;&amp;#039;] des [[Bundesamt für Naturschutz|Bundesamtes für Naturschutz]] (BfN)&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW-NR-SB|107|Schurwald und Welzheimer Wald|9,1|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* [https://maps.lgrb-bw.de Geologische Karte von Baden-Württemberg] (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau), auf lgrb-bw.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Schwäbischen Keuper-Lias-Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schurwald| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Laserlicht</name></author>
	</entry>
</feed>