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	<title>Schuppenlori - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:29:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schuppenlori&amp;diff=1629567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muscari: HC: Ergänze Kategorie:Endemisches Tier Australiens</title>
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		<updated>2024-10-19T20:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Endemisches_Tier_Australiens&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Endemisches Tier Australiens (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Endemisches Tier Australiens&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schuppenlori&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trichoglossus chlorolepidotus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Heinrich Kuhl|Kuhl]], 1820)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Keilschwanzloris&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Trichoglossus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Loris&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Loris (Papageien)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Loriini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Loriinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Altweltpapageien&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Psittaculidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Psittaciformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Trichoglossus chlorolepidotus -Australia-8a-3c.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trichoglossus chlorolepidotus (juvenile)-8.jpg|mini|Schuppenlori, Jungvogel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schuppenlori&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trichoglossus chlorolepidotus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Art aus der Familie der Papageien, die zur [[Fauna Australiens|Avifauna Australiens]] gehört. Der Schuppenlori zählt zu den sogenannten [[Keilschwanzloris]], einer Gattung kleiner bis mittelgroßer Loris. Die Bestände sind stabil, der Schuppenlori gilt daher nicht als bedroht. Trotz seines sehr großen australischen Verbreitungsgebietes werden keine Unterarten beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In menschlicher Obhut werden Schuppenloris verhältnismäßig selten gepflegt. Lorihalter geben meist den farbenprächtigeren Vertretern der Lori-Unterfamilie den Vorzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Schuppenloris erreichen eine Körpergröße von 23 Zentimeter und wiegen 71 bis 97 Gramm.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind damit die kleinsten der Keilschwanzloris.&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie alle Keilschwanzloris weisen sie keinen auffälligen [[Geschlechtsdimorphismus]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfärbung des Gefieders ist ein sattes Grün. Der Oberkopf und die Kopfseiten weisen einen leichten blauen Anflug auf. Die Federn der Körperunterseite sowie des Nackens und des oberen Vorderrückens sind gelb mit einem breiten grünen Saum. Dadurch entsteht die kontrastreiche Schuppenzeichnung, die für diese Art namensgebend war.&amp;lt;ref&amp;gt;Robiller, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flanken, Schenkel und Unterschwanzdecken sind gelb gefleckt. Die Unterflügeldecken sowie ein Breites Band auf der Unterseite der Schwungfedern sind orangerot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnabel ist rot. Die Iris ist orangegelb. Schuppenloris haben einen nackten, hellgrauen Augenring. Die Beine sind graubraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungvögel weisen eine sehr große Ähnlichkeit zu den adulten Vögeln auf. Sie haben allerdings deutlich weniger gelbe Federpartien auf dem Nacken, dem oberen Vorderrücken und der Körperunterseite. Der Augenring ist noch hell und wirkt blassgrau bis weißlich. Der Schnabel ist dunkelbraun und hellt zur Spitze hin gelborange auf. Die Iris ist braun. Die Beine wirken hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug der Schuppenloris ist direkt und schnell. Durch den einfarbig grünen Kopf sowie die leuchtend orangeroten Flügelunterseiten sind sie gut von anderen Loriarten zu unterscheiden. Der Ruf der Loris ist kreischend und laut. Ihre Rufe sind insgesamt höher als die der Allfarbloris. Die Kontakt- und Balzrufe sind dagegen zum Allfarblori identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Schuppenloris kommen ausschließlich in Australien vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht im Nordosten Australiens etwa vom 15. südlichen Breitengrad bis nach [[New South Wales]]. Sie besiedeln in dieser Region auch küstennahe Inseln und kommen beispielsweise auf Fraser-Island vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robiller, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Region um Melbourne herum sind sie eingeführt und kommen dort bis zur Bellarine-Halbinsel und der Mornington-Halbinsel in Victoria vor. Sie wurden hier erstmals gegen Ende der 1960er Jahre beobachtet und haben sich mittlerweile dieser Region vollständig etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Schuppenloris wie alle Lori-Arten auf blühende Bäume angewiesen sind, kommt es zu lokalen Wanderungen. Schuppenloris ziehen dabei nur selten vollständig aus einem Gebiet ab. Meist sinkt lediglich die Individuenzahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Urbane Lebensräume bieten Schuppenloris wegen der zahlreichen Zierpflanzen meist ganzjährig eine ausreichende Nahrungsreserve. Populationen in städtischen Gebieten sind daher tendenziell sesshaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Schuppenloris kommen überwiegend im Tiefland vor. Sie besiedeln dabei alle Lebensräume einschließlich urbaner Lebensräume wie Stadtparks und Gärten und nutzen auch landwirtschaftliche Nutzflächen. In New South Wales ist ihr bevorzugter Lebensraum die Baumsavanne und die küstennahen Strauchheiden. Sie besiedeln außerdem trockene und feuchte [[Hartlaubvegetation|Hartlaubwälder]]. Ihr Verbreitungsgebiet überlappt sich in vielen Bereichen mit dem des [[Allfarblori]]s, einer weiteren Art aus der Gattung der [[Keilschwanzloris]]. Der Allfarblori ist jedoch in fast allen Bereichen die häufigere Lori-Art.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten und Nahrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trichoglossus chlorolepidotus (Juvenile)-6a.jpg|mini|Schuppenlori]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scaly-breasted Lorikeet Kobble Dec06.JPG|mini|Schuppenlori]]&lt;br /&gt;
Die Lebensweise des Schuppenloris ähnelt der des Allfarbloris sehr. Schuppenloris leben gewöhnlich in Paaren oder in Schwärmen zusammen. In Schwärmen sind sie gelegentlich auch mit anderen Lori-Arten wie etwa den Allfarbloris vergesellschaftet. Im Regelfall besteht der Schwarm jedoch nur aus Vögeln einer Art. Die durchschnittliche Schwarmgröße beträgt 4,4 Vögel. Schwärme, die zwanzig Individuen umfassen, stellen bereits eine Ausnahme dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Forshaw, S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich ein größeres Angebot einer Nahrungsressource kann dazu führen, dass sich eine größere Zahl an Schuppenloris an einer Stelle versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuppenloris fressen wie alle Loris Pollen, Nektar und weiche Früchte. Hinzu kommen Knospen, Samen sowie Insekten und deren Larven. Wesentliche Nahrungsquelle sind die Blüten von [[Eukalypten|Eucalyptusbäumen]], [[Banksien]], [[Grevilleen]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Grasbäume|Xanthorrhoea]]&amp;#039;&amp;#039;. In [[Sydney]] und [[Newcastle (Australien)|Newcastle]] suchen Schuppenloris regelmäßig blühende [[Korallenbaum|Korallenbäume]] auf, die dort häufig als Zierpflanze entlang von Straßen gepflanzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Schuppenloris sind Höhlenbrüter. Sie brüten meist in beträchtlicher Höhe in Eukalyptusbäumen. Die Nisthöhle wird präpariert, indem sie verrottendes Holz von den Innenwänden der Höhle nagen. Beide Elternvögel sind an dieser Brutvorbereitung beteiligt. Der Boden der Nisthöhle ist mit Holzmulm bedeckt. Das Gelege besteht in der Regel aus zwei, seltener aus drei Eiern.&amp;lt;ref&amp;gt;Robiller, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es brütet nur das Weibchen. Die Brutzeit beträgt 23 Tage. Die Jungvögel sind in einem Alter von etwa sieben Wochen flügge. Zwei bis drei Wochen später sind sie selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltung in menschlicher Obhut ==&lt;br /&gt;
Von in menschlicher Obhut gehaltene Schuppenloris wird erstmals 1877 berichtet. 1883 wurden sie erstmals nach Großbritannien exportiert und dort gelang kurz darauf die Nachzucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Nachzucht in Deutschland gelang dem Berliner Zoo im Jahre 1890. Die erste belegte Nachzucht in Australien gelang dagegen erst 1935.&amp;lt;ref&amp;gt;Sindel und Gill, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Schuppenloris gelegentlich in großen Volieren gehalten. Sie eignen sich für eine Schwarmhaltung. In Zoos findet man sie gelegentlich mit [[Allfarblori]]s vergesellschaftet. Bei den in Gefangenschaft gehaltenen Schuppenloris gibt es mittlerweile mehrere Farbschläge. Zu den gezüchteten Farbschlägen zählen solche mit roten Federsäumen und solche mit zimtfarbenen Flügeldecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Michael Forshaw|Joseph M. Forshaw]], illustriert von William T. Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Australische Papageien.&amp;#039;&amp;#039; 1. deutschsprachige Auflage. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Kakadus und Lories.&amp;#039;&amp;#039; Arndt-Verlag, Bretten 2003, ISBN 978-3-9808245-1-4.&lt;br /&gt;
* Franz Robiller: &amp;#039;&amp;#039;Loris.&amp;#039;&amp;#039; Urania-Verlagsgesellschaft, Leipzig 1993, ISBN 3-332-00530-8.&lt;br /&gt;
* Stan Sindel, James Gill: &amp;#039;&amp;#039;Australian Lorikeets.&amp;#039;&amp;#039; Singil Press, 2007, ISBN 978-0-9587727-8-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trichoglossus chlorolepidotus|Schuppenlori (&amp;#039;&amp;#039;Trichoglossus chlorolepidotus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2020.3&lt;br /&gt;
| ID             = 22684567&lt;br /&gt;
| ScientificName = Trichoglossus chlorolepidotus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2018&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 31. Januar 2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{CITES |ScientificName = Trichoglossus chlorolepidotus |Abruf=2020-02-21}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=4B0E14DBE6160C12|ScientificName=Trichoglossus chlorolepidotus|CommonName=Schuppenlori}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= scblor1 |Name= Schuppenlori (&amp;#039;&amp;#039;Trichoglossus chlorolepidotus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Trichoglossus-chlorolepidotus|ScientificName=Trichoglossus chlorolepidotus|Name=Schuppenlori}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510799|Name=Scaly Breasted Lorikeet|Wissenschaftlich=Trichoglossus chlorolepidotus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuppenlori}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keilschwanzloris]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier Australiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muscari</name></author>
	</entry>
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