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	<title>Schupfart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schupfart&amp;diff=430125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Schupfart-blason.svg durch CHE_Schupfart_COA.svg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: Criterion 4 (harmonizing names of file set))</title>
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		<updated>2026-02-18T20:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Schupfart-blason.svg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:CHE_Schupfart_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:CHE Schupfart COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CHE_Schupfart_COA.svg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 4&lt;/a&gt; (harmonizing names of file set))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = 2018-Schupfart-AG.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Schupfart 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Schupfart COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Rheinfelden|Rheinfelden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Rheinfelden&lt;br /&gt;
| BFS = 4259&lt;br /&gt;
| PLZ = 4325&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.51350&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.96542&lt;br /&gt;
| HÖHE = 446&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.05&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = René Heiz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.schupfart.ch/cms/h-menupunkt-2/gemeinderat |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.schupfart.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schupfart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈʃʊpfəɾt}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=389–391 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Rheinfelden]] und liegt im Zentrum der Region [[Fricktal]], etwas mehr als drei Kilometer südlich der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] liegt in einer flachen Mulde am oberen Ende des [[Fischingertal]]s. Im nördlichen und im westlichen Teil des vom [[Fischingerbach]] durchflossenen Gemeindegebiets erstrecken sich die ausgedehnten Hochebenen des Eikerbergs ({{Höhe|504|CH|link=true}}) und des Hellikerbergs ({{Höhe|541|CH}}). Im Gegensatz zum unteren Teil des Fischingertals ist der Übergang zu den Hochflächen leicht ansteigend. Die Anstiege zum Wolberg ({{Höhe|556|CH}}) im Osten und insbesondere zum Thiersteinberg ({{Höhe|749|CH}}) im Süden sind hingegen stellenweise äusserst steil. Nördlich von Schupfart, im Gebiet des Eikerbergs, liegt der geographische Mittelpunkt des [[Fricktal]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 705 [[Hektar]]en, davon sind 233 Hektaren bewaldet und 54 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 749 Metern an der Geländekante des Thiersteinbergs, der tiefste auf 408 Metern am Fischingerbach. Das Gemeindegebiet von Schupfart ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind [[Münchwilen AG|Münchwilen]] und [[Eiken]] im Norden, [[Frick]] im Nordosten, [[Gipf-Oberfrick]] im Südosten, [[Wegenstetten]] im Südwesten, [[Hellikon]] im Westen sowie [[Obermumpf]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ältester Nachweis einer Besiedlung des Gemeindegebiets ist ein keltisches [[Hügelgrab]] der [[Hallstattzeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kds404&amp;quot;&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Grenze zu Wegenstetten stand ein einfacher, von [[Römisches Reich|Römern]] erbauter [[Gutshof]]. Reichhaltige Funde von Gegenständen weisen auf eine Nutzung von etwa 100 bis 200 n. Chr. hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=198 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 kam bei Grabungen auf dem [[Herrain]] eine Wehranlage ([[Motte (Burg)|Motte]]) aus dem 11. Jahrhundert zum Vorschein, die mit den [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Homberg-Thierstein]] in Verbindung gebracht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://fricktal.ch/wp-content/uploads/2017/02/Herrain.pdf | titel=Der Herrain in Schupfart | autor=Christoph Reding | hrsg=Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde | werk=Vom Jura zum Schwarzwald | datum=2007 | zugriff=2013-02-09 | format=PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Schuphart&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1259. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;scupfahard&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «von vorspringendem Gelände umgebenes Weidewaldgebiet».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1270 gelangte Schupfart in den Besitz der Grafen von [[Habsburg-Laufenburg]]. Ab 1386 herrschten die [[Habsburg]]er, die nach dem [[Waldshuterkrieg]] von 1468 das gesamte [[Fricktal]] an [[Haus Burgund|Burgund]] verpfändeten. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Schupfart 1477 wieder unter österreichische Herrschaft. Als Folge der Reichsreform des österreichischen Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] gehörte Schupfart ab 1491 zu [[Vorderösterreich]] und lag in der Landschaft Fricktal, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Die wichtigsten Grundbesitzer waren die Pfarrei Schupfart, das Chorherrenstift und die [[Johanniterkommende Rheinfelden]], das [[Schloss Beuggen|Deutschordenshaus Beuggen]] und das [[Damenstift Säckingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kds404&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Schupfart-LBS H1-021251.tif|mini|links|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert war das Dorf von zahlreichen Schicksalsschlägen betroffen. Bei einer [[Pest]]epidemie im Jahr 1611 starben 95 der damals 174 Dorfbewohner. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region. 1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und [[Österreich]]s. Ein Grossbrand, der durch die Fahrlässigkeit französischer Soldaten ausgelöst wurde, zerstörte am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 1800 zwölf Häuser. Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1802 wurde Schupfart eine Gemeinde im Distrikt [[Frick]] des [[Kanton Fricktal|Kantons Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlechte Ernten und [[Reblaus]]-Epidemien führten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer Auswanderungswelle. Zwischen 1850 und 1910 ging die Bevölkerungszahl um fast ein Viertel zurück. Danach folgte ein leichter, aber konstanter Anstieg, und das Dorf wandelte sich ab den 1960er Jahren allmählich von einer Bauern- zu einer Wohngemeinde. Seit Beginn der 1980er Jahre ist die Bevölkerungszahl dank der attraktiven Wohnlage um über fünfzig Prozent angestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss grünes Lindenblatt.» Das Lindenblatt ist dem Siegel des Vogtamtes [[Frick]] der Grafen von Homburg-Tierstein entnommen und erschien erstmals 1872 auf dem Gemeindesiegel. Bereits von 1802 bis 1803 hatte der [[Kanton Fricktal]] dieses Wappen geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=272 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Schupfart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Hauptstrasse ist die Bebauung äusserst kompakt; sie besteht aus traufständigen Vielzweckbauten des späten 18. und des 19. Jahrhunderts mit durchlaufenden Satteldächern.&amp;lt;ref&amp;gt;Hunziker, Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte der römisch-katholischen [[Pfarrkirche St. Leodegar (Schupfart)|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Leodegar]] reicht bis in die zweite Hälfte des 10. Jahrhunderts zurück. Das heutige Kirchengebäude entstand in den Jahren 1795 bis 1797 in klassizistischer Bauweise. In der Nische eines Hauses an der Obermumpferstrasse befindet sich eine rund einen Meter hohe, spätbarocke Statue des Heiligen [[Johannes Nepomuk]] aus dem frühen 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DIAG|26268|Nepomuk-Statue, 18. Jh.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2018-Schupfart-Dorfkern.jpg|Dorfkern, Bushaltestelle&lt;br /&gt;
2018-Schupfart-Nepomuk.jpg|Spätbarocke Nepomuk-Statue&lt;br /&gt;
2018-Schupfart-Pfarrhaus-Kirche.jpg|Pfarrhaus und Pfarrkirche&lt;br /&gt;
2018-Schupfart-Turnhalle.jpg|Turnhalle&lt;br /&gt;
2018-Schupfart-Venom.jpg|Venom beim Flugplatz Schupfart&lt;br /&gt;
KGS Schupfart-Erdwerk-Herrain-(9).JPG|Der [[Herrain]] war Standort einer mittelalterlichen Wehranlage&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 253 || 530 || 424 || 491 || 488 || 505 || 511 || 504 || 542 || 681 || 769 || 803&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4259}} Menschen in Schupfart. Der Ausländeranteil beträgt {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4259}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 58,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 17,0 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 24,3 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-07 15:18:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 96,5 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-11 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schupfart Gemeindehaus.JPG|mini|Gemeinde- und Schulhaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Rheinfelden zuständig. Schupfart gehört zum Friedensrichterkreis XIV (Rheinfelden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Schupfart gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 190 Arbeitsplätze, davon 29 % in der Landwirtschaft, 20 % in der Industrie und 51 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-11 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-07 15:18:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler; viele arbeiten in der [[Chemische Industrie|chemischen Industrie]] in [[Stein AG|Stein]], [[Sisseln]] und [[Kaisten]]. Zahlreiche Arbeitsplätze bieten die grösseren Gemeinden des [[Fricktal]]s ([[Möhlin]], [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] und [[Frick]]) sowie die [[Agglomeration]] der Stadt [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Schupfart liegt abseits der Hauptverkehrsachsen, ist aber über mehrere Nebenstrassen erreichbar. Diese führen nach [[Mumpf]], [[Eiken]] und [[Wegenstetten]]. Der nächstgelegene Anschluss der Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] befindet sich in Eiken, vier Kilometer vom Schupfarter Dorfzentrum entfernt. Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch die [[Postauto]]linie von [[Möhlin]] durch das Fischingertal nach Wegenstetten. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Möhlin durch das [[Möhlintal]] und das Fischingertal zurück nach Möhlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und eine [[Primarschule]]. Nach der Aufhebung des Oberstufenzentrums Fischingertal in Mumpf vom Juli 2019 besuchen die Real- und Sekundarschüler den Unterricht an der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) in der Schulanlage Engerfeld Rheinfelden. Die Bezirksschule kann wahlweise in Rheinfelden oder Möhlin absolviert werden. Aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Kultur ==&lt;br /&gt;
Am Rande der Hellikerberg-Hochebene befindet sich der [[Flugplatz Fricktal-Schupfart]] für kleine Motor- und Segelflugzeuge ([[Internationale Zivilluftfahrtorganisation|ICAO]]-Kennung LSZI).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aecs-fricktal.ch/ Flugplatz Fricktal-Schupfart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1980 fanden in Schupfart [[Motocross]]-Rennen statt. Das Dorf war Startort der zweiten Etappe der [[Tour de France 1982]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr findet Ende September auf dem Flugplatzgelände das «Schupfart Festival» statt, ein in der ganzen Schweiz bekannter, dreitägiger Anlass: je ein Abend Pop/Rock, Country und volkstümliche Schlager.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schupfartfestival.ch/de/Home/ Schupfart Festival]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Émile Freivogel]] (* 1926), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1804|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edith Hunziker, Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IX, Bezirk Rheinfelden |Ort=Bern |Jahr=2011 |ISBN=978-3-906131-94-8 |Seiten=404–413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schupfart}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schupfart.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Schupfart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Rheinfelden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1259]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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