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	<title>Schupbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Anmerkungen und Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-05T09:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen und Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schupbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Beselich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Schupbach.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/27/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/10/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 187 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.10&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1057 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GB1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beselich.de/beselich-entdecken/ |titel=Bevölkerungsentwicklung |titelerg=Beselich entdecken |werk=www.beselich.de |hrsg=Gemeinde Beselich |datum=2024-12-31 |abruf=2025-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65614&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06484&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schupbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Beselich]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]] und hat rund 1100 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Schupbach liegt am nordöstlichen Rand des [[Limburger Becken]]s, am Rand des [[Lahn]]tals und am Südosthang des [[Westerwald]]s. Das Dorf liegt eingebettet zwischen Mörsberg, Hengen, dem [[Beselicher Kopf]] (296&amp;amp;nbsp;m) und im Tal des [[Kerkerbach]]s zentral im Landkreis Limburg-Weilburg. Der Ort befindet sich knapp drei Kilometer östlich des Zentralorts [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]] und knapp zehn Kilometer nordöstlich der Kreisstadt [[Limburg an der Lahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird von Nordwest nach Südost vom Brandbach durchflossen, der noch in der Gemarkung in den [[Kerkerbach]] mündet. Die Ansiedlung selbst liegt auf rund 200 Metern Höhe. Das Gelände steigt nach Westen sanft auf bis zu 261 Meter an. Nach Süden gibt es kaum Höhenunterschiede. Der niedrigste Punkt liegt südöstlich des Orts bei rund 190 Metern. Nördlich und östlich schließt sich an Schupbach eine steile Geländestufe an, auf der das Bodenniveau schnell auf bis zu 263 Meter ansteigt. Der höchste Punkt wird im Westen der Gemarkung nahe dem Beselicher Kopf mit 294 Metern erreicht. Rund um den Ort erstreckt sich landwirtschaftlich genutztes Land, das sich im Süden an einen Agrarlandstreifen anschließt, der bis zur Lahn reicht. An den übrigen Gemarkungsrändern ist der Ort weitgehend von Mischwald umfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist geprägt durch [[Kalkstein]]- und [[Tonminerale|Tonvorkommen]]. Der Kalksteinabbau um Schupbach besitzt eine lange Geschichte und seine Sorten wurden unter dem überregionalen Oberbegriff [[Lahnmarmor]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Im Norden [[Heckholzhausen]], im Osten [[Gaudernbach]] und [[Wirbelau]], im Süden [[Eschenau (Runkel)|Eschenau]] und [[Niedertiefenbach (Beselich)|Niedertiefenbach]], im Westen [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]]. Bis ins [[Mittelalter#Spätmittelalter|Spätmittelalter]] existierte zudem ein kleiner Ort „[[Schuy (Wüstung)|Schuy]]“ zwischen Schupbach und Obertiefenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ort Schupbach und eine eigene Kirche wurden erstmals 1276 in einer Urkunde des [[Klosterruine Beselich|Klosters Beselich]] erwähnt. Für das 13. Jahrhundert ist ein adliges Geschlecht mit dem Namen „von Schupbach“ belegt, deren Wappen noch heute als Ortswappen geführt wird. Spätestens im 14. Jahrhundert muss ein [[Zentgericht]] mit Schupbach als Sitz entstanden sein. Gerichtsplatz war möglicherweise die große [[Linden (Botanik)|Linde]] auf dem Kirchhof. 1366 ging dieses Gerichtsgebiet zunächst als Pfand von der [[Grafschaft Diez]] an die Herren von Runkel über. Zehn Jahre später wurde die Pfandschaft in ein erbliches Lehen umgewandelt. Für 1495 sind [[Wirbelau]], [[Falkenbach (Villmar)|Falkenbach]], [[Gaudernbach]], Heckholzhausen, [[Eschenau (Runkel)|Eschenau]] und [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]] als zum [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Schupbach gehörig überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1565 wurde die [[Reformation]] in Schupbach eingeführt, zunächst nach [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|lutherischem]], ab 1587 nach [[Reformierte Kirche|reformiertem]] Bekenntnis. 1590 gab es eine Schule in Schupbach – ungewöhnlich früh für die Region. 1844 wurde ein neues Schulhaus errichtet, das 1980 abgerissen wurde. Der Schulneubau aus dem Jahr 1960 befindet sich heute im Privatbesitz.&lt;br /&gt;
[[Datei:NassTrachtenbuch-T17-Bauersleute aus Schupbach (Oberlahnkreis).jpg|mini|hochkant|Tracht Schupbacher Bauern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1600 muss der Marmorabbau begonnen haben. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort 1634 von Kroaten und 1646 von kaiserlich-bayerischen Truppen geplündert und verwüstet. 1648 standen nur noch zwölf Häuser. 1799 fand in Schupbach ein „Räuberkongress“ statt. Begünstigt wurde die Zusammenkunft durch die Lage des Orts am Begegnungspunkt mehrerer Herrschaftsgrenzen, wodurch eine schnelle Flucht vor Strafverfolgung möglich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten die sechs Gemeinden Obertiefenbach, Heckholzhausen, Gaudernbach, Wirbelau, Eschenau und Schupbach einen Löschbezirk. Bei ausbrechendem Brand hatten sofort bestimmte Einwohner mit vier angeschirrten Pferden die in Schupbach stationierte [[Feuerspritze]] zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Das Feuerlöschwesen in Obertiefenbach aus früherer Zeit |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994 |Verlag=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg-Weilburg |Datum=1993 |Seiten=151-153}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahr 1882 wird von einem großen Brand am 18. Oktober bei den Landwirten Würz und Weidemann in Schupbach berichtet, dem zwei Scheunen zum Opfer fielen und zu dem auch die zwei Jahre zuvor gegründete [[Freiwillige Feuerwehr Beselich-Obertiefenbach|Freiwillige Feuerwehr Obertiefenbach]] mit ihrer von Pferden gezogenen Druck- und Saugspritze anrückte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Die Gründerjahre der Freiwilligen Feuerwehr Obertiefenbach |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1995 |Verlag=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg-Weilburg |Datum=1994 |Seiten=170-171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Herzogtum Berg]] wurde Schupbach 1806 zur Stadtgemeinde ernannt. 1816 wurde es in das neu geschaffene [[Herzogtum Nassau]] eingegliedert, 1866 in [[Preußen]]. Im Jahr 1888 erhielt der Ort einen Bahnanschluss durch die [[Kerkerbachbahn]], die am 17. Dezember 1960 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schupbach [[Gemeindefusion|fusionierte]] zum 31. Dezember 1970 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden [[Heckholzhausen]], [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]] und [[Niedertiefenbach (Beselich)|Niedertiefenbach]] (alle im ehemaligen [[Oberlahnkreis]]) freiwillig zur Gemeinde [[Beselich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss von Gemeinden zur Gemeinde „Beselich“, Oberlahnkreis |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-06 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 169 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=373}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Namensgeber war das [[Klosterruine Beselich|Kloster Beselich]]. Die neugewählte Gemeindevertretung beschloss bei ihrer Konstituierung am 26. April 1971 die Einrichtung von [[Ortsbezirk]]en&amp;amp;nbsp;– mit fünf Ortsbeiräten für jeden Ortsteil&amp;amp;nbsp;– nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Sie wurden gemäß Beschluss der Gemeindevertretung vom 28. August 1973 als nicht mehr notwendig empfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Titel=Vor 50 Jahren: Entstehung der Gemeinde Beselich |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2021 |Ort=Limburg |Datum=2020 |ISBN=978-3-927006-58-4 |Seiten=41–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schupbach Molkerei.jpg|mini|Ehemalige Molkerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre wurde in Schupbach [[Kalkstein]], [[Lahnmarmor|Marmor]] und Ton abgebaut und weiter verarbeitet. Der Marmor &amp;#039;&amp;#039;Schupbach schwarz&amp;#039;&amp;#039;, erstmals 1622 erwähnt, wurde unter anderem im [[Empire State Building]] in New York verbaut, &amp;#039;&amp;#039;Schupbach weiß&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Trierer Dom]] verwendet, &amp;#039;&amp;#039;Famosa&amp;#039;&amp;#039; im [[Würzburger Dom]], in der [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]] in St. Petersburg und in der [[Metro Moskau]]. &amp;#039;&amp;#039;Goldader&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Korallenfels&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wiedischrosa&amp;#039;&amp;#039; waren weitere Bezeichnungen für in Schupbach abgebaute Marmorarten. Den Grundstein für die Verbreitung des Schupbacher Marmors legten die 1675 aus [[Winterthur]] eingewanderten Steinmetz-Brüder Jacob und Theobaldus Weidemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 entstand der „Vorschussverein“, der noch heute als „Volksbank Schupbach“ und damit als eine der kleinsten [[Genossenschaftsbank|Volksbanken]] Deutschlands besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 200 Hektar des Gemarkungsgebietes bestehen aus Wald. Überörtliche Bedeutung hatte die bis in die 1980er Jahre betriebene Schupbacher [[Molkerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Schupbach lag:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu [[Wied-Runkel]], [[Amt Runkel|Amt oder Herrschaft Runkel]]&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Runkel (ab 1811 Kanton Hadamar)&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Runkel&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]], [[Amt Runkel]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Oberlahnkreis, Gemeinde Beselich&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1970 wurde Schupbach als Ortsteil in die neu gebildete Gemeinde Beselich eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Beselich&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Beselich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Schupbach|width=450|float=none|maxEinwohner=1300&lt;br /&gt;
|616|659|712|777|797|900|891|827|877|782|854|850|854|781|1267|1169|1339|1148|1146&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1091)(1980,-1)(1990,-1)(2000,1198)(2006,1145)(2010,1128)(2011,1122)(2015,1114)(2020,1111)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://files.haushaltsdaten.de/beselich//downloads/Beselich_Haushalt-2024_2-Vorbericht.pdf |titel=Vorbericht zum Haushaltsplan 2024 |titelerg=Einwohnerentwicklung |werk=www.beselich.de |hrsg=Gemeinde Beselich |datum=2023-12-15 |format=PDF; 687 kB |abruf=2024-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22 |archiv-datum=2020-10-27 |abruf=2020-03 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl erreichte im Jahr 2002 mit 1208 Einwohnern einen Höchststand und ist seitdem leicht rückläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 811 evangelische (= 92,47 %), 21 katholische (= 2,39 %), 45 jüdische (= 5,13 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 950 evangelische (= 82,75 %), 188 katholische (= 16,38 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Ältester Verein im Ort ist der Sängerchor „Einigkeit“. Er entstand 1854 zunächst als Männer-Kirchenchor. 1973 schloss er sich mit dem zehn Jahre zuvor gegründeten Frauenchor zu dem heutigen Verein zusammen. Dem 1898 gegründeten [[Sportverein]] TuS Schupbach haben sich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg der einstige Fußballverein VfR 1920 sowie die 1928 formierte Handballmannschaft angeschlossen. Weitere Vereine sind die im Jahr 1925 gegründete [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Schupbach (seit 1. Januar 1985 mit ihrer [[Jugendfeuerwehr]] und seit 7. März 2020 mit [[Kinderfeuerwehr]]), der Geflügelzuchtverein Kerkerbachtal, gegründet 1958, Tischtennisclub 1975, Karneval-Club Schupbach 2001 und Pony- und Pferdesportfreunde Weidenhof. Im Februar 2010 gründete sich der Förderverein Ehemalige Synagoge Schupbach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schupbach Dampfmühle.jpg|„Dampfmühle“&lt;br /&gt;
 Schupbach Hof Eckerstraße.jpg|Hofanlage Eckerstraße&lt;br /&gt;
 Schupbach Kirche.jpg|Evangelische Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Schupbach Synagoge.jpg|Ehemalige Synagoge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Beselich#Schupbach| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Beselich-Schupbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Dampfmühle ====&lt;br /&gt;
In der wirtschaftlichen Entwicklungsgeschichte der Region früher Industriebau, der mit seinem Giebelrisalit und der Fenstergruppierung Formen traditioneller Herrschaftsarchitektur verwendet und so den Bedeutungsanspruch des Fabrikanten vorträgt.&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk besteht aus örtlichen [[Bruchstein]]en in Verarbeitung als [[Bossenwerk]]. [[Gesims]]kanten, Fensterbögen und -bänke sind aus rotem, zur grauen Wand kontrastierendem [[Backstein|Ziegelwerk]]. Kleine Zugankerscheiben zeigen die Spanndeckenkonstruktion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hofanlage Eckerstraße ====&lt;br /&gt;
Ausgedehnte, gutherrschaftliche Hofanlage zwischen Gässchen, Mittel- und Eckerstraße. Das dreistöckige Wohnhaus mit angefügter Torfahrtsachse ist ein verputzter Bruchsteinbau, entstanden etwa 1460. Die Scheunen und Stallgebäude sind gleichzeitige Fachwerkbauten, teilweise unter Verwendung älteren Mauerwerkes. Als großbäuerliche Hofanlage des 19. Jahrhunderts den Ortskern bestimmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Pfarrkirche ====&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein frei in der Ortsmitte gelegener Bau. Die jetzige, größtenteils neuere Terrassenmauer deutet noch den angehobenen alten [[Friedhof|Kirchhof]] an. Am Eingangsportal stehen mehrere rundbogige, barocke Grabsteine.&lt;br /&gt;
Der hohe [[Wehrturm]] des 11. Jahrhunderts weist Tonnengewölbe in den beiden Untergeschossen und eine kleine, klassizistische [[Laterne (Architektur)|Laterne]] auf. Auch das [[Kirchenschiff]] ist im Kern romanisch, wurde 1696 verlängert und dreiseitig geschlossen. Das Gebäude verfügt über eine schlichte Holztonnendecke. Um 1700 wurde die einseitige [[Empore]], [[Kanzel]] und Marmormensa geschaffen. Die Orgel aus dem Jahr 1816 stammt von [[Johann Georg Bürgy]] aus [[Gießen]]. Die volkstümlich-expressiven Malereien entstanden im Jahr 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Synagoge ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Synagoge Schupbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 entstand eine erste &amp;#039;&amp;#039;[[Judenschule]]&amp;#039;&amp;#039; im Ort, die 1877 nach weitgehendem Neubau als [[Synagoge]] geweiht wurde. Die jüdische Gemeinde mit ihren Filialorten Obertiefenbach, Heckholzhausen, Gaudernbach und Wirbelau besaß zu diesem Zeitpunkt rund 180 Mitglieder. Im größeren Trakt befand sich oben der Synagogensaal und unten (bis 1904) die Schulstube. Der Seiten- und Eingangsbau nahm Treppen, Empore und Bad auf.&lt;br /&gt;
Die Decke des Gebetsraumes ist heute noch im ursprünglichen Zustand erhalten. Auf blauem Untergrund sind goldene Sterne gemalt. Die [[Frauenempore (Synagoge)|Frauenempore]] sowie die [[Mikwe]], das rituelle Tauchbad, sind ebenfalls noch vorhanden. Neben der [[Hadamar]]er Synagoge ist sie die einzige im Landkreis Limburg-Weilburg, die als solche erbaut wurde und erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen und Freizeitmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schupbach Feuerwehrhaus IMG 5715.JPG|mini|Feuerwehrhaus in der Mittelstraße]]&lt;br /&gt;
In Schupbach besteht die gemeindliche [[Kindertagesstätte]] in der Bitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 1925 gegründete [[Freiwillige Feuerwehr]] Beselich-Schupbach sorgt für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe. Sie wurde am 1. Januar 1985 um die Jugendfeuerwehr ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Veranstaltungen steht das [[Bürgerhaus]] in der Bitz zur Verfügung. Die Einwohner haben die Möglichkeit den [[Sportplatz]] am Ortsrand Richtung Heckholzhausen zu nutzen. Daneben finden sich in Schupbach der [[Spielplatz]] am Bürgerhaus und in Wald und Flur mehrere Wanderwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Jung (Schauspieler)|Andreas Jung]] (* 1960), deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Franz-Josef Sehr]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg&lt;br /&gt;
   |Titel=Vor 50 Jahren: Entstehung der Gemeinde Beselich&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2021&lt;br /&gt;
   |Ort=Limburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-927006-58-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=41–48}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Schupbach |PPN=116326492 |GND=501869-9}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Beselich-Schupbach |GND=16047141-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schupbach|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.beselich.de/leben-in-beselich/geschichte-ortsteile-zahlen/ortsteile-von-beselich.html |titel=Ortsteile der Gemeinde Beselich |titelerg=Schupbach |werk=www.beselich.de |hrsg=Gemeinde Beselich |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220318161315/https://www.beselich.de/leben-in-beselich/geschichte-ortsteile-zahlen/ortsteile-von-beselich.html |archiv-datum=2022-03-18 |abruf=2024-12-16 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=533001040| titel=Schupbach, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=533001040| titel=Schupbach, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Beselich}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16047141-2|VIAF=152345758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Beselich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1276]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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