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	<title>Schunter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schunter&amp;diff=154981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Okernick: /* Weblinks */ +Link UV Schunter</title>
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		<updated>2026-03-16T20:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Link UV Schunter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen Fluss in Niedersachsen. Zur deutschen Sozial- und Politikwissenschaftlerin siehe [[Susanne Schunter-Kleemann]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| LAGE= östliches [[Niedersachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/4828&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Oker//Aller//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 597.26&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;FVWeser&amp;quot;&amp;gt;[[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]: &amp;#039;&amp;#039;Flächenverzeichnis zur Hydrographischen Karte Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Stand 2010, S.&amp;amp;nbsp;62 ([https://www.umwelt.niedersachsen.de/download/51230 umwelt.niedersachsen.de] PDF) abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 58.3&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRLoker&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bestandsaufnahme zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Oberflächengewässer, Bearbeitungsgebiet Oker.&amp;#039;&amp;#039; Tab. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= Harxbüttel/3.6/592/0.140/10.01.1970/0.629/3.26/28.8/62.8/27.05.2013&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1961/2015&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-NI|GKJB-15|181}}&lt;br /&gt;
| PEGEL2 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  /3.3/ &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL2= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WRRLoker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Teufelsküche bei [[Räbke]] im [[Elm (Höhenzug)|Elm]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 175&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot;&amp;gt;Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen: &amp;#039;&amp;#039;Top. Karte 1:50.000 Niedersachsen/Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Stand 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 52/11/15.2/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/51/24.5/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Bei [[Groß Schwülper]] in die [[Oker]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 61&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 52/20/35.35/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/26/22.2/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Schierpkebach]], Scheidewellenbach, [[Lutter (Schunter)|Lutter]], Heidteichsriede, [[Lauinger Mühlenriede]], [[Scheppau (Schunter)|Scheppau]], [[Teichgraben (Schunter)|Teichgraben]], [[Sandbach (Schunter)|Sandbach]], [[Wabe (Schunter)|Wabe]], [[Mittelriede]], [[Ohe (Schunter)|Ohe]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Laagschunter]], [[Lange Welle (Schunter)|Lange Welle]], Rabenbeck, [[Uhrau]], Neindorferbach, Heiligendorferbach, [[Hagenriede]], [[Beberbach (Schunter)|Beberbach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Braunschweig]], [[Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Königslutter am Elm]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Räbke]], [[Frellstedt]], [[Süpplingen]], [[Lehre (Niedersachsen)|Lehre]], [[Schwülper]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---| MAPFRAME-ID= Q315326 ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| KARTE= Schunter Map.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Luttermündung.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Zufluss der [[Lutter (Schunter)|Lutter]] (rechts) in die Schunter bei [[Beienrode (Königslutter)|Beienrode]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schunter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Fluss in [[Niedersachsen]]. Von ihrer Quelle bei [[Räbke]] am Höhenzug [[Elm (Höhenzug)|Elm]] bis zu ihrer Mündung in die [[Oker]] zwischen Walle und [[Groß Schwülper]] nordwestlich von [[Braunschweig]] hat sie eine Länge von circa 58 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 781 wird der Fluss als &amp;#039;&amp;#039;Schuntra&amp;#039;&amp;#039; erwähnt; 803 heißt er &amp;#039;&amp;#039;Scuntra&amp;#039;&amp;#039;. Der Name könnte auf das [[Slawische Sprachen|alt-slawische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Sukatora&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen sein, was bedeutet: mit vielen Winkeln, wohl ein Hinweis auf den windungsreichen Flussverlauf. Eine weitere Namensdeutung lässt sich auf das altnordische Wort &amp;#039;&amp;#039;scunda&amp;#039;&amp;#039; zurückführen. Dies bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;eilen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;rasch fließen&amp;#039;&amp;#039; und reicht namensgeschichtlich bis 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Blume]]: &amp;#039;&amp;#039;Oker, Schunter, Wabe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 86, Braunschweig 2005, S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Schunterquelle ===&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| Bild1= Schunterquelle Quellbereich Abfluss.jpg&lt;br /&gt;
| Breite1 = 150&lt;br /&gt;
| Bild2= Schunter Quelle Quelltopf Stein.jpg&lt;br /&gt;
| Breite2 = 155&lt;br /&gt;
| Fußzeile= [[Quelle|Quelltöpfe]] der Schunter im [[Elm (Höhenzug)|Elm]]&lt;br /&gt;
| Fußzeile_align=center&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Quelle]] der Schunter liegt am Nordostfuß der wichtigsten [[Bergsattel|Einsattelung]] des Bergzuges [[Elm (Höhenzug)|Elm]]. Dem Fluss und dem anschließenden Tal folgt eine Straße, südöstlich derer – etwa einen Kilometer oberhalb von [[Räbke]] in Höhe des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Zur Schunterquelle&amp;#039;&amp;#039; – mehrere starke Quellen in Nähe eines Ferienhaus-Parks austreten. Das Wasser springt hier in einem meist trockenen Graben sowie in einem [[erdfall]]artigen kurzen Seitental eher unscheinbar hervor. Dennoch ist die [[Schüttung (Hydrologie)|Schüttung]] der aus den ver[[karst]]eten [[Muschelkalk]]-Schichten austretenden Quellen so stark, dass schon nach wenigen Metern das Bachbett zwei Meter Breite erreicht und die Wasserführung in früheren Jahrhunderten ausreichte, um dort [[Wasserrad|Mühlen]] zu betreiben. Sauberes, reichliches Quellwasser war besonders während des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts für die [[Papiermühle]]n in Räbke wichtig (Siehe: &amp;#039;&amp;#039;[[Räbker Mühlengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Schunterquelle ist ein [[Naturdenkmal]], die Schunter mit den Mühlengräben in Räbke ein historisches Denkmal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalviewer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32666411/1/-/| titel=Schunter mit Mühlengräben - Denkmalatlas| hrsg=Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege| abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schunter Quelle Schuntersee Baum.jpg|mini|Der künstlich angelegte Schuntersee etwa 500 Meter unterhalb der Quelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbke Schunter.jpg|mini|hochkant|Schunter in Räbke etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km unterhalb der Quelle]]&lt;br /&gt;
Die Schunter fließt von ihrer Quelle zunächst in östliche Richtung durch Räbke und knickt hinter [[Frellstedt]] an der Erhebung bzw. des Waldes [[Elz (Helmstedt)|Elz]] nach Nordnordwesten ab. Dort nimmt sie von rechts die aus [[Warberg]] kommende [[Laagschunter]] auf und erreicht [[Süpplingenburg]], wo die am Westrand des [[Lappwald]]s entspringende [[Lange Welle (Schunter)|Lange Welle]] zufließt und sie in das Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Mittlere Schunter&amp;#039;&amp;#039; eintritt. Dieses erstreckt sich bis [[Heiligendorf]]. Der Fluss folgt in nordwestlicher Richtung dem Verlauf des [[Dorm]], bildet die Ostgrenze des Naturschutzgebietes [[Lutterlandbruch]], hinter dem er die aus [[Mariental (Niedersachsen)|Mariental]] kommende [[Uhrau]] aufnimmt. Von links fließen die [[Lutter (Schunter)|Lutter]] und weitere Bäche des nördlichen Elmrands zu. Die Schunter passiert das Landschaftsgebiet [[Hasenwinkel]] an dessen Westseite, wird ergänzt durch die [[Scheppau (Schunter)|Scheppau]] und ändert bei [[Hattorf (Wolfsburg)|Hattorf]] die Fließrichtung nach Westen bis [[Flechtorf]]. Dort teilt sie Alt- und Neudorf und umfließt mit zwei Armen die [[Burg Campen]]. Von Hattorf bis Wendhausen fließt sie im Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Schuntertal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verläuft weiter nach Südwesten und lässt [[Lehre (Niedersachsen)|Lehre]] südlich liegen. Vor [[Wendhausen (Lehre)|Wendhausen]] teilt sie sich in einen nördlichen und südlichen Arm, die den historischen Ortskern und das [[Schloss Wendhausen]] umfließen. Vor [[Hondelage]] vereinigen sich die beiden Flussteile, passieren den Ort und im weiteren Verlauf [[Dibbesdorf]] und [[Querum]]. Sie tritt in das Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Schunteraue&amp;#039;&amp;#039; ein, in dem von Süden die aus dem Reitlingstal stammende [[Wabe (Schunter)|Wabe]] mündet. Die Schunter wendet sich nach Norden, passiert [[Rühme]], [[Bienrode]], [[Wenden (Braunschweig)|Wenden]] und [[Düker|unterquert]] den [[Mittellandkanal]]. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Frickenmühle&amp;#039;&amp;#039; nahe [[Thune (Braunschweig)|Thune]] ändert sie ihren Lauf nach Westen und passiert [[Harxbüttel]] und [[Walle (Schwülper)|Walle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Groß Schwülper und Walle mündet die Schunter im Naturschutzgebiet [[Nördliche Okeraue zwischen Hülperode und Neubrück]] nach einem Weg von 58 Kilometern und einer überwundenen Höhendifferenz von etwa 114 Meter in die Oker. Das mittlere Gefälle beträgt 0,2 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Schunter ist der längste Nebenfluss der Oker. Ihr Einzugsgebiet umfasst etwa ein Drittel des gesamten Oker-Einzugsgebietes und erweitert es nach Osten bis zum Lappwald. Ihr rechter Nebenfluss [[Laagschunter]], westlich von Warberg, liegt diesseits der [[Wasserscheide]] zwischen dem Einzugsgebiet der [[Weser]], zu dem die Schunter gehört, und dem der [[Elbe]]. Die nur etwas mehr als einen Kilometer östlich und ebenfalls bei Warberg entspringende [[Missaue]] fließt über die [[Schöninger Aue]] Richtung [[Bode]] und damit letztlich zur Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Zuflüsse der Aller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewässerkennzahl (Deutschland)|Gewässerkennzahlen]] sind dem Gewässernetz des [[NLWKN]] mit Stand 2023 entnommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umweltkarte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&amp;amp;topic=Hydrologie&amp;amp;bgLayer=TopographieGrau&amp;amp;E=611853.52&amp;amp;N=5793225.09&amp;amp;zoom=6&amp;amp;layers=Gewaessernetz Umweltkarten Niedersachsen Gewässernetz]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Klammern der Ort der Mündung in die Schunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Linke Zuflüsse&lt;br /&gt;
* Elmgrundbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Räbke]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828112&lt;br /&gt;
* Frellstedter Bahnhofsgraben (&amp;#039;&amp;#039;[[Frellstedt]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482814&lt;br /&gt;
* [[Schierpkebach]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Süpplingen]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482816&lt;br /&gt;
* [[Lutter (Schunter)|Lutter]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Beienrode (Königslutter)|Beienrode]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482836&lt;br /&gt;
* [[Heidteichsriede]] bzw. [[Kuhspringbach]] (&amp;#039;&amp;#039;Beienrode&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482838&lt;br /&gt;
* Scheidewellenbach/Flößgraben (&amp;#039;&amp;#039;[[Schickelsheim]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482834&lt;br /&gt;
* [[Lauinger Mühlenriede]] (&amp;#039;&amp;#039;Ochsendorf&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828514&lt;br /&gt;
* [[Scheppau (Schunter)|Scheppau]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Glentorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482852&lt;br /&gt;
* Papenhoopbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Hattorf (Wolfsburg)|Hattorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482858&lt;br /&gt;
* Teichgraben (&amp;#039;&amp;#039;Lehre&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482876&lt;br /&gt;
* [[Sandbach (Schunter)|Sandbach]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Dibbesdorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482878&lt;br /&gt;
* [[Wabe (Schunter)|Wabe]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 48288&lt;br /&gt;
* [[Mittelriede]] (&amp;#039;&amp;#039;Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482892&lt;br /&gt;
* [[Ohe (Schunter)]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Rühme]]&amp;#039;&amp;#039;), über die Alte Schunter, GKZ 4828934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rechte Zuflüsse&lt;br /&gt;
* Bischofsbergbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Räbke]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828114&lt;br /&gt;
* Hammelweggraben (&amp;#039;&amp;#039;[[Räbke]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828116&lt;br /&gt;
* [[Laagschunter]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Frellstedt]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482812&lt;br /&gt;
* [[Lange Welle (Schunter)|Lange Welle]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Süpplingenburg]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 48282&lt;br /&gt;
* Fließegraben (&amp;#039;&amp;#039;[[Süpplingenburg]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482832&lt;br /&gt;
* Rabenbeck (&amp;#039;&amp;#039;[[Beienrode (Königslutter)|Beienrode]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828372&lt;br /&gt;
* [[Uhrau]] (&amp;#039;&amp;#039;Beienrode&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 48284&lt;br /&gt;
* Neindorferbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Glentorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 482854&lt;br /&gt;
* Lüdjerforthsbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Heiligendorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828562&lt;br /&gt;
* Heiligendorferbach (&amp;#039;&amp;#039;[[Hattorf (Wolfsburg)|Hattorf]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 48286&lt;br /&gt;
* [[Hagenriede]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Hondelage]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828774&lt;br /&gt;
* [[Rohrbruchgraben]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Querum]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828776&lt;br /&gt;
* [[Kehrbeeke]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kralenriede]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828932&lt;br /&gt;
* [[Beberbach (Schunter)|Beberbach]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039;), GKZ 4828942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Diagramm der größten Zuflüsse ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
TimeAxis = orientation:horizontal format:xxxx&lt;br /&gt;
ImageSize = width:440 height:auto barincrement:25&lt;br /&gt;
PlotArea = left:10 right:10 top:10 bottom:80&lt;br /&gt;
AlignBars = justify&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:canvas value:rgb(0.97,0.97,0.97)&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:canvas&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:30&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:lightgrey increment:5 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:5 start:0&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  barset:Flusslänge&lt;br /&gt;
Define $left = textcolor:white color:oceanblue&lt;br /&gt;
Define $right = textcolor:black color:skyblue&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  width:18 fontsize:M textcolor:black color:skyblue shift:(5,-6) anchor:from&lt;br /&gt;
  barset:Flusslänge&lt;br /&gt;
    from:start till:26.1  $left text:Wabe (26,1&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:12.9  $right text:Uhrau (12,9&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:12.9  $left text:Sandbach (12,9&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:12.0  $right text:Lange Welle (12,0&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:11.7  $left text:Scheppau (11,7&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:8.5  $right text:Beberbach (8,5&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:8.5  $right text:Neindorferbach (8,5&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:7.7  $left text:Lutter (7,7&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:7.2  $left text:Schierpkebach (7,2&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
    from:start till:7.0  $left text:Lauinger Mühlenriede  (7,0&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:M&lt;br /&gt;
  pos:(10,45) text:km&lt;br /&gt;
  pos:(10,30) text:&amp;quot;Rechte Nebenflüsse: Hellblau&amp;quot;&lt;br /&gt;
  pos:(10,10) text:&amp;quot;Linke Nebenflüsse: Dunkelblau&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässerqualität ==&lt;br /&gt;
=== Überwachung ===&lt;br /&gt;
Die Schunter wird bezüglich der [[Wasserqualität|Gewässerqualität]] vom [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]] (NLWKN) überwacht, der sie in zwei Wasserkörper unterteilt: Der etwa 12 Kilometer lange Oberlauf von der Quelle bis zur Einmündung der &amp;#039;&amp;#039;Langen Welle&amp;#039;&amp;#039; mit der Kennung 15059 ist vom Typ [[Löss-lehmgeprägter Tieflandbach]], und die weiteren 46 Kilometer bis zur Mündung in die Oker unter der Nr. 15051 sind vom Typ [[Sand- und lehmgeprägter Tieflandfluss]].&amp;lt;ref&amp;gt;NLWKN: &amp;#039;&amp;#039;Wasserkörperdatenblatt 15051 und 15059 Schunter.&amp;#039;&amp;#039; Stand 2012, ([http://www.nlwkn.niedersachsen.de/wasserwirtschaft/egwasserrahmenrichtlinie/flussgebietseinheit_weser/oker/wasserkoerperdatenblatt/gewaesser_mit_prioritaet_3/wasserkoerperdatenblaetter-fuer-gewaesser-mit-prioritaet-3-113984.html &amp;#039;&amp;#039;Wasserkörperdatenblätter zu Gewässer Pritorität 3&amp;#039;&amp;#039;] 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quellbereich wird ein relativ naturnaher Verlauf festgestellt, jedoch fällt die Schunter im Sommer trocken. Im gesamten Flussverlauf wird die [[Gewässerstrukturgüte|Strukturqualität]] als „stark geschädigt“ bewertet, was auf zahlreiche Begradigungen, Uferbefestigungen und fehlende oder mangelhafte Ufervegetation zurückzuführen ist. Viele Mängel können aber durchaus abgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Qualität wird zwar insgesamt mit „gut“ angegeben, für den Orientierungswert [[Phosphate|Phosphat]] gibt es jedoch Grenzwertüberschreitungen. Dies ist darin begründet, dass über 56 % der chemischen Einleitungen aus Ackerflächen stammen, also aus Düngemitteln. Das gesamte ökologische Potenzial, das den Fischbestand und den [[Saprobie|Sauerstoffhaushalt]] mit einschließt, wird mit Stand 2009 als „unbefriedigend“ angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaturierung ===&lt;br /&gt;
Seit 1994 wurden im Verlauf der Schunter zwischen [[Lehre (Niedersachsen)|Wendhausen]], Hondelage, [[Dibbesdorf]] und Querum verschiedene Maßnahmen zur [[Renaturierung]] des Gewässerverlaufs ergriffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hondelage&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/planungsverfahren/schunter_hondelage/schunter_projektbeschreibung.php| titel=Projektbeschreibung Hondelage/Dibbesdorf| hrsg=Stadt Braunschweig| datum=2007| abruf=2023-09-30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2010 wurde eine von der Stadt Braunschweig, der [[Deutsche Bundesstiftung Umwelt|Bundesumweltstiftung]] und weiteren Förderern unterstützte umfangreiche Renaturierung im Einzugsbereich der [[Sandbach (Schunter)|Sandbach]]-Mündung abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Natur erobert die Schunterauen zurück.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 24.&amp;amp;nbsp;September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls auf dem Gebiet der Stadt Braunschweig erfolgte die Umgestaltung im Bereich der Frickenmühle bei Harxbüttel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frickenmuehle&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/planungsverfahren/schunter_frickenmuehle/index.php| titel=Projektbeschreibung Frickenmühle| hrsg=Stadt Braunschweig| datum=2006| abruf=2023-09-30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 wurden die in den 1950er Jahren und im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gemachten Eingriffe in die Morphologie der Schunter im Raum Braunschweig-Rühme sowie Braunschweig-Butterberg rückgängig gemacht. Ziel war es, die Auen- und Artenvielfalt der Schunter zurückzugewinnen. Dazu wurde u.&amp;amp;nbsp;a. der Verlauf der Schunter entgradigt, Flussverengungen zurückgebaut sowie die Durchgängigkeit für Fische erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterberg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/planungsverfahren/schunter_butterberg/index.php| titel=Projektbeschreibung Butterberg| hrsg=Stadt Braunschweig| datum=2020| abruf=2023-09-30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://regionalheute.de/renaturierung-der-schunter-und-barrierefreie-bruecken-bei-ruehme-1580817728/ |titel=Renaturierung der Schunter und barrierefreie Brücken bei Rühme |abruf=2021-04-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtkosten des Vorhabens wurden mit rund 3,3 Millionen Euro veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz-online.de/Nachrichten/Braunschweig/Lebensraum-Schunter-Renaturierung-bis-Ende-2020 |titel=Lebensraum Schunter: Renaturierung bis Ende 2020 |abruf=2021-04-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschnitt zwischen [[Ochsendorf]] und [[Beienrode (Königslutter)|Beienrode]] wurde 2024 auf etwa zwei Kilometer Länge das Flussbett der Schunter um 700 Meter durch Mäander verlängert und durch Einbau von Strömungslenkern und Totholz naturnäher gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLWKN2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/jb24/fliessender-ubergang-der-nlwkn-treibt-in-niedersachsen-die-renaturierung-von-gewassern-voran-239309.html |titel=Fließender Übergang |hrsg=NLWKN |datum=2025-04-10 |abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das umgestaltete Areal umfasste 17 Hektar und wurde von der Stadt Königslutter und der Autobahn AG zur Verfügung gestellt. Die Kosten beliefen sich auf eine Million Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ2025&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Mai |Titel=Die Schunter fließt jetzt im Zickzack |Sammelwerk=[[Braunschweiger Zeitung]] |Datum=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlen ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit diente das Wasser der Schunter auch dem Antrieb vieler Mühlen. In Räbke waren dies die [[Obermühle (Räbke)|Obermühle]], die [[Amtsmahlmühle (Räbke)|Amtsmahlmühle]], die [[Mönchsmühle (Räbke)|Mönchsmühle]], die [[Ölmühle Räbke|Ölmühle]], die [[Mühle Prinzhorn]], die [[Mittelmühle (Räbke)|Mittelmühle]], die [[Wassermühle Liesebach]] und die [[Untermühle (Räbke)|Untermühle]] (&amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039;: [[Räbker Mühlengeschichte]]). Weitere Mühlen waren die Laagmühle in Walsdorf, die Ölmühle in Frellstedt, die Obermühle in Frellstedt, die Rotemühle in Frellstedt und die Süpplinger Mühle in Frellstedt. In Süpplingenburg war es die Gutsmühle. In Groß-Steinum gab es zwei Mühlen. Weitere Mühlen waren die Ochsendorfer Mühle, die Gutsmühle in Glentorf, die Schwinkermühle in Heiligendorf, die Hattorfer Mühle, die Beienroder Mühle, die [[Flechtorfer Mühle]], die Lehrer Mühle, die Wendhäuser Mühle, die Querumer Mühle, die Bienroder Mühle, die Wendenmühle und die Frickenmühle in Thune.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Mühlenbau und Mühlen im Braunschweiger Land, eine bemerkenswerte Brücke zwischen Tradition und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweigische Heimat (96) 2010, Heft 1, S. 20–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schifffahrt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Schunterkanal Braunschweig von 1761.jpg|mini|Der Schunterkanal bei [[Braunschweig]] im Jahr 1761]]&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gab es andauernde und zeitweise erfolgreiche Bemühungen im [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]], die Schunter für die [[Flößerei]] von [[Brennholz]] aus dem Elm und dem [[Dorm]] zu nutzen sowie für den Transport anderer Güter wie [[Bauholz]] und Steine schiffbar zu machen – die bis zum Bau von Eisenbahnen und besseren Straßen hierfür wirtschaftlichste Transportweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1746 wurde versuchsweise Brennholz, das in Braunschweig knapp war, aus dem Dorm vom ostwärts [[Lehre (Niedersachsen)|Lehre]] gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Campen (Rotenkamp)&amp;#039;&amp;#039; schunterabwärts bis Braunschweig geflößt; zuvor war schon ein Versuch mit Holz aus dem Elm von [[Süpplingen]] aus erfolgreich gewesen. Herzog [[Karl I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Karl I.]] beauftragte daraufhin seinen Landbaumeister [[Martin Peltier de Belfort]] mit der Projektierung der durchgehenden Schiffbarmachung der Schunter von Braunschweig bis an den Elm, die noch 1746 bewilligt wurde. Zwischen der in die Schunter mündenden [[Mittelriede]] bei [[Gliesmarode]] und dem östlichen Stadtgebiet Braunschweigs wurde der [[Mittelriede#Schunterkanal|Schunterkanal]] gegraben und auf dem Gebiet des heutigen Botanischen Gartens ein Holzhof angelegt. Die sechs für den Einsatz auf der Schunter gebauten Schiffe waren 11,50 Meter lang, 1,70 Meter breit und 0,60 Meter tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1748 war die Schunter von Braunschweig bis [[Frellstedt]] auf eine Breite von 2,90 Meter ausgebaut. 1758 wurde dem &amp;#039;&amp;#039;Rittergut [[Beienrode (Königslutter)|Beienrode]]&amp;#039;&amp;#039; das Recht zugestanden, auf der Schunter ein eigenes Schiff ohne Zahlung von Zoll und Schleusengeld zu unterhalten; auch erhielt das Gut wie zuvor schon das weiter schunterabwärts gelegene &amp;#039;&amp;#039;Rittergut [[Hattorf (Wolfsburg)|Hattorf]]&amp;#039;&amp;#039; einen eigenen Stapelplatz in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schifffahrt und Flößerei florierten bis in die 1770er Jahre und endeten schließlich 1788. Im Sommer 1803 wurden die Bemühungen durch die Landesherrschaft endgültig aufgegeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Geschichte ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Umwelt ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Fauna ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Flora ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgen und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Räbke Schunterfest Eröffnung.jpg|mini|Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Gewässerwoche Schunter&amp;#039;&amp;#039; an der Schunter in Räbke, 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FrellstedtSchunterZunaRota 201905.jpg|mini|Musik über der Schunter – die Gruppe Zuna Rota beim Eröffnungsfest der &amp;#039;&amp;#039;Gewässerwoche Schunter&amp;#039;&amp;#039; in [[Frellstedt]], 2019]]&lt;br /&gt;
Entlang der Schunter sind mehrere historische Anlagen nachgewiesen wie beispielsweise auf der Höhe von Königslutter der Ort [[Süpplingenburg]], Stammsitz des Kaisers [[Lothar III. (HRR)|Lothar von Süpplingenburg]]. Auch das nur wenige Kilometer flussabwärts gelegene [[Groß Steinum]] am Dorm blickt auf eine Geschichte aus vorfränkischer Zeit zurück und hat ein Großsteingrab vorzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Flechtorf entstand im 13. Jahrhundert in der Schunteraue zwischen zwei Flussarmen die [[Burg Campen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Querum]] von Braunschweig zeugt der [[Borwall]] von der frühen Besiedlung und Befestigung des Schuntergebiets. An der Mündung der Schunter in die Oker bei [[Walle (Schwülper)|Walle]] sind noch Reste der [[Scheverlingenburg]] zu sehen. Diese ist nicht nur 1091 urkundlich erwähnt, vielmehr haben Ausgrabungen Spuren aus vorrömischer Zeit ans Licht gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Stadtbereich von Braunschweig, dem Stadtbezirk [[Schunteraue]], entstand 1937 die [[Schuntersiedlung]]. Sie ist ein kleines Stadtviertel von etwa 15 Straßen nahe der Schunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 findet im Einzugsgebiet des Flusses jährlich die &amp;#039;&amp;#039;Gewässerwoche Schunter&amp;#039;&amp;#039; mit Veranstaltungen in den Orten zwischen Quelle und Mündung statt, musste jedoch 2020 bis 2022 ausfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gewaesserwoche.de/ Gewässerwoche Schunter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurde der rund 70 km lange [[Schunter-Radweg]] eröffnet, der von der Mündung des Flusses in die Oker, bei Groß Schwülper, flussaufwärts zur Quelle im Elm bei Räbke führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SchunterMuendung.jpg|mini|Mündung in die [[Oker]] nahe Groß Schwülper]]&lt;br /&gt;
* Theodor Müller: &amp;#039;&amp;#039;Schifffahrt und Flößerei auf der Schunter im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1954, S. 135–159.&lt;br /&gt;
* [[Gunnhild Ruben]]: &amp;#039;&amp;#039;Herzog Karl I. und der Schifffahrtskanal vom Elm nach Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2002.&lt;br /&gt;
* Uwe Kleineberg: &amp;#039;&amp;#039;Chronik 975 Jahre Wenden.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2006, S. 135 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/?relation=963086 Karte der Schunter] bei openstreetmap.org&lt;br /&gt;
* [https://www.schunterverband.de Unterhaltungsverband Schunter] Internetseite des Verbands, aufgerufen am 15. März 2026&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Schunterquelle1.htm Beschreibung der Quelle] auf Braunschweig-Touren&lt;br /&gt;
* [https://schuntersiedlung-online.de/rundgang/landschaft/gewaesser.php Kurzbeschreibung und Fotos] auf Webseite der Schuntersiedlung&lt;br /&gt;
* [https://www.fun-hondelage.de/Schunter.pdf Broschüre „Lebendige Schunter“ des Förderkreises Umwelt und Naturschutz Hondelage e.&amp;amp;nbsp;V.] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/wasserwirtschaft/egwasserrahmenrichtlinie/flussgebietseinheit_weser/oker/bearbeitungsgebiet-15-oker-44006.html NLWKN-Internetseite zur Umsetzung der EG-WRRL, Bearbeitungsgebiet Oker]&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Download_OE/WRRL/WKDB_HE/15051_Schunter.pdf NLWKN-Wasserkörperdatenblatt 15051 Schunter mit Handlungsempfehlungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Download_OE/WRRL/WKDB_HE/15059_Schunter.pdf NLWKN-Wasserkörperdatenblatt 15059 mit Handlungsempfehlungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4484158-9|VIAF=236995406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schunter| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Okernick</name></author>
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