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	<title>Schulz-Knaudt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:19:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schulz-Knaudt&amp;diff=611614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-19T08:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Blechwalzwerk Schulz Knaudt&amp;lt;br /&amp;gt;Actien-Gesellschaft&lt;br /&gt;
| Logo =&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 19. Dezember 1855&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 18. Mai 1914&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = Fusion mit den [[Mannesmannröhren-Werke]]n&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Essen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung = [[Carl Julius Schulz]], [[Adolf Knaudt]] &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl = 1150 (im Jahr 1906)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Essener Volkszeitung]] vom 18. Juli 1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Puddelverfahren|Puddlings]]- und Blech[[walzwerk]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen, Fa. Schulz-Knaudt.jpg|mini|hochkant=1.4|Puddlings- und Blechwalzwerk Schulz-Knaudt in Essen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulz-Knaudt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unternehmen, das 1855 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Puddelverfahren|Puddlings]]- und Blech[[walzwerk]] Schulz, Knaudt &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; in [[Essen]] gegründet und 1889 als &amp;#039;&amp;#039;Blechwalzwerk Schulz Knaudt Actien-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; zur [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt wurde; es ging 1914 durch [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Mannesmannröhren-Werke]] AG&amp;#039;&amp;#039; über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen, ab 1856 errichteten Produktionsanlagen befanden sich in Essen im heutigen [[Ostviertel (Essen)|Ostviertel]] nahe der [[Stadtkern (Essen)|Innenstadt]] zwischen der Berne-, der Varnhorst-, der Steeler Straße und der Trasse der [[Bahnstrecke Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg|Bergisch-Märkischen Eisenbahn]], auf dem Gebiet links und rechts der damals noch nicht existierenden Hollestraße. 1909 wurde ein neues Werk in [[Huckingen|Duisburg-Huckingen]] am Rhein in Betrieb genommen und die Anlagen in Essen aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1855 von dem Kaufmann [[Carl Julius Schulz]] und dem Ingenieur [[Adolf Knaudt]] in Essen mit einem Kapital von 60.000&amp;amp;nbsp;[[Taler]]n gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Knaudt und die fabrikmäßige Herstellung von Böden, Wellrohren und sonstigen Blechteilen für Dampfkessel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Technik und Industrie. Jahrbuch des Vereins Deutscher Ingenieure.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1909, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit zwei Puddelöfen begann die Herstellung von [[Schweißeisen]], das in Form von Schmiedestücken an [[Maschinenfabrik]]en geliefert wurde. Das Unternehmen machte sich besonders durch technische Neuerungen im [[Dampfkessel|Kesselbau]] einen Namen. 1866 war es das erste Werk, das die Fertigung nur gezogener Kesselböden mittels Maschinen einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Kellen: &amp;#039;&amp;#039;Die Industriestadt Essen in Wort und Bild. Geschichte und Beschreibung der Stadt Essen. Zugleich ein Führer durch Essen und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Essen Ruhr 1902, Druck und Verlag von Fredebeul &amp;amp; Koenen, S. 103–104 ([https://archive.org/stream/bub_gb_niENAAAAYAAJ#page/n0/mode/1up online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Adolf Knaudt führte die [[Wassergas]]-Pressschweißung ein. Am 21.&amp;amp;nbsp;März 1879 wurde mit der Produktion von Metall-[[Wellrohr]]en begonnen, so dass man 1895 die Fertigstellung des 25.000. Wellrohres feierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenk&amp;quot;&amp;gt;Gedenkblatt zur Fertigstellung des 25.000. Wellrohres; Blechwalzwerk Schulz Knaudt AG, Essen, 22. Oktober 1895 (im Stadtarchiv Essen)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1883 waren im Durchschnitt 648 Personen im Essener Werk beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Essener Volkszeitung]] vom 24. September 1884&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1889 veröffentlichte die Firma Schulz Knaudt, dass die Ehefrauen der beiden inzwischen gestorbenen Firmengründer jeweils 30.000&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]] zur Bildung der nun so genannten &amp;#039;&amp;#039;Carl-Adolf-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung stellten. Diese Stiftung sollte Mitarbeitern und deren Angehörigen Unterstützung in der Not bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Essener Volkszeitung vom 2. Mai 1889&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod der Gründer erfolgte 1889 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Werk Huckingen.&amp;#039;&amp;#039; Mannesmann-Hüttenwerke AG, Duisburg ca. 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das Werksgelände in Essen nicht ausreichte, wurde 1907 ein 136&amp;amp;nbsp;Hektar großes Gelände in der damaligen [[Honnschaft]] Huckingen (im heutigen [[Duisburg]]er Stadtteil [[Hüttenheim (Duisburg)|Hüttenheim]]) vom [[Spee (Adelsgeschlecht)|Grafen Spee]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Duisburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmal Siedlung Hüttenheim.&amp;#039;&amp;#039; Duisburg 2010, S. 9 ff. ({{Webarchiv|url=https://www2.duisburg.de/micro2/pbv/medien/bindata/rubrik_Fibel_Huettenheim.pdf |wayback=20190501160506 |text=PDF |archiv-bot=2024-05-06 14:37:01 InternetArchiveBot }}, 3,4 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1909 nahm das neue Werk seinen Betrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter von Roden: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Duisburg – Die Ortsteile von den Anfängen, Die Gesamtstadt seit 1905&amp;#039;&amp;#039;. Duisburg 1974, S. 320f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Hüttenheim wurden von 1910 bis 1912 ein [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin]]-[[Stahlwerk]], ein [[Blech|Grobblechwalzwerk]] und ein [[Rohr (Technik)|Rohr]]- und Bodenwerk (Kesselböden) gebaut. Zu dieser Zeit gab es dort etwa 1000 Beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schulz &amp;amp; Knaudt legten die Wurzeln&amp;#039;&amp;#039;; In: [[Neue Ruhr Zeitung]] vom 15. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu wurde die heute unter Denkmalschutz stehende Arbeitersiedlung Hüttenheim zwischen 1911 und 1939 in vier Bauabschnitten errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[KuLaDig]]: Denkmalbereich „Siedlung Schulz-Knaudt-Straße“&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Zugeständnis an die damalige Gemeinde [[Mündelheim]] wurden auch Schulen gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRZ&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1913 wurde mit dem Abbruch des Essener Werks begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Essener Volkszeitung vom 4. April 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; Als letztes folgte am 1.&amp;amp;nbsp;April 1914 der Abriss des höchsten Kamins, für das ein neues Verfahren angewandt wurde. Mit einer Dampfspritze der Feuerwehr wurde der Kamin von außen mit einer ätzenden Flüssigkeit besprüht, die den Mörtel vollständig auflöste. Dadurch erhielten die Steine ein neuwertiges Aussehen und konnten, da es durch das langsame Zusammenfallen des Kamins wenig Bruch gab, wieder verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Abbruch des Schulz-Knaudtschen Werkes&amp;#039;&amp;#039;; In: Essener Volkszeitung vom 1. April 1914&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile des freigewordenen Grundstücks wurden zur Erweiterung der Bahnanlagen des [[Essen Hauptbahnhof|Essener Hauptbahnhofs]] mit Rangier- und Wagenaufstellplatz genutzt. Dazu war eine  erheblich Geländeaufschüttung notwendig. Am 29.&amp;amp;nbsp;April 1914 nahm die Eisenbahn hier auch eine neue Gasanstalt in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Essener Volkszeitung vom 30. April 1914&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 1914 erfolgte mit einer Beschlussfassung auf der Hauptversammlung beider Werke die Fusion mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Mannesmannröhren-Werke]] AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Essener Volkszeitung vom 25. April 1914&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn Schulz-Knaudt brauchte Kapital von Mannesmann zur Erweiterung des Werks. So wurde das Huckinger Werk innerhalb des Konzerns als &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Schulz-Knaudt&amp;#039;&amp;#039; geführt. Heute befinden sich hier die [[Hüttenwerke Krupp Mannesmann]] (HKM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst A. Wessel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Huckinger Hüttenwerkes&amp;#039;&amp;#039;, in: Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Huckinger Heimatbuch, Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 2., erweiterte Auflage, Duisburg 2009, S. 119–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.453943|EW=7.019404|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Montanunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Rheinprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mannesmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkern (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duisburg-Süd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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