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	<title>Schulfarm Insel Scharfenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schulfarm_Insel_Scharfenberg&amp;diff=2195358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-16T13:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Infotafel, Schulfarm Scharfenberg.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung = &lt;br /&gt;
| Schultyp = [[Ganztagsschule|Ganztagsgymnasium]] und [[Internat]]&lt;br /&gt;
| Schulnummer = 12Y06&lt;br /&gt;
| Ort = [[Berlin-Tegel]]&lt;br /&gt;
| Anschrift = Schwarzer Weg 101–105&amp;lt;br /&amp;gt;13505 Berlin&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52/34/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/14/49/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BE&lt;br /&gt;
| Schulträger = [[Berlin|Land Berlin]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1922&lt;br /&gt;
| Schülerzahl = 422 &amp;lt;small&amp;gt;(2024/25)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildung.berlin.de/Schulverzeichnis/Schulportrait.aspx?IDSchulzweig=23681 |titel=Schulportrait Schulfarm Insel Scharfenberg |werk=bildung.berlin.de |datum=2024-09-27 |abruf=2024-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lehrerzahl = 47 &amp;lt;small&amp;gt;(2023/24)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung = Nikola Dzembritzki&lt;br /&gt;
| Website = [https://insel-scharfenberg.de/ insel-scharfenberg.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Internat]] auf der Insel [[Scharfenberg (Insel)|Scharfenberg]] im [[Tegeler See]] in [[Berlin]]. Es wurde im Jahr 1922 durch [[Wilhelm Blume (Pädagoge)|Wilhelm Blume]] gegründet. Die Schule ist ein [[Staatliche Schule|staatliches]] [[Ganztagsschule|Ganztagsgymnasium]] mit angeschlossenem Internat sowie externen Schülern. 1994 wurden dort Außenaufnahmen der [[ZDF]]-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Lehrer Doktor Specht]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformpädagogischer Schulversuch der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Auf Initiative Wilhelm Blumes, der Studienrat am Humboldt-Gymnasium ([[Berlin-Mitte]], [[Gartenstraße (Berlin-Mitte)|Gartenstraße]] 25,&amp;lt;ref&amp;gt;S. dazu bes.: Carl Cohn: Geschichte des Berliner Humboldt-Gymnasiums in den Jahren 1875–1925. Berlin 1925. [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:1-70112 Digitalisat UB Paderborn].&amp;lt;/ref&amp;gt; heute [[Schulhort|Hort]] der Papageno-Grundschule) war, wurden 1921 die „[[Untersekunda]]ner“ des Gymnasiums den Sommer über auf der Insel unterrichtet, Blume setzte sich dabei mit Unterstützung der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-[[Stadtrat|Stadträtin]] [[Klara Weyl]] gegen eine Direktion der Wasserwerke durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Humboldt-Gymnasium sprach sich 1922 gegen eine Wiederholung der „Sommerschule“ aus, und auf der Insel Scharfenberg wurde über den Versuchsschulausschuss der Stadt, dem Oberstadtschulrat [[Wilhelm Paulsen]] vorstand, ein städtisches Jungeninternat als Versuchsschule&amp;amp;nbsp;– quasi als „[[Privatschule]] des [[Berliner Magistrat|Magistrats Berlin]]“&amp;amp;nbsp;– gegründet. Zu deren Leiter wurde Wilhelm Blume ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wurde der [[landwirtschaft]]liche Betrieb auf der Insel unter dem ehemaligen Blume-Schüler und Landwirt Paul Glasenapp mit Schülern als Helfern aufgenommen. Ab November 1923, als der letzte Pächter der Wasserwerke die Insel verließ, standen der Schule 93&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] (rund 23&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]) Land mit Ställen zur Verfügung. Eine Aufbauklasse aus Volksschülern wurde gegründet und die ersten Schüler erhielten ihr [[Abitur]], noch in [[Abitur für Nichtschüler|Externenprüfung]], jedoch vor dem eigenen Kollegium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr wurde ein Teil der Scheune zu einem Speisesaal umgebaut. Auf dem Scheunenboden wurde ein Schlafsaal eingerichtet. 1927 wurden von [[Richard Ermisch]] ein Fährhaus und das „Blumehaus“ errichtet, in dem sich heute ein Unterrichtsraum für Musik mit zwei Übungsräumen, ein Zeichensaal, ein Fotolabor sowie verschiedene Werkstätten für [[Drucktechnik]]en und [[Keramik]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde 1929 in eine städtische Schule mit eigenem [[Haushaltsplan|Etat]] übergeleitet, 1930 erfolgte die Anerkennung als „staatliche [[Studienseminar|Seminaranstalt]] zur Ausbildung von Studienreferendaren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Schule zum Teil mit der Gemeinschaftsarbeit der Schüler selbst versorgte, konnte das Schulgeld relativ gering angesetzt werden. So kam es, dass der Anteil von Schülern aus dem Arbeitermilieu relativ hoch war. Der hohe Stellenwert der Gemeinschaftsarbeit ließ sich daran erkennen, dass Arbeitseinsätze (auch unangenehme Arbeiten) niemals als Strafe vergeben wurden; Strafe war immer Ausschluss von der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wichtig war es, dass die Scharfenberger Schüler über die sogenannte „Abendaussprache“, die Versammlung der Schüler und Lehrer, ein ungewöhnlich hohes Maß an Mitbestimmungsmöglichkeiten hatten&amp;amp;nbsp;– und beispielsweise darüber abstimmen konnten, ob neue Schüler bleiben durften oder zu gehen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Abendaussprache entspricht der [[Schulversammlung]] an „Demokratischen Schulen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem zeitgenössischen Bericht heißt es dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vom Gründungstag bis heute ist die einzige Instanz des Ge- und Verbietens auf der Insel die Versammlung ihrer Bewohner, die sogenannte Abendaussprache. Musik und Gesang eröffnen und schließen sie; zwischendurch wird Obst herumgereicht von Tisch zu Tisch, an denen man verteilt sitzt, wie beim Essen, ganz familiär; sind doch diese Abendaussprachen nicht so sehr als Parlamentsversammlungen, sondern aus verlängerten Tischunterhaltungen entstanden. Jetzt leitet sie etwas formeller ein Mitglied des von der Zweidrittelmehrheit gewählten Ausschusses, der aus einem Lehrer und drei Schülern bestehen soll; bei Beschlußfassungen haben Erwachsene und Schüler das gleiche Stimmrecht. Jeder kann Fragen aufwerfen oder vorher dem Ausschuß Anträge einreichen, die dieser ohne Vorzensur, wie sie etwa in Wickersdorf üblich ist, auf die Tagesordnung setzt. Wenn sie dem Ausschuß als gewichtig genug erscheint, lädt er zu einer Abendaussprache durch Anschlag an der Saaltür ein. In ihrem Mittelpunkt hat beispielsweise einmal die Frage gestanden: Was gefällt uns nicht an unseren Lehrern? Was den Lehrern nicht an ihren Schülern? […] Oder eine andere Abendaussprache beriet die beim Baden so vieler Jungen im freien See notwendigen Vorsichtsmaßregeln, bestimmte einige starke Schwimmer zu ‚Wapoleuten‘, über deren Reihe niemand hinausschwimmen darf, verlangte, daß immer ein Boot mit Rettungsring zur Stelle sei […]. Die Abendaussprachenbeschlüsse werden in der Schulgemeinde bekanntgegeben, nicht daß diese sie aufheben könnte, aber man legt Wert darauf, die Meinung der Eltern darüber zu hören. In besonders wichtigen Fälle hat auch die Abendaussprache die Entscheidung gemeinsamer Beschlußfassung vorbehalten. So war es bei der Aufhebung der Zensuren und bei der Annahme der Voraussetzungen für den Eintritt in die Schulfarm, deren letzter Satz lautet: ‚Sollte der Aufgenommene sich dem hier erstrebten Lebensstil nicht anzuschließen vermögen und das Stimmrecht innerhalb eines Jahres von der Zwei-Drittel-Mehrheit der Abendaussprache nicht erhalten, muß er abgehen.‘&lt;br /&gt;
 |Autor=Wilhelm Blume&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;In: [[Jens Nydahl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Schulwesen&amp;#039;&amp;#039;. Bearb. unter Mitwirkung Berliner Schulmänner von Erwin Kalischer. Berlin 1928, S.&amp;amp;nbsp;135–186 und S.&amp;amp;nbsp;568&amp;amp;nbsp;f., hier S.&amp;amp;nbsp;172–177.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulfarm versuchte, einen Beitrag zur äußeren Schulreform zu leisten, indem sie ihren von den verschiedenen höheren Schulen kommenden Schülern alle damals möglichen Gymnasialabschlüsse anbot. Zusätzlich sollte sie vor allem durch Einrichtung einer Aufbaustufe für von Volksschulen abgehende Schüler das ihnen sonst kaum erreichbare Abitur ermöglichen. Ihr Ziel war somit, allen Kindern, unbeschadet ihrer sozialen Herkunft und ihres religiösen und politischen Bekenntnisses, die gleichen Bildungschancen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem leistete die Schulfarm einen Beitrag zur inneren Schulreform&amp;amp;nbsp;– durchaus in einem Sinne, wie er von der aktuellen Schulforschung mit dem Begriff der „Guten Schule“ markiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bot die Schule während der [[Weimarer Republik]] ein alternatives Unterrichtskonzept. Als Beispiel sei hier zunächst ihr eigenständiges „Kern-Kurs-System“ genannt. Ebenso wies sie ein reiches außerunterrichtliches Schulleben auf&amp;amp;nbsp;– durch ihre zahlreichen Schulreisen, Feste und Feiern, Musik- und Tanzveranstaltungen, durch gärtnerische, landwirtschaftliche und handwerkliche Betätigungen und vieles mehr. Sie realisierte ein einheitliches Schulkonzept, das in einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung („Kopf, Herz und Hand“) gleichermaßen zu Selbstverantwortlichkeit (Entfaltung der Persönlichkeit) und zur Gemeinschaft (Entfaltung der Sozialität) und damit zu sozial gesinnten Persönlichkeiten erzog. In den Rahmen dieses Gesamtkonzeptes gehörte eine [[Schülermitverwaltung|Schülermit-]] und -selbstverwaltung in einem Umfange, dass hier zu Recht von einem „radikaldemokratischen Freiheitsexperiment“ gesprochen werden kann oder von einem gelungenen Versuch einer „Erziehung zur Demokratie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand und Gleichschaltung in der nationalsozialistischen Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel, Schulfarm Scharfenberg.jpg|mini|Gedenktafel am Blumehaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1932/1933 wurde die alte Hühnerfarm auf der Insel zum Treffpunkt einer [[Kommunismus|kommunistischen]] Gruppe um den späteren [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] [[Hans Coppi]], zu der neben [[Heinrich Scheel]] und [[Hans Lautenschläger]] auch [[Ina Ender|Ina Schreier]] gehörte, das erste Mädchen an der Reformschule Scharfenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zeitzeugen-tv.com/dossier/person/65.html |text=Biografie von Ina Ender bei Zeitzeugen-TV |wayback=20120110210630}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Coppi wurde 1942 als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Rote Kapelle|Roten Kapelle]]&amp;#039;&amp;#039; von den [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machthabern in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] hingerichtet. Seit 1986 erinnert eine Gedenktafel auf der Insel Scharfenberg an Hans Coppi und [[Hanno Günther]], der von 1934 bis 1935 die Schule besuchte und 1942 ebenfalls als Widerstandskämpfer in Plötzensee hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die Nationalsozialisten übernahm der bereits 1933 als Internatsleiter eingesetzte [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] [[Felix Scholz]], ein aktives Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], die Schulfarm. Schüler, &amp;#039;&amp;#039;deren Haltung in nationalpolitischen Fragen ein Verbleiben auf der Insel nicht zulässt&amp;#039;&amp;#039;, wurden systematisch verdrängt. Wilhelm Blume, der inzwischen Schulleiter der Humboldtschule ([[Berlin-Tegel|Tegel]]) war, ermöglichte diesen jedoch Schulbesuch und Abitur auf der Humboldtschule. Ein neues Schulhaus, eine Turnhalle und Lehrerwohnhäuser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Jahren im Amt stellte der Schulleiter Scholz 1936 in einem Bericht fest, dass die „Umwandlung der Städtischen Schulfarm Insel Scharfenberg in eine Pflanzstätte nationalsozialistischer Erziehung“ abgeschlossen sei. Zu Ostern 1938 erschien die kritische Abiturzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Kaktus&amp;#039;&amp;#039; als einziges von den Schülern ohne Kontrolle der Lehrer oder der Schulleitung herausgegebenes Dokument während der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1940 und 1945 wurden die Schüler von Scharfenberg im Rahmen der [[Kinderlandverschickung]] in verschiedene Orte verlegt: von November 1940 bis März 1942 nach [[Brückenberg]] im [[Riesengebirge]] (heute: [[Karpacz Górny]]) sowie von April bis August 1942 nach [[Sušice|Schüttenhofen]] im damaligen Protektorat [[Böhmen und Mähren]] (heute: [[Sušice]] in der [[Tschechien|Tschechischen Republik]]). Von September 1942 an fand der Unterricht wieder auf der Insel Scharfenberg statt. Vom 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 bis zum Herbst 1944 mussten die Schüler und Lehrer in [[Wiek auf Rügen]], danach in [[Fischerkaten]] in [[Pommern]], gelegen zwischen [[Kamień Pomorski|Cammin]] und [[Kołobrzeg|Kolberg]], ihren Unterricht absolvieren. Ab März 1945 bis zum Kriegsende im Mai befand sich die Schule in [[Wichmannsdorf (Kröpelin)|Wichmannsdorf]] in [[Mecklenburg]], wenige Kilometer vom Ostseebad [[Kühlungsborn]] entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz K. Jahnke: Scharfenberg unter dem Hakenkreuz, S.&amp;amp;nbsp;125–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bereits am 12. Mai 1945 erhielt Wilhelm Blume von der [[Bezirk Reinickendorf|Reinickendorfer]] Bezirksverwaltung den Auftrag zur Wiedereinrichtung der Schulfarm. Der Schulbetrieb wurde am 19. September desselben Jahres mit 70&amp;amp;nbsp;Jungen und drei Lehrkräften wieder aufgenommen. Blume war dabei gleichzeitig Direktor der Humboldtschule und der Schulfarm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schuljahresbeginn Ostern 1946 kamen erstmals 25&amp;amp;nbsp;Mädchen nach Scharfenberg, 1947 erhöhte sich die Zahl nochmals auf&amp;amp;nbsp;31. Am 21.&amp;amp;nbsp;November 1946 wurde die [[Pädagogische Hochschule]] in Berlin gegründet und Wilhelm Blume wechselte als Gründungsrektor dorthin. Nachfolger Blumes an der Schulfarm wurde zunächst im Mai 1947 Hans Otto Eberl, der Studienassessor bei Blume an der Humboldtschule gewesen war. Dieser erkrankte jedoch bald schwer und schied im Oktober 1947 aus, um später die Leitung anderer Berliner Schulen zu übernehmen und auch als Lyriker hervorzutreten. An seine Stelle trat der ehemalige Schüler (vor 1933) [[Heinrich Scheel]], während an der Humboldtschule Wilhelm Richter auf Blume folgte. Anfang 1949 wurde auf Initiative von Heinrich Scheel sein Schulfreund Wolfgang Pewesin Schulleiter auf Scharfenberg, da sich Heinrich Scheel nach der Spaltung Berlins als Überlebender der Widerstandsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Rote Kapelle&amp;#039;&amp;#039; nicht in der Lage sah, im Amt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Scheels als Schulleiter verließen etwa 30 Schüler die Schulfarm und besuchten fortan eine neu eingerichtete Internatsschule im [[Landkreis Templin]], die auch als „Ost-Scharfenberg“ bezeichnet wird, für die Scheel selbst aber nicht zur Verfügung stand. Diese Schule wurde im März 1949 in [[Döllnkrug]] in der Gemeinde [[Bebersee (Templin)|Bebersee]] eröffnet und im September 1949 nach [[Himmelpfort]] verlegt. Zu den Schülern „Ost-Scharfenbergs“ in Himmelpfort gehörten der Schauspieler [[Jürgen Holtz]] und der Schriftsteller [[Ulrich Plenzdorf]]. Anfang 1952 wurde „Ost-Scharfenberg“ aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scharfenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fähranleger, Insel Scharfenberg.jpg|mini|Fähranlegestelle (links), Fährhaus von [[Richard Ermisch]] 1927–1928 (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 fand auf der Insel das erste Abitur nach dem Krieg statt. In den 1950er und 1960er Jahren wurden die Schulgebäude ausgebaut; so wurde das Schulhaus 1954–1955 aufgestockt und vergrößert, 1956–1957 wurden sieben Schülerhäuser gebaut und 1958 das alte [[Scharfenberg (Insel)#Geschichte|Bollehaus]] gesprengt. 1961 wurde das neue Zentralgebäude fertiggestellt und eingeweiht. 1964 wurde die alte Seilzugfähre durch eine Motorfähre ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurden Insel und Internat bundesweit bekannt, als sie Schauplatz der dritten Staffel der [[ZDF]]-Erfolgsserie &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Lehrer Doktor Specht]]&amp;#039;&amp;#039; waren. In der Fiktion der Serie heißt die Insel ‚Krähenwerder‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal konnten 1999 zwei siebte Klassen eingerichtet werden. Im 80.&amp;amp;nbsp;Jahr ihres Bestehens wurden 2002 erstmals drei siebte Klassen an der Schule aufgenommen sowie das Ganztagsangebot verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtkomplex, bestehend aus Schule, Heim, Werkstatt, Wohnhaus, Wirtschaftshof, Scheune und Stall, ist ein gelistetes [[Baudenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09012321}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulprofil ==&lt;br /&gt;
Anspruch der Schule ist es, die Schüler nicht nur intellektuell, sondern auch ihre sozialen  und praktischen Fähigkeiten zu fördern. Zu diesem Zweck dient ein fächer- und jahrgangsübergreifender [[Projektunterricht]] im [[Wahlpflichtfach]] am Nachmittag und in der sogenannten „Lernen-in-anderer-Form“-Woche. Teil des Unterrichts sind auch Projekte mit Bezug zur Natur (Wassersport, Gartenbau, Kochen, Naturkosmetik, alltäglicher Umgang mit Tieren und Pflanzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule bietet ein naturwissenschaftliches (Schwerpunkt Biologie), ein musisches (Schwerpunkt Bläserklasse), ein künstlerisches und ein Sport-Profil (Schwerpunkt Wassersport – Segeln, Paddeln, Rudern) an. In Klasse 9 belegen alle Schüler zusätzlich zwei Wahlpflichtfächer. Zur Auswahl stehen Deutsch, Englisch, Spanisch, Mathematik, die natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer sowie Musik und Sport. Als weitere Fremdsprache wird Französisch angeboten, jedoch nicht als Wahlpflichtfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der 7. bis zur 10. Klasse nehmen alle Schüler wöchentlich an einem zweistündigen Projekt aus den Bereichen Natur, Sport, Kunst, Musik und soziales Lernen teil, welches Schule und gemeinschaftliches Leben verbindet. Zu den angebotenen Projekten gehören Aquaristik, Basketball, Bildhauerei, Chor, Filmdreh, Freizeithaus-Gestaltung, Fußball, Gartenbau, Geocaching, Theater, Imkern, Keramikwerkstatt, Kochen, Landwirtschaft, Malen,&lt;br /&gt;
Naturkosmetik, Reiten, Schach, Schülermediation, Schulband, Sanitätsdienst, Tanzen, Tiermedizin, Wassersport, Yoga.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://insel-scharfenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Schulprogramm.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm der Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) Insel-scharfenberg.de, 19. Januar 2023, abgerufen am 12. Februar 2026, S. 8–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schüler aller Klassen steht das zweigeschossige „Freizeithaus“ zur Pausen- und Freizeitgestaltung sowie als Rückzugsort zum Lernen und Arbeiten offen. Es verfügt über einen großen Außenbereich mit Vorgarten, eine Tischtennisplatte, einen Tischkicker, eine Basketballanlage, einen Dart- und Spielraum sowie einen schallgedämmten Band- und Musikraum. Auf der zweiten Ebene des Hauses findet man den Kreativraum mit Möglichkeiten zum Basteln, Malen und Werken, den Oberstufenraum und nicht zuletzt den Kinoraum. Es wird über den ganztägigen Schulalltag hinaus besonders von den Internatsschülern genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://insel-scharfenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Schulprogramm.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm der Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) Insel-scharfenberg.de, 19. Januar 2023, abgerufen am 12. Februar 2026, S. 25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Insellage ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Insellage fällt der Präsenzunterricht gelegentlich wetterbedingt aus und wird auf Online-Unterricht umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://insel-scharfenberg.de/extreme-wetterlage/ &amp;#039;&amp;#039;Extreme Wetterlage&amp;#039;&amp;#039;] insel-scharfenberg.de, 9. Januar 2026, abgerufen am 11. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Winter 2003 mussten die Schüler und Lehrer über das Eis zur Insel laufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article424343/Per-Faehre-zum-Klassenzimmer.html &amp;#039;&amp;#039;Per Fähre zum Klassenzimmer&amp;#039;&amp;#039;] welt.de, 12. Februar 2005, abgerufen am 11. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Vergangenheit konnte der Unterricht wiederholt wegen der Stilllegung der [[Fähre Scharfenberg]] nicht stattfinden oder die Schüler mussten mit den schuleigenen Booten selbst zur Insel rudern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article212086243/Faehre-kaputt-Schueler-muessen-zur-Insel-Scharfenberg-rudern.html &amp;#039;&amp;#039;Fähre kaputt – Schüler müssen zur Insel Scharfenberg rudern&amp;#039;&amp;#039;] morgenpost.de, 30. September 2017, abgerufen am 11. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10223.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;] Abgeordnetenhaus Berlin, 11. Januar 2017, abgerufen am 11. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November und Dezember 2025 konnte die [[Fähre Pfaueninsel]] vom Berliner [[Wannsee]] für mehrere Wochen als Ersatz für die defekte Scharfenberg-Fähre eingesetzt werden, um die Schüler und Lehrkräfte zur Schule zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/-video-beitraege/faehre-pfaueninse-in-scharfenberg.html &amp;#039;&amp;#039;Pfaueninsel-Fähre hilft Schule auf Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;] rbb-online.de, 11. November 2025, abgerufen am 11. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Es bestehen Schüleraustauschprogramme mit der &amp;#039;&amp;#039;École Lacordaire&amp;#039;&amp;#039; in [[Marseille]] und der  [[Deutsche Schule Quito|Deutschen Schule Quito]]. Zusätzlich verbringen Schüler der deutschen Auslandsschulen [[Colegio Alemán Alexander von Humboldt (Mexiko-Stadt)|Colegio Alemán Alexander von Humboldt]] aus [[Mexiko-Stadt]], [[Colégio Humboldt São Paulo]] und [[Deutsche Schule Bogotá]] ein oder zwei Auslandsjahre auf Scharfenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://insel-scharfenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Schulprogramm.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schulprogramm der Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) Insel-scharfenberg.de, 19. Januar 2023, abgerufen am 12. Februar 2026, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Lehrer ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Ackermann (Pädagoge)|Walter Ackermann]] (1889–1978)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Blume (Pädagoge)|Wilhelm Blume]] (1884–1970)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Kühl]] (1929–2015)&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Rotten]] (1882–1964)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Scheel]] (1915–1996)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Sorge]] (1899–1946)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ziegelmayer]] (1898–1951)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Zschätzsch]] (* 1982)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Schüler ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Lia von Blarer]] (* 1992), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Hans Coppi]] (1916–1942), [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] der [[Rote Kapelle|Roten Kapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Ina Ender]] (1917–2008), Widerstandskämpferin der Roten Kapelle&lt;br /&gt;
* [[Daniel Fehlow]] (* 1975), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Peter Gresshoff]], Professor, Naturwissenschaftler (Molekulargenetik der Leguminosen)&lt;br /&gt;
* [[Martin Grotjahn (Psychoanalytiker)|Martin Grotjahn]] (1904–1990), Psychoanalytiker&lt;br /&gt;
* [[Hanno Günther]] (1921–1942), Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hardel]] (1912–1984), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Holtz]] (1932–2020), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Hans Lautenschläger]], Widerstandskämpfer der Roten Kapelle&lt;br /&gt;
* [[Jutta Limbach]] (1934–2016), Rechtswissenschaftlerin, Politikerin und Präsidentin des [[Bundesverfassungsgericht]]s&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Mertins]] (1919–1993), Mitglied der Waffen-SS und Waffenexporteur&lt;br /&gt;
* [[Karl Mundstock]] (1915–2008), Widerstandskämpfer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Levi Penell]] (* 2000), Influencer&lt;br /&gt;
* [[Alan Posener]] (* 1949), Lehrer und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Carl Rathjens jun.|Carl Rathjens]] (1914–1994), Geograf&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Scheel]] (1915–1996), Widerstandskämpfer der Roten Kapelle und [[Historiker]], 1947–1949 selbst Schulleiter&lt;br /&gt;
* [[Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth]] (1915–2010), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben der Schulfarm Insel Scharfenberg.&amp;#039;&amp;#039; Bilder, Dokumente, Selbstzeugnisse von Eltern, Lehrern, Schülern. Red. von Wilhelm Blume. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Werdende Zeitalter. Eine Monatsschrift für Erneuerung der Erziehung.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;7 (1928), S.&amp;amp;nbsp;329–404. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:466:1-12478 Digitalisat der UB Paderborn])&lt;br /&gt;
* Wilhelm Blume: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm auf der städtischen Insel Scharfenberg bei Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schulversuche.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Franz Hilker]], Berlin 1924, S.&amp;amp;nbsp;312–330.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Blume: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Schulwesen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Jens Nydahl. Bearb. unter Mitwirkung Berliner Schulmänner von Erwin Kalischer, Berlin 1928, S.&amp;amp;nbsp;135–186 und S.&amp;amp;nbsp;568&amp;amp;nbsp;f.; kurzer Auszug wieder in: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die bündische Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Werner Kindt (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Jugendbewegung&amp;#039;&amp;#039;, 3), Düsseldorf [u.&amp;amp;#8239;a.] 1974, S.&amp;amp;nbsp;1462–1466. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:466:1-30981 Digitalisat UB Paderborn (ganzer Band)]).&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Haubfleisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg. Reformpädagogische Versuchsschularbeit im Berlin der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die alte Schule überwinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Ullrich Amlung, Dietmar Haubfleisch, Jörg-W. Link und Hanno Schmitt. Frankfurt am Main 1993, S. 65–88. ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-3409 Digitalisat UB Paderborn]).&lt;br /&gt;
* Dietmar Haubfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg (Berlin) und ihre vielfältigen Vernetzungen mit Personen und Institutionen der Reformpädagogik der Weimarer Republik. Einige Beispiele und Funktionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nationale und internationale Verbindungen der Versuchs- und Reformschulen in der Weimarer Republik. Beiträge zur Schulgeschichtlichen Tagung vom 17.11. – 18.11.1992 im Hamburger Schulmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Reiner Lehberger]] Hamburg 1993 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schriftenreihe zur Schul- und Unterrichtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 5), S. 52–64. ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-43796 Digitalisat UB Paderborn]).&lt;br /&gt;
* Dietmar Haubfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Versuchs- und Reformschulen am Übergang zur NS-Zeit. Beiträge zur schulgeschichtlichen Tagung vom 16.–17. November 1993 im Hamburger Schulmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Reiner Lehberger]] Hamburg 1994 (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schriftenreihe zur Schul- und Unterrichtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 6), S.&amp;amp;nbsp;84–96. ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:2-3423 Digitalisat UB Paderborn]).&lt;br /&gt;
* Dietmar Haubfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg (Berlin) nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schulen der Reformpädagogik nach 1945. Beiträge zur dritten Schulgeschichtlichen Tagung vom 15. bis 16. November 1994 im Hamburger Schulmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Reiner Lehberger]]. (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schriftenreihe zur Schul- und Unterrichtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 7), S. 57–94.&lt;br /&gt;
* Dietmar Haubfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;. Mikroanalyse der reformpädagogischen Unterrichts- und Erziehungsrealität einer demokratischen Versuchsschule im Berlin der Weimarer Republik. 2 Bände. Lang, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien 1998, ISBN 3-631-34724-3 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Bildungsreform&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;40; zugleich Dissertation Universität Marburg 1998). [https://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1999/0008/inhalt.html Inhaltsverzeichnis und Vorwort des Herausgebers der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Bildungsreform&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Knut Hickethier: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel. Jugend auf der Schulfarm Insel Scharfenberg 1958–1965.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer schulhistorischen Notiz von [[Gerd Radde]] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Schuljahre&amp;#039;&amp;#039;, H.&amp;amp;nbsp;1, Hrsg. Klaus Wiese und Ilona Zeuch). Overall Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-925961-03-8.&lt;br /&gt;
* Heinz K. Jahnke: &amp;#039;&amp;#039;Scharfenberg unter dem Hakenkreuz. Die Geschichte der Schulfarm Scharfenberg zwischen 1933 und 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Auriga. Berlin 1997, ISBN 3-00-001473-X.&lt;br /&gt;
* [https://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1999/0001/welcome.html &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Schulfarm Insel Scharfenberg (Berlin)&amp;#039;&amp;#039;.] Hrsg. von Dietmar Haubfleisch. Marburg 1999&lt;br /&gt;
* Wilhelm Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulfarm Insel Scharfenberg – Wilhelm Blume.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: Berliner Schulgeschichte. Von den mittelalterlichen Anfängen bis zum Ende der Weimarer Republik. Unter Mitwirkung von Maina Richter hrsg. und bearb. von Marion Klewitz und [[Hans Christoph Berg]]. Mit einer Zeittafel von Gerd Radde (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Historische und Pädagogische Studien&amp;#039;&amp;#039;, 13), Berlin 1981, S.&amp;amp;nbsp;135–148; in Teilen wieder in: 60&amp;amp;nbsp;Jahre Schulfarm Insel Scharfenberg 1922–1982. Jubiläums-Festschrift anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Schulfarm Insel Scharfenberg (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Sonderheft der Fähre&amp;#039;&amp;#039;), Berlin 1982, S.&amp;amp;nbsp;13–18; um den Schluss gekürzt wieder in: Steige hoch, du roter Adler. Katalog zur Ausstellung im Heimatmuseum Reinickendorf aus Anlass der [[750 Jahre Berlin|750-Jahr-Feier Berlins]] vom 8. Mai bis 30. November 1987. Hrsg. vom Bezirk Reinickendorf, Abt. Volksbildung. Heimatmuseum, Berlin 1987. &amp;lt;!-- o. S. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinrich Scheel: &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg&amp;#039;&amp;#039;. 1990, ISBN 3-472-00633-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg 1922–2022. Festschrift zum 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von René Wiese. Cottbus 2022.&lt;br /&gt;
* Rainer Werner: &amp;#039;&amp;#039;Schulfarm Insel Scharfenberg 1995 bis 1997. Chronik eines Reformversuchs&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2000, ISBN 3-8280-0670-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Scharfenberg (island)|Scharfenberg (Insel)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gegen-diktatur.de/t_anzeige.php?tafel_id=14&amp;amp;thema=0 gegen-diktatur.de] Informationsseite zur Widerstandsgruppe um Hanno Günther&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09010001|Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste: Schulfarm Scharfenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;scharfenberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Dietmar Haubfleisch&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Reiner Lehberger]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Schulfarm Insel Scharfenberg (Berlin) nach 1945&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Schulen der Reformpädagogik nach 1945. Beiträge zur dritten schulgeschichtlichen Tagung vom 15.&amp;amp;nbsp;bis 16.&amp;amp;nbsp;November 1994 im Hamburger Schulmuseum&lt;br /&gt;
 |Reihe=Hamburger Schriftenreihe zur Schul- und Unterrichtsgeschichte&lt;br /&gt;
 |Band=7&lt;br /&gt;
 |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
 |Datum=1995&lt;br /&gt;
 |Seiten=57–93&lt;br /&gt;
 |Kommentar=Im Anmerkungsteil leicht verändert wieder: Marburg 1997&lt;br /&gt;
 |Online=https://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1997/0008.html&lt;br /&gt;
 |Abruf=2015-01-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tegeler See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagogische Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internat in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Berlin-Tegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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