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	<title>Schulensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt einen See in Schleswig-Holstein.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Ortsteil der Gemeinde [[Molfsee]], in dem der See u. a. liegt, trägt ebenfalls den Namen Schulensee.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Schulensee&lt;br /&gt;
|BILD = Schulensee im Jahr 2024 - 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 54/17/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 10/5/36/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-SH&lt;br /&gt;
|LAGE = angrenzend an [[Kiel]] und die Gemeinde [[Molfsee]], [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Eider]] vom [[Bothkamper See]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Eider]] in Richtung [[Westensee]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = Kiel&lt;br /&gt;
|HÖHE = 11&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.13&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 2&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Naturschutzgebiet [[Schulensee und Umgebung]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulensee Ostteil.jpg|mini|links|Ostteil, im Vordergrund ein [[Pegel]], im Hintergrund die Halbinsel [[Jütwarder]] mit Baumbewuchs.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Schulensee (Kiel 49.265).jpg|mini|links|Luftaufnahme von Westen aus (1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein See am Stadtrand der [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Landeshauptstadt [[Kiel]], der bei dem gleichnamigen Ortsteil von [[Molfsee]] liegt. Der See liegt im oberen [[Eider]]tal in einem Becken, das während der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] entstanden ist. Der Name ist eine Verkürzung von &amp;#039;&amp;#039;Schulen(dorf)see&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|482f|Schulensee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulensee [[Verlandung|verlandet]] in den letzten Jahrzehnten durch den [[Lockersediment|Sedimenteintrag]] der Eider zunehmend. Von den ursprünglichen 35&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] des Sees sind nur 13&amp;amp;nbsp;ha übriggeblieben. Er hat eine maximale Wassertiefe von nur zwei Metern (neuere Messungen ergaben sogar eine Wassertiefe des Sees von maximal 1,60&amp;amp;nbsp;m). Das Wasservolumen hat sich in nur hundert Jahren auf ein Zehntel reduziert. Auf [[Satellitenbild]]ern lassen sich die ehemaligen Umrisse des damals sehr großen Sees erahnen. Das, was früher zur Seefläche gehörte, ist heute schilfbewachsenes Moorgebiet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sind einige [[Fliegerbombe]]n auf den Schulensee gefallen. Auf der schon vor 100 Jahren vorhandenen Insel, der heutigen [[Halbinsel|Binnenhalbinsel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Jütwarder]]&amp;#039;&amp;#039;, gibt es vier [[Explosionskrater#Bomben- und Granattrichter|Bombentrichter]]. Im umliegenden, verlandeten Sumpfgebiet sind vier bis fünf weitere erkennbar. Die Bombentrichter sind ein Rückzugsgebiet für viele [[Amphibien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Sedimenteintrag der Eider hat zu dem großflächigen Verschwinden des Wasservolumens beigetragen, sondern auch Begradigungen/Veränderung der Flusslandschaft der Eider, die den Wasserstand um ca. einen Meter gesenkt haben. Vertraut man Prognosen, ist in einem weiteren Jahrhundert der Großteil des Sees verschwunden. Der Schulensee wurde in der Vergangenheit an einigen Stellen ausgehoben. Dieser Vorgang wurde allerdings nie wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist seit 1986 Teil des 69 Hektar großen Naturschutzgebietes &amp;#039;&amp;#039;[[Schulensee und Umgebung]]&amp;#039;&amp;#039;. Nur ein Teil des Sees darf mit Booten befahren werden. Fahrzeuge mit Motoren aller Art sind verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diversen Postkarten der Jahrhundertwende sind am Eiderausfluss Stege und Bootshäuschen zu sehen, die dort zur Gastwirtschaft gehörten, die in dieser Form heute nicht mehr genutzt werden. Die Überreste dieser Holzstege sind noch heute an gleicher Stelle am Uferbereich sichtbar. Als Badesee wird der Schulensee nur noch sehr vereinzelt genutzt. Durch den sehr schlammigen Boden und die geringe Wassertiefe verlor er an Attraktivität. Vom Schulensee aus kann man mit dem Boot eine ca. vierstündige Fahrt auf der [[Eider]] zum [[Westensee]] machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:eider nach schulensee.jpg|mini|links|[[Eider]] kurz nach Ausfluss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist fischreich und wird von Pächtern befischt. Besonders [[Friedfisch]]e wie [[Rotfeder]], [[Rotauge]], [[Brachse|Brassen]] und [[Karpfen]] sind häufig anzutreffen. An Raubfischen werden [[Hecht]], [[Aalartige|Aal]], [[Flussbarsch]] und [[Zander]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulensee ist Lebensraum für Wasservögel, Amphibien und Insekten. [[Graureiher|Fischreiher]], [[Haubentaucher]], [[Kanadagans]] und viele andere Vogelarten leben und nisten dort. Frösche und Kröten kommen vermehrt in den Bombentrichtern aus dem Zweiten Weltkrieg rund um den Schulensee vor. Bei den Wasserpflanzen sind die [[Seerose]]n dominant, die wegen der geringen Wassertiefe auf der gesamten Seefläche anzutreffen sind. Zu den dominierenden Ufergewächsen gehören Schilfrohr und Weiden. Ein Großteil des Ufers ist sehr schlammig, es gibt aber vereinzelt auch sandige Uferabschnitte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den breiteren und viel sedimentreicheren Einfluss der Eider in den See kommt es aufgrund des dünneren Ausflusses der Eider dort zu erhöhter Strömung, und somit zu keinem Absetzen des Sediments. Daher ist der Eiderausfluss aus dem Schulensee seit Jahrhunderten gleich geblieben. Zudem kommen um und im Schulensee seltene Muschelarten vor, die in Schleswig-Holstein auf der Roten Liste bedrohter Tierarten zu finden sind. Der Zufluss der Eider hält den See im Winter in weiten Gebieten eisfrei, sodass die offenen Wasserflächen von zahlreichen Wasservögeln genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heidulf E. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Verlandung des Schulensees.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus Jahresblätter des Kommunalvereins Schulensee–Rammsee–Molfsee für 1972, Kiel 1973, S. 26–35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Schulensee (lake)|Schulensee}}&lt;br /&gt;
* [https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/schulensee-umgebung/02993.html Naturschutzgebiet Schulensee und Umgebung] NABU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Obere Eider|SSchulensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kreis Rendsburg-Eckernförde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molfsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DYVER</name></author>
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