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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schublade</id>
	<title>Schublade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:53:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schublade&amp;diff=276229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnwerker: /* Teleskopschienen und Selbsteinzug */</title>
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		<updated>2026-01-23T18:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Teleskopschienen und Selbsteinzug&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Side table drawer.jpg|mini|Schublade an einem [[Nachttisch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlagwortkatalog.jpg|mini|Schubladen mit Kennzeichnung in einer Bibliothek]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schublade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (regional &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schubfach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder „Schub“, vor allem [[Österreichisches Deutsch|österreichisch]], bloß „Lade“) ist ein oben offenes [[Behältnis]], das horizontal aus einem [[Schrank]] oder einer [[Kommode]] herausgezogen werden kann und meist auf seitlich angebrachten [[Schienenführung]]en gelagert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Schubladen haben vorne einen [[Griff (Vorrichtung)|Griff]]. Alternativ kann die Schublade durch Druck auf die Frontplatte mit Hilfe eines [[Feder (Technik)|Feder]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mechanismus geöffnet werden. Schubladen können durch ein [[Schloss (Technik)|Schloss]] gesichert werden. Oft finden sich abschließbare Schubladen an [[Schreibtisch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der klassischen eckigen Innenform können Schubladen als [[Schütte (Schublade)|Schütte]] muldenförmig sein, um Schüttgut wie [[Zucker]], [[Mehl]] oder [[Speisesalz|Salz]] zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderformen, meist auf [[Rad|Rollen]], befinden sich als Staufach unter [[Bett]]en oder als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollcontainer,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die mehrere Schubladen beinhalten, unter Büroschreibtischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der Antike sowie dem Hochmittelalter sind keine Schubladen bekannt; zur Aufbewahrung verwendete man ausschließlich hölzerne [[Truhe]]n, in welche die Gegenstände von oben hineingelegt wurden. Schubladen kamen erst auf mit der Entwicklung von [[Schrank|Schränken]] oder [[Kommode]]n im ausgehenden Mittelalter bzw. in der [[Renaissance]]. Einmal erfunden, erfuhren sie Verwendung in zahlreichen Anwendungsgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teleskopschienen und Selbsteinzug ==&lt;br /&gt;
In modernen Möbeln, insbesondere bei [[Einbauküche]]n, werden Schubladen oft mit [[Teleskopschienenführung|Teleskopschienen]] ausgerüstet, die das Öffnen und Schließen der Schubfächer aufgrund der reduzierten [[Reibung]] dieser Systeme einfacher machen. Sie werden meist auch kombiniert mit einer [[Schubladenauszug|Auszugsmechanik]], die die Schublade vor dem Herausziehen stoppt und verhindern das Blockieren durch ein seitliches Verkanten an den Schienen ([[Schubladeneffekt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Schubladen verfügen über einen Selbsteinzug, unter anderem als „Soft-Close“ vermarktet. Der Selbsteinzug bewirkt, dass sich die Schublade das letzte Stück von alleine zuzieht. Es ist ein Mechanismus, der sich, grob gefasst, aus einer Feder und einer Dämpfung zusammensetzt. Beim Öffnen der Schublade wird die Feder gespannt und die Dämpfung ausgefahren. Wird die Schublade zu etwa einem Viertel geöffnet, arretiert der Selbsteinzug, ohne ein weiteres Öffnen der Schublade zu verhindern. Beim Schließen löst sich der Selbsteinzug wieder aus der Arretierung und zieht die Schublade von alleine ein. Die Dämpfung sorgt dafür, dass die Schublade trotz gespannter Feder nicht zurück springt, sondern sanft geschlossen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schrankplaner.de/download/qualitaet-schubladen.pdf Dokument über verschiedene Schubladenausführungen] (PDF; 472&amp;amp;nbsp;kB)  18. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aufwendigere Ausführung des Selbsteinzugs sind umliegende Magnetleisten im Rahmen und an den Schubladen. Hierbei entfallen die Ermüdungserscheinungen des Selbsteinzugs mittels Federn in den Schienen. Aus Kostengründen finden sich diese nur im oberen Preissegment, beispielsweise bei Privatküchen aus Edelstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schubladen an elektronischen Geräten ==&lt;br /&gt;
Elektronische Geräte wie [[CD-Spieler]], [[DVD-Spieler]], [[CD-ROM-Laufwerk|CD-]], [[DVD]]-Laufwerke und andere, technische und elektronische Geräte sind heute oft mit einem Schubladenantrieb versehen. Das Öffnen und Schließen der Schublade erfolgt dabei meist mittels einer [[Fernbedienung]], deren Signal den Antriebsmotor eines [[Zahnstange]]nantriebs startet und damit den [[Hub (Mechanik)|Vor- oder Rückhub]] der Schublade auslöst. Wird die Zielposition der Schublade erreicht, so schaltet z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Endlagenschalter]] den Antriebsmotor wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schubladen in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nature morte avec tiroir ouvert, par Paul Cézanne.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Stillleben mit offener Schublade&amp;#039;&amp;#039; (Paul Cézanne, 1877–79)]]&lt;br /&gt;
[[Paul Cézanne]] malte das hier gezeigte &amp;#039;&amp;#039;[[Stillleben]] mit offener Schublade&amp;#039;&amp;#039;. Noch bekannter dürfte das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Brennende Giraffe]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Salvador Dalí]] sein, das umgangssprachlich oft als „Schubladenfrau“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Schublade“ im übertragenen Sinn ==&lt;br /&gt;
„Schubladendenken“ bezeichnet abschätzig eine [[Geisteshaltung]] allzu starrer Zuordnungen, ebenso wie das Verb „schubladisieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Förster: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Einführung in das Schubladendenken&amp;#039;&amp;#039;, Random House 2009, ISBN 3-641-03194-X&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Romandie]] (der französischsprachigen Schweiz) wird das Verb „schubladiser“ im Sinne von „zu den Akten legen“ oder, mit negativer Konnotation, „auf die lange Bank schieben“ gebraucht. „Für die Schublade“ geschrieben gelten Texte eines Autors, die für eine Veröffentlichung gedacht waren, die aber nicht stattfand; oder (Untersuchungs-)Berichte, die zwar der Form halber erstellt werden müssen, dann aber „in der Schublade verschwinden“, also lediglich archiviert werden, jedoch keine Auswirkungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Drawers (furniture)|Schubladen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möbelteil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behälter nach Verwendung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnwerker</name></author>
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