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	<title>Schrumpfkopf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:11:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schrumpfkopf&amp;diff=162385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-18T06:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Shrunken heads, Jivaro culture, Equador or Peru - Cinquantenaire Museum - Brussels, Belgium - DSC08984.jpg|mini|Präsentation von Schrumpfköpfen im [[Königliche Museen für Kunst und Geschichte (Brüssel)|Museum für Kunst und Geschichte in Brüssel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schrumpfkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tsantsa/Tzantza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Jivaro-Sprachen|Jivaro]]), ist ein aus der eingeschrumpften Kopfhaut eines toten Menschen angefertigtes Präparat. Echte Schrumpfköpfe wurden bis in das 19. Jahrhundert als [[Trophäe]]n von [[Kopfjagd|Kopfjägern]] einiger [[Indigene Völker Südamerikas|indigener Völker Südamerikas]] angefertigt und zu kultischen Zwecken verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A Shuar shrunken head (tsantsa) from Ecuador Wellcome L0035414.jpg|mini|Ein Schrumpfkopf der [[Shuar]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Kopfjagd]] war in vielen Regionen der Erde üblich, jedoch ist der [[Brauchtum|Brauch]] der Anfertigung von Schrumpfköpfen aus den Köpfen getöteter Feinde nur von wenigen Völkern aus den [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] des [[Amazonasbecken]]s bekannt. Im Glauben dieser Völker ging, nach erfolgreicher Kopfjagd, die Lebenskraft des Getöteten nach einer Reihe komplexer Rituale und mit Anfertigung der Kopftrophäe &amp;#039;&amp;#039;(tsantsa)&amp;#039;&amp;#039; auf den Jäger über. Neben dieser Funktion sollten die Tsantsas der eigenen Sippe zukünftige Jagderfolge, Gesundheit, Kriegsglück, Ernteerfolge und die Fruchtbarkeit der Frauen begünstigen. Die Behandlung der Köpfe galt als „Vollendung“ der [[Blutrache]] und ultimative [[Demütigung]], was jedoch weitere Angriffe und Gegenangriffe nicht ausschließen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsantsas wurden nur aus Kopftrophäen von getöteten feindlichen Kriegern, jedoch niemals von Angehörigen des eigenen [[Volksstamm|Stammes]] oder von [[Blutsverwandtschaft|Blutsverwandten]] genommen, auch wenn sie mit ihnen verfeindet waren. Die [[Aguaruna]] und [[Shuar]] in [[Peru]] und [[Ecuador]] pflegen diesen Brauch noch heute, jedoch verwenden sie jetzt für ihre Tsantsa keine menschlichen Köpfe mehr, sondern Köpfe von [[Faultier]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlothauer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Schlothauer |Hrsg=[[Alfried Wieczorek]], [[Wilfried Rosendahl]] |Titel=Eine besondere Trophäenbehandlung – Die Schrumpfköpfe der Jivaro-Völker |Sammelwerk=Schädelkult – Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen |Verlag=Schnell + Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-7954-2454-1 |Seiten=217–223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Berichte über Kopfjagd und Schrumpfköpfe bei den [[Jivaro]] verfasste der spanische [[Konquistador]] Miguel de Estete im Jahr 1530 aus dem Küstengebiet von [[Ecuador]], dessen Bewohner den Konquistadoren bei mehreren erfolglosen Eroberungsversuchen mit besonderer [[Furcht]]losigkeit und [[Brutalität|Grausamkeit]] entgegentraten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Ureinwohner/Themenabend/1099430,CmC=1099468.html |wayback=20110102151624 |text=Der Mythos der unbesiegbaren Kopfjäger}}. In: Arte.tv. 1. Februar 2006, abgerufen am 14. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1861 wurde in London erstmals ein Schrumpfkopf in einer [[Ethnologie|völkerkundlichen]] Ausstellung gezeigt. Der [[Finnland|finnische]] [[Ethnologe]] [[Rafael Karsten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rafael Karsten]] |Titel=The head-hunters of Western Amazonas. The Life and Culture of the Jibaro Indians of Eastern Ecuador and Peru |Ort=Helsingfors |Datum=1935 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rafael Karsten]] |Titel=Some critical remarks on Ethnological Field-research in South America |Ort=Helsingfors |Datum=1954 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nutzte mehrere Aufenthalte in Südamerika in den Jahren 1916 bis 1947 für Studien über Praktiken und Rituale der Kopfjagd und der spirituellen Hintergründe zur Anfertigung und Verwendung der Schrumpfköpfe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlothauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfertigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shrunken head compared with normal human skull. Wellcome M0003687.jpg|mini|Größenvergleich eines menschlichen Schädels mit einem Schrumpfkopf]]&lt;br /&gt;
Die meist faustgroßen Trophäen wurden aus der Haut des abgetrennten Kopfes eines Gegners angefertigt. Dazu wurde der Kopf so nah wie möglich am Oberkörper abgetrennt. Der erfolgreiche Jäger trug den Kopf auf dem Rückzug oder der Flucht bei sich, und bei der ersten Gelegenheit wurde ein Ritual abgehalten, das den Rachegeist des Getöteten unter Kontrolle bringen sollte. Danach wurde die Kopfhaut auf der Rückseite unterhalb des Halswirbelansatzes aufgeschnitten und vorsichtig von Knochen und Muskelgewebe abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augenlider und der Nackenschnitt wurden von innen vernäht. Der Mund wurde vernäht oder mit Nadeln aus Bambus verschlossen, um das Ausfahren des [[Gespenst|Rachegeistes]] des Toten zu verhindern. Das Innere der Kopfhaut wurde anschließend mit etwas Sand gefüllt und in einem eigens angefertigten Topf mit frischem Flusswasser und [[Heilpflanze|Kräuterzusätzen]] gehängt und vorsichtig erhitzt, bis eine erste Schrumpfung des Hautsackes einsetzte. Das Wasser durfte dabei nicht kochen, da sich sonst die [[Kopfhaar]]e aus der Haut lösten, die als Sitz der [[Seele]] und [[Lebenskraft]] angesehen wurden. Anschließend wurden Nasen- und Ohrenöffnungen provisorisch verschlossen und ein [[Liane (Pflanze)|Lianenring]] an der Halsöffnung angenäht. Danach wurde der Hautsack rituell mit drei kleinen erhitzten Steinen ausgeschwenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mumifizierung|Mumifiziert]] und auf die endgültige Größe geschrumpft wurde der Kopf durch im Feuer erhitzten feinen Sand, der so oft in den Hautsack gefüllt und darin geschwenkt wurde, bis der Kopf schließlich die gewünschte Größe erreichte. Anschließend wurden das Innere der Kopfhaut gereinigt und die Gesichtszüge modelliert. Die Bambusnadeln des Mundverschlusses wurden mit roter Farbe bemalt, mit roten Textilfäden umwickelt oder durch eine kunstvolle Verschnürung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise folgte danach noch eine [[Räuchern|Räucherung]] des Schrumpfkopfes zur [[Konservierung]] und um eine dunkle Hautfarbe zu erreichen. Schließlich wurde am Haarwirbel ein Band angebracht, an dem der erfolgreiche Jäger seine Trophäe bei der Siegeszeremonie um den Hals tragen konnte. Diese Prozedur konnte sich über mehrere Tage oder Wochen erstrecken und war durch strikte Regeln zu Arbeitsabläufen, Ritualen, Handlungs- und Verhaltensweisen geprägt. Junge Jäger wurden dabei meistens von älteren, erfahrenen Kriegern und [[Schamanismus|Medizinleuten]] unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlothauer&amp;quot; /&amp;gt; Der Schrumpfungsprozess der Kopfhaut ist Folge einer Verleimung des [[Kollagen]]s der Kopfhaut während der Wärmebehandlung im heißen Wasser, wie es bei einigen [[Gerben|Gerbverfahren]] angewandt wird. Die endgültige Schrumpfung entsteht durch den Wasserentzug (Volumenreduzierung) bei der abschließenden Trocknung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenwald Human Remains 74066.jpg|mini|Präsentation menschlicher Präparate im KZ Buchenwald, darunter zwei Schrumpfköpfe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seattle - Curiosity Shop - shrunken heads 02A.jpg|mini|Schrumpfköpfe in einem Kuriositätenladen in [[Seattle]]]]&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert waren Schrumpfköpfe ein beliebtes [[Souvenir|Mitbringsel]] von Seeleuten und Reisenden aus Südamerika, wodurch sie zu einem begehrten Objekt [[Ethnologie|völkerkundlicher]] Sammler und Museen Europas und Nordamerikas wurden. Die dadurch massiv gestiegene Nachfrage wurde durch die indigenen Völker und recht früh auch durch deren Nachbarn sowie verschiedene Fälschergruppen bedient. Bei diesen nicht länger rituell, sondern kommerziell motivierten Auftragsarbeiten wurde nicht mehr ausschließlich auf im Kampf besiegte Gegner zurückgegriffen, sondern auch auf gezielt zu diesem Zweck gejagte Menschen unterschiedlichster Herkunft, zu denen rasch auch Frauen und exhumierte Leichen zählten. Fritz W. up de Graff&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz W. up de Graff |Titel=Head Hunters of the Amazon – Seven Years of Exploration and Adventure |Ort=New York |Datum=1923 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet im Jahr 1923 von einem Mann aus [[Panama]], der Schrumpfköpfe und sogar ganze Schrumpfkörper herstellte, von denen sich jetzt zwei im Bestand des &amp;#039;&amp;#039;[[National Museum of the American Indian]]&amp;#039;&amp;#039; befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlothauer&amp;quot; /&amp;gt; Seit den 1920er Jahren werden Schrumpfkopfrepliken auch aus der Haut und den Haaren von Ziegen oder anderer Tiere hergestellt und verbreitet. Einige dieser Repliken sind auf den ersten Blick nur schwer von echten menschlichen Präparaten zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlothauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Befreiung des [[KZ Buchenwald|KZs Buchenwald]] durch die [[3. US-Armee]] wurden zwei Schrumpfköpfe gefunden, die ein Arzt der SS nach Angaben von Lagerinsassen aus den Köpfen zweier hingerichteter polnischer Lagerflüchtlinge angefertigt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fotoarchiv.buchenwald.de/index.php?id=1160#/fotos/252 Foto Nr. 009.012, entstanden zwischen 11. und 15. April 1945.] Fotoarchiv Buchenwald, [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] (französische Erläuterung, abgerufen am 15. August 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; und die bei den [[Buchenwald-Hauptprozess|Buchenwald-Prozessen]] im [[Internierungslager Dachau]] als Beweismittel mit vorgebracht wurden. Die Köpfe befinden sich heute im National Museum of Health and Medicine, Silver Spring/Maryland, und in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Ein weiterer, angeblicher Schrumpfkopf wurde 1985 der Gedenkstätte Buchenwald übergeben. Nachforschungen ergaben nach 2004, dass der ursprüngliche Besitzer anders als behauptet kein ehemaliger Häftling gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora |url=https://www.buchenwald.de/geschichte/themen/dossiers/menschliche-ueberreste/falsifikat |titel=Falsifikat Schrumpfkopf |sprache=de |abruf=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2023 wurde ein forensisches Gutachten in Auftrag gegeben, das eindeutig bestätigte, dass es sich bei dem als Schrumpfkopf bezeichneten Artefakt nicht um ein menschliches Präparat handelt. Die Analyse der DNA einer entnommenen Haarprobe ergab, dass die Haare von einer Ziege stammen. Es wird angenommen, dass das gesamte Objekt aus verschiedenen Teilen von Tieren kunstvoll zusammengenäht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchenwald.de/geschichte/themen/dossiers/menschliche-ueberreste/falsifikat |titel=Falsifikat: „Schrumpfkopf“ |werk=Gedenkstätte Buchenwald |abruf=2025-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 wurde vom [[Bayerisches Verwaltungsgericht München|Verwaltungsgericht]] [[München]] gerichtlich untersucht, ob ein Schrumpfkopf nach dem Deutschen [[Bestattungspflicht|Bestattungsrecht]] beerdigt werden muss; das Verfahren wurde wegen [[Gerichtsbezirk|örtlicher]] [[Zuständigkeit|Unzuständigkeit]] eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Frage dabei ist, ob Schrumpfköpfe primär als kulturhistorische Objekte wie [[Mumie]]n oder [[Moorleiche]]n, mit denen selbst staatliche Museen handeln, oder als menschliche Leichenteile anzusehen sind, die „durch den Inhaber des Gewahrsams“, hier das Münchener Auktionshaus [[Hermann Historica]], „unverzüglich in schicklicher und gesundheitlich unbedenklicher Weise beseitigt werden“ müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ekkehard Müller-Jentsch |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-in-muenchen-ein-stueck-mensch-fuer-2500-euro-1.2527247 |titel=Prozess in München: Ein Stück Mensch für 2500 Euro |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2015-06-18 |abruf=2022-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frage kam bei einer versuchten Auktion des Auktionshauses Hermann Historica auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Ausstellungspraxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cabeza reducida Jíbaro (M. América, Madrid) 01.jpg|mini|Schrumpfkopf, ausgestellt im [[Museo de América]] ([[Madrid]])]]&lt;br /&gt;
Gegenwärtig wird diskutiert, ob Trophäenschädel, die bisher als Kunst und Ethnographica galten, aus den Vitrinen von Museen, Auktionshäusern und Galerien entfernt werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/938467-Wer-sind-hier-die-Barbaren.html?em_no_split=1 | titel=Die Kopftrophäen-Debatte und der Umgang mit dem Fremden in der Gegenwart | autor=Ingrid Thurner | werk=Tagblatt-Wienerzeitung.at | datum=2018-01-01 | abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gilt nunmehr als unethisch, menschliche Überreste in ihrem kulturellen Kontext vorzustellen oder gar, durch Handel eine Wertsteigerung anzustreben.&amp;lt;ref&amp;gt;Natalie Bayer, Belinda Kazeem-Kamiński, Nora Sternfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kuratieren als antirassistische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2017, [[doi:10.1515/9783110543650]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[International Council of Museums|Internationale Museumsrat]] (ICOM) verlangt in seinen ethischen Richtlinien zur „Ausstellung sensibler Objekte“ allerdings nur, diese „mit Taktgefühl und Achtung vor den Gefühlen der Menschwürde, die alle Völker haben, zu präsentieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;ICOM – Internationaler Museumsrat: &amp;#039;&amp;#039;Ethische Richtlinien für Museen von ICOM&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitete 2. Auflage der deutschen Version. Berlin 2006, S. 19 ([http://icom-oesterreich.at/sites/icom-oesterreich.at/files/attachments/ICOM%20Code%20of%20Ethics_DT.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kopfjäger Amazoniens – Der Mythos der Jivaros.&amp;#039;&amp;#039; 61 Min. Regie: Yves de Perreti. Frankreich 2002.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/kopfjaeger-amazoniens-der-mythos-der-jivaros/1099454.html |wayback=20150416001257 |text=Kopfjäger Amazoniens - Der Mythos der Jivaros}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|519716|Kopfjäger Amazoniens – Der Mythos der Jivaros|Abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Schrumpfköpfe.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mysterien im Museum.&amp;#039;&amp;#039; Staffel 2, Folge 7). 43 Min. Moderation: Don Wildman. USA 2011.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt2174787/ |titel=Shrunken Heads, Greeley Expedition, Broken Arrow |werk=Internet Movie Database |abruf=2021-11-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/mysterien-im-museum/folgen/2x07-das-geheimnis-der-schrumpfkoepfe-538642 |titel=Mysterien im Museum - Das Geheimnis der Schrumpfköpfe |werk=Fernsehserien.de |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geheimnis der Schrumpfköpfe.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Treasures Decoded – Jäger der verlorenen Schätze.&amp;#039;&amp;#039; Staffel 4, Folge 6). 45 Min. Regie: Nick Hardie und Peter Crystal. Kanada/Vereinigtes Königreich 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt7925454/ |titel=Shrunken Heads |werk=Internet Movie Database |abruf=2021-11-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/treasures-decoded-jaeger-der-verlorenen-schaetze/folgen/4x06-das-geheimnis-der-schrumpfkoepfe-1123482 |titel=Geheimnis der Schrumpfköpfe |werk=Fernsehserien.de |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Schlothauer: &amp;#039;&amp;#039;Eine besondere Trophäenbehandlung – Die Schrumpfköpfe der Jivaro-Völker.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfried Wieczorek]], Wilfried Rosendahl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schädelkult – Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Schnell + Steiner, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2454-1, S. 217–223 ([http://andreasschlothauer.com/texte/2011_schaedelkult_3.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shrunken heads|Schrumpfköpfe|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Ureinwohner/Themenabend/1099430,CmC=1099468.html |wayback=20151219015201 |text=Der Mythos der unbesiegbaren Kopfjäger}}. In: Website von [[Arte]], 13. Februar 2006&lt;br /&gt;
*  [https://web.archive.org/web/20180301225910/https://www.dorotheum.com/auktionen/aktuelle-auktionen/kataloge/list-lots-detail/auktion/11190-stammeskunsttribal-art/lotID/284/lot/1878160-shuar-oder-jivaro-ekuador-ein-schrumpfkopf-tsantsa-mit-langen-haaren-verschnurtem-mund-und-trageband-19-jh.html Beschreibung eines Schrumpfkopfes aus dem 19. Jhd.], Auktionshaus [[Dorotheum]] (Webarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Südamerika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mumie|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kopf in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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