<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schroederstollen</id>
	<title>Schroederstollen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schroederstollen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schroederstollen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T03:55:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schroederstollen&amp;diff=2205264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Band), Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schroederstollen&amp;diff=2205264&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-10T08:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Band), Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schroederstollen - Einfahrt.jpg|mini|Mundloch des Schroederstollens, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schroederstollen-Mundloch.jpg|mini|Mundloch, Zustand 2012]]&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schroederstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen ehemaligen [[Stollen (Bergbau)|Bergwerksstollen]] am südlichen [[Salzgitter-Höhenzug]] bei [[Liebenburg]] im [[Landkreis Goslar]] in [[Niedersachsen]]. Das [[Mundloch]] befindet sich am &amp;#039;&amp;#039;Grotenberge&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der Ortschaft [[Klein Döhren]]. Seit 2006 arbeitet eine Gruppe Bergbauinteressierter an der Wiederherstellung der Anlage und der Einrichtung eines Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Technik ==&lt;br /&gt;
Die [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] des Schroederstollens wurde von der [[Ilseder Hütte]] im Jahr 1922 begonnen. Die Ilseder Hütte betrieb bei [[Dörnten]] die [[Eisenerzgrube Georg-Friedrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen sollte drei Aufgaben erfüllen:&lt;br /&gt;
* Die Verkürzung des bisherigen Erztransportweges vom Bergwerk zur Erzverladestelle an der [[Grube Hannoversche Treue]] in Salzgitter-[[Calbecht]],&lt;br /&gt;
* den natürlichen Abfluss des [[Grubenwasser]]s auf dem Stollenniveau {{Höhe|170|DE-NN}} und&lt;br /&gt;
* die Untersuchung der Lagerstätten im Umfeld der [[Grubenfeld]]er der Ilseder Hütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 wurde die zum Stollen zugehörige [[Schmalspurbahn|Schmalspurtrasse]] durch die Waldungen des Liebenburger Staatsforstes zwischen westlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Straute&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Südholz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hasenspring&amp;#039;&amp;#039; sowie östlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Lewerberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kassebusch&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Am 10. März 1925 erfolgte der [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] des Schroederstollens mit der &amp;#039;&amp;#039;-60-Meter-Sohle&amp;#039;&amp;#039; des Bergwerks &amp;#039;&amp;#039;Georg-Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde nach dem damaligen Landesgeologen &amp;#039;&amp;#039;Dr. Henry Schroeder&amp;#039;&amp;#039; benannt. Der Stollen war insgesamt 2206 Meter lang bei einer Breite von 3,4 Metern und einer Höhe von 2,5 Metern. Das Gefälle in Richtung Mundloch betrug 1 zu 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Stollensohle wurden Gleise mit einer [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] von 780 mm verlegt. Der Bahnbau wurde im Dezember 1925 fertiggestellt. 100 Meter nach dem Stollenmundloch befand sich ein Übergabebahnhof mit insgesamt fünf Gleisen zum Rangieren und einigen kleineren Betriebsgebäuden. Bis hierher fuhren die Stollenloks und übergaben die Waggons dann an die Streckenloks. Im Stollen wurden die alten Loks der ehemaligen Bahn zum Bahnhof Dörnten genutzt, jedoch musste der Führerstand tiefergelegt werden. Auf der insgesamt 14,7 km langen übertägigen Strecke kamen ab 1934 [[Oberleitung]]sloks der Firma [[Siemens]] mit 40 Tonnen Dienstgewicht zum Einsatz, vorher waren [[Dampflokomotive]]n vorhanden. Diese zogen die mit vier Tonnen [[Eisenerz]] beladenen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Berliner&amp;#039;&amp;#039; an Liebenburg vorbei und durch [[Salzgitter-Bad]]. In Calbecht wurde das Erz in 65 Tonnen fassende Eisenbahnwaggons ([[Güterwagen der Austauschbauart#Offene Güterwagen in Sonderbauart|Selbstentlader]]) umgeladen. Bereits 1929 war der alte Verladebahnhof in Dörnten aufgegeben und die nicht mehr benötigte Strecke dorthin abgebrochen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Schroederstollen aus wurde 1938 eine 720 Meter lange [[Strecke (Bergbau)|Untersuchungsstrecke]] bis an die [[Markscheide (Bergbau)|Markscheide]] der benachbarten [[Grube Morgenstern]] der [[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigten Stahlwerke]] aufgefahren, um die dort liegenden Feldesteile zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[Reichswerke Hermann Göring]] wurden die Grundstücke der Ilseder Hütte im Bereich der Grube Hannoversche Treue enteignet. Deshalb musste 1940 eine neue Erzumladestation bei [[Voßpaß|Salzgitter-Voßpaß]] gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1965 sollte die mittlerweile veraltete und reparaturbedürftige Erzbahn durch LKW-Transporte ersetzt werden. Wegen der schlechten Wirtschaftssituation des deutschen Eisenerzbergbaus wurden die Investitionen dafür jedoch zurückgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Stilllegung der Grube Georg-Friedrich 1968 wurde der Schroederstollen überflüssig. Der Schroederstollen war für Geologen besonders interessant, da er den gesamten [[Salzgitter-Höhenzug]] mit seinen Gesteinsschichten einmal komplett von Norden nach Süden aufgeschlossen hatte. So befürwortete der Werksgeologe der &amp;#039;&amp;#039;Salzgitter Erzbergbau&amp;#039;&amp;#039; und Heimatforscher &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kolbe&amp;#039;&amp;#039; die Offenhaltung des Stollens. Das lehnte die Ilseder Hütte aufgrund der hohen Kosten ab. In den Stollen wurde 1970 ein Staudamm zur Betriebswassergewinnung für eine Tierkörperverwertungsanlage eingezogen, die die Betriebsgebäude des Bergwerks in Dörnten übernommen hatte. Das Mundloch wurde anschließend zugeschüttet und die Gleisanlagen abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Seit 2006 ist das ursprüngliche Mundloch wiederhergestellt und die ersten Stollenmeter [[Aufwältigung|aufgewältigt]]. Vor dem Mundloch wird zu Anschauungszwecken ein Teil der Schmalspurbahn wiederhergestellt, aus technischen Gründen aber in einer geänderten Spurweite von 600 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Bahntrasse wird heute zu großen Teilen als Wanderweg genutzt (Wanderweg Nr. 5 Liebenburg–Salzgitter-Bad). Die Gebäude der Erzumladestation in Voßpaß verfielen nach der Stilllegung und wurden 2013/14 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rainer Slotta]] |Titel=Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland - Band 5, Teil 1: Der Eisenerzbergbau |Verlag=Deutsches Bergbaumuseum |Ort=Bochum |Datum=1986 |Seiten=187–193}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Korthöber et al. |Hrsg=Archiv der Stadt Salzgitter |Titel=Bergbau in Salzgitter |TitelErg=Die Geschichte des Bergbaus und das Leben der Bergleute von den Anfängen bis in die Gegenwart |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtgeschichte |Band=13 |Auflage=1. |Verlag=Appelhans |Ort=Salzgitter |Datum=1997 |ISBN=3-930292-05-X |Seiten=37–52, 297–304}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Manfred Watzlawik et al. |Hrsg=Arbeitskreis Döhrener Bergbau |Titel=Fortuna, Morgenstern, Georg-Friedrich |TitelErg=Geschichte und Geschichten vom Erzbergbau bei Döhren |Auflage=1. |Verlag=Eigenverlag |Ort=Groß-Döhren |Datum=1983}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinz Kolbe |Hrsg=Geschichtsverein Salzgitter e.V. |Titel=Die Geschichte des Eisenerz-Bergbaus in Salzgitter: Die Aufschlussgeschichte der Anlagen südlich und nördlich des Stadtgebietes Salzgitter |Sammelwerk=Salzgitter-Jahrbuch 1984 |Band=3 |Ort=Salzgitter |Datum=1984 |Seiten=28–41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schroederstollen.de/ Arbeitsgemeinschaft Schroederstollen]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatmuseum-doehren.de/ Arbeitskreis Döhrener Bergbau und Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.99034|EW=10.44550|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenerzbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Peine-Salzgitter-Revier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Liebenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Liebenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Liebenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>