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	<title>Schriftgranit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:36:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schriftgranit&amp;diff=913805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ringwoodit: Stil verbessert</title>
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		<updated>2024-07-13T15:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:schriftgranit.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Schriftgranit. Fundort: unbekannt. Bildbreite: 7&amp;amp;nbsp;cm. Die kleinen grauen kristallografisch regelmäßig ausgerichteten Quarzkristalle sind in einem weißen Feldspatkristall ausgerichtet]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftgranit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Synonymie|synonym]] &amp;#039;&amp;#039;Runit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pegmatit]]&amp;#039;&amp;#039;) wird ein meist [[Granit|granitisches]] oder [[Syenit|syenitisches]] [[Magmatit|magmatisches Gestein]] mit einem besonderen [[Gefüge (Geologie)|Gefüge]] genannt, das durch regelmäßige, so genannte graphische Verwachsungen von [[Quarz]] und [[Feldspat]] ([[eutektisch]]es Gefüge) gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das besondere Gefüge des Schriftgranits entsteht bei der schnellen Auskristallisation einer Schmelze im [[Eutektikum]] und ist in ähnlicher Form beispielsweise auch aus der Metallurgie bekannt. Die Quarz- und die Feldspatkomponente verhalten sich dabei jeweils wie kristallografische Einkristalle mit Skelettwachstum und gegenseitiger Durchdringung der beiden Phasen (und zeigen z.&amp;amp;nbsp;B. unter dem Polarisationsmikroskop dementsprechend eine einheitliche Auslöschung). Zwischen der Quarzphase und der Feldspatphase besteht jedoch keine gesetzmäßige Verwachsung im Sinne einer [[Epitaxie]], was bei der völlig unterschiedlichen Kristallstruktur von Quarz und Feldspat auch leicht einsichtig ist. Der Name beruht auf der Tatsache, dass diese Verwachsungen im Anschnitt oft an [[Rune]]n oder ähnliche Schriftzeichen erinnern. Schriftgranit bildet sich häufig in der späten Kristallisationsphase eines [[Magma]]s, so etwa in Pegmatiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Schriftgranit wurde zum ersten Mal im Jahr 1827 von [[Karl Cäsar von Leonhard]] in die wissenschaftliche Fachliteratur eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Runic pegmatite.jpg|miniatur|Schriftgranit aus einem [[Pegmatit]]vorkommen im [[Saint-Mathieu-Leukogranit]], Frankreich]]&lt;br /&gt;
Schriftgranit ist weltweit verbreitet und kommt regelmäßig in den zentralen Zonen großer [[Pluton (Geologie)|Granitkörper]], z.&amp;amp;nbsp;B. im Brockengranit vor. Allerdings nimmt er innerhalb derselben nur kleinere Flächen ein. Auch als [[Skandinavien|skandinavisches]] [[Geschiebe]] ist Schriftgranit in Norddeutschland nicht selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Schriftgranit wird zu [[Trommelstein]]en und kleinen Kunstgegenständen verarbeitet. Umgangssprachlich benutzt man für sehr grobkörnigen Schriftgranit die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zebrafeldspat&amp;#039;&amp;#039;, da man in normalgroßen Stücken die „Schrift“ nicht erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maresch, W &amp;amp; Medenbach, O.: Steinbachs Naturführer Gesteine, Mosaik Verlag München, 1987. ISBN 3-576-10699-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kristallin.de/s2/f_runit.htm#Anker1 Schriftgranit als Geschiebe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subvulkanisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordisches Geschiebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringwoodit</name></author>
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