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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schriftgenerator</id>
	<title>Schriftgenerator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:03:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schriftgenerator&amp;diff=472673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-04-19T07:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aston ethos big.jpg|mini|Monitor und Tastatur eines „Aston&amp;amp;nbsp;Ethos“-Schriftgenerators]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftgenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Computer, dessen Hauptaufgabe es ist, gesetzte Texte in ein [[Videosignal]] umzuwandeln. Er findet bei [[Grafikinsert|Einblendungen]] in [[Fernsehsendung]]en wie [[Bauchbinde (Fernsehen)|Bauchbinden]] oder [[Abspann|Abspännen]] Anwendung und ist damit Teil des [[On Air Design]]s eines Fernsehsenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist es z. B. bei [[Sportübertragung]]en üblich, externe Datenquellen wie Zeitmesseinrichtungen an den Schriftgenerator anzuschließen, der die Daten ohne Eingriff eines Operators in Bildschirmgrafiken umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sony XV-T33F.jpg|mini|links|Hardware-Titelgenerator für Heim- und semiprofessionelle Anwendung (1994; die Bedienung erfolgt über einen Stift auf einer Zeichenfläche)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sony XV-T33F creates title Wikipedia.ogv|mini|thumbtime=58.0|links|Erzeugung eines Titels mit dem zuvor abgebildeten Hardware-Titelgenerator (1994; das Menü wird auf dem TV-Bildschirm angezeigt und über die Bewegung des Stiftes auf der Zeichenfläche gesteuert)]]&lt;br /&gt;
Bereits vor der Einführung der Computertechnik erhielten Filme und Fernsehsendungen Vor- oder Abspänne, in denen die beteiligten Personen und Unternehmen aufgeführt waren. In erster Linie waren das per Hand gemalte Tafeln, die von einer Film- oder Fernsehkamera abgefilmt wurden und erst später in das fertige Produkt hineingeschnitten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach kam es aber in der Filmtricktechnik in Mode, den Titel mit Hilfe einer [[Optische Bank|optischen Bank]] in das bewegte Filmbild zu kopieren. Dabei handelte es sich jedoch um einen photographischen Effekt, der bei dem elektronischen Medium Video nur sehr umständlich realisierbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der [[Keying|Keying-Technik]] wurden die Titel auf speziellen Karten oder Folien aufgemalt und von einer Kamera abgefilmt. Dieses Kamerabild wurde dann mit dem eigentlichen Bildsignal elektronisch gemischt. [[Rolltitel|Roll-]] oder [[Kriechtitel]] wurden durch Abfilmen eines auf einer Rolle aufgetragenen Textes realisiert. Ein Beispiel dafür findet man in der populären Fernsehsendung [[Dinner for One]]. Für komplexere Animationen kam der [[Legetrick]] zum Einsatz, der vorproduziert werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung eines computergestützten Systems stellte daher eine erhebliche Vereinfachung dar, da die Titel nun kostengünstig und zeitsparend erstellt, flexibel bearbeitet und für spätere Verwendung relativ einfach gespeichert werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LuminanceKey.jpg|250px|mini|Beispiel für einen Luminanz-Key]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LinearKey.jpg|250px|mini|Beispiel für einen Linear-Key]]&lt;br /&gt;
Schriftgeneratoren sind oftmals speziell aufgebaute Computer, deren Hardware besondere Anforderungen an Stabilität und Signalqualität erfüllen muss. Häufig wird der Schriftgenerator als komplettes Paket aus Software und spezialisierter Hardware ausgeliefert. Es gibt allerdings auch Schriftgeneratoren, die als Software in bestehenden [[Videoschnittprogramm]]en integriert sind, so z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Adobe Premiere]], [[Avid]] und [[Final Cut Pro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Hardware-Schriftgeneratoren werden die Texte am Bildschirm gesetzt, als analoges oder digitales Videosignal an einen [[Bildmischer]] weitergegeben und dort mit dem Hauptbild, dem &amp;#039;&amp;#039;Background-Signal&amp;#039;&amp;#039;, gemischt. Das geschieht meist „live“, also in direktem zeitlichen Zusammenhang mit einer Fernsehsendung oder -produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Videosignal des Schriftgenerators, das &amp;#039;&amp;#039;Fill-Signal&amp;#039;&amp;#039;, das Hintergrundbild nicht komplett verdeckt, muss es [[Keying|gekeyt]], also maskiert werden. Dabei wird das Schriftsignal so „zurechtgeschnitten“, dass nur noch seine relevanten Teile, also Buchstaben und Grafiken, im gemischten Signal zu sehen sind. Die technische Einrichtungen für den Key-Vorgang sind heute meist komplett in den Bildmischer integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einblendung selbst kommt bei den Bildmischern häufig der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Downstream Key&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz. Dieser bezeichnet jedoch keine besondere Key-Technik, sondern eine spezielle Komponente des Bildmischers. Dabei wird die Einblendung erst am Ende der Signalkette innerhalb des Bildmischers über das Bild gelegt, nachdem also alle anderen Bildbearbeitungen schon erfolgt sind. Dadurch ist es möglich, &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; diesem letzten Bearbeitungsschritt den [[Cleanfeed]] abzugreifen. Dabei handelt es sich um ein Bildsignal, dem die Einblendungen des Schriftgenerators fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Keying können verschiedene Methoden angewendet werden. Häufig geschieht das über einen &amp;#039;&amp;#039;Luminanz-Key&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die dunkelsten Teile des Schriftgenerator-Signals transparent werden. Das ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Schrift relativ hell ist und das Schriftgenerator-Signal keine Partien enthält, die einerseits dunkel, aber auch [[Opazität|opak]], also &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; transparent sein sollen. Ist die [[Umriss|Kontur]] eines Buchstabens zum Beispiel schwarz, um die Buchstaben auch auf hellen Hintergründen sichtbar zu machen, so würde der Luminanz-Key auch diese Kontur transparent darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es üblich, mit einem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Linear Key&amp;#039;&amp;#039; zu arbeiten: Dabei wird zusätzlich zum eigentlichen Videosignal ein weiteres Signal an den Bildmischer geleitet, das &amp;#039;&amp;#039;Key-Signal&amp;#039;&amp;#039;, das die transparenten Teile beschreibt. Dieses Signal ist vergleichbar mit dem [[Alphakanal]] in der Bildbearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Key-Signal muss man sich als voll aufgelöstes Schwarz-Weiß-Fernsehsignal vorstellen. Die Helligkeit eines gegebenen Bildpunktes dieses Signals ist ausschlaggebend für die Transparenz, mit der der korrespondierende Bildpunkt des Fill-Signals über das Background-Signal gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf tieferer Ebene basieren alle Schriftgeneratoren auf [[Zeichengenerator]]en, die die prinzipielle Darstellung von (einzelnen) Zeichen auf einem Bildschirm erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung der Technik seit den frühen 1980er Jahren wurde es möglich, auch Grafiken in den gesetzten Text einzubinden, mit mehreren Ebenen zu arbeiten oder die Texte und Grafiken zu animieren. Heute sind die Möglichkeiten, die ein Schriftgenerator bietet, stark gewachsen: So kann man nun auch Videosequenzen einbinden und komplexe 3D-Animationen erzeugen. Damit verbinden sich die Anwendungsbereiche eines Schriftgenerators mit denen eines [[Digitales Videoeffektgerät|digitalen Videoeffektgerätes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Commodore International|Commodore]] [[Amiga]] war ein von vornherein auf Videoanwendungen ausgelegtes Computersystem. Vor allem seine [[Genlock]]-Fähigkeit – zusammen mit der [[Overscan]]-Unterstützung – machte ihn ab Mitte der 1980er Jahre zu einem oft eingesetzten Gerät in Videostudios. Ein eigenes &amp;#039;&amp;#039;Genlock-Interface&amp;#039;&amp;#039; führte dem Amiga dabei von außen den Studiotakt zu, synchronisierte dabei den ganzen Computer auf diesen Takt, so dass dessen Videoausgabe problemlos mit anderen Studiosignalen gemischt werden konnte, letzteres oft im Genlock-Interface selbst. Die Art der Einblendung konnte dabei von harter Überlagerung bis zu weicher Einblende variiert werden. So konnten zum ersten Mal mit einfacher Programmierung eines [[Mikrocomputer]]s (zur Not in [[BASIC]]) Effekte wie Einblendungen von Texten in beliebiger Größe, Farbe und Gestaltung und von sonstigen, beliebigen Grafiken – und das alles auf Wunsch auch animiert – mit einem einfachen Tischgerät verwirklicht werden. Eine spezielle Anwendung war lange Zeit die Verwendung von Amigas zur Generierung der [[Cornerlogo|Senderlogos]] in einer der Bildschirmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige [[Mikrocomputer|PC]]s sind von ihrer Rechenleistung her durchaus in der Lage, die Arbeit eines Schriftgenerators zu übernehmen. Das gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass geeignete Erweiterungskarten installiert sind, die ein qualitativ ausreichendes Videosignal zur Verfügung stellen. Üblicherweise handelt es sich dabei um ein [[Serial Digital Interface|SDI-Signal]]. Die Qualität des [[Composite Video|Composite]]-Signals einer normalen [[Grafikkarte|Consumer-Grafikkarte]] ist &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; ausreichend. Auch das qualitativ bessere [[Komponentensignal]] muss über eine ausreichende Bandbreite verfügen. Wird der Schriftgenerator in Live-Sendungen eingesetzt, so sind die Anforderungen an die Stabilität und Ausfallsicherheit der Soft- und Hardware außerdem wesentlich höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist zurzeit ein Übergang von den reinen Speziallösungen zu auf PC-Technik aufbauenden Systemen zu erkennen. Ein Beispiel dafür sind die Chyron-Systeme, die unter dem [[Microsoft Windows|Windows]]-Betriebssystem laufen, aber weiterhin als Komplettsysteme verkauft werden. Allerdings werden auch [[Peripheral Component Interconnect|PCI]]-Erweiterungskarten angeboten, mit denen man einen normalen PC zu einem Schriftgenerator aufrüsten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schrift|Generator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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