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	<title>Schretzheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:46:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schretzheim&amp;diff=2507982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameter Infobox berichtigt</title>
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		<updated>2025-12-03T14:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter Infobox berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dillingen an der Donau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.5903&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.5117&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 431&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.6221&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2400&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 89407&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schretzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgspr.: Schreaza) ist ein Stadtteil und eine [[Gemarkung]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Dillingen an der Donau]] im [[Bayern|bayerischen]] Regierungsbezirk [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]], der sich beiderseits der [[Egau]] ausbreitet und im Nordosten von Dillingen anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Schretzheim liegt auf {{Höhe|431|DE-NHN|link=true}} (&amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?zoom=11&amp;amp;Y=4390509.79&amp;amp;X=5384952.42&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;catalogNodes=122 Topografische Karte] im {{GeoQuelle|DE-BY|BV|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Hochterrassenebene der [[Donau]]. An seinem westlichen Ortsrand fließt die &amp;#039;&amp;#039;Zwerg&amp;#039;&amp;#039; oder der [[Zwergbach (Egau)|Zwergbach]] in die Egau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schretzheim geht auf eine [[Alemannen|alemannische]] Gründung des 6./7. Jahrhunderts zurück. Am westlichen Ortsrand in der [[Flur (Gelände)|Flur]] Gartenäcker, auf dem linken Egauufer, wurde ein 630 Gräber umfassendes, geschlossenes Reihen[[gräberfeld]] aus dieser Zeit freigelegt, was darauf schließen lässt, dass in Schretzheim seit seiner Gründung eine dorfähnliche Siedlung bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1140 erstmals als „Screheim“, 1256 als „Srezhein“ und 1258 als „Schrezhein“ genannt. Schretzheim war der Sitz eines niederen [[Adel]]sgeschlechts, das sich als „Herren von Schretzheim“ bezeichnete und zwischen 1140 und 1272 bezeugt ist. Im 13. Jahrhundert waren in Schretzheim die [[Grafen von Dillingen]] begütert, deren Besitz durch die Schenkung von [[Hartmann von Dillingen|Hartmann V.]] an das [[Hochstift Augsburg]] kam. Diese erwarben im [[Spätmittelalter]] weitere Güter und wurden zu den bestimmenden [[Grundherrschaft|Grundherren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1560 besaß das Hochstift bis auf einen Hof alle 13 Höfe und 47 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]] und übte die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] im Dorf aus. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]] und [[Landeshoheit]] lag beim [[Herzogtum Bayern]], zu dem es in der Nachfolge der Grafschaft Dillingen kam. 1505 kam Schretzheim an das Fürstentum [[Pfalz-Neuburg]]. Dieses übertrug 1783 dem Hochstift Augsburg die Landeshoheit und die Hohe Gerichtsbarkeit. Schretzheim war der Sitz eines [[Vogt]]amtes des Hochstiftes, das bis 1788 dem bischöflichen [[Rentamt]] in Dillingen und ab 1789 dem hochstiftischen [[Pflegamt Wittislingen]] unterstand. Durch die [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam Schretzheim 1802/03 mit dem Hochstift an [[Königreich Bayern|Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde die [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Schretzheim mit der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] nach [[Dillingen an der Donau]] eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=770}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schretzheim und Dillingen sind inzwischen baulich zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrei Schretzheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schretzheim (Dillingen an der Donau) Maria Rosenkranzkönigin 2363.JPG|mini|hochkant|[[Maria Rosenkranzkönigin (Schretzheim)|Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einführung der [[Reformation]] war der nördlich der Egau gelegene Ortsteil eine eigene [[Pfarrei]], deren [[Pfarrkirche]] dem heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]] geweiht war. Der südlich der Egau gelegene Ortsteil gehörte zur Pfarrei in [[Mariä Reinigung (Steinheim)|Steinheim]]. 1551 wurden beide Ortsteile zur Pfarrei Schretzheim zusammengeschlossen. Ab 1637 wurde Schretzheim von der Pfarrei in [[St. Vitus (Donaualtheim)|Donaualtheim]] betreut. 1879 gab es wieder eine eigene Pfarrei in Schretzheim. Nachdem die alte Laurentiuskirche abgebrochen worden war, errichtete man 1898/99 im südlichen Ortsteil die heutige Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin im [[Neoromanik|neoromanischen]] Baustil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1812 bestand Schretzheim aus 63 und 1961 aus 168 Wohnhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 467 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 743 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1043 || darunter 240 Heimatvertriebene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 971 || darunter 176 Heimatvertriebene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1144 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1390 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1594 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2279 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: „In von Rot und Silber gespaltenem Schild ein grün bekränzter und gegürteter [[Wilder Mann]], der über der rechten Schulter eine silberne bewurzelte grüne Linde trägt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Michael Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindewappen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis und Stadt Dillingen ehedem und heute&amp;#039;&amp;#039;. Landratsamt Dillingen an der Donau (Hrsg.), Dillingen an der Donau 1967, S. 411&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in Dillingen an der Donau#Schretzheim|Liste der Baudenkmäler in Schretzheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Für die Zeit nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ist eine Landschule in Schretzheim erwähnt, in der vermutlich die [[Küster|Mesner]] unterrichteten. Der Unterricht fand im Söldhaus des Lehrers statt. 1850 kaufte die Gemeinde das ehemalige, aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende bischöfliche Amtshaus und baute es zur Schule um. 1903/04 wurde ein neues Schulgebäude in der heutigen Schulstraße 11 mit zwei Schulräumen im Obergeschoss und der Lehrerwohnung und dem Gemeindezimmer im Parterre errichtet. Nach dem Bau eines eigenen Lehrerhauses wurden im Schulgebäude zwei weitere Unterrichtsräume eingerichtet. Die 1979 eingeweihte Mehrzweckhalle wird von den Schülern als Turnhalle genutzt. Die Schule ist eine Außenstelle der Grundschule Dillingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen bischöflichen Amtshaus ist heute ein Kindergarten untergebracht, den die katholische Pfarrkirchenstiftung Maria Rosenkranzkönigin betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Wiedemann]] (1470–1546), von 1508 bis 1546 Abt des [[Kloster Ottobeuren|Benediktinerklosters Ottobeuren]]&lt;br /&gt;
* [[Matthias Baumgartner]] (1865–1933), Philosophieprofessor an der [[Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard H. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Orte im Landkreis Dillingen a. d. Donau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis und Stadt Dillingen ehedem und heute.&amp;#039;&amp;#039; Landratsamt Dillingen an der Donau (Hrsg.), Dillingen an der Donau 1967, S. 357–358.&lt;br /&gt;
* Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Städte, Märkte und Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Landkreis Dillingen a. d. Donau (Hrsg.), 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S. 237–239.&lt;br /&gt;
* Helmut und Gertraud Durner, Hermann Biber und Sigrid Meier, &amp;#039;&amp;#039;Schretzheim – lebendiges Zeugnis einer reichen Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, Donauwörth 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dillingen-donau.de/index.php?id=59 Informationen zu Schretzheim] Text der Stadtverwaltung Dillingen an der Donau&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Schretzheim|ID= ODB_S00005366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Dillingen an der Donau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=103769970X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1140]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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