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	<title>Schrenck von Notzing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:05:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jossi2: /* Ausbreitung und Linien */ Kommasetzung</title>
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		<updated>2026-04-23T18:50:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbreitung und Linien: &lt;/span&gt; Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schrenck-Notzing-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Stammwappen der&amp;lt;br /&amp;gt;Schrenck von Notzing]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schrenck von Notzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schrenk von Notzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schrenck-Notzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, oftmals nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schrenck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines [[Münchner Patriziergeschlechter|Münchner Patriziergeschlechts]]. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Geschlechtern im [[Münchner Magistrat|Rat der Stadt München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening L028 Notzing, Schloss.jpg|mini|[[Schloss Notzing]] um 1700]]&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die Schrenck führen denselben [[Wappenschild]] wie die ebenfalls aus dem Münchner Patriziat stammenden Geschlechter [[Ridler]] und [[Ligsalz (Patrizierfamilie)|Ligsalz]], aber mit unterschiedlicher [[Helmzier]]. Ob sie auch einen gemeinsamen Ursprung haben, ist jedoch nicht geklärt. Einer Überlieferung nach soll die [[Wappengenoß|Wappengenossenschaft]] durch einen alten Schrenck gekommen sein, der seine beiden Töchter mit einem Ridler und einem Ligsalz verheiratete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Münchener Kalender 1918.&amp;quot;&amp;gt;[[Otto Hupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kalender 1918.&amp;#039;&amp;#039; Seite 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1269.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Haupt-Staatsarchiv München]], Urkunde des [[Kloster Scheyern|Klosters Scheyern]], Nr. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ununterbrochene [[Stammreihe]] beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;Perhtolt Schrench&amp;#039;&amp;#039; (Berchtold Schrenck), der von 1295 bis 1297 in Urkunden genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XIII, Band 128 der Gesamtreihe, Seite 96–98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Bürger, [[Kaufmann]] und Mitglied des Rates der Stadt München. 1308 wurde den Drächsel und den Schrenck der [[Zoll (Abgabe)|Zoll]] am oberen und unteren Tor von München verschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitung und Linien ===&lt;br /&gt;
Schon früh begründete die Familie zwei Linien, die sich nach ihren Stammsitzen zu [[Notzing (Oberding)|Notzing]] und zu [[Egmating]] benannten. Nach [[Ernst Heinrich Kneschke|Kneschke]] war bereits der [[Stammvater]] Berchtold Schrenck erster Besitzer des Stammhauses Notzing. Er soll ein Sohn von Triphon Schrenck gewesen sein, Hofdiener des Landgrafen Eckhart von Thüringen. Berchtold heiratete Thekla, eine Tochter aus dem alten Münchener Patriziergeschlecht der Khrai. Nicolaus, ein Nachkomme aus dieser Ehe, erlangte 1290 durch Heirat mit Gertraut [[Impler]], die ebenfalls aus einer alten Münchener Stadtadelsfamilie kam, die [[Hofmark]] Egmating.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=GNkEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA339 &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;] Band 8, Seite 339–342.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] kam Notzing 1380 in den Besitz der Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sebastian von Schrenck - bayerischer Jurist und Politiker.jpg|mini|hochkant|[[Sebastian von Schrenck]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1774; † 1848)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrenk.png|mini|hochkant|[[Albert Philibert Schrenck von Notzing]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1800; † 1877)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl von Schrenck von Notzing - bayerischer Politiker.jpg|mini|hochkant|[[Karl von Schrenck von Notzing]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1806; † 1884)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Gustav von Schrenk.JPG|mini|hochkant|[[Alexander von Schrenk]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1816; † 1876)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leopold von Schrenck.jpg|mini|hochkant|[[Leopold von Schrenck]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1826; † 1894)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Schrenck von Notzing.jpg|mini|hochkant|[[Jakob Schrenck von Notzing]]&amp;lt;br /&amp;gt;(* 1539; † 1612)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz (I.) Schrenck war 1422 [[Feldhauptmann]] in der [[Schlacht bei Alling]]. Sein Sohn Lorenz (II.) war Feldhauptmann der Polen bei der Erstürmung der [[Ordensburg Marienburg|Marienburg]] im Jahre 1457 in [[Ostpreußen]]. Während der Belagerung kam es zu einem Streit zwischen ihm und dem polnischen Herren Nikolaus Zarnotzky. Dieser verweigerte ihm den Zweikampf, da er nicht wisse, ob Lorenz edler Abstammung sei. Herzog [[Albrecht III. (Bayern)|Albrecht III.]] bestätigte Lorenz daraufhin, dass er ein bayerischer [[Ritter]] und Wappengenosse sei und von vier ehrbaren Leuten abstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrenck gehörten über 300 Jahre dem Stadtrat an und stellten mehrere [[Stadtkämmerer]]. Zu Reichtum gelangten sie vor allem im [[Fernhandel]] und durch Anteile am [[Tirol]]er Bergwesen. So kam die Familie zu Wohlstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Stahleder: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schrenck,_Adelsfamilie Schrenck, Adelsfamilie], publiziert am 1. August 2012; in: Historisches Lexikon Bayerns, (19.01.2017)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bartholomäus Schrenck (* 1450; † 1519) war Vertreter der Stadt und Rat von Herzog [[Albrecht IV. (Bayern)|Albrecht IV. von Bayern]]. Als solcher gehörte er 1506 zu den Mitunterzeichnern des [[Primogeniturgesetz]]es zur Unteilbarkeit des [[Herzogtum Bayern|Herzogtums Bayern]]. Außerdem war er Mitglied der [[Vormundschaft]] des minderjährigen Herzogs [[Wilhelm IV. (Bayern)|Wilhelm IV. von Bayern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neue Deutsche Biographie&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|23|542|544|Schrenck von Notzing|Niklas Schrenck von Notzing|138204640}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Eintritt in die herzoglich bayerischen Dienste während des 16. Jahrhunderts gelang den Schrenk der Übergang vom städtischen Bürgertum zum Landadel, der 1625 seinen Abschluss fand. Schon 1408 hatte Michael Schrenck († 1429) das Münchener Bürgerrecht aufgegeben und wurde als [[Landsasse]], wegen des ererbten Besitzes zu Notzing, Mitglied der [[Ritterschaft]] in [[Bayern-Landshut]]. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlor die Familie das Stammhaus Notzing. Trotzdem erhielten Angehörige 1575 eine [[Reichsadel]]sbestätigung als &amp;#039;&amp;#039;Schrenck von Notzing&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neue Deutsche Biographie&amp;quot; /&amp;gt; Um 1500 teilten die Brüder Bartholomäus († 1519), Hieronymus († 1510) und Johann die Familie in drei Stämme. Durch letzteren gelangte die Familie nach [[Kurfürstentum Sachsen|Sachsen]]. Johann lernte die sächsischen Herzöge [[Ernst (Sachsen)|Ernst]] und [[Albrecht der Beherzte|Albrecht]] in [[Innsbruck]] kennen, die ihn zu ihrem [[Geheimer Rat|Rat]] ernannten. Der Stamm erlosch 1630.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 17. und 18. Jahrhunderts ließen sich Zweige auch in der [[Oberpfalz]] und im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]] nieder. Von dort aus gelangte ein Ast in das [[Königreich Böhmen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot; /&amp;gt; Mitte des 19. Jahrhunderts bestanden noch drei Linien, eine bayerische, eine böhmische und eine norddeutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bayerische Linie ====&lt;br /&gt;
Aus der bayerischen Linie kam unter anderem der [[Kurfürstentum Bayern|kurbayerische]] [[Kämmerer]] Ignaz Freiherr Schrenck von Notzing (* 1721; † 1774). Ein Jahr vor seinem Tod heiratete er Maria Barbara Weissmann von Weissenstein. Sein Sohn Sebastian Freiherr Schrenck von Notzing (*&amp;amp;nbsp;1774; † 1848) wurde [[Königreich Bayern|königlich bayerischer]] Kämmerer, Justizminister, Reichs- und Staatsrat. Aus seiner Ehe mit Leopoldine Freiin von Asch (* 1778; † 1840) kam Anton Freiherr Schrenck von Notzing (* 1800), Herr der Herrschaften Gutmaning, Birnbrunn, Hüllstett und Thann. Er wurde königlich bayerischer [[Appellationsgericht]]srat. Anton heiratete in erster Ehe 1833 Johanna Freiin von Asch (* 1809; †&amp;amp;nbsp;1842) und hinterließ neben einer Tochter auch drei Söhne. Zwei Söhne, die Freiherren Leopold (* 1835) und Eduard (* 1838), traten in königlich bayerische Militärdienste. Ihr Onkel, der jüngere Bruder des Freiherrn Anton, Carl Freiherr Schrenck von Notzing (* 1806; †&amp;amp;nbsp;1884), Herr zu Wetterfeld, wurde königlich bayerischer Kämmerer, ehemaliger [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestagsgesandter]] und späterer Staatsrat sowie Minister des königlichen Hauses, des Äußeren, des Handels und Vorsitzender im Ministerrat. Seit 1868 war er lebenslanger [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat]] und ab 1871 bis zu seinem Tod zweiter Präsident der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Ersten Kammer]]. Er heiratete 1845 Augusta Freiin [[Frankenstein (Adelsgeschlecht)|von Frankenstein]] und hinterließ zwei Töchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Österreichische Linie ====&lt;br /&gt;
Der Begründer der österreichischen Linie war Johann Christoph Adam Freiherr Schrenck von Notzing (* 1700; † 1764). Er wurde kurbayerischer Kämmerer und heiratete Maria Antonia Gräfin [[Henckel von Donnersmarck]]. Ihr gemeinsamer Sohn Franz Seraph Freiherr Schrenck von Notzing (* 1747; † 1810) war Herr zu [[Zbenice]] in Böhmen, kaiserlicher Kämmerer und [[Major]]. Joseph Freiherr Schrenck von Notzing, Sohn von Freiherr Franz aus zweiter Ehe, geschlossen 1791 mit Theresia Cajetane Freiin von Aßfeld und Widrzi (&amp;#039;&amp;#039;Asfeld z Vydří&amp;#039;&amp;#039;; 1765–1805), war kaiserlicher Kämmerer, [[Kreispräsident]] zu [[Budweis]] sowie [[Ehrenbürger]] mehrerer böhmischer Städte. Von seinen Brüdern wurden Ignaz (* 1800) kaiserlicher Kämmerer und Hofsekretär der [[Hofkammer|Allgemeinen Hofkammer]] und Anton Karl Elias Maximilian (* 1806; † 1874) kaiserlicher [[Oberstleutnant]]. Beide konnten den Stamm mit Söhnen und Töchtern fortsetzen. Ebenfalls dieser Linie entstammte [[Alois Joseph Schrenck von Notzing]] (* 1802; † 1849), der zunächst Weihbischof von Olmütz war und später Erzbischof von Prag. Dessen Neffe Ernst Freiherr Schrenck von Notzing (* 1845; † 1909) war kaiserlicher [[Generalmajor]]. Die Linie erlosch im 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Norddeutsche Linie ====&lt;br /&gt;
Die norddeutsche dritte Linie geht auf Franz Xaver Freiherr Schrenck von Notzing zurück. Sein Vater Johann Gottlieb (* 1685; † 1748) heiratete eine entfernte Cousine. Die Familie verarmte infolge einer Erbauseinandersetzung und der Kriegswirren während des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieges]] in der [[Oberpfalz]]. Franz Xaver trat in den [[Theatiner]]orden ein und lehrte Philosophie in München. Nach einem Konfessionswechsel floh er nach [[Holland]], wo er sich als Arzt bei [[Groningen]] niederließ. 1745 heiratete er Catharina Wallburger von Cönnern. Von ihm stammen alle späteren in [[Königreich Hannover|Hannover]] und [[Großherzogtum Oldenburg|Oldenburg]] vorkommenden Angehörigen ab. Sein Sohn Philibert Freiherr Schrenck von Notzing (* 1750; † 1792) wurde Gutsbesitzer zu [[Hoogezand]]. Er war zweimal verheiratet, in erster Ehe seit 1775 mit Gepke Ludolphs († 1779) und in zweiter Ehe ab 1784 mit Hillegina Hoving († 1798). Aus erster Ehe kam Sohn Franz Xaver Freiherr Schrenck von Notzing (* 1776; † 1860) und aus zweiter Ehe ebenfalls ein Sohn Philipp Freiherr Schrenck von Notzing (* 1786; † 1851), die beide nach [[Ostfriesland]] übersiedelten. Ersterer wurde hannoverischer [[Rendant]] zu [[Aurich]] und heiratete 1800 Helena Jacobs (* 1778; † 1853). Aus der Ehe gingen zahlreiche Nachkommen hervor, die den Stamm fortsetzen konnten. Sein Sohn [[Albert Philibert Schrenck von Notzing]] (* 1800; † 1877) wurde großherzoglich oldenburgischer [[Kammerrat|Oberkammerrat]], Landvermessungsdirektor und Mitglied der großherzoglichen Katasterdirektion. Unter seiner Führung entstanden 3000 Flurkarten sowie Kirchspielkarten, ein topographisches Kartenwerk und eine Generalkarte. Dessen Sohn [[Wilhelm von Schrenck|Wilhelm Freiherr Schrenk von Notzing]] (* 1828; † 1892) wurde [[Oberbürgermeister]] von [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]. Alberts jüngerer Bruder Franz Freiherr Schrenck von Notzing (* 1806) wurde [[Königreich Preußen|königlich preußischer]] Steuerbeamter in der [[Rheinprovinz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot; /&amp;gt; Der ältere Sohn Franz von Schrenck-Notzing (1824–1905) wurde Rittmeister, dessen Sohn [[Albert von Schrenck-Notzing|Albert]] trat als Mediziner hervor. Aus der Ehe mit der Industriellentochter Gabriele Siegle (1872–1953) stammen Leopold (1894–1970), von 1929 bis 1945 Mitglied des Aufsichtsrats der I. G. Farbenindustrie AG, und Gustav (1896–1943), preußischer Rittmeister sowie Vater des [[Rechtskonservatismus|rechtskonservativen]] Publizisten [[Caspar von Schrenck-Notzing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standeserhebung ===&lt;br /&gt;
Bartholomaeus Schrenckh von Notzing, [[Ratsherr]] und [[Kastner]] zu München sowie herzoglich bayerischer Rat, erhielt am 22. November 1575 zu [[Wien]] eine Reichsadelsbestätigung mit einer Wappenvereinigung der erloschenen Adelsfamilie Wilprecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne [[Jakob Schrenck von Notzing|Jakob]], erzherzoglicher Sekretär und Kämmerer, Carl Alexander, herzoglich bayerischer [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] zu Eckmühl, Octavian Augustus, herzoglich bayerischer und [[Bistum Regensburg|fürstbischöflich Regensburger]] Kanzler und Lehenpropst, Friedrich, erzherzoglicher Hofsekretär und Bartlme, die Schrenckhen von Notzing, erhielten am 24. August 1581 zu [[Innsbruck]] von [[Ferdinand II. (Tirol)|Erzherzog Ferdinand]] eine [[Grafschaft Tirol|Tiroler]] Adelsbestätigung bzw. Ausdehnung mit einer [[Wappenbesserung]] und am gleichen Tag auch Caspar Schrenckh zu Egmating, herzoglich bayerischer Rat und seine Söhne Hanns, herzoglich bayerischer Rat und [[Stallmeister|Unterstallmeister]], und Christoph, Mitglied des Inneren Rates in München, sowie die Brüder Ludwig, [[Vikar|Stiftsvikar]] zu [[Freising]], Wilhelm, [[Landgrafschaft Leuchtenberg|landgräflich leuchtenberger]] Rat zu [[Pfreimd]], Urban, herzoglich bayerischer Kastner zu Pfaffenhofen, Albrecht, Georg und Ferdinand, die Schrenckhen von Notzing, Söhne des verstorbenen herzoglich bayerischen Kastners Hieronymus Schrenckh, ebenso Philipp, Wolf und Ezechil, die Schrenckhen von Notzing im Land Meißen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Schrenk, herzoglich bayerischer [[Rentamt|Rentmeister]], erhielt am 21. Oktober 1595 die herzoglich bayerische Edelmannsfreiheit und Carl Alexander Schrenk auf Prandstetten am 16. Januar 1607.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ältere Linie ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlossstr. 15 Hofmarksschloss Egmating-1.jpg|mini|[[Schloss Egmating]]]]&lt;br /&gt;
Ladislaus Schrenkh von Notzing zu Egmating erhielt am 8. Juli 1685 eine kurfürstlich bayerische Erlaubnis zur Führung des [[Adelsprädikat|Prädikats]] &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Christian von Schrenckh wurde am 12. Januar 1688 in den kurfürstlich bayerischen [[Freiherr]]enstand erhoben, ebenso Alexander Ignaz Schrenkh von Notzing auf Grueb, kurfürstlich bayerischer Rat, am 14.&amp;amp;nbsp;April 1694 zu München und bereits genannter Ladislaus von Schrenk am 20. Oktober 1694. Eine kurfürstlich bayerische Ausschreibung als Freiherr erhielt Johann Rudolph Schrenck von Notzing am 28. August 1700. Franz Anton Max Schrenkh von Egmating zu Inkhofen erhielt am 30. März 1703 den kurfürstlich bayerischen Freiherrenstand und Johann Joseph von Schrenck zu Adlshausen am 24. März 1723 eine kurfürstlich bayerische Ausschreibung als Freiherr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Freiherr von Schrenck von Notzing auf Zbenicz, kaiserlicher Kämmerer und Major, erhielt am 6. Februar 1796 zu Wien das böhmische [[Inkolat]] im [[Herrenstand (Böhmen)|Herrenstand]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jüngere Linie ====&lt;br /&gt;
Gottlieb von Schrenk auf Notzing zu Gutmaning und Birnbrunn wurde am 22. September 1719 zu München in den kurfürstlich bayerischen Freiherrenstand erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem älteren Ast der jüngeren Linie erhielt am 23. Februar 1834 Albert Freiherr Schrenck von Notzing, großherzoglich oldenburgischer [[Kammerherr]], eine oldenburgische Anerkennung des Freiherrenstandes. Sein Bruder Franz Freiherr von Schrenck, königlich preußischer Steuerbeamter, erhielt am 27. Januar 1841 eine preußische Anerkennung des Freiherrenstandes und eine Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] der preußischen Rheinprovinz durch [[Reskript|Ministerialreskript]]. Eine preußische Namensfeststellung als &amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Schrenck von Notzing&amp;#039;&amp;#039; erfolgte für Alberts Sohn Franz Freiherr Schrenck von Notzing, königlich preußischer Major [[zur Disposition]], am 25. August 1882 durch [[Heroldsamt]]sreskript.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem jüngeren Ast der jüngeren Linie erhielt Sebastian Freiherr von Schrenk auf Gutmaning, königlich bayerischer Kämmerer und Oberappellationsgerichtsrat in München, zusammen mit seinem Vetter eine Eintragung bei der Freiherrenklasse der Adelsmatrikel im Königreich Bayern am 16. August 1813.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrenck-Notzing-Wappen-S.png|mini|hochkant=0.9|Erweitertes Wappen der Schrenck von Notzing  nach [[Johann Siebmacher|Siebmacher]] (1605)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammwappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Rot einen silbernen [[Schrägbalken]], darauf ein schräggelegter schwarzer [[Pfeil und Bogen|Pfeil]]. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] ist ein offener oder geschlossener [[Flug (Heraldik)|Flug]], der das Schildzeichen wiederholt. Die [[Helmdecke]]n sind rot-silbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappenbesserung von 1575 und 1581 ===&lt;br /&gt;
Durch eine [[Wappenbesserung]], verliehen im Jahre 1575 von Kaiser [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]], kam das Wappen der ausgestorbenen Patrizierfamilie Wilprecht (auch Wilbrecht) hinzu. Das Wappen war nun [[Vierung (Heraldik)|geviert]], 1 und 4 das Stammwappen, 2 und 3 in Silber drei (2:1) rote [[Löwe (Wappentier)|Löwenköpfe]], mit ausgeschlagener roter Zunge. 1581 kam der zweite Helm mit rot-silbernen Helmdecken und ein wachsender, gekrönter roter Löwe als [[Helmzier]] hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Münchener Kalender 1918.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orts- und Gemeindewappen ===&lt;br /&gt;
Der Pfeil aus dem Wappen der Familie Schrenck von Notzing erscheint noch heute in einigen bayerischen Ortswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Notzing.png|Wappen des Ortsteils [[Notzing (Oberding)|Notzing]] der Gemeinde [[Oberding]]&lt;br /&gt;
 DEU Höhenkirchen-Siegertsbrunn COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Höhenkirchen-Siegertsbrunn]]&lt;br /&gt;
 DEU Mariaposching COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Mariaposching]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Albert von Schrenck-Notzing]] (* 1862; † 1929), deutscher Mediziner und Parapsychologe&lt;br /&gt;
* [[Albert Philibert Schrenck von Notzing]] (* 1800; † 1877), deutscher Geodät und Oberkammerrat&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Schrenk]] (* 1816; † 1876), deutsch-russischer Naturforscher&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Schrenck-Notzing]] (* 1965), seit 2012 Stiftungsratsvorsitzender der [[Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung]], 1983 Gründungsmitglied von [[Die Republikaner]] und 1989 vom [[Republikanischer Hochschulverband|Republikanischen Hochschulverband]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13498299 |Titel=Schmählich versagt |Jahr=1990 |Nr=19 |Datum=1990-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alois Joseph Schrenck von Notzing]] (* 1802; † 1849), Weihbischof in Olmütz und Erzbischof von Prag&lt;br /&gt;
* [[Caspar von Schrenck-Notzing]] (* 1927; † 2009), deutscher rechtskonservativer Publizist, Enkel von Albert Freiherr von Schrenck-Notzing&lt;br /&gt;
* [[Hermann Friedrich von Schrenck]] (* 1847; † 1897), Landschafts- und Marinemaler sowie Radierer&lt;br /&gt;
* [[Jakob Schrenck von Notzing]] (* 1539; † 1612), bayerischer Adeliger und Historiker, Geheimsekretär des Herzogs [[Ferdinand II. (Tirol)|Ferdinand II. von Tirol]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Schrenck von Notzing]] (1659–1704), katholischer Theologe, Abt des Stiftes Sankt Peter (Salzburg)&lt;br /&gt;
* [[Karl von Schrenck]] (* 1806; † 1884), bayerischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Schrenck]] (* 1826; † 1894), deutsch-russischer Zoologe, Geograph und Ethnograph&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Freiherr von Schrenck|Sebastian von Schrenck]] (* 1774; † 1848), bayerischer Oberappellationsgerichtsrat und Justizminister&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Schrenck]] (* 1828; † 1892), Oberbürgermeister von Oldenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schrenkstraße.jpg|mini|Schrenk-/Westendstraße{{Coordinate|NS=48.138299|EW=11.541433|type=landmark|region=DE-BY|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}]]&lt;br /&gt;
Die bayerische Landeshauptstadt München benannte eine etwa 250 Meter lange Verbindungsstraße zwischen der [[Landsberger Straße (München)|Landsberger Straße]] und der [[Westendstraße (München)|Westendstraße]] im Stadtteil [[Schwanthalerhöhe]] nach dem Adelsgeschlecht. In ihr befindet sich die katholische Kirche [[St. Benedikt (München)|St. Benedikt]]. Die Straßenbahnhaltestelle am Nordende (Ecke Landsberger Straße/Schrenkstraße) der Linien 18 und 19 trägt ebenfalls die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schrenkstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwanthalerhoehe.eu/den-8-stadtbezirk-entdecken/stra%C3%9Fennamen-und-ihre-bedeutung/ Münchner Straßennamen] und ihre Bedeutung (aufgerufen am 23. April 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bayerischer Adelsgeschlechter]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Adelsgeschlechter/S]]&lt;br /&gt;
* [[Liste Tiroler Adelsgeschlechter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 8, Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1868, Seite 339–342. ([http://books.google.de/books?id=GNkEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA339 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Schrenck auf Notzing, die Freiherren, Genealogie|31|299|300}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Schrenck auf Notzing, Wappen|31|301|301}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|32|485|488|Schrenck, Münchner Rats- und Kaufmannsfamilie|[[Karl Theodor von Heigel]]|ADB:Schrenck von Notzing, Karl Freiherr}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Hupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kalender 1918&amp;#039;&amp;#039;. Buch u. Kunstdruckerei AG, München / Regensburg 1918.&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XIII, Band 128 der Gesamtreihe, Seite 96–98; [[C. A. Starke Verlag]], Limburg (Lahn) 2002, {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|542|544|Schrenck von Notzing|Niklas Schrenck von Notzing|138204640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45507|link|Helmut Stahleder|Schrenck, Adelsfamilie|2013-09-17|2014-02-15}}&lt;br /&gt;
* [https://data.cerl.org/thesaurus/cnp00564508 Eintrag über Schrenck, Familie] in [[CERL Thesaurus]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140116120858/http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?person_id=41759&amp;amp;asset_id=47110 Eintrag über Schrenck von Notzing] in [[Zentrale Datenbank Nachlässe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138204640|VIAF=88255759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrenck Von Notzing}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münchner Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiroler Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1269]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schrenck von Notzing| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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