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	<title>Schreckenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schreckenberger&amp;diff=783454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leberkasimir: interner Link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;interner Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schr 1498-1500.jpg|mini|Kurfürst Friedrich III. mit seinem Bruder Johann und mit Herzog Albrecht (1486–1500), Schreckenberger o. J. (1498/1499), [[Münzmeisterzeichen|Mmz.]] Kleeblatt, Münzmeister Augustin Horn, [[Münzstätte Annaberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schr 1565.jpg|mini|Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] von Sachsen, [[Münzstätte Dresden|Dresdner]] Schreckenberger 1565, Mmz. HB, Münzmeister Hans Biener]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Silber-Münze Schreckenberger Sachsen 1560.jpg|miniatur|Ernestinischer Schreckenberger, [[Alleinprägungen Johann Friedrichs II. von Sachsen|Alleinprägung Johann Friedrichs II. von Sachsen]] von 1560, Münzstätte Saalfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schreckenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Silber]]münze, die von 1498 bis 1571 geprägt wurde. Die Herstellung der Großgroschen erfolgte in den Münzstätten [[Münzstätte Annaberg|Annaberg]], [[Münzstätte Buchholz|Buchholz]], [[Münzstätte Zwickau|Zwickau]], [[Münzstätte Freiberg|Freiberg]], [[Münzstätte Leipzig|Leipzig]], [[Münzstätte Dresden|Dresden]] und Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1491 wurde am [[Schreckenberg]] ein reiches Silbererzvorkommen entdeckt. Fünf Jahre später wurde die „Neustadt am Schreckenberg“, das spätere St. Annaberg, als geplante Stadtanlage gegründet. 1498 wurde der jungen Bergstadt das Recht zur Münzprägung verliehen. Daraufhin wurde eine [[Münzstätte Annaberg|Münzstätte]] im Sehmatal eingerichtet, die allerdings bereits 1502 nach Annaberg verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den in Annaberg geprägten Münzen handelt es sich um Silbermünzen mit einem Gewicht von ca. 4,5&amp;amp;nbsp;g bei einem [[Feingehalt]] von 93,3 % (933/1000 fein). Ab 1558 wurden etwa 5&amp;amp;nbsp;g schwere Münzen mit einem Feingehalt von 90,8 % (908/1000 fein) geprägt. Der Name der Stücke ist vom Schreckenberg abgeleitet, aus dessen Silber die Münzen zu Beginn der Prägezeit gemünzt wurden. Auf der Vorderseite ist ein [[Engel]] abgebildet, der den sächsischen Kurschild mit den gekreuzten Schwertern hält. Deshalb wurden die Münzen auch als &amp;#039;&amp;#039;Engelgroschen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Volksmund hielt sich auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mühlstein&amp;#039;&amp;#039;, da sich die Münzstätte anfangs vielleicht in der Frohnauer Obermühle befand. Das Wappen der sächsischen Herzöge befindet sich auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Muenzsystem Sachsen 1500.jpg|miniatur|300px|Abbildung des Sächsischen Münzsystemes nach der Münzordnung von 1500 im [[Adam-Ries-Museum]] [[Annaberg-Buchholz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreckenberger hatten aufgrund ihres Feingehalts einen hohen Wert. Daher stammt auch der Ausspruch: &amp;#039;&amp;#039;Bist ein reicher Annaberger, hast den Sack voll Schreckenberger&amp;#039;&amp;#039;. Die Münze hatte zu Beginn der Prägung einen Wert von drei [[Zinsgroschen]] (= 36 [[Pfennig]]e). Sieben Schreckenberger hatten einen [[Nominalwert]] von einem [[Goldgulden]] bzw. ab 1500 von einem [[Taler]] (damals noch Guldengroschen und Gulden genannt). Die Prägung der Schreckenberger wurde 1571 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Kipper- und Wipperzeit]] wurden in Sachsen und anderen deutschen Landen eine ähnliche Münze gleichen Namens geprägt. In Thüringen wurden in der [[Münzstätte Gotha]] und in der [[Münzstätte Weimar]] unter anderem auch ein [[Batzen|Dreibätzner]] zu einem Schreckenberger geprägt. Sie hatte einen Nominalwert von vier [[Groschen]] (= 12 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]]). Der Feingehalt lag aber bei nur 37 % (370/1000 fein) bzw. noch niedriger. Die mit einem unter dem Nennwert liegenden Silbergehalt massenhaft hergestellten Münzen begünstigten die [[Inflation]] während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Die auch als Kipper-Schreckenberger bezeichnete Münze wurde so zum Sinnbild und Inbegriff für eine schlechte und minderwertige Münze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kippertaler#Kippertaler zu 60 Groschen]] – Das Münzbild der Schreckenberger auf den Kippertalern sollte  die unterwertigen Gepräge beliebt zu machen.&lt;br /&gt;
* [[Sächsische Münzgeschichte#Besondere meißnisch-sächsische Groschen]]&lt;br /&gt;
* [[Goldgulden (Groschenzeit Sachsens)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Kahnt, Bernd Knorr: &amp;#039;&amp;#039;Alte Maße, Münzen und Gewichte.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, ISBN 3-323-00013-7.&lt;br /&gt;
* [[Walter Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Münzkunde.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1974.&lt;br /&gt;
* Paul Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Kurfürst August (1553–1586) und das sächsische Münzwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Numismatische Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, Dresden, 1986.&lt;br /&gt;
* Paul Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Walter Haupt und seine „Sächsische Münzkunde“.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Numismatische Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, Dresden 1986.&lt;br /&gt;
* [[Julius Erbstein]], [[Albert Erbstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Erörterungen auf dem Gebiete der sächsischen Münz- und Medaillen-Geschichte bei Verzeichnung der Hofrath Engelhardt’schen Sammlung.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1888.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerhard Krug (Numismatiker)|Gerhard Krug]] | Titel=Die meißnisch-sächsischen Groschen |HrsgReihe=Werner Coblenz | Reihe=Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden |BandReihe=13  |Verlag= Deutscher Verlag der Wissenschaften | Ort=Berlin | Datum=1974 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id18786688892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.anumis.de/lexikon/s/ps091.html |wayback=20081202172417 |text=Informationen über den Schreckenberger im Münzenkatalog von www.anumis.de}}, abgerufen am 13. April 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzstätte Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Münze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silbermünze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Währungseinheit (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzgebirge)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leberkasimir</name></author>
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