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	<title>Schreck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:48:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schreck&amp;diff=498383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Tag-Fehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-13T02:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tag-Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schreck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Reaktion eines Organismus auf einen überraschend wahrgenommenen, potentiell bedrohlichen Reiz. Die Schreckreaktion beinhaltet verschiedene psychologische und physiologische Prozesse, die allesamt der Abwehr der Bedrohung beziehungsweise der Minimierung abträglicher Folgen dienen. Der Schreck wird in der Regel als [[aversiv]] empfunden. Eine wichtige Bedeutung nimmt dabei die Verbindung des [[Amygdala|Mandelkernkomplexes]] mit den [[Basalganglien]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion der Schreckreaktion ==&lt;br /&gt;
Schrecke setzen einen [[instinkt]]iven Überlebensmechanismus in Gang, der sich bei allen [[Säugetier]]en gleicht. Die Schreckreaktion dient dem Organismus dazu, sich schnell auf eine Bedrohung einzustellen. Sie aktiviert zum einen Schutzmechanismen, die eine Verletzung verhindern sollen (schneller [[Lidschluss]], Kontraktion der [[Skelettmuskulatur]]) und zum anderen das [[Vegetatives Nervensystem|vegetative Nervensystem]], um eine [[Fight-or-flight]]-Reaktion einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologische und psychologische Aspekte der Schreckreaktion ==&lt;br /&gt;
Durch einen Schreck kommt es zu einem Herausreißen aus dem derzeitigen Handeln. Die Aufmerksamkeit der Person wird, ähnlich wie bei der Orientierungsreaktion, vollständig oder zumindest großteilig auf den Schreck-auslösenden Reiz gerichtet. Es kommt zu einer erhöhten [[Phasische Aktivierung|phasischen Aktivierung]], genannt auch (seit dem Mittelalter&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]] &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 355 (&amp;#039;&amp;#039;Auffaren&amp;#039;&amp;#039;: „auffahren, emporschrecken (in Psychosen)“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) „Auffahren“ (bzw. „Emporschrecken“). Ruckartiges, schnelles Einatmen gewährleistet eine erhöhte Sauerstoffversorgung. Verhärtung der Nacken- und Rückenmuskulatur bietet Schutz vor Verletzungen. Schrecke können weiterhin einen [[Schreien|Schrei]] auslösen. Extrem belastende Schrecksituationen können bei sehr sensiblen und/oder alten [[Mensch]]en einen [[Akute Belastungsreaktion|Schock]] auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einflüsse auf die Schreckreaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwelle des Erschreckens ist individuell und fallweise different und abhängig von der Erfahrung, (nervlicher) Konstitution und/oder [[Konditionierung]]. Lebewesen, die sensibel auf Schrecke reagieren, nennt man schreckhaft. Schreckresistenz ist bis zu einem gewissen Grad trainierbar. Ein Beispiel hierfür ist die Konditionierung von [[Polizeipferd]]en, die dem [[Knall]]en von Schüssen ausgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hypervigilanz]] und eine erhöhte Schreckbarkeit, die auch durch Gewöhnung nicht gemildert werden kann, sondern im Gegenteil weiter verstärkt wird, sind bei [[Trauma (Psychologie)|psychischen Traumata]] charakteristisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wort „Schreck“ in der deutschen Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreck in verschiedenen Wortzusammenhängen ===&lt;br /&gt;
Eine [[Schrecksekunde]] ist die durchschnittliche Zeit, die ein Mensch zur Verarbeitung des Eindrucks benötigt, um einen Schreck zu erfahren (Wahrnehmung und Verarbeitung). Dies ist u.&amp;amp;nbsp;a. beim Autofahren wichtig (Fahrmanöver, Bremsen – [[Bremsweg]]). Ein &amp;#039;&amp;#039;Schreckgespenst&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gespenst|Geist]], ein &amp;#039;&amp;#039;Schreckensszenario&amp;#039;&amp;#039; kann eine Situation oder ein Zustand sein („Bild des Grauens“), das tatsächlich einen Schreck auslöst. Mit diesem Begriff werden indes auch Geschehensdarstellungen als fiktiv oder zumindest übertrieben klassifiziert, die zwar einen Schrecken auslösen sollen, tatsächlich aber nicht geeignet sind zu erschrecken. Eine [[Schreckschusspistole]] ist eine Schusswaffe, die jedoch kein Projektil verschießt, sondern einen Angreifer oder Bedroher nur erschrecken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Schrecken&amp;#039;&amp;#039; als Person ist jemand, der andere in Schrecken versetzt (z.&amp;amp;nbsp;B. „Kinderschreck“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transitivität des Verbs „erschrecken“ ===&lt;br /&gt;
Standardsprachlich kann &amp;#039;&amp;#039;erschrecken&amp;#039;&amp;#039; sowohl [[Transitivität (Grammatik)|transitiv]] als auch [[Intransitivität (Grammatik)|intransitiv]] verwendet werden. Transitiv bedeutet es &amp;#039;&amp;#039;jemanden in Schrecken versetzen&amp;#039;&amp;#039; und wird [[Regelmäßiges Verb|schwach gebeugt]]. Intransitiv bedeutet es dagegen &amp;#039;&amp;#039;in Schrecken geraten&amp;#039;&amp;#039; und wird [[Unregelmäßiges Verb|stark gebeugt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erschreckt sie. – Sie erschrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erschreckte sie. – Sie erschrak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sie erschreckt. – Sie ist erschrocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wendung &amp;#039;&amp;#039;sich erschrecken&amp;#039;&amp;#039; ist umgangssprachlich und wird sowohl schwach als auch stark gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Präpulsinhibition]]&lt;br /&gt;
* [[Pavor nocturnus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Schreck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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