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	<title>Schottengymnasium - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Bogert: /* Vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg */ jüdische Schüler</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg: &lt;/span&gt; jüdische Schüler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Wien Schottengymnasium.jpg|300px|Schottengymnasium]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung = &lt;br /&gt;
| Schultyp = [[Gymnasium#Österreich|Allgemeinbildende höhere Schule (Gymnasium)]]&lt;br /&gt;
| Schulnummer = 901026&lt;br /&gt;
| Anschrift = Freyung 6&lt;br /&gt;
| Ort = [[Wien-Innere Stadt]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.212778&lt;br /&gt;
| Längengrad = 16.364444&lt;br /&gt;
| Region-ISO = AT-9&lt;br /&gt;
| Schulträger = [[Schottenstift]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1807&amp;lt;ref name=&amp;quot;verz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ordensgemeinschaften.at/images/ordensschulen/2021_2022_Gesamtverzeichnis/20220128_Schule_2021_2022_aktualisiert.pdf |titel=Katholische Schulen Österreichs |titelerg=Bundesland Wien |werk=ordensgemeinschaften.at |seiten=1 |datum=2022-01-28 |abruf=2022-07-31 |format=PDF; 328&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schülerzahl = 503 &amp;lt;small&amp;gt;(Sj. 2021/22)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lehrerzahl = 54 (davon 4 Mönche) &amp;lt;small&amp;gt;(Sj. 2020/21)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung = Josef Harold&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.schotten.wien/schottengymnasium/ www.schotten.wien/schottengymnasium/]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schottengymnasium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Öffentliches Schottengymnasium der Benediktiner in Wien&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht]] im [[Innere Stadt (Wien)|1. Wiener Gemeindebezirk]]. Es wird vom [[Schottenstift]], der [[Benediktiner]]abtei &amp;#039;&amp;#039;Unserer Lieben Frau zu den Schotten&amp;#039;&amp;#039;, getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gymnasium wurde 1807 durch [[Kaiser von Österreich|kaiserliches]] Dekret gegründet. Bis 2004 war es die letzte reine Knabenschule Wiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Gründung ===&lt;br /&gt;
Bereits im Mittelalter ist eine [[Schule bei den Schotten|Schule im Schottenstift]] nachweisbar. Erste urkundliche Beweise für eine solche liegen aus dem Jahr 1330 vor. Diese dürfte aber, wie bei [[Theologische Hauslehranstalt|Theologischen Hauslehranstalten]] üblich, nur für die eigenen Klosterangehörigen bzw. -anwärter offen gewesen sein. Anders war die Situation bereits 1446. In der Wiener Schulordnung aus diesem Jahr wird die Schule der Schotten als eine von vier Schulen erwähnt. Unterrichtsgegenstand war hier das [[Trivium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Wiener Fürstentag]] 1515 brachten Schüler des Schottenstiftes ein Huldigungsspiel des späteren Abtes [[Benedictus Chelidonius]] zur Aufführung. Im weiteren Verlauf des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts waren unter anderen [[Wolfgang Schmeltzl]] und [[Johann Rasch]] Schulmeister bei den Schotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 gründete der Schottenabt Karl Fetzer ein Gymnasium, an dem weltliche Schüler die [[Philosophie|philosophischen]] Kurse besuchen durften. Der Besuch dieser Schule als [[Externistenprüfung|Externist]] war aber nur Kindern aus adeligen bzw. hochrangigen Verhältnissen möglich. Dieses Gymnasium wurde bereits 1741 wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des heutigen Schottengymnasiums ===&lt;br /&gt;
Da die bisherigen drei Gymnasien in Wien ([[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademisches Gymnasium]], [[Bundesgymnasium Wien 8|Piaristengymnasium]], Annaeum) vor allem in den Unterstufenklassen vollkommen überlastet waren, forderte die Wiener [[Landesregierung (Österreich)|Landesregierung]] 1804 den Schottenabt [[Benno Pointner]] auf, ein weiteres Gymnasium einzurichten. Aufgrund mangelnder Ressourcen erklärte sich Pointner dazu zunächst nicht im Stande. Doch schon am 16. Jänner 1806 befahl [[Kaiser von Österreich|Kaiser]] [[Franz II. (HRR)|Franz I.]] in einem kaiserlichen [[Dekret]] abermals die Errichtung eines neuen Gymnasiums und gleichzeitig die Übertragung des Annaeums, das 1775 bei [[Annakirche (Wien)|St. Anna]] gegründet worden war, an den neuen Standort des Schottengymnasiums. Im folgenden Jahr, am 4. November 1807, wurde das neue Schottengymnasium unter Abt [[Andreas Wenzel (Abt)|Andreas Wenzel]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Das neue Gymnasium wurde von Kindern des Adels wie auch des Wiener Bürgertums besucht. Gerade Kinder aus der Hocharistokratie waren häufig Externisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1809 musste das Gymnasium aufgrund der Besetzung Wiens durch die Franzosen kurze Zeit schließen. 1819 wurden erstmals auch die unterrichtenden Mönche des Schottenstiftes verpflichtet, eine [[Lehramtsprüfung]] abzulegen. Im Jahr 1825 verzeichnete das Gymnasium mit insgesamt 495 Schülern einen bis zu diesem Zeitpunkt absoluten Schülerrekord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der [[Deutsche Revolution 1848/49#Österreich|Märzrevolution]] von 1848 und der daraus resultierenden Umstrukturierung des [[Bildungssystem in Österreich|Unterrichtssystems]] führte das Gymnasium ab 1849 acht Klassen. Der Unterricht wurde nun von Fachlehrern geleitet. 1850 wurde erstmals die [[Matura]] am Schottengymnasium abgelegt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Schulräumlichkeiten stark erweitert und mit dem eigentlichen Klostergebäude verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] bedeutete auch für das Schottengymnasium einen Aderlass. // Was für einen Aderlass? //&lt;br /&gt;
Mit Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] stand aber ab 1916 ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums an der Spitze des Staates. // Bedeutung für die Geschichte; Zusammenhang? Wird im Abschnitt Bekannte Schüler und Absolventen genannt // --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] Österreichs an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde das Schottengymnasium im Herbst 1938 als konfessionelle Schule von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] geschlossen. Die Schüler mussten in andere Gymnasien wechseln, jüdische Schüler wurden ausgeschlossen, einige retteten sich ins Exil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Alexander Trofaier |url=https://schotten.hypotheses.org/2397 |titel=Die Ephrussis am Schottengymnasium |werk=Archiv des Schottenstifts |datum=2020-04-16 |sprache=de |abruf=2026-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 bis 1945 wurden die Schulräumlichkeiten bei den Schotten vom [[Gymnasium Wasagasse]] verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Schottengymnasium - Im Steinboden eingelassenes Emblem.jpg|mini|Emblem des Schottengymnasiums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1945 ===&lt;br /&gt;
1945 wurde das Schottengymnasium in kirchlicher Hand wiedereröffnet, sodass 1953 die ersten Schüler wieder bei den Schotten maturieren konnten. Bereits 1947 hatte sich der Verein der [[Alt-Schotten]] konstituiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erhielt das bis dahin rein [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] Gymnasium einen [[Neusprachliches Gymnasium|neusprachlichen Zweig]]. Ebenfalls 1967 wurde vom späteren Schottenabt Heinrich Ferenczy das &amp;#039;&amp;#039;Katholische Jugendzentrum Schotten&amp;#039;&amp;#039; – zwar nicht in Abhängigkeit, aber in enger Verbindung zur Schule – gegründet. Es ist auch heute noch vielen Wiener Jugendlichen als &amp;#039;&amp;#039;Keller&amp;#039;&amp;#039; ein Begriff. 1970 gab es erstmals wieder zwei erste Klassen, nachdem es fast 100 Jahre nur einen Klassenzug gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 bis 2004 war mit Friedrich Wally der Direktor des Gymnasiums erstmals kein Angehöriger des Schottenkonventes. Beide Nachfolger Wallys, [[Johannes Jung (Abt)|Johannes Jung]] (2004–2009) und Christoph Merth (2009–2016), waren aber wieder Benediktinermönche des Stiftes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde die [[Koedukation]] bei den Schotten eingeführt, seitdem steht das Gymnasium auch Mädchen offen. Bis dahin war das Schottengymnasium Wiens letzte reine Knabenschule gewesen, obschon vor allem in der [[Zwischenkriegszeit]] vereinzelt Mädchen (meist als Externistinnen) in die Schule aufgenommen worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/zeitgenossen/95117_Heinrich-Treichl.html „Es war eine sehr gute Lernschule“] Interview mit [[Heinrich Treichl]] in der [[Wiener Zeitung]] vom 21. September 2007, abgerufen am 30. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrkörper ==&lt;br /&gt;
Den [[Lehrer|Lehrkörper]] des Schottengymnasiums bildeten ursprünglich zur Gänze Benediktiner des Schottenstiftes. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert waren diese zudem häufig auch [[Absolvent]]en des Schottengymnasiums. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Freigegenstände wie [[Tschechische Sprache|Böhmisch]], [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Ungarische Sprache|Ungarisch]], [[Stenografie]] oder [[Gesangspädagogik|Gesang]] von externen [[Laie (Religion)|weltlichen]] Lehrern unterrichtet. Die ersten regulären weltlichen Professoren gab es aber erst ab den 1920er-Jahren für die Fächer [[Turnen]], [[Bildnerische Erziehung|Zeichnen]] und [[Werkunterricht|Handfertigkeit]]. Ab den 1930er-Jahren unterrichteten weltliche Lehrer auch andere Gegenstände. Seit der Wiedereröffnung des Gymnasiums nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist die Anzahl der Lehrer, die nicht [[Mönchtum|Konventuale]] des Schottenstiftes sind, stetig gestiegen. Inzwischen stehen ca. 50 weltliche Professoren vier geistlichen Professoren gegenüber. Seit den 1990er-Jahren unterrichten auch Lehrerinnen am Schottengymnasium, vermehrt seit der Einführung der Koedukation im Jahr 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Professoren vor allem des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erlangten aufgrund ihrer meist wissenschaftlichen Tätigkeiten auch über die Grenzen der Schule hinweg Bedeutung. [[Schulleitung|Direktoren]] des Schottengymnasiums (bzw. [[Präfekt (Erziehung)|Präfekten]], wie die Bezeichnung bis 1848 lautete) waren der [[Philologie|Philologe]] [[Meinrad Lichtensteiner]] (1807–1834; 1825 [[Rektor]] der [[Universität Wien]]), der [[Naturwissenschaftler]] [[Sigismund Gschwandner]] (1886–1895; 1859 und 1870 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der philosophischen Fakultät der Universität Wien), der [[Historiker]] [[Albert Hübl]] (1919–1931) sowie die späteren [[Abt|Äbte]] [[Othmar Helferstorfer]] (1857–1861), [[Heinrich Ferenczy]] (1981–1989) und [[Johannes Jung (Abt)|Johannes Jung]] (2004–2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den weiteren bedeutenden Persönlichkeiten im Lehrkörper des Gymnasiums ragen vor allem der Historiker und spätere Abt [[Ernest Hauswirth]], der [[Kirchenhistoriker]] und [[Hofgeistlichkeit|Hofprediger]] [[Cölestin Wolfsgruber]] (1907/1908 und 1911/1912 Dekan der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|Katholisch-Theologischen Fakultät]] der Universität Wien), die Philologen [[Maurus Schinnagl]], [[Heinrich Maschek]] und [[Paulus Lieger]], die [[Germanistik|Germanisten]] [[Berthold Sengschmitt]], [[Hugo Mareta]] und [[Meinrad Sadil]], die [[Seelsorger]] [[Honorius Kraus]] und [[Hermann Schubert (Benediktiner)|Hermann Schubert]], der Hofprediger [[Clemens Kickh]] sowie der [[Dogmatik]]er [[Carl Jellouschek]] (1955/56 Rektor der Universität Wien) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfession und Religion ==&lt;br /&gt;
Obwohl das Schottengymnasium eine katholische Privatschule ist, besuchten es beinahe von Anfang an auch Angehörige anderer [[Konfession]]en (erstmals 1810) und [[Religion]]en (erster jüdischer Schüler 1817; 1878 über 70 jüdische Schüler). Erst in der Zeit des [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaates]] wurde die Schule stark konfessionalisiert. Nach 1945 ist die Zahl der Schüler anderer Konfessionen und Religionen wieder gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besuch des Religionsunterrichtes ist für alle Schüler des Schottengymnasiums verpflichtend, wobei jeder Schüler den Unterricht seines eigenen Bekenntnisses besucht. Bei genügend großer Teilnehmerzahl findet der Religionsunterricht anderer Konfessionen am Gymnasium selbst statt (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Evangelische Kirche|evangelische]] Religionsunterricht), ansonsten mit anderen Schulen gesammelt außer Haus (etwa bei [[Islam|muslimischen]] Schülern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Schüler und Absolventen ==&lt;br /&gt;
Das Schottengymnasium besuchten viele, die sich später in Politik, Kultur, Wissenschaft und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens hervorgetan haben. Dazu gehörten [[Kaiser von Österreich|Kaiser]] [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] wie drei Generationen der regierenden [[Liste der Herrscher von Liechtenstein|Fürsten von Liechtenstein]]. Zu den Absolventen zählen ein [[Liste der Ministerpräsidenten des Kaisertums Österreich|österreichischer]], ein [[Liste der ungarischen Ministerpräsidenten|ungarischer]] und vier [[Liste der Ministerpräsidenten Österreich-Ungarns (1867–1918)|cisleithanische Ministerpräsidenten]], ein [[Bundeskanzler (Österreich)|österreichischer Bundeskanzler]], zwölf cisleithanische bzw. österreichische Minister sowie zahlreiche Abgeordnete auf Staats- und Landesebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauß]] ging ab dem 11. Lebensjahr vom Jahre 1837–1841 auf das Schottengymnasium. Er absolvierte 4 Grammatikalklassen mit gutem Erfolg. Johann sollte dem Wunsch seines Vaters nach Kaufmann werden, weshalb er die kommerzielle Abteilung des Polytechnikums besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss (Sohn)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lange Theatertradition des Schottenstiftes und seiner Schulen, die sich bis ins 16. Jahrhundert zu [[Benedictus Chelidonius]], [[Wolfgang Schmeltzl]] und [[Johann Rasch]] zurückverfolgen lässt, wurde im 20. Jahrhundert unter anderem durch die &amp;#039;&amp;#039;Wiener Schottenspiele&amp;#039;&amp;#039; [[Georg Terramare]]s fortgesetzt. Eine große Zahl von Schauspielern, Dramatikern und Theaterdirektoren ([[Burgtheater]], [[Theater in der Josefstadt]]) ist unter den ehemaligen Schülern, ferner zahlreiche Schriftsteller, Dichter, Maler und Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Absolventen finden sich spätere Rektoren und Dekane verschiedener Universitäten und Fakultäten. Das Schottengymnasium hat drei [[Nobelpreis]]träger beschult: 1927 erhielt [[Julius Wagner-Jauregg]] für die Entwicklung der [[Malariatherapie]] den [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin]]. Die gleiche Auszeichnung empfingen [[Konrad Lorenz]] und [[Karl von Frisch]] 1973 für ihre Arbeiten im Bereich der [[Ethologie|vergleichenden Verhaltensforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das manchmal geäußerte Diktum, dass der durchschnittliche Schottengymnasiast &amp;#039;&amp;#039;Arzt, Anwalt oder Beamter&amp;#039;&amp;#039; wird, gilt nur mit Einschränkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jung, Schlass, Wally, Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Schottengymnasium.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 255–260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind die Absolventen des Gymnasiums im Verein der [[Alt-Schotten]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politiker ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pernerstorfer Adler 1870.jpg|mini|Die Sozialdemokraten [[Engelbert Pernerstorfer]] (links) und [[Victor Adler]] waren Mitschüler.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles I of Austria.jpg|mini|Der spätere Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] besuchte bis 1901 das Schottengymnasium.]]&lt;br /&gt;
* [[Anton von Doblhoff-Dier]] (1800–1872), österreichischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Lajos Batthyány]] (1807–1849), erster ungarischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Theobald von Rizy]] (1807–1882), Jurist, Mitglied des Herrenhauses&lt;br /&gt;
* [[Othmar Helferstorfer]] (1810–1880), Abt des Schottenstiftes, Landmarschall von Niederösterreich&lt;br /&gt;
* [[Josef von Bauer (Politiker, 1817)|Josef von Bauer]] (1817–1886), niederösterreichischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Alexander Julius Schindler]] (1818–1885), Schriftsteller und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eduard Herbst]] (1820–1892), cisleithanischer Justizminister&lt;br /&gt;
* [[Felix Pino von Friedenthal]] (1825–1906), cisleithanischer Handelsminister&lt;br /&gt;
* [[Franz Coronini-Cronberg]] (1833–1901), Präsident des österreichischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
* [[Julius Glaser]] (1831–1885), cisleithanischer Justizminister&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Wittek]] (1844–1930), cisleithanischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Aloys von Liechtenstein]] (1846–1920), Landmarschall von Niederösterreich&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Glanz-Eicha]] (1848–1915), cisleithanischer Handelsminister&lt;br /&gt;
* [[Guido von Call]] (1849–1927), Diplomat, cisleithanischer Handelsminister&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Pernerstorfer]] (1850–1918), Vizepräsident des österreichischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
* [[Eugen Böhm von Bawerk]] (1851–1914), Nationalökonom, cisleithanischer Finanzminister&lt;br /&gt;
* [[Alfred III. zu Windisch-Grätz]] (1851–1927), cisleithanischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Victor Adler]] (1852–1918), Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Lützow]] (1852–1935), Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Lammasch]] (1853–1920), letzter cisleithanischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Franz I. (Liechtenstein)|Franz I. von Liechtenstein]] (1853–1938), regierender Fürst von Liechtenstein&lt;br /&gt;
* [[Franz Klein (Politiker, 1854)|Franz Klein]] (1854–1926), cisleithanischer Justizminister&lt;br /&gt;
* [[Karl Beurle]] (1860–1919), oberösterreichischer Landtagsabgeordneter (Deutsche Volkspartei)&lt;br /&gt;
* [[Richard Hampe]] (1863–1931), cisleithanischer Minister für Kultus und Unterricht&lt;br /&gt;
* [[Konrad zu Hohenlohe-Schillingsfürst]] (1863–1918), cisleithanischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Viktor Kienböck]] (1873–1956), österreichischer Finanzminister&lt;br /&gt;
* [[Egon Berger-Waldenegg]] (1880–1960), österreichischer Justizminister und Außenminister&lt;br /&gt;
* [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I. von Habsburg-Este]] (1887–1922), letzter Kaiser von Österreich&lt;br /&gt;
* [[Karl Appel (Politiker)|Karl Appel]] (1892–1967), österreichischer Nationalratsabgeordneter (SPÖ)&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef II. (Liechtenstein)|Franz Josef II. von Liechtenstein]] (1906–1989), regierender Fürst von Liechtenstein&lt;br /&gt;
* [[Max Löwenthal-Chlumecky]] (1908–1995), Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Harald Langer-Hansel]] (1909–1998), Jurist und Beamter des Handelsministeriums &lt;br /&gt;
* [[Leopold Guggenberger]] (1918–2017), Bürgermeister von Klagenfurt (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Hans Tuppy]] (1924–2024), österreichischer Wissenschaftsminister (ÖVP), Biochemiker&lt;br /&gt;
* [[Manfred Mautner Markhof junior|Manfred Mautner Markhof]] (1927–2008), Bundesrat (ÖVP), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Franz Hums]] (1937–2015), österreichischer Arbeits- und Sozialminister (SPÖ)&lt;br /&gt;
* [[Michael Graff]] (1937–2008), Generalsekretär der ÖVP&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wille]] (1938–2018), Jurist und Politiker (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Peter Marboe]] (* 1942), Wiener Kulturstadtrat (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Hans Adam II. (Liechtenstein)|Hans Adam II. von Liechtenstein]] (* 1945), regierender Fürst von Liechtenstein&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schüssel]] (* 1945), österreichischer Bundeskanzler (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Scholten]] (* 1955), österreichischer Unterrichtsminister und Wissenschaftsminister (SPÖ)&lt;br /&gt;
* [[Peter Launsky-Tieffenthal]] (* 1957), Regierungssprecher, Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Christoph Chorherr]] (* 1960), Bundessprecher der Grünen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturschaffende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Nepomuk Nestroy Ausschnitt Kriehuber.jpg|mini|hochkant|[[Johann Nestroy]] war vor seiner Zeit bei den Schotten am [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademischen Gymnasium]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Strauss Jr Paris 1867.jpg|mini|hochkant|„Walzerkönig“ [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss]] besuchte ebenso wie sein jüngerer Bruder [[Josef Strauss|Josef]] das Schottengymnasium.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand von saar.jpg|mini|[[Ferdinand von Saar]] widmete seiner Schulzeit bei den Schotten eine seiner &amp;#039;&amp;#039;Wiener Elegien&amp;#039;&amp;#039; (1893).]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Nestroy]] (1801–1862), Schauspieler, Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Bauernfeld]] (1802–1890), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Lenau]] (1802–1850), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Johann Vesque von Püttlingen]] (1803–1883), Komponist, Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Moritz von Schwind]] (1804–1871), Maler&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Halm]] (1806–1871), Dichter, Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Anastasius Grün]] (1806–1876), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Franck]] (1807–1860), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Bensa]] (1820–1902), Maler&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Kürnberger]] (1821–1879), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss]] (1825–1899), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Josef Strauss]] (1827–1870), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Franz Himmer]] (1828–1899), Opernsänger und Theaterschauspieler&lt;br /&gt;
* [[Robert Hamerling]] (1830–1889), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Karl Julius Ebersberg]] (1831–1870), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Franz von Jauner]] (1831–1900), Schauspieler, Theaterdirektor&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach (Komponist)|Otto Bach]] (1833–1893), Kirchenmusiker, Direktor des Mozarteums&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Saar]] (1833–1906), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Josef von Doblhoff-Dier]] (1844–1928), Schriftsteller, Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Alfred von Berger]] (1853–1912), Dramaturg, Direktor des Burgtheaters&lt;br /&gt;
* [[Max von Ferstel]] (1859–1936), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Max Kurzweil]] (1867–1916), Maler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kunwald]] (1868–1939), Jurist, Dirigent und Chorleiter&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Liebenwein]] (1869–1926), Maler, Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Felix von Kraus (Sänger)|Felix von Kraus]] (1870–1937), Sänger und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Luigi von Kunits]] (1870–1931), Violinist, Komponist&lt;br /&gt;
* [[Leopold Andrian]] (1875–1951), Schriftsteller, Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Alfred Neugebauer (Schauspieler)|Alfred Neugebauer]] (1888–1957), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Otto Friedländer (Schriftsteller, 1889)|Otto Friedländer]] (1889–1963), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Georg Terramare]] (1889–1948), Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Paul Elbogen]] (1894–1987), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Eduard Volters]] (1904–1972), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Erik Frey]] (1908–1988), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Franz Stoß]] (1909–1995), Schauspieler, Direktor des Burgtheaters und des Theaters in der Josefstadt&lt;br /&gt;
* [[Otto Ambros (Schauspieler)|Otto Ambros]] (1910–1979), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Haeusserman]] (1916–1984), Theaterdirektor, Regisseur, Schriftsteller und Filmproduzent&lt;br /&gt;
* [[Gustaf Adolf Neumann]] (1924–2013), Journalist und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Ernst Jandl]] (1925–2000), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Peter Planyavsky]] (* 1947), Organist&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Dolezal]], Cellist, Wiener Philharmoniker&lt;br /&gt;
* [[Clemens Hellsberg]] (* 1952), Violinist, Vorstand der Wiener Philharmoniker&lt;br /&gt;
* [[Herbert Föttinger]] (* 1961), Schauspieler, Direktor des Theaters in der Josefstadt&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Zöttl]] (* 1969), Kameramann, Dramaturg und Medienschaffender&lt;br /&gt;
* [[Xaver Bayer]] (* 1977), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Wallisch]] (* 1978), Pianist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschafter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Wagner-Jauregg ohne Unterschrift.jpg|mini|Nobelpreisträger [[Julius Wagner-Jauregg]] maturierte 1874 bei den Schotten.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad Lorenz.JPG|mini|[[Konrad Lorenz]] erhielt 1973 den Nobelpreis gemeinsam mit einem zweiten Absolventen des Schottengymnasiums, [[Karl von Frisch]].]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Steinhauser der Ältere]] (1802–1890), Kartograph und Beamter&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Nikolaus Fuchs]] (1814–1886), Agrarwissenschaftler, Direktor des k. k. Polytechnischen Instituts&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Krafft]] (1816–1847), Orientalist&lt;br /&gt;
* [[Ernest Hauswirth]] (1818–1901), Abt des Schottenstiftes, Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Friesach]] (1821–1891), Astrophysiker&lt;br /&gt;
* [[Franz von Hauer (Geologe)|Franz von Hauer]] (1822–1899), Geologe&lt;br /&gt;
* [[Sigismund Gschwandner]] (1824–1896), Physiker, Dekan der philosophischen Fakultät der Universität Wien&lt;br /&gt;
* [[Hugo Mareta]] (1827–1913), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Vincenz Knauer|Vinzenz Knauer]] (1828–1894), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Hugo Kremer von Auenrode]] (1833–1888), Staatsrechtler, Rektor der Universität Prag&lt;br /&gt;
* [[Rudolph von Vivenot (Sohn)|Rudolph von Vivenot]] (1833–1870), Arzt und Klimatologe&lt;br /&gt;
* [[Anton Mayer (Historiker)|Anton Mayer]] (1838–1924), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Exner (Physiker)|Karl Exner]] (1842–1914), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Godeffroy]] (1847–1895), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Obersteiner]] (1847–1922), Neurologe&lt;br /&gt;
* [[Kurt Petschek]], auch Kirk Petshek (1913–1973), US-amerikanischer Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Cölestin Wolfsgruber]] (1848–1924), Kirchenhistoriker und Hofprediger, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien&lt;br /&gt;
* [[Anton von Frisch]] (1849–1917), Urologe&lt;br /&gt;
* [[Hans von Chiari]] (1851–1916), Pathologe&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Friedjung]] (1851–1920), Historiker, Journalist&lt;br /&gt;
* [[Ernst Fuchs (Mediziner, 1851)|Ernst Fuchs]] (1851–1930), Ophthalmologe&lt;br /&gt;
* [[Franz von Liszt]] (1851–1919), Straf- und Völkerrechtler, Politiker&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Adler]] (1853–1920), Rechtshistoriker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Becke (Mineraloge)|Friedrich Becke]] (1855–1931), Mineraloge, Rektor der Universität Wien&lt;br /&gt;
* [[Jakob Minor]] (1855–1912), Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[August Sauer]] (1855–1926), Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Joseph Seemüller]] (1855–1920), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Alexander Dedekind]] (1856–1940), Ägyptologe&lt;br /&gt;
* [[Julius Wagner-Jauregg]] (1857–1940), Psychiater, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1927&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Swoboda (Theologe)|Heinrich Swoboda]] (1861–1923), Pastoraltheologe&lt;br /&gt;
* [[Lothar von Frankl-Hochwart]] (1862–1914), Neurologe&lt;br /&gt;
* [[Albert Starzer]] (1863–1909), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Eduard Zirm]] (1863–1944), Ophthalmologe&lt;br /&gt;
* [[Ivo Pfaff]] (1864–1925), Rechtshistoriker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kalinka]] (1865–1946), Altphilologe, Rektor der Universität Innsbruck&lt;br /&gt;
* [[Albert Hübl]] (1867–1931), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Carl von Kraus]] (1868–1952), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Michael Maria Rabenlechner]] (1868–1952), Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Bittner]] (1869–1918), Orientalist&lt;br /&gt;
* [[Karl Schawerda]] (1869–1945), Entomologe und Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Karl Inama von Sternegg]] (1871–1931), Genealoge, Heraldiker&lt;br /&gt;
* [[Clemens von Pirquet]] (1874–1929), Immunologe&lt;br /&gt;
* [[Carl Furtmüller]] (1880–1951), Pädagoge und Psychologe&lt;br /&gt;
* [[Franz Exner]] (1881–1947), Kriminologe&lt;br /&gt;
* [[Karl von Frisch]] (1886–1982), Verhaltensforscher, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1973&lt;br /&gt;
* [[Otto Forst de Battaglia]] (1889–1965), Historiker, Literaturkritiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Czermak (Ägyptologe)|Wilhelm Czermak]] (1889–1953), Ägyptologe, Afrikanist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Camillo Wiethe]] (1889–1949), Hals-Nasen-Ohren-Arzt&lt;br /&gt;
* [[Walter Johannes Stein]] (1891–1957), Anthroposoph, Waldorflehrer, Heilpraktiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kolisko]] (1893–1939), Anthroposoph, Arzt und Waldorflehrer&lt;br /&gt;
* [[Franz Borkenau]] (1900–1957), Geschichtsphilosoph, Soziologe&lt;br /&gt;
* [[Paul Harteck]] (1902–1985), Physikochemiker, Rektor der Universität Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Konrad Lorenz]] (1903–1989), Verhaltensforscher, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1973&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Rechinger]] (1906–1998), Botaniker, Direktor des Naturhistorischen Museums Wien&lt;br /&gt;
* [[Erwin Maria Auer]] (1907–1989), Historiker, Direktor des Kunsthistorischen Museums Wien&lt;br /&gt;
* [[Peter Beck-Mannagetta]] (1917–1998), Geologe&lt;br /&gt;
* [[Hubert Adolph]] (1926–2007), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Michael Mitterauer]] (1937–2022), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Günter Virt]] (* 1940), Moraltheologe&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Kahlert]] (* 1940), Physiker, Rektor der Technischen Universität Graz&lt;br /&gt;
* [[Herbert Laszlo]] (1940–2009), Glücksforscher&lt;br /&gt;
* [[Georg Braulik]] (* 1941), Alttestamentler&lt;br /&gt;
* [[Kurt Gschwantler]] (* 1944), Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Seipel]] (* 1944), Ägyptologe, Direktor des Kunsthistorischen Museums Wien&lt;br /&gt;
* [[Michael Weinzierl]] (1950–2002), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Lutz (Sozialwissenschaftler)|Wolfgang Lutz]] (* 1956), Demograph&lt;br /&gt;
* [[Helmut Wohnout]] (* 1964), Historiker, Direktor des Österreichischen Staatsarchivs&lt;br /&gt;
* [https://eur-int-comp-law.univie.ac.at/team/reinisch-august/ August Reinisch] (* 1965), Völkerrechtler&lt;br /&gt;
* [[Georg Steinhauser (Radioökologe)|Georg Steinhauser]] (* 1979), Radioökologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen aus anderen Bereichen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Urban Loritz Litho.JPG|mini|hochkant|Der Benediktiner [[Urban Loritz]] war einer von zahlreichen Absolventen des Gymnasiums, die eine kirchliche Laufbahn einschlugen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Molden.jpg|mini|hochkant|Verleger [[Fritz Molden]] zählte zu jenen Schülern, die aufgrund der Schließung des Schottengymnasiums durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1938 an eine andere Schule wechseln mussten.]]&lt;br /&gt;
* [[Alois Schlör]] (1805–1852), katholischer Theologe und Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Urban Loritz]] (1807–1881), Seelsorger&lt;br /&gt;
* [[Josef Stummer von Traunfels]] (1808–1891), Bauingenieur, Architekt&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Brunner]] (1814–1893), Theologe, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Anton von Petz]] (1819–1885), Admiral&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schubert (Benediktiner)|Hermann Schubert]] (1826–1892), Prediger und Seelsorger&lt;br /&gt;
* [[Michael Etienne]] (1827–1879), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Clemens Kickh]] (1827–1913), Hofprediger&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kern (Benediktiner)|Adolf Kern]] (1829–1906), Seelsorger&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Mayer]] (1831–1920), Kaufmann&lt;br /&gt;
* [[Franz von Raimann]] (1831–1899), Richter und Numismatiker&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Dorn]] (1838–1919), Publizist, Volkswirt&lt;br /&gt;
* [[Leopold Rost]] (1842–1913), Abt des Schottenstiftes&lt;br /&gt;
* [[Albert Figdor]] (1843–1927), Bankier, Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Moritz Nedopil]] (1847–1909), Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Karl Graf Lanckoroński]] (1848–1933), Kunstmäzen&lt;br /&gt;
* [[Franz Zimmermann (Archivar)|Franz Zimmermann]] (1850–1935), siebenbürgisch-sächsischer Archivar, Historiker und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Wieser]] (1851–1926), Nationalökonom&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Janauschek]] (1859–1926), Volksmissionar&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Stich]] (1863–1926), Bibliothekar, Volksbildner&lt;br /&gt;
* [[Julius Meinl III.]] (1903–1991), Unternehmer (Julius Meinl)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Treichl]] (1913–2014), Generaldirektor der Creditanstalt&lt;br /&gt;
* [[Arno Halusa]] (1911–1979), österreichischer Jurist, Beamter und Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Otto Schönherr (Journalist)|Otto Schönherr]] (1922–2015), Journalist, Chefredakteur der Austria Presse Agentur&lt;br /&gt;
* [[Fritz Molden]] (1924–2014), Journalist, Verleger&lt;br /&gt;
* [[Gustav Harmer]] (* 1934), Bierbrauer (Ottakringer, Grieskirchner)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ferenczy]] (1938–2018), Abt des Schottenstiftes und des Stiftes St. Paul im Lavanttal&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Possanner]] (1940–2006), Pressesprecher der &amp;#039;&amp;#039;Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Franz Hlavac]] (* 1948), Wirtschaftsjournalist (ORF)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Jung (Abt)|Johannes Jung]] (* 1952), Abt des Schottenstiftes&lt;br /&gt;
* [[Andreas Treichl]] (* 1952), Generaldirektor der Ersten Bank&lt;br /&gt;
* [[Eduard Strauss (Jurist)|Eduard Strauss]] (* 1955), Jurist, Senatspräsident des Oberlandesgerichts Wien&lt;br /&gt;
* [[Christoph Herbst]] (* 1960), Verfassungsrichter&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Krasa]] (* 1960), Generalvikar der Erzdiözese Wien&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Mitlöhner]] (* 1965), Journalist, Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Furche&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Niki Zitny]] (* 1973), Profigolfer&lt;br /&gt;
* [[George Mullen]] (* 1974), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Arthur Arbesser]] (* 1982), Modedesigner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Hübl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Unterrichtes im Stifte Schotten in Wien&amp;#039;&amp;#039;. Fromme, Wien 1907.&lt;br /&gt;
* Johannes Jung, Gerhard Schlass, Friedrich Wally, Edgar Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Das Schottengymnasium in Wien. Tradition und Verpflichtung&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 1997, ISBN 3-205-98683-0.&lt;br /&gt;
* Manfred Anselgruber u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Schottengymnasium unter dem Hakenkreuz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Schottengymnasium der Benediktiner in Wien, Jubiläumsjahr 2007&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2007, S. 25–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schotten.wien/schottengymnasium/ Website des Schottengymnasiums]&lt;br /&gt;
* [https://www.schotten.wien/ Website des Schottenstifts]&lt;br /&gt;
* {{ANNO|jsg|NAME=Jahresberichte des Schottengymnasiums in Wien|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Schottengymnasium|Schottengymnasium im Austria-Forum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Humanistische Gymnasien in Österreich}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2172981-5|LCCN=n99029898|VIAF=139265370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wien Schotten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schottenstift|Schottengymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium in Wien|Schottengymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanistisches Gymnasium in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)|Schottengymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Schule in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1807|Schottengymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatschule in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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