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	<title>Schottenbergtunnel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schottenbergtunnel&amp;diff=1137052&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 2007</title>
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		<updated>2026-01-21T20:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_2000er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_2007&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 2007 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 2007&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schottenbergtunnel-elbseitige Einfahrt-2.JPG|mini|Elbseitige Einfahrt des Schottenbergtunnels.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meissner-Bruecke-Strasse101-oben.jpg|mini|Die Elbtalbrücke von der [[Albrechtsburg]] aus. Von links kommen die Fahrzeuge aus dem Schottenbergtunnel.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schottenbergtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Karin-Tunnel) in [[Meißen]] ist mit einer Neigung von 5 % Deutschlands steilster [[Tunnel]]. Der Gegenverkehrstunnel ist Bestandteil der neuen [[Bundesstraße 101]] (Kilometer 170) und entlastet die Straßen in der [[Altstadt (Meißen)|Meißner Altstadt]] erheblich. Der Autoverkehr wird, aus Richtung [[Nossen]] kommend, nach dem Tunnel über die [[Neue Elbebrücke Meißen|Elbtalbrücke]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk und Abmessungen ==&lt;br /&gt;
Der Tunnel wurde vom 13. Juli 2004 bis zum 16. Mai 2007 (Freigabe des Tunnels für den öffentlichen Verkehr) gebaut. Die Baukosten betrugen 35 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haupt- und Rettungstunnel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schottenbergtunnel-Westportal mit Rettungstunnel.JPG|mini|Das westliche Tunnelportal mit dem [[Rettungsplatz]], auf der rechten Seite der Ausgang des Rettungstunnels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schottenbergtunnel-Ausgang Rettungstunnel-Rettungsplatz-Ost.JPG|mini|Elbseitiger Ausgang des Rettungstunnels, rechts davor liegt der dazugehörige Rettungsplatz]]&lt;br /&gt;
Die ovale Hauptröhre ({{nowrap|13,50 m × 4,50 m}}), die den eigentlichen Verkehr aufnimmt, ist 718,80 Meter lang. Der unmittelbar daneben (25&amp;amp;nbsp;m) befindliche kleinere Rettungstunnel (oval {{nowrap|2,80 m × 3,10 m}}) ist 770 Meter lang. Der Rettungsstollen endet am Westportal an einem Rettungsplatz neben der B&amp;amp;nbsp;101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptröhre besteht aus drei Fahrspuren, eine in Richtung [[Großenhain]] und zwei nach Nossen. Damit hat der Haupttunnel eine Fahrbahnbreite von insgesamt 11,5 Metern und an beiden Seiten einen jeweils einen Meter breiten Notgehweg, unter dem die Leerrohre für die Elektroversorgung des Tunnels verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entwässerung dienen am tieferliegenden Fahrbahnrand an beiden Seiten eine Schlitzrinne mit Einlaufschächten, das Wasser läuft über Querleitungen in die unter der Fahrbahn im Tunnel liegende Hauptentwässerungsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betoninnenschale ===&lt;br /&gt;
Zur Abdichtung des Schottenbergtunnels wurde eine sogenannte Regenschirmabdichtung gegen das Gebirgswasser eingebaut. Die Röhren wurden [[Vliesstoff|Vlies]]-hinterlegt und mit einer 2&amp;amp;nbsp;mm starken [[Polyethylen|PE]]-Folie abgedichtet. Das bewehrte Tunnelinnengewölbe wurde in Blöcken mit je 10 Metern Länge gegen diese Abdichtung des Tunnels betoniert. Die Tunnelblöcke enthielten schon vor dem Einsetzen alle Nischen, Öffnungen und Leerrohre, um die Teile leichter einzusetzen. Die [[Schalung (Beton)|Betoninnenschale]] wurde mit einem hydraulisch beweglichen [[Schalwagen]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Um sämtliche notwendige Anlagen für das Betreiben des Tunnels und der Bedienräume unterzubringen, wurde am Ostportal an der Elbseite eine Betriebszentrale vor der Stützmauer der Leipziger Straße gebaut. Von dort aus wird der gesamte Betrieb des Schottenbergtunnels automatisch überwacht und über ein digitales Leittechniksystem ferngesteuert. Für alle Betriebsvorgänge installierte man selbstversorgende Vor-Ort-Steuerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die für die Sicherheit benötigten Einrichtungen, wie Notrufnischen mit [[Feuerlöscher]]n und Notruftelefonen, [[Hydrant]]en, Videoüberwachung, Brandnotleuchten, Verkehrsleit- und Verkehrslenkungsanlage und Verkehrsdatenerfassung werden hier in der Zentrale zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beleuchtung der Einfahrtsportale des Tunnels sorgt eine achtstufige Adaptionsbeleuchtung, die an den Hell-Dunkel-Übergang beim Einfahren angepasst ist. Außerdem gibt es eine Längslüftung mit zwölf Strahlventilatoren. Diese sind an der Tunnelfirste aufgehängt und der natürlichen Windrichtung im Tunnel entsprechend umkehrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren erforderlichen Betriebseinrichtungen entstanden auch am Bereich des Ostportals: Löschwasserbecken, Sickerrigole, Regenrückhaltebecken und ein Schadstoffrückhaltebecken. Außerdem wurden im Tunnel sechs begehbare Notrufkabinen mit Feuerlöscher, [[Feuermelder]] und Notruftelefon installiert. In jedem Querschlag zwischen Haupt- und Nebenröhre befindet sich eine solche Notrufeinrichtung. In den Portalbereichen steht jeweils eine Notrufsäule. Im Tunnel wurde eine [[Durchsageanlage]] mit insgesamt 25 Lautsprechergruppen installiert, außerdem gibt es eine Funkanlage für die Rettungskräfte im [[Einsatzstellenfunk|Einsatzstellen-]] und [[Leitstellenfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Fall eines Brandes im Schottenbergtunnel wurde eine automatische Linien-Brandmeldeeinrichtung eingebaut. Dazu gibt es eine Brandnotbeleuchtung mit Fluchtweghinweisleuchten mit Pfeilsymbolen und Entfernungsangaben zum nächstgelegenen Notausgang oder Portal. Zum Zweck der Verkehrsbeobachtungen gibt es im Tunnel etwa 50 Kameras.&lt;br /&gt;
Für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Tunnel ist die [[Freiwillige Feuerwehr Meißen]] zuständig, die ein eigens hierfür entwickeltes Fahrzeug vorhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologisches ==&lt;br /&gt;
Bei den Arbeiten im Meißner Schottenberg stieß man auf [[Granit]], [[Rhyolith]], [[Lockergestein]] und limnisch-[[fluviatil]]e [[Kies]]ablagerungen. Beim Bau des Tunnels gab es größere Probleme mit den verschiedenen Arten der Gesteine, durch die der Tunnel verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schottenbergtunnel verläuft überwiegend durch magmatische [[Festgestein]]e, die zur Struktureinheit des &amp;#039;&amp;#039;Meißner [[Pluton (Geologie)|Plutons]]&amp;#039;&amp;#039; gehören. Die härtesten und unverwitterten Bereiche mussten auf den ersten 250 Metern vom Ostportal aus mit Hilfe von [[Sprengstoff]] durchquert werden. Der weitere Vortrieb bis Tunnelmeter 330 im Haupttunnel bzw. Tunnelmeter 380 im Rettungsstollen verlief durch ein sehr ausgeprägtes Störungssystem, in dem zum Teil sehr schlechte Gebirgseigenschaften anzutreffen waren. Nur durch Tunnelbagger und mit zahlreichen Sicherungs- und Stützmitteln konnte der bergmännische [[Tunnelbau|Vortrieb]] in diesem Gebiet weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Streckenabschnitt des Tunnels ab dem Tunnelmeter 550 kam in beiden Tunnelröhren der geologisch anspruchsvollste Bereich des Berges. Durch das fast vollständig [[Tonminerale|vertonte]] Gestein und ab Tunnelmeter 600 im Haupttunnel bzw. Tunnelmeter 675 im Rettungsstollen Sande und Kiese wurde der Vortrieb zum Ende erschwert, hier mussten aufwendige Sicherungs- und Stützmittel und Tunnelbagger eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beiname ==&lt;br /&gt;
Der Beiname „Karin-Tunnel“ wurde vergeben, als [[Tunnelpatin]] [[Karin Strempel]] ([[Sächsischer Landtag|Sächsische Landtagsabgeordnete]]) zur Eröffnung des Baues am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2004 mit einer Sprengung den symbolischen [[Tunnelanschlag]] vollzog. Es gab erhebliche Befürchtungen, dass die 200 Meter entfernte [[Albrechtsburg]] und der [[Meißner Dom]] (erbaut 1260 bis 1410) in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Die Befürchtungen stellten sich im Nachhinein als unbegründet heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwarzlicht-Blitzer ==&lt;br /&gt;
Zirka 50 Meter vor dem nordöstlichen (unteren) Ausgang befindet sich ein [[Ultraviolettstrahlung#Spektrum und Bezeichnungen|Schwarzlicht]]-[[Geschwindigkeitsüberwachung|Blitzer]]. Dieser sorgte einige Wochen nach der Freigabe des Tunnels für heftige Diskussionen, ob Erfassungsgeräte ohne sichtbaren Blitz vorrangig zur Erhöhung der [[Bußgeld]]einnahmen und nicht zur erzieherischen Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer eingesetzt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Tunneln in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Fockenberg, Christian Wieg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bauingenieur24.de/artikel/schottenbergtunnel-im-zuge-der-neuen-ortsumgehung-meissen Schottenbergtunnel im Zuge der neuen Ortsumgehung Meißen.]&amp;#039;&amp;#039; Fachbeitrag Geotechnik. Informationsdienst bauingenieur24, Gelnhausen, vom 24. Oktober 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schottenbergtunnel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/10/10.60/N |EW=13/28/12.15/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßentunnel in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Meißen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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