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	<title>Schott AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schott_AG&amp;diff=302019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Bahmann: /* Nachhaltigkeit */ Ref für Ziel 2030</title>
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		<updated>2026-03-26T11:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachhaltigkeit: &lt;/span&gt; Ref für Ziel 2030&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=50.014096|EW=8.246461|type=landmark|name=Schott AG|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Schott AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Schott (Unternehmen) logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1884, [[Jena]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Mainz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Torsten Derr&amp;lt;br /&amp;gt;Vorsitzender des Vorstandes&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 17.392&amp;lt;small&amp;gt; (2024/2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://media.schott.com/api/public/content/8a76ed94d4b34bd69fd22b4770381f36 |titel=SCHOTT Geschäftsbericht 2024/2025 |werk=schott.com |hrsg=Schott AG |datum=2026 |seiten=2,18 |format=PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 2,8 Mrd. [[Euro]] &amp;lt;small&amp;gt;(2024/2025)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand = 2025-09-30&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Glas]]produktion&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.schott.com/de-de/ schott.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schott AG Mainz Headquarters.jpg|mini|Zentrale der Schott AG in Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schott AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein internationaler Technologiekonzern, der vor allem für die Herstellung von [[Glas|Spezialglas]] und [[Glaskeramik]] bekannt ist. Das 1884 in [[Jena]] gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in [[Mainz]] und beschäftigt weltweit rund 17.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern. Der Geschäftsbereich für pharmazeutische Verpackungen wurde 2022 in das Tochterunternehmen [[Schott Pharma]] ausgegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung als Glaslabor Ende des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Otto Schott.jpg|mini|Unternehmensgründer und Namensgeber Otto Schott]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GlastechnischesLaboratorium.jpg|mini|Historische Aufnahme des 1884 in Jena gegründeten Glastechnischen Laboratoriums]]&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Schott AG gehen zurück bis in das Jahr 1884. Damals gründeten [[Otto Schott]], [[Ernst Abbe]] und [[Carl Zeiß]] sowie dessen Sohn Roderich Zeiß das &amp;#039;&amp;#039;Glastechnische Laboratorium Schott &amp;amp; Genossen&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]], das zunächst optische Gläser für [[Mikroskop]]e und [[Fernrohr]]e herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schott.com/german/company/corporate_history/milestones.html |titel=Vom Glaslabor zum Technologiekonzern |titelerg=Historische Meilensteine |hrsg=SCHOTT AG |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem wurden 1889 aus hochwertigen Gläsern die [[Linse (Optik)|Linsen]] des Berliner [[Bamberg-Refraktor (Berlin)|Bamberg-Refraktors]] gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harro Hess: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Berliner Gesellschaft Urania (1888–1927).&amp;#039;&amp;#039; Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow, 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 wurde die von Ernst Abbe zwei Jahre zuvor ins Leben gerufene [[Carl-Zeiss-Stiftung]] Teilhaberin des Glaslabors. Mit der Erfindung des chemisch resistenten, hitze- und temperaturwechselbeständigen [[Borosilicatglas]]es konnten neue technische Gläser wie Thermometerglas, Laborgläser und Glaszylinder für [[Gasbeleuchtung|Gaslampen]] angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsunternehmen ===&lt;br /&gt;
Die neuen Produkte sorgten für einen raschen wirtschaftlichen Aufstieg des Unternehmens. 1919 lag die Mitarbeiterzahl bei 1.233, der Umsatz verdoppelte sich bis 1920 auf 28 Millionen Mark. 1919 übertrug Otto Schott seine Geschäftsanteile an die Carl-Zeiss-Stiftung. Das Glaslabor wurde so zu 100 Prozent ein Stiftungsunternehmen und in &amp;#039;&amp;#039;Jenaer Glaswerk Schott &amp;amp; Gen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ab 1927 leitete [[Erich Schott]], Sohn des Firmengründers Otto Schott, das Glaswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Das Jenaer Glaswerk blieb auch nach der [[Machtergreifung]] des [[NS-Regime]]s ab dem 30. Januar 1933 weiterhin ein vollständiges Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung. Bis 1938 gehörte kein Mitglied der Geschäftsleitung der NSDAP an; die Geschäftsleitung war eher im liberal-demokratischen Spektrum verortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – C.H.Beck, München, 2014. S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschäftsführung passte sich den Erwartungen des NS-Regimes an und trug Änderungen im Stiftungsstatut mit, die wichtigen Grundsätzen Ernst Abbes widersprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Plumpe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – C.H.Beck, München, 2014. S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Produktion wurden während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auch [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt. Im Jenaer Glaswerk waren seit dem Herbst 1940 insgesamt 3502 Zwangsarbeiter beschäftigt, von denen die aus der [[Sowjetunion]] die zahlenmäßig größte Gruppe bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – C.H.Beck, München, 2014. S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben optischen Gläsern u.&amp;amp;nbsp;a. für Zielfernrohre, waren es vor allem auch die Glas-Metall-Durchführungen für elektrotechnische Anwendungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in Funkgeräten von Kampfflugzeugen (ab 1941 im neugegründeten Zweigwerk in Landshut&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – C.H.Beck, München, 2014. S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;) sowie die Herstellung von Scheinwerferrohglas und Gläser für Flieger- und Schutzbrillen in den [[Deutsche Spiegelglas AG|DESAG]]-Tochterbetrieben Mitterteich und Grünenplan&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Laufer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Spiegelglas AG. 1871 – 1975. Die Geschichte eines Unternehmens zwischen Industrialisierung und sozialer Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. – Göttingen, 1994. S. 260ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Glaswerk zu einem wichtigen Betrieb in der [[Rüstungsindustrie]] werden ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1944 erhielt die Geschäftsleitung vom [[Rüstungsministerium]] den Befehl, die Fertigung von Rohglas für [[optisches Glas]] in die Staatsschieferbrüche bei [[Lehesten (Thüringer Wald)|Lehesten in Thüringen]] unter Tage zu verlegen und den Aufbau einer Fertigung für optische Gläser in der Tochtergesellschaft [[Zwiesel Kristallglas AG|Vereinigte Farbenglaswerke Zwiesel]] voranzutreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – C.H.Beck, München, 2014. S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Kriegsende konnte dieses Projekt nicht mehr abgeschlossen werden. Nachdem das Glaswerk von [[Luftangriff]]en trotz der herausragenden Stellung in der Kriegswirtschaft im Wesentlichen verschont blieb, erlitt das Stammwerk in Jena [[Jena#1900 bis 1945|im März 1945]] erhebliche Schäden. In den letzten Kriegstagen setzten sich die Geschäftsleitungen von Schott und Zeiss für eine kampflose Übergabe der Stadt ein. Weisungen, die Werksanlagen zu zerstören, wurden nicht ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung, Anpassung und Wandel. Die Carl-Zeiss-Stiftung und die Stiftungsbetriebe im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; – [[C.H. Beck]] 2014. S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mainz wird neuer Firmensitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SCHOTT Mainz Construction Site 1951.jpg|thumb|Baustelle des neuen Schott-Hauptsitzes in Mainz im Jahr 1951]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werk Mainz 1950er.jpg|mini|Werk Mainz in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
Als der Firmenstandort Jena nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone wurde, nahm das [[Vereinigte Staaten|US]]-Militär bei seinem Rückzug aus dem Gebiet die Geschäftsleitung und ausgewählte Spezialisten mit nach Westdeutschland, unter anderem [[Richard Hirsch]]. Das Ereignis ging als „Zug der 41 Glasmacher“ in die Firmengeschichte ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schott_Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schott.com/german/news/press.html?NID=2467 Schott 1884 – 2009.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schott AG&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 20. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Zwischenstationen in [[Heidenheim an der Brenz]], [[Zwiesel]], [[Mitterteich]] und [[Landshut]] endete die Reise für die meisten der Mitarbeiter des Jenaer Glaswerks schließlich in [[Mainz]], wo Erich Schott 1952 den heutigen Firmensitz in der [[Mainz-Neustadt|Mainzer Neustadt]] errichten ließ – mit zwei Natursteinmosaiken im Eingangsbereich von [[Charles Crodel]] in Erinnerung an das Jenaer Hauptwerk. Auslöser für den Neuanfang war die Enteignung des Jenaer Werks und die Umwandlung in einen [[Volkseigener Betrieb|volkseigenen Betrieb (VEB)]] 1948 sowie die ein Jahr danach erfolgte politische Teilung Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jena gab es nun den &amp;#039;&amp;#039;VEB Jenaer Glaswerk Schott &amp;amp; Gen.&amp;#039;&amp;#039;, später in das [[Kombinat]] &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Zeiss (Unternehmen)#Carl Zeiss in Jena|VEB Carl Zeiss Jena]]&amp;#039;&amp;#039; integriert (1976).&amp;lt;ref&amp;gt;Karlsch, Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Die Carl-Zeiss-Stiftung in Jena 1945 bis 1989.&amp;#039;&amp;#039; In: Plumpe, Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Vision – Zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; München 2014. S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Mainz wurde das Stiftungsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Jenaer Glaswerk Schott &amp;amp; Gen.&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt. In den ersten Nachkriegsjahren entstand eine inoffizielle Zusammenarbeit zwischen ost- und westdeutschen Mitarbeitern, die 1953 durch die [[DDR]] beendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHOTT Archiv, IV/15.618: Schriftwechsel, Berichte und Erinnerungen von Paul Prausnitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;SCHOTT Archiv, 15.28: Schriftwechsel, Berichte und Aktennotizen insbesondere zum Ende der Demontage und dem Wiederaufbau des Jenaer Glaswerkes 1947/48&amp;lt;/ref&amp;gt; Während sich der volkseigene Betrieb in Jena zu einem der wichtigsten Spezialglaslieferanten [[Ostblock|Osteuropas]] entwickelte, baute Erich Schott von Mainz aus eine internationale Firmengruppe mit Produktionsstandorten und Vertriebsstätten in [[Europa]], [[Amerika]] und [[Asien]] auf. Mit neuen Produkten wie Glaskomponenten für Fernsehbildröhren, Glasfasern für Licht- und Bildleiter, Spiegelträger für Großteleskope aus [[Zerodur]]-Glaskeramik, Kochflächen aus [[Ceran]]-Glaskeramik, Glasröhren für die Pharmazie und technische Anwendungen wurde das Unternehmen ein führender Spezialglashersteller.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schott_Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandel zum Technologiekonzern ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahren entwickelte sich das Unternehmen zu einem internationalen Technologiekonzern. 1984 betrieb Schott bereits 40 Produktionsstätten in zehn Ländern, der weltweite Umsatz lag bei 1,31&amp;amp;nbsp;Milliarden DM. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] übernahm das Werk in Mainz die Geschäftsanteile des Jenaer Betriebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schott_Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 bestand &amp;#039;&amp;#039;Schott Glas&amp;#039;&amp;#039;, so der neue Name, aus über 80 Unternehmen in 32 Ländern und einen weltweiten Umsatz von über drei Milliarden [[Deutsche Mark|DM]]. Im Jahr 2001 verkaufte Schott die Fertigung von [[Trinkglas|Trinkgläsern]] im bayerischen [[Zwiesel]] im Rahmen eines [[Management-Buy-out]]. Das Unternehmen firmiert heute unter dem Namen [[Zwiesel Kristallglas AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/150-jahre-zwiesel-kristallglas-feiert-jubilaeum,TAFZm96 |titel=150 Jahre: &amp;quot;Zwiesel Kristallglas&amp;quot; feiert Jubiläum |hrsg=BR24 |datum=2022-07-01 |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde das Unternehmen im Zuge einer Reform der [[Carl-Zeiss-Stiftung]] umgewandelt. Schott wurde ebenso wie das Schwesterunternehmen Carl Zeiss zu einer rechtlich selbstständigen Aktiengesellschaft. Alleinige Aktionärin der &amp;#039;&amp;#039;Schott AG&amp;#039;&amp;#039; bleibt die Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.analytica-world.com/de/news/38325/schott-ist-jetzt-aktiengesellschaft.html |titel=SCHOTT ist jetzt Aktiengesellschaft |hrsg=Messe München GmbH |datum=2004-07-02 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solarbranche 2001–2012 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 stieg der Technologiekonzern in die [[Solarindustrie|Solarbranche]] ein und gründete 2005 die &amp;#039;&amp;#039;Schott Solar GmbH&amp;#039;&amp;#039; (seit 2008 [[Schott Solar|Schott Solar AG]]). Das Tochterunternehmen produzierte [[Wafer]], Zellen und Module für die [[Photovoltaik]]. Parallel erfolgte ein Engagement in der [[Sonnenwärmekraftwerk|Concentrated Solar Power (CSP)-Technologie]]. Mit der Herstellung von [[Sonnenkollektor|Absorberröhren]] lieferte Schott die Schlüsselkomponente zur Stromerzeugung aus [[Sonnenenergie]] in Großkraftwerken. 2012 zog sich Schott aus dem Solargeschäft zurück, die Schott Solar AG wurde aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.photovoltaik.eu/Archiv/Meldungsarchiv/article-450372-110949/schott-solar-bestaetigt-rueckzug-.html |titel=Schott Solar bestätigt Rückzug |hrsg=Alfons W. Gentner Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schott.com/german/news/press.html?NID=com4943 |titel=SCHOTT schließt Verkauf von CSP-Geschäft ab – Die SCHOTT AG hat den Verkauf des CSP-Geschäftes (Concentrated Solar Power) an die spanische Rioglass Solar abgeschlossen. |titelerg=Pressemitteilung |werk=schott.com |hrsg=SCHOTT AG |datum=2016-04-14 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201001051207/https://www.schott.com/german/news/press.html?NID=com4943 |archiv-datum=2020-10-01 |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgründung der Pharma-Sparte 2022 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schott Pharma Logo 2022.svg|mini|Logo]]&lt;br /&gt;
Zum 1. August 2022 hat Schott sein Geschäft mit pharmazeutischen Verpackungen und Verabreichungssystemen rechtlich verselbständigt, um damit einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Das neue Unternehmen firmiert unter Schott Pharma AG &amp;amp; Co. KGaA.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Koenen&amp;amp;nbsp;|url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/stiftungsunternehmen-glasspezialist-schott-bereitet-boersengang-der-pharmasparte-vor/28560158.html |titel=Glasspezialist Schott bereitet Börsengang der Pharmasparte vor |werk=handelsblatt.com |hrsg=[[Handelsblatt]] |datum=2022-08-01 |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schott Pharma steht zum Start mit einem Jahresumsatz von circa 650 Millionen Euro für etwa ein Viertel des Konzerngeschäfts und beschäftigt rund 4.800 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Freytag |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/spritzen-und-ampullen-schott-bringt-pharmaglaeser-an-die-boerse-18213281.html |titel=Schott bringt Pharmagläser an die Börse |werk=faz.net |hrsg=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2022-08-01 |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Börsendebüt in Frankfurt am Main war am 28. September 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/schott-ag-boersengang-soll-knapp-eine-milliarde-euro-emissionserloes-bringen-a-fb53c45d-3b2c-4d54-80ec-d1eea59119d3 Schott erwartet knapp eine Milliarde Euro Emissionserlös], Manager Magazin vom 18. September 2023, abgerufen am 19. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2023 wurde das Unternehmen in den Aktienindex [[SDAX]] aufgenommen und stieg im September 2024 in den [[MDAX]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Ruhkamp |url=https://www.boersen-zeitung.de/personen/finanzchefin-bringt-schott-pharma-in-den-mdax |titel=Finanzchefin bringt Schott Pharma in den MDax |werk=Börsen-Zeitung |datum=2024-10-04 |sprache=de |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensprofil ==&lt;br /&gt;
Die Schott AG ist eine selbstständige Aktiengesellschaft. Alleinige Eigentümerin ist die [[Carl-Zeiss-Stiftung]], die sämtliche Aktien hält und sich u.&amp;amp;nbsp;a. aus der [[Dividende]] finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.carl-zeiss-stiftung.de/2-0-Ueber-uns.html |titel=Aufgaben und Ziele nach § 1 Stiftungsstatut |hrsg=Carl-Zeiss-Stiftung |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Veräußerung der Aktien ist laut Stiftungsstatut nicht erlaubt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.carl-zeiss-stiftung.de/fileadmin/mediamanager/downloads/carl-zeiss-stiftung-statut_dt-german-25022021.pdf |titel=Statut der Carl-Zeiss-Stiftung |werk=carl-zeiss-stiftung.de |hrsg=Carl-Zeiss-Stiftung |seiten=17 (§9) |format=PDF; 775&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Börsengang der Schott AG damit ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.analytica-world.com/de/news/38325/schott-ist-jetzt-aktiengesellschaft.html |titel=SCHOTT ist jetzt Aktiengesellschaft |hrsg=Messe München GmbH |datum=2004-07-02 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte Schott einen Umsatz von 2,8 Milliarden [[Euro]] und einen Jahresüberschuss von 165 Millionen Euro (Vorjahr: 308 Mio. Euro). Die Schott AG beschäftigt in Produktions- und Vertriebsstätten in über 30 Ländern rund 17.000 Mitarbeiter, davon über 6.000 in Deutschland (Stand 2025).&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschaeftsbericht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorstandsvorsitzender]] des Unternehmens ist seit Januar 2025 Torsten Derr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/neue-jobs-zum-neuen-jahr-fuehrungswechsel-bei-schott-und-sgl-carbon-110123824.html |titel=Neue Jobs zum neuen Jahr: Führungswechsel bei Schott und SGL Carbon |werk=[[FAZ.net]] |datum=2024-11-20 |abruf=2024-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er löste Frank Heinricht ab, der das Amt seit 2013 innehatte.&amp;lt;ref&amp;gt;cs: {{Munzinger|00000029777|Frank Heinricht||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 08/2014 vom 18. Februar 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schott.com/de-de/about-us/company/management/frank-heinricht |titel=Management – Vorstand – Dr. Frank Heinricht Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG |werk=schott.com |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke in Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schott AG Mainz Aerial Photo.jpg|mini|Hauptsitz der Schott AG in Mainz]]&lt;br /&gt;
* [[Mainz]]: Optisches Glas, Ceran Glaskeramik-Kochflächen, Robax Kaminsichtscheiben, Glasfasern, Pharmarohr&lt;br /&gt;
* [[Grünenplan]]: Dünngläser&lt;br /&gt;
* [[Jena]]: Brandschutzglas, Xensation Cover Glas&lt;br /&gt;
* [[Landshut]]: Electronic Packaging&lt;br /&gt;
* [[Schott Mitterteich|Mitterteich]]: Glasrohre, -stäbe und -profile für technische und pharmazeutische Anwendungen&lt;br /&gt;
* [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]] (Ortsteil [[Hügelheim]]): Pharmaverpackungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produkte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegelguss Bild 393.jpg|mini|Spiegelguss]]&lt;br /&gt;
Schott produziert Spezialgläser und Glaskeramiken für zahlreiche Branchen wie die Hausgeräte-, [[Pharma]]-, [[Elektronik]]-, [[Halbleiterindustrie|Halbleiter]]-, [[Optik]]-, [[Life Sciences|Life-Science]]-, [[Automobilindustrie|Automobil]]- und [[Luftfahrtindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste Marke von Schott ist [[Ceran]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.deutsche-standards.de/marken/detail/schott-ceran-r-144/|titel=Schott Ceran®. Die Glaskeramik-Kochfläche|hrsg=deutsche standards.de|abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die spezielle Glaskeramik wird für [[Kochfeld|Kochflächen]] in Elektro-, Gas- und Induktionsherden eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Glaskeramik mit ähnlichen Eigenschaften ist [[Zerodur]], die in [[Stepper (Halbleitertechnik)|Wafersteppern]] zur Chipherstellung und in der [[Astronomie]] zum Einsatz kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article166324380/Schott-will-Kapazitaet-fuer-Glaskeramik-Produktion-ausbauen.html|titel=Schott will Kapazität für Glaskeramik-Produktion ausbauen |hrsg=welt.de|datum=2017-07-06 |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Spiegelträgermaterial wird sie in [[Liste der größten optischen Teleskope|Großteleskopen]] wie dem [[Very Large Telescope]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.astronomie-mainz.de/site/index.php?id=379 |titel=Schott-Spiegelträger aus Mainz |werk=astronomie-mainz.de |hrsg=Astronomische Arbeitsgemeinschaft Mainz e.&amp;amp;nbsp;V. |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180112042547/http://www.astronomie-mainz.de/site/index.php?id=379 |archiv-datum=2018-01-12 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Keck-Observatorium]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rene Purwin |url=http://www.zeit.de/1992/32/gezieltes-zerren-an-der-optik/seite-2 |titel=Gezieltes Zerren an der Optik |werk=zeit.de |hrsg=Zeit Online GmbH |datum=1992-07-31 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem [[Gran Telescopio Canarias]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spektrum.de/news/gran-telescopio-canarias-gtc-offiziell-eingeweiht/1002626 |titel=Gran Telescopio CANARIAS (GTC) offiziell eingeweiht |hrsg=Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH |datum=2009-07-24 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
Seit 2017 arbeitet Schott an den Spiegelträgern für das [[Extremely Large Telescope|Extremely Large Telescope (ELT)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eso.org/public/germany/news/eso1717/ |titel=Die ESO unterzeichnet Verträge für den riesigen Hauptspiegel des ELT |werk=ESO-Pressemitteilung eso1717 |hrsg=European Southern Observatory |datum=2017-05-13 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Hauptspiegel von 39 Metern Durchmesser soll es das weltweit größte optische Teleskop werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/rp/weltgroesstes-teleskop-fuer-atacamawueste-mainzer-giessen-spiegel-fuer-riesenfernrohr/-/id=1682/did=18865812/nid=1682/kfanu/index.html |titel=Weltgrößtes Teleskop für Atacamawüste |titelerg=Mainzer gießen Spiegel für Riesenfernrohr |werk=[[swr.de]] |hrsg=[[Südwestrundfunk]] – SWR |datum=2017-01-20 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180111231138/https://www.swr.de/swraktuell/rp/weltgroesstes-teleskop-fuer-atacamawueste-mainzer-giessen-spiegel-fuer-riesenfernrohr/-/id=1682/did=18865812/nid=1682/kfanu/index.html |archiv-datum=2018-01-11 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/glas-fuer-das-superauge-18156669.html|titel=Glas für das Superauge|hrsg=faz.net|datum=2022-07-23|abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Anwendungsfelder sind Flachgläser für Hausgeräte, [[Borosilicatglas]]-Pharmarohre ([[Fiolax]]) sowie Komponenten für Elektronik und Halbleitertechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schott-ag-erhoeht-produktion-von-verpackungen-fuer-medikamente-18103109.html|titel=Pharma-Glas vom Fließband |hrsg=faz.net|datum=2022-06-15 |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem Gläser und Filter für Anwendungen in Digitalkameras, Laseroptiken, [[Computer Vision#Maschinelles Sehen|Machine Vision]] und Messtechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.image-sensing-solutions.eu/Sony_Schott_v1.html |titel=Machine vision – SCHOTT AG lenses|hrsg=Sony|datum=2014-09-07 |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ultra thin glass (SCHOTT UTG).jpg|mini|Biegsames Schutzglas]]&lt;br /&gt;
Zu den neueren Anwendungen zählen ultradünne und biegsame Schutzgläser für Smartphone-Displays und Glaswafer für [[Erweiterte Realität|Augmented-Reality]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.golem.de/news/glas-der-wunderwerkstoff-1612-124968.html |titel=Der Wunderwerkstoff|hrsg=golem.de|datum=2016-12-12|abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://mixed.de/schott-praesentiert-glas-fuer-ar-brillen-mit-groesserem-sichtfeld/|titel=Schott präsentiert Glas für AR-Brillen mit größerem Sichtfeld|hrsg=mixed.de|datum=2019-05-14|abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tochterunternehmen Schott Pharma entwickelt und fertigt Verpackungslösungen wie Fläschchen, Ampullen und Spritzen für die Pharmaindustrie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/schott-lagert-pharma-aus-100.html |titel=Schott Mainz lagert Pharma-Sparte aus |hrsg=[[SWR Aktuell]] |datum=2022-08-01 |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltigkeit ===&lt;br /&gt;
Schott hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schott.com/de-ch/news-and-media/pressemitteilungen/2020/schott-will-bis-2030-klimaneutral-werden SCHOTT will bis 2030 klimaneutral werden] - Pressemitteilung des SCHOTT-Konzerns vom 2. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Glasproduktion]] gilt dies als herausfordernd, weil diese wegen der erforderlichen hohen Temperaturen von bis zu 1700 Grad Celsius besonders energieintensiv ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vera Hermes |url=https://www.haufe.de/sustainability/strategie/nachhaltig-im-wandel-schott-ag_575772_620034.html |titel=Energiefresser Schott: auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion |werk=haufe.de |datum=2024-04-04 |sprache=de |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ersten erfolgreichen Tests mit neuen Schmelztechnologien auf Basis von [[Grünstrom]] und [[Wasserstoffwirtschaft|Wasserstoff]] baut Schott im Werk Mitterteich eine elektrische [[Glasschmelzwanne|Schmelzwanne]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tjada Huchtkötter, Lucretia Gather |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/schott-wird-klimalneutral-setzt-auf-gruenen-strom-100.html |titel=SCHOTT geht weitere Schritte in Richtung Klimaneutralität |werk=SWR Aktuell |datum=2023-12-07 |sprache=de |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom [[Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz]] geförderte Produktionsanlage für pharmazeutisches Glas soll 2026 in Betrieb gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Benkhardt |url=https://www.onetz.de/oberpfalz/mitterteich/schott-baut-mitterteich-weltneuheit-e-schmelzwanne-fuer-pharma-glas-id4408671.html |titel=Schott baut in Mitterteich Weltneuheit: E-Schmelzwanne für Pharma-Glas |werk=Der neue Tag |hrsg=Oberpfalz Medien |datum=2023-10-10 |sprache=de |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Über die Carl-Zeiss-Stiftung fließen die Dividenden der Schott AG der Förderung von Forschung und Lehre zu, vor allem in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.carl-zeiss-stiftung.de/stiftung |titel=Die Stiftung |werk=carl-zeiss-stiftung.de |hrsg=Carl-Zeiss-Stiftung |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional engagiert sich Schott seit Jahren für Kinderhilfsorganisationen in Mainz. Beim Benefizlauf &amp;#039;&amp;#039;Run for Children&amp;#039;&amp;#039; und über die Nachfolgeinitiative &amp;#039;&amp;#039;Act for Children&amp;#039;&amp;#039; sind seit 2006 über 2 Millionen Euro zusammengekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/aus-run-wird-act-for-children_21782550 |titel=Aus „Run“ wird „Act for Children“ |werk=Allgemeine Zeitung |datum=2020-06-09 |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kirche [[St. Stephan (Mainz)|St.&amp;amp;nbsp;Stephan in Mainz]] hat Schott 2009 drei neue Glocken gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://st-stephan-mainz.bistummainz.de/gotteshaus/glocken |titel=Glocken von St. Stephan |hrsg=Katholisches Pfarramt St. Stephan |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schott AG ist Hauptsponsor des [[TSV Schott Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tsvschott.de/ |titel=Hauptsponsor |hrsg=TSV SCHOTT Mainz e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus ist die Schott AG auch Hauptsponsor des [[SV Schott Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://svschottjena.de/sponsoren/ |titel=Sponsoren und Förderer |hrsg=SV SCHOTT Jena e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2010: [[Innovationspreis#Der Deutsche Innovationspreis|Deutscher Innovationspreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wiwo.de/technologie/der-deutsche-innovationspreis-2010-gewinner-des-innovationspreises-ideen-schmieden/5253022.html |titel=Der Deutsche Innovationspreis 2010 |titelerg=Gewinner des Innovationspreises: Ideen schmieden |hrsg=WirtschaftsWoche |datum=2010-04-30 |abruf=2017-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für das umweltfreundliche Herstellungsverfahren von Ceran Glaskeramik-Kochflächen&lt;br /&gt;
* 2016: [[Innovationspreis der deutschen Wirtschaft]] für ultradünnes Glas&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Energy Efficiency Award&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Energie-Agentur|Deutschen Energie-Agentur]] „für den zentralen Bestandteil der Konzernstrategie, bis 2030 klimaneutral zu werden und die Entwicklung klimaneutraler Schmelztechnologien“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dena.de/newsroom/meldungen/2022/fuenf-unternehmen-erhalten-energy-efficiency-award-2022/ |titel=Fünf Unternehmen erhalten Energy Efficiency Award 2022 |werk=dena.de |hrsg=Deutschen Energie-Agentur – dena |datum=2022-11-15 |abruf=2023-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Deutscher Nachhaltigkeitspreis]] in der Sparte &amp;#039;&amp;#039;Glas- und Keramikindustrie&amp;#039;&amp;#039; und Sonderpreis in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Klima&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SWR Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/glashersteller-schott-aus-mainz-bekommt-nachhaltigkeitspreis-2023-100.html |titel=Glashersteller Schott aus Mainz gewinnt Klima-Sonderpreis |datum=2023-11-24 |sprache=de |abruf=2024-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Dieter Kappler, Jürgen Steiner&lt;br /&gt;
 | Titel=Schott 1884–2009. Vom Glaslabor zum Technologiekonzern.&lt;br /&gt;
 | Auflage=1. &lt;br /&gt;
 | Verlag=Universitätsdruckerei H. Schmidt&lt;br /&gt;
 | Ort=Mainz&lt;br /&gt;
 | Datum=2009&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-935647-45-8&lt;br /&gt;
 | Umfang=264&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Rolf Sachsse, Ulrike Ellguth-Malakhov, Angelika Steinmetz-Oppelland, Miriam Halwani&lt;br /&gt;
 | Hrsg=SCHOTT AG, LWL-Industriemuseum&lt;br /&gt;
 | Titel=Albert Renger-Patzsch – Industriefotografien für SCHOTT&lt;br /&gt;
 | Auflage=1.&lt;br /&gt;
 | Verlag=VDG Weimar – Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften&lt;br /&gt;
 | Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 | Datum=2011&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3897397309&lt;br /&gt;
 | Umfang=110&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Vom Glaslabor zum Global Player. Die Internationalisierung der SCHOTT AG von 1884-2014&amp;#039;&amp;#039;, in: Ute Engelen, [[Michael Matheus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regionale Produzenten oder Global Player? Zur Internationalisierung der Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Geschichtliche Landeskunde 74), Stuttgart 2018, S. 41–52, ISBN 978-3515119160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Glas für alle Fälle – Schott AG in Mainz&amp;#039;&amp;#039; – Fernsehdokumentation des [[SWR]] aus der Reihe &amp;#039;&amp;#039;made in Südwest&amp;#039;&amp;#039;, erstmals gesendet am 20. Mai 2015 ([https://www.fernsehserien.de/made-in-suedwest/folgen/55-ein-glas-fuer-alle-faelle-schott-ag-in-mainz-758688 Inhaltsüberblick])&amp;lt;!-- Originaleintrag bitte nicht löschen, bei Bedarf Kommentierung aufheben, THX!{{Webarchiv |url=http://programm.ard.de/?sendung=2811314587903327 |wayback=20150517174728 |text=&amp;#039;&amp;#039;kurzer Inhaltsüberblick.&amp;#039;&amp;#039;}} --&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pd-ondemand.swr.de/swr-fernsehen/made-in-suedwest/786186.xl.mp4 |titel=Video |format=mp4; 840&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160725124116/http://pd-ondemand.swr.de/swr-fernsehen/made-in-suedwest/786186.xl.mp4 |abruf=2016-06-25 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10153740-2|TYP=Literatur zum Thema}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schott.com/de-de/ schott.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10153740-2|LCCN=n/96/051385|VIAF=131190035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schott AG| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carl-Zeiss-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glashersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Photovoltaikhersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solarthermiehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marke des Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Bahmann</name></author>
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