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	<title>Schorre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:56:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schorre&amp;diff=2798948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: „bei Ebbe“ → „bei Niedrigwasser“ (es könnte ja die Flut schon eingetreten, aber der Wasserstand trotzdem noch sehr niedrig sein)</title>
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		<updated>2024-11-29T11:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„bei Ebbe“ → „bei Niedrigwasser“ (es könnte ja die Flut schon eingetreten, aber der Wasserstand trotzdem noch sehr niedrig sein)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem geologischen Begriff, weitere Bedeutungen: [[Schorre (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Camber Sands at Low Tide.jpg|hochkant=1.4|mini|Landwärtige Bereiche einer Sandschorre einschließlich Strand und Düne bei Niedrigwasser. Camber Sands am Ärmelkanal, [[East Sussex]], England.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Low Tide at Garlieston Breakwater - geograph.org.uk - 843569.jpg|hochkant=1.4|mini|Landwärtige Bereiche einer Geröllschorre bei Niedrigwasser. Garlieston Bay im Norden der [[Irische See|Irischen See]], [[Dumfries and Galloway]], Schottland.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wavecut platform southerndown pano.jpg|hochkant=1.4|mini|Ausgedehnte Brandungsplattform bei Southerndown nahe [[Bridgend]] im Süden von [[Wales]] bei Niedrigwasser.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schorre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine flach zum Meer hin abfallende bzw. zum Land hin ansteigende, von [[Brandung]] und Wellen geformte, bei Ebbe zum Teil trocken liegende Fläche in der [[Litoral|Uferzone]] eines Meeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort leitet sich vermutlich von den [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] Worten &amp;#039;&amp;#039;Schare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schore&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schoore&amp;#039;&amp;#039; ab, das so viel heißt wie ‚Küste‘, ‚Ufer‘ oder ‚Schwemmland‘. Das englische und das schwedische Wort für ‚Küste‘ (&amp;#039;&amp;#039;shore&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;skåre&amp;#039;&amp;#039;) zeigen ebenfalls eine deutliche Wortverwandtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Ostfriesischen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Etymologisch bearbeitet von J. ten Doornkaat Koolman. Dritter Band, Q–Z. Verlag von Hermann Brams, Norden 1884.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schorren-Typen ==&lt;br /&gt;
Abhängig vom Material, aus dem die Schorre aufgebaut ist, werden &amp;#039;&amp;#039;Felsschorre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geröllschorre&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sandschorre&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. Die Felsschorre ist der durch [[Abrasion (Geologie)|Abrasion]] herauspräparierte Fuß eines [[Kliffküste|Felsenkliffs]], auch als  &amp;#039;&amp;#039;[[Brandungsplattform]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Demgegenüber entstehen Geröll- und Sandschorren durch die Ablagerung zusammengespülten Lockermaterials, also durch [[Sedimentation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Felsschorre landwärtig durch das Kliff begrenzt wird, gehen Sand- und Geröllschorre landwärtig in der Regel in den [[Strand]] über, oder vielmehr wird der Strand als der landwärtige, nahezu ständig und auch im Wechsel der [[Gezeiten]] meist trocken liegende Teil ([[#Untergliederung der Schorre|Hochschorre]]) einer sedimentären Schorre betrachtet. Am landwärtigen Ende des Strandes der Sandschorre erstreckt sich an [[Flachküste]]n meist ein [[Düne]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gürtel. Sand- und Geröllschorren sowie entsprechende Strände kommen aber auch an Kliffküsten vor, wenn das Material, aus dem das Kliff besteht, nur eine geringe Erosionsresistenz besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung der Schorre ==&lt;br /&gt;
Je nach Lage im Küstenprofil unterscheidet man, von der Land- zur Seeseite:&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Hochschorre&amp;#039;&amp;#039;, die nahezu nie unter Wasserbedeckung steht (&amp;#039;&amp;#039;supratidal&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Gezeitenschorre&amp;#039;&amp;#039;, die nur bei Flut von Wasser bedeckt ist und bei Ebbe trocken liegt (&amp;#039;&amp;#039;intertidal&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Unterwasserschorre&amp;#039;&amp;#039;, die faktisch immer von Wasser bedeckt ist (&amp;#039;&amp;#039;subtidal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sand- und Geröllschorren nennt man diese Abschnitte auch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;trockener Strand&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;backshore&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;nasser Strand&amp;#039;&amp;#039; (englisch  &amp;#039;&amp;#039;foreshore&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorstrand&amp;#039;&amp;#039; (englisch  &amp;#039;&amp;#039;shoreface&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterwasserschorre reicht dabei durchaus bis in einige Dutzend Meter Wassertiefe und geht seewärtig in den offenen [[Schelf]] über. Bei Brandungsplattformen ist der Fels der Unterwasserschorre meist von Lockersedimenten bedeckt, die nahe an der Küste noch aus relativ grobem Schutt bestehen (&amp;#039;&amp;#039;Seehalde&amp;#039;&amp;#039;), aber mit zunehmender Küstenferne und zunehmender Wassertiefe feinkörniger werden. Auch bei der Geröllschorre nimmt die Korngröße des Materials mit zunehmender Küstenferne ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für Schorren ==&lt;br /&gt;
Sandschorren:&lt;br /&gt;
* nahezu die gesamte deutsche Ostseeküste&lt;br /&gt;
Geröllschorren:&lt;br /&gt;
* einige Küstenabschnitte des Ärmelkanals in Südengland (z. B. bei [[Budleigh Salterton]]), dort im Wechsel mit kleineren Brandungsplattformen&lt;br /&gt;
Felsschorren:&lt;br /&gt;
* Helgoland&lt;br /&gt;
* Nord[[spanien]]&lt;br /&gt;
* Wales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Louis, Klaus Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 4. Auflage. De Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-007103-7.&lt;br /&gt;
* Hans W. Füchtbauer: &amp;#039;&amp;#039;Sediment-Petrologie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Sedimente und Sedimentgesteine.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Schweizerbart, 1988, ISBN 3-510-65138-3.&lt;br /&gt;
* Peter Latzke: &amp;#039;&amp;#039;Küstenformen der Nordsee.&amp;#039;&amp;#039; GRIN-Verlag, 2004, ISBN 3-638-94775-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresgeologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küste|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
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