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	<title>Schorle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:36:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schorle&amp;diff=78729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Peter Schneider: /* Gespritzter */ Begriff Apfelweinschorle eingefügt</title>
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		<updated>2025-09-07T15:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gespritzter: &lt;/span&gt; Begriff Apfelweinschorle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Apfelschorle.jpg|mini|Apfelsaftschorle]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schorle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verkürzt für &amp;#039;&amp;#039;Schorlemorle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/Schorle Der deutsche Wortschatz: &amp;#039;&amp;#039;Schorle&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. Dezember 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spritzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gespritzter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Mischung aus:&lt;br /&gt;
* [[Wein]] mit [[Mineralwasser]], &amp;#039;&amp;#039;Schorle sauer, Sauergespritzter&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;Weißer/Roter Gespritzter&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;G’spritzter&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: Gschpritzter) oder &amp;#039;&amp;#039;Spritzer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Wein mit [[Limonade#Zutaten|Zitronenlimonade]], &amp;#039;&amp;#039;Schorle süß&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(„Arbeitersekt“)&amp;#039;&amp;#039;, oder Cola &amp;#039;&amp;#039;(„Cola-Schoppen“, „[[Calimocho|Korea]]“)&amp;#039;&amp;#039; in Österreich &amp;#039;&amp;#039;Cola-rot&amp;#039;&amp;#039; (regional: Bonanza, Fetzi) oder &amp;#039;&amp;#039;-weiß&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Fruchtsaft]] mit Mineralwasser, &amp;#039;&amp;#039;Saftschorle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fruchtschorle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fruchtsaftschorle&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;Apfelsaft g’spritzt, Orangensaft g’spritzt&amp;#039;&amp;#039; usw.&lt;br /&gt;
Schorle (meist „die“ Schorle, in [[Baden-Württemberg]] „das“ oder „der“ Schorle, in der Pfalz „der“ Schorle) ist vor allem im [[Sommer]] als [[Erfrischungsgetränk]] beliebt. Das Mischungsverhältnis liegt bei etwa eins zu eins, bei Fruchtschorle ist der Wasseranteil mitunter erheblich höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Wortes Schorle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;Duden-Herkunftswörterbuch&amp;#039;&amp;#039; ist das Wort &amp;#039;&amp;#039;Schorlemorle&amp;#039;&amp;#039; eine seit dem 18. Jahrhundert zuerst als &amp;#039;&amp;#039;Schurlemurle&amp;#039;&amp;#039; in Niederbayern bezeugte Bezeichnung für ein Mischgetränk aus Wein und Mineralwasser. Die Herkunft des Wortes ist ungewiss; es handelt sich vielleicht um eine sprachspielerische Bildung, ähnlich wie die schon für das 16. Jahrhundert bezeugten Bezeichnungen für Bier &amp;#039;&amp;#039;scormorrium&amp;#039;&amp;#039; in Münster und &amp;#039;&amp;#039;Murlepuff&amp;#039;&amp;#039; in Straßburg. Das in Süddeutschland seit dem 16. Jahrhundert bezeugte &amp;#039;&amp;#039;Schurimuri&amp;#039;&amp;#039; („aufgeregter, hektischer Mensch“) und das ältere niederdeutsche &amp;#039;&amp;#039;Schurrmurr&amp;#039;&amp;#039; („Mischmasch“) könnten damit verwandt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Duden&amp;#039;&amp;#039;. Band 7: Günther Drosdowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Duden „Etymologie“. Das Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim u. a. 1989, ISBN 3-411-20907-0, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Schorle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Friedrich Kluge|Kluge]] liegt dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Schorlemorle&amp;#039;&amp;#039; dagegen wohl das mundartliche südwestdeutsche &amp;#039;&amp;#039;schuren&amp;#039;&amp;#039; („sprudeln“) zu Grunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Völlig neu bearb. von Elmar Seebold. 22. Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 1989, ISBN 3-11-006800-1, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Schorlemorle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning Petershagen führt in einem Artikel der &amp;#039;&amp;#039;[[Südwest Presse]]&amp;#039;&amp;#039; auch andere Deutungsversuche auf, zum Beispiel eine Verwandtschaft zum niederländischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;schorriemorrie&amp;#039;&amp;#039; (Gesindel, Pöbel). Die &amp;#039;&amp;#039;digitale bibliotheek voor de Nederlandse letteren&amp;#039;&amp;#039; führt das Wort auf das persisch-türkische &amp;#039;&amp;#039;schurmur&amp;#039;&amp;#039; zurück, das „Konfusion, Tumult“ bedeutet und ähnlich lautend im Albanischen, Serbischen, Slowenischen und Russischen nachzuweisen ist – bis hin zum spanischen &amp;#039;&amp;#039;churriburri&amp;#039;&amp;#039;. Das findet sich im Wörterbuch der königlich-spanischen Akademie als &amp;#039;&amp;#039;zurriburri&amp;#039;&amp;#039; (Durcheinander, niederes Subjekt, Pöbel). Das orientalische &amp;#039;&amp;#039;schurimuri&amp;#039;&amp;#039; soll demnach in der Urbedeutung von „Durcheinander“ nach Europa vorgedrungen sein, wo es zur Charakterbezeichnung (auch zum Familiennamen) und zur Benennung des Getränke-Durcheinanders geworden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/SO-EBBES-vom-5-Juni;art5533,506748 | wayback=20120319024934 | text= SO EBBES vom 5. Juni }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henning Petershagen |Hrsg=Südwest Presse |Titel=Das west-östliche Schorle |Sammelwerk=Südwest Presse |Ort=Ulm |Datum=2010-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mischung mit Wein ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Weinschorle ====&lt;br /&gt;
Wein ist die Grundlage für die Weinschorle. Bevorzugte Rebsorten sind vor allem [[Riesling]] (Rieslingschorle), [[Blauer Portugieser]], [[Weißherbst]] (Weißherbstschorle), [[Müller-Thurgau]] (Müller-Schorle) oder [[Silvaner]]. Je nach Vorliebe können diese Mischungen unter der Bezeichnung Schorle sauer mit kohlesäurehaltigem [[Mineralwasser]], süß mit Zitronenlimonade oder auch in Kombination mit süßem und saurem Mineralwasser (süß-sauer) getrunken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] wird &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Schorle (üblich ist dort die maskuline Form, oft ohne r &amp;#039;&amp;#039;Scholle&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen) häufig mit einem Mischungsverhältnis, in dem der Wein mitunter deutlich dominiert, serviert; je nach Ausschankpersonal wird insbesondere in Weinstuben oder auf Weinfesten das Glas überwiegend mit Wein gefüllt und nur mit wenig Wasser verdünnt. Traditionell wird Schorle in der Pfalz in einem 0,5 Liter fassenden Glas, dem Pfälzer [[Schoppen]]glas, manchmal auch in der Ausführung als [[Dubbeglas]], serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezielle pfälzische Schorle wird &amp;#039;&amp;#039;Persching&amp;#039;&amp;#039; ([[Pfälzische Dialekte|pfälzische]] [[Dialekt]]bezeichnung für den [[Pfirsich]]) genannt. Der Persching enthält zur einen Hälfte Roséwein, meist Weißherbst vom Portugieser, zur anderen Hälfte süße Orangenlimonade, so dass die Färbung des Getränks an Pfirsichsaft erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schorleähnlich sind auch Mischungen aus Wein mit Cola: Cola rot und Cola weiß, das heißt Mischungen von Cola mit Rotwein bzw. Weißwein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gespritzter ====&lt;br /&gt;
In einigen Gegenden Deutschlands wird Schorle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gespritzter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, womit nicht immer dasselbe gemeint ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hessen]] bezeichnet Gespritzter eine 2:1 bis 3:1 Mischung aus [[Apfelwein]] und Mineralwasser. In traditionellen Apfelweinwirtschaften wird diese Apfelweinschorle nur in dieser Form in gerippten Apfelweingläsern serviert. Heute wird er oft als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sauergespritzter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, um ihn vom Süßgespritzten, der mit [[Limonade]] gemischt wird, zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rheinhessen]] ist ein Gespritzter oder „sauer Gespritzter“ eine Mischung aus [[Weißwein]] oder [[Rotwein]] mit Mineralwasser. Zudem gibt es dort auch noch Mischungen mit [[Cola]] oder Zitronenlimonade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bayern]] versteht man darunter etwa dasselbe wie in Österreich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Buschenschank Hengl-Haselbrunner Viertelliterglas G´Spritzter-2072.jpg|mini|Viertelliterglas &amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;Spritzer&amp;#039;&amp;#039; in einer Wiener Buschen&amp;amp;shy;schank]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Sommerspritzer.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Sommerspritzer&amp;#039;&amp;#039; in Saalfelden, Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut {{§|3|Weinbezeichnungsverordnung|RIS-B|DokNr=NOR40127839}} der Weinbezeichnungsverordnung ist ein &amp;#039;&amp;#039;G’spritzter&amp;#039;&amp;#039; (auch Gespritzter, Spritzer) ein Getränk, das aus mindestens 50 % Wein und höchstens 50 % Soda- oder Mineralwasser besteht. Das Getränk selbst muss mindestens 4,5&amp;amp;nbsp;[[Volumenprozent|% Vol.]] Alkohol enthalten. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schorle&amp;#039;&amp;#039; ist in Österreich nicht gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich verwendet man die Ausdrücke Sommerspritzer (Sommergespritzter) für eine Mischung mit weniger Wein, meist im Verhältnis 1 zu 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sowohl rote als auch weiße Gespritzte, wobei in ländlichen Gegenden bis in die 1980er Jahre grundsätzlich nur der Weiße ausgeschenkt wurde. Bei diesen Rot- und Weißweinmischgetränken wird meist keine Rebsorte angegeben. Es handelt sich praktisch ausnahmslos um Tafelweine. Traditionell wird [[Veltliner]] oder [[Zweigelt]] aus der Doppelliterflasche verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird der Gespritzte in 0,25-Liter-Stielgläsern oder Henkelgläsern aufgetragen. Wenn ein großer Gespritzter bestellt wird, bekommt man 0,5 Liter meist im Bierglas serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Süßen Gespritzten wird statt des Wassers Kräuterlimonade (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Almdudler]]) verwendet, andere Bezeichnungen sind Almweiß, Liftler oder Tiroler. Als Kaiserspritzer oder Kaisergespritzter wird ein Gespritzter mit einem Schuss Holunderblütensirup bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wien]] wurde ein Gespritzter selten auch &amp;#039;&amp;#039;Sprüher&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sprühwein&amp;#039;&amp;#039; genannt. In manchen Gegenden Niederösterreichs nennt man ihn auch &amp;#039;&amp;#039;Siphon&amp;#039;&amp;#039;. In der Steiermark wird er als Spritzer bezeichnet, wenn Wein mit Sodawasser gemischt wird. Wird der Wein mit Mineralwasser gemischt, heißt das Getränk Mischung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bundesländern [[Vorarlberg]] und [[Tirol]] sind die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Weiß-Süß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weiß-Sauer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rot-Süß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rot-Sauer&amp;#039;&amp;#039; üblich. Dabei handelt es sich um Gespritzte in 0,25-Liter-Stielgläsern oder Henkelgläsern im Mischungsverhältnis von etwa 50 % Weiß- beziehungsweise Rotwein und ca. 50 % kohlensäurehältiges Mineralwasser (sauer) beziehungsweise Zitronenlimonade (süß). Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gespritzter&amp;#039;&amp;#039; wird überall verstanden, aber kaum verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gespritzter“ beziehungsweise „die Gespritzte“ wird in [[Ostösterreich]] auch als abfällige Bezeichnung für Personen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist Gespritzter ein mit Mineralwasser („Sauergespritzter“) oder Limonade („Süßgespritzter“) gemischter [[Weißwein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungarn ===&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Mischungen aus (meist trockenem) Wein und prickelndem Mineralwasser haben auch in Ungarn eine lange Tradition. Sie werden allgemein als &amp;#039;&amp;#039;fröccs&amp;#039;&amp;#039; („Spritzer“) bezeichnet, aber die zahlreichen Varianten (mit Wein und Wasser in verschiedenen Mischungsverhältnissen) haben verschiedene fantasievolle Namen in der ungarischen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Länder ===&lt;br /&gt;
Abgeleitet vom österreichischen Gespritzten trinkt man in [[Italien|Nordostitalien]] einen [[Spritz]] (oder Spriz, Spriss oder Sprisseto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien sind die analogen Bezeichnungen für Wein mit Mineralwasser &amp;#039;&amp;#039;špricer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;gemišt&amp;#039;&amp;#039; üblich. Die Mischung von Rotwein mit Cola oder Limonade wird hingegen (vor allem in Kroatien) &amp;#039;&amp;#039;Bambus&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Spanien ist die Mischung aus Rotwein und Zitronenlimonade unter dem Namen [[Tinto de verano]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Baskenland trinkt man oft [[Calimocho|kalimotxo]], eine Mischung von Rotwein und Cola.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien kennt man Rot- oder Weißweinschorle seit etwa Mitte der 1980er Jahre als „Spritzer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mischung mit Saft ==&lt;br /&gt;
Saftschorle, auch Fruchtschorle oder Fruchtsaftschorle, ist eine Mischung aus [[Mineralwasser]] sowie [[Fruchtsaft]] und wird aufgrund der großen Beliebtheit heute auch von Getränkeherstellern fertig abgefüllt angeboten. Im Normalfall wird [[kohlensäure]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;haltiges Mineralwasser benutzt.&lt;br /&gt;
Der Wasseranteil kann stark variieren, liegt jedoch typischerweise um die 50 % – üblicherweise 40 % bis 60 %. Besonders beliebt ist &amp;#039;&amp;#039;Apfelsaftschorle&amp;#039;&amp;#039;, gut eignen sich auch besonders saure oder bittere Fruchtsorten wie die der [[Grapefruit]], deren Saft unverdünnt oft weniger bekömmlich ist. Es werden auch besonders süße Fruchtsorten als Schorle verdünnt, etwa als Kirschsaftschorle. Fruchtsaftschorle enthält weniger Energie ([[physiologischer Brennwert]]) als reine Fruchtsäfte. In Österreich verbreitet ist das [[Soda Zitron]], ein Mineralwasser mit Zitronensaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apfelschorle ===&lt;br /&gt;
Apfelschorle, auch Apfelsaftschorle oder gespritzter [[Apfelsaft]] (in Hessen, Bayern und Österreich), wird besonders gerne als [[Sportgetränk]] getrunken, da es zum einen [[Mineral]]ien, zum anderen [[Kohlenhydrate]] enthält und zudem annähernd [[Isotonisches Getränk|isotonisch]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Handel erhältlichen Versionen enthalten einen Fruchtanteil von 55 % bis 60 % und 5&amp;amp;nbsp;g bis 6&amp;amp;nbsp;g fruchteigenen [[Zucker]] pro 100&amp;amp;nbsp;Milliliter. Außerdem wird teilweise synthetisches Apfelaroma zugesetzt, was zu unnatürlichem und fremdartigem Geschmack führen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.test.de/Apfelschorlen-Nicht-wie-selbst-gemischt-20505-0/ Stiftung Warentest: &amp;#039;&amp;#039;Apfelschorlen: Nicht wie selbst gemischt.&amp;#039;&amp;#039;] test 5/2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwischen Schorle und „Fruchtsaftgetränken“ zu unterscheiden. Die teilweise minderwertige Qualität letztgenannter Getränke wurde in einem Bericht der [[Stiftung Warentest]] vom April 2007 bestätigt, bei dem nur ein einziges Fruchtsaftgetränk die Note „befriedigend“ erhielt, während die anderen Produkte mit „mangelhaft“ bewertet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SW-Test&amp;quot;&amp;gt;[http://www.test.de/Apfelfruchtsaftgetraenke-Billig-und-schlecht-1532363-0/ Stiftung Warentest: Test „fertige Apfelfruchtsaftgetränke“] test.de, 26. April 2007 (abgerufen am 11. Dezember 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; Stiftung Warentest bemängelte vor allem den hohen Zuckeranteil, den sehr geringen Saftanteil sowie den durch Aromazusätze stark verfälschten Geruch und Geschmack. So stellten die Tester u.&amp;amp;nbsp;a. Birnen- und Bananenaromen fest; ein Getränk roch sogar nach „Shampoo mit Apfelduft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.sueddeutsche.de/stil/essen-und-trinken-weinschorle-hat-einen-schlechten-ruf-voellig-zu-unrecht-1.4051479|titel=Weinschorle hat ihren schlechten Ruf völlig zu Unrecht|autor=[[Patrick Bauer (Journalist)|Patrick Bauer]]|werk=[[Süddeutsche Zeitung|SZ.de]]|datum=2018-07-14|abruf=2019-05-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkoholfreies Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfrischungsgetränk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Peter Schneider</name></author>
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