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	<title>Schopfaffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:03:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schopfaffe&amp;diff=218030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oinophil: /* Bedrohung */ Ergänzung Erhaltungszucht</title>
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		<updated>2025-09-28T22:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedrohung: &lt;/span&gt; Ergänzung Erhaltungszucht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schopfaffe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macaca nigra&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Anselme Gaëtan Desmarest|Desmarest]], 1822)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Makaken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macaca&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pavianartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Papionini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Backentaschenaffen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cercopithecinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Meerkatzenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cercopithecidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Geschwänzte Altweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cercopithecoidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Crested Black Macaque (Macaca nigra).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schopfaffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schopfmakak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macaca nigra&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Primaten]]art aus der Gattung der [[Makaken]] innerhalb der Familie der [[Meerkatzenverwandte]]n (Cercopithecidae). Schopfaffen leben im Nordosten der nördlichen Halbinsel der [[Indonesien|indonesischen]] Insel [[Sulawesi]] (Celebes) sowie auf den kleineren Nachbarinseln Manado Tua und Talise und auf der Molukkeninsel [[Bacan]], wo sie vom Menschen eingeführt wurden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sulawesi Macaca Distribution.png|mini|Orange das Verbreitungsgebiet des Schopfaffen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ihr Fell ist mit Ausnahme einiger weißer Haare im Schulterbereich tiefschwarz, ebenso das haarlose oder nur von kurzen Haaren bedeckte Gesicht. Jungtiere haben ein pinkfarbenes Gesicht. Die [[Regelschwellung]] der Weibchen ist nierenförmig und rosig gefärbt. [[Anus]] und [[Skrotum]] sind rot. Auffällig sind die lange Schnauze mit den besonders bei adulten Männchen hohen Backenleisten und der 5 bis 15 cm lange Haarschopf an der Oberseite des Kopfes. Der Schwanz ist nur ein rund 2 Zentimeter langer Stummel. Mit einer Kopfrumpflänge von 45 bis 57 Zentimeter und einem Gewicht von 5,5 bis 8 (Weibchen) bzw. 10 bis 13 Kilogramm (Männchen) gehören sie zu den kleineren Makakenarten. Vom benachbarten [[Gorontalo-Makak]] (&amp;#039;&amp;#039;Macaca nigrescens&amp;#039;&amp;#039;) ist der Schopfaffe vor allem durch seine dunklere Färbung gut zu unterscheiden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Schopfaffen sind tagaktive [[Tropischer Regenwald|Regenwaldbewohner]], die [[Primärwald|Primärwälder]] bevorzugen, jedoch auch [[Sekundärwald|Sekundärwälder]], frisch eingeschlagene Waldgebiete, Grasland oder vom Menschen kultiviertes Land aufsuchen, wenn Primärwald, in den sie sich zurückziehen können, in der Nähe ist. Zur Nahrungssuche und zum Schlafen halten sie sich vorwiegend in den Bäumen auf, sie kommen aber oft auf den Boden, wo sie etwa 60 % ihrer Zeit verbringen. Sie leben in großen Gruppen von 60 bis 80, gelegentlich mit mehr als 100 Tieren. Kleine Gruppen mit etwa 25 Tieren wurden jedoch auch schon beobachtet. Die Weibchen sind jedoch stets in einem Verhältnis von im Durchschnitt 2,9:1 in der Mehrheit. Die Gebiete, die von einer Gruppe genutzt werden, haben eine Fläche von 74 bis 350 ha, abhängig von der Gruppengröße und der Jahreszeit. In der Regenzeit sind sie größer. Da junge Männchen ihre Geburtsgruppe nach Erreichen der Geschlechtsreife verlassen müssen, bilden sie manchmal kleine reine Männchengruppen, bevor sie Anschluss an eine bestehende gemischte Gruppe suchen. Manchmal wechseln sie auch mehrfach zwischen verschiedenen Gruppen. Das Repertoire an Kommunikationsmitteln umfasst eine Reihe von Lauten sowie mimische Ausdrucksmittel; das Präsentieren der langen Eckzähne ist beispielsweise eine deutliche Drohgebärde.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Macaca nigra (2).jpg|mini|Schopfaffengruppe mit Jungtier]]&lt;br /&gt;
Verglichen mit anderen Makaken sind Schopfaffen sozial tolerant und sehr friedlich. Insgesamt ein Viertel ihrer Zeit verbringen sie mit sozialen Aktivitäten vor allem mit [[Soziale Körperpflege|gegenseitiger Körperpflege]]. Konflikte zwischen zwei Tieren werden meist nur mit niedriger Intensität ausgetragen und enden in einer gemeinsamen Versöhnung. Im Unterschied zu vielen anderen Affenarten ist auch eine soziale Interaktion zwischen Weibchen verschiedener Verwandtschaftsgruppen häufig zu beobachten. Männchen können dagegen in Rangkämpfe verwickelt werden, die auch zu Verletzungen führen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crested Macaques Macaca nigra (7911480706).jpg|mini|Schopfaffengruppe mit geöffneter Kokosnuss]]&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Schopfaffen besteht zu fast zwei Drittel aus Früchten. Wirbellose, wie Insekten (zum Beispiel Raupen), machen fast ein Drittel ihrer Ernährung aus. Der Rest der Nahrung besteht aus Blättern, Knospen, Vogeleiern und kleinen Wirbeltieren, wie Frösche, Echsen, Schlangen und Fledermäuse. Gelegentlich werden Plantagen aufgesucht um Kokosnüsse, Mangos, die Früchte der [[Zuckerpalme]] oder andere landwirtschaftliche Produkte zu fressen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sulawesi trsr DSCN0393 v1.JPG|mini|Kopulierende Schopfaffen]]&lt;br /&gt;
Die Empfängnisbereitschaft der Weibchen wird durch eine deutliche [[Regelschwellung]] angezeigt, bei der sich die unbehaarte Afterregion rötlich färbt, was bei der schwarzen Fellfarbe besonders auffällig ist. Während der Kopulation stoßen die Tiere laute Rufe aus. Die Tragzeit beträgt rund 175 Tage. Schopfaffen vermehren sich das ganze Jahr über, drei Viertel der Jungtiere werden aber in der Regenzeit von Dezember bis Juni geboren, da dann das Nahrungsangebot größer ist. Jungtiere werden rund ein Jahr gesäugt und werden mit 3 bis 4 Jahren geschlechtsreif, Weibchen etwas früher als Männchen. Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Geburten beträgt 22 Monate.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt; Die Lebenserwartung der Schopfaffen kann mit rund 20 Jahren nur geschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Erhaltungszucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Habitat Tangkoko Sulawesi 2006.jpg|mini|Regenwald im Schutzgebiet Tangkoko Duasaudara. Lebensraum von Schopfaffen.]]&lt;br /&gt;
Schopfaffen werden gejagt, einerseits weil sie manchmal Plantagen und Felder verwüsten, andererseits wegen ihres Fleisches, das als Delikatesse gilt. Die Abholzung der Regenwälder und immer mehr fortschreitende Zersiedelung stellen ein zusätzliches Problem dar. Der Bestand ging seit 1978 um 85 % zurück. Die größte Population lebt heute im [[Schutzgebiet Tangkoko Duasaudara]]. Aber nur etwa 3600 ha des Schutzgebietes werden vom Schopfaffen bewohnt. Von allen sechs Makakenarten Sulawesis ist der Schopfaffe  am meisten bedroht. Etwas besser ist ihre Situation auf den kleinen Nachbarinseln von Sulawesi, da diese wenig besiedelt sind. Auf [[Bacan]], wo der Bestand 1998 auf 100.000 Individuen geschätzt wurde, ist der Bestand des Schopfaffen sicherer. Allerdings weist er nur eine geringe [[Genetische Variation|genetische Variabilität]] auf, da die vom Menschen eingeführte [[Gründerpopulation]] nur klein war. Die [[IUCN]], die nur den Bestand auf Sulawesi und den Nachbarinseln bewertet, stuft den Schopfaffen als vom Aussterben bedroht (&amp;#039;&amp;#039;critically endangered&amp;#039;&amp;#039;) ein.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit wird die Tierart in 51 zoologischen Gärten gehalten und gezüchtet, in Deutschland unter anderem im [[Tierpark Berlin]] und im [[Tierpark Gettorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zootierliste.de/?klasse=1&amp;amp;ordnung=108&amp;amp;familie=10815&amp;amp;art=1070610 |titel=Schopfmakak |hrsg=Zootierliste |abruf=2025-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3540436456}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;Elizabeth L. Gadsby, Colin P. Groves, Aoife Healy, K. Praveen Karanth, Sanjay Molur, Tilo Nadler, Matthew C. Richardson, Erin P. Riley, Anthony B. Rylands, Lori K. Sheeran, Nelson Ting, Janette Wallis, Siân S. Waters &amp;amp; Danielle J. Whittaker: &amp;#039;&amp;#039;Family Cercopithecidae (Old World Monkeys).&amp;#039;&amp;#039; in [[Russell A. Mittermeier]], Anthony B. Rylands &amp;amp; [[Don E. Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: - Volume 3. Primates.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Editions, 2013, ISBN 978-8496553897. Seite 631.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2017-1|ID=12556|ScientificName=Macaca nigra|YearAssessed=2008|Assessor=J. Supriatna, N. Andayani|Download=1. August 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Macaca nigra|Schopfaffe}}&lt;br /&gt;
* Kristina A. Cawthon Lang: [http://pin.primate.wisc.edu/factsheets/entry/crested_black_macaque &amp;#039;&amp;#039;Primate Factsheets: Crested black macaque (Macaca nigra)&amp;#039;&amp;#039;.] University of Wisconsin, 2. Februar 2006, abgerufen am 1. August 2017 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backentaschenaffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier Sulawesis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oinophil</name></author>
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