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	<title>Schopf-Tintling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schopf-Tintling&amp;diff=27999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister: /* Bedeutung */</title>
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		<updated>2025-11-01T13:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schopf-Tintling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Coprinus comatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Otto Friedrich Müller|O.F. Müll.]]&amp;lt;!--1780--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1797--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Tintlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Coprinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Champignonverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Agaricaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Schopftintling-1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schopf-Tintling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Coprinus comatus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spargelpilz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porzellantintling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tintenpilz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Champignonverwandte]]n. Er ist in Europa heimisch, häufig und jung ein ausgezeichneter, wenngleich nicht sehr haltbarer [[Speisepilz]], denn alte Exemplare zerfließen nach der Reife zu einer [[tinte]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;nartigen Flüssigkeit. Die Art ist kultivierbar, im Handel wird beispielsweise [[Körnerbrut]] angeboten, die vom [[Myzel|Pilzgeflecht]] durchwachsen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von der [[Deutsche Gesellschaft für Mykologie|Deutschen Gesellschaft für Mykologie]] zum [[Pilz des Jahres]] 2024 ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGfM2024&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Coprinus comatus dripping (dkrb)-1.jpg|mini|hochkant|Beginnende Tropfenbildung am Hutrand und flüchtiger Ringrest am Stiel|links]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Hut ist 5–10&amp;amp;nbsp;cm hoch und 3–6&amp;amp;nbsp;cm breit. Bei jungen Exemplaren ist der Hut ei- bis walzenförmig, mit zunehmendem Alter öffnet er sich und wird allmählich glockenförmig. Die anfangs fast reinweiße, nur am Rand schwach beige bis rosa und an der Spitze rötlich bis bräunliche Huthaut der Außenseite reißt mit dem Wachstum zu Schuppen auf. Das Fruchtfleisch ist weiß und dünn. Die Lamellen sind anfangs aufgrund der Hutform nicht sichtbar, jung weiß, später rosafarben. Im Alter lösen sich Hut und Lamellen in einer tintenartigen Flüssigkeit auf. Dieser Prozess ist eine [[Autolyse]]. Diese Eigenart ist eine Methode, [[Sporen]] zu verbreiten. Diese tropfen mit der Flüssigkeit ab, werden parallel aber auch als Staub durch Luftbewegungen verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haidvogl&amp;quot; /&amp;gt; Der knollige, geschuppte, längsfaserige Stiel ist weiß, hat einen Durchmesser von 1–2&amp;amp;nbsp;cm und trägt einen schmalen, häutigen und unverwachsenen Ring.[[Datei:Drei TageTintling.jpg|mini|600px|Tintlingpärchen: Aufnahmen an vier aufeinanderfolgenden Tagen, eher kühles Wetter auf den Eifelhöhen|zentriert]]&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Sporen sind elliptisch, 10–15&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;7–8&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|Mikrometer]], undurchsichtig, schwarz und haben eine Keimspalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Verwechslungsgefahr besteht unter Umständen mit dem ebenfalls genießbaren [[Falten-Tintling]] (&amp;#039;&amp;#039;Coprinopsis atramentaria&amp;#039;&amp;#039;), der allerdings in Verbindung mit dem Genuss [[Getränk#Alkoholische_Getränke|alkoholischer Getränke]] zu Vergiftungserscheinungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Schopf-Tintling kommt an Wegrändern und auf [[Wiese (Grünfläche)|Wiese]]n vor. Im [[Habitat|Lebensraum]] Stadt ist er einer der charakteristischsten Pilze, der oft in großen Gruppen auf gedüngten Rasenflächen mitten in Wohnsiedlungen wächst. Die Art lebt [[Saprobiont|saprotroph]] und [[Nematophage Pilze|nematophag]], kann also [[Nematoden|kleine Fadenwürmer]] (Nematoden) erbeuten und verdauen. Hierzu bildet der Schopf-Tintling an seinem im Boden lebenden Myzel Fangorgane aus, kleine kugelige Strukturen mit dornigen Auswüchsen, mit deren Hilfe er ein [[Toxin]] ausscheidet, das Nematoden unbeweglich macht. Die Nematoden werden schließlich von [[Hyphe|Hyphen]] des Schopf-Tintlings besiedelt und innerhalb weniger Tage verdaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luo2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen ab April bis tief in den November hinein, in Mitteleuropa erreicht die Fruktifikation im September ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Schopf-Tintling ist in der gesamten [[Nordhalbkugel|nördlichen Hemisphäre]] weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Schopf-Tintling gilt jung – solange der Hut noch nicht ausgebreitet ist und die Lamellen noch weiß sind – als guter Speisepilz. Er hat eine zarte Konsistenz und ein mildes Aroma. Der Pilz muss sehr schnell verwertet werden, da auch junge Exemplare nach dem Ernten bald tintig zerfließen und dann nicht mehr genießbar sind. Der Schopf-Tintling enthält zwar das in Verbindung mit [[Ethanol|Alkohol]] giftige [[Coprin]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolters1997&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2003&amp;quot; /&amp;gt; allerdings beträgt der Anteil mit 26 mg pro kg Frischgewicht nur ein Fünftel des Anteils im [[Falten-Tintling]]; eine so geringe Menge, dass es zumeist nicht zum [[Pilzvergiftung#Coprinus-Syndrom|Coprinus-Syndrom]] kommt, selbst wenn Alkohol zusammen mit der Schopf-Tintlings-Mahlzeit konsumiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=U. Kiwitt, H. Laatsch |url=https://www.dgfm-ev.de/publikationen/artikelarchiv/coprin-in-boletus-torosus-beruht-die-angebliche-alkoholunvertraeglichkeit-durch-den-verzehr-des-netzstieligen-hexenroehrlings-boletus-luridus-auf-einer-verwechslung/download |titel=Coprin in B. torosus: Beruht die angebliche Alkoholunverträglichkeit durch den Verzehr des Netzstieligen Hexenröhrlings (Boletus luridus) auf einer Verwechslung? |werk=Zeitschrift für Mykologie, Band 60(2) |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Mykologie |datum=1994-06-18 |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthies, L. &amp;amp; Laatsch, H. (1992). Ungewöhnliche Pilzvergiftungen: Coprin, ein Hemmstoff des Alkoholabbaus. &amp;#039;&amp;#039;Pharmazie in unserer Zeit 21&amp;#039;&amp;#039;, 14–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Josef Erhart, Jiří Kubička, Mirko Svrček: &amp;#039;&amp;#039;Der große Pilzführer – Die Pilze Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; 1997, ISBN 3-8112-1424-1.&lt;br /&gt;
* Jean-Marie Polese: &amp;#039;&amp;#039;Pocket Guide Pilze.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1999, ISBN 3-8290-2906-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haidvogl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Walter Haidvogl&lt;br /&gt;
 |titel=Schopftintling&lt;br /&gt;
 |url=http://www.pilz-kultur.at/joomla1/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=72&amp;amp;Itemid=95&lt;br /&gt;
 | werk=pilz-kultur |zugriff=2014-01-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henke&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Marion Henke&lt;br /&gt;
 |titel=Pilzbruten&lt;br /&gt;
 |url=http://www.edelpilzzucht.de/pilzbrut.htm&lt;br /&gt;
 | werk=Dunkelhäuser Edelpilzzucht |zugriff=2014-01-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luo2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hong Luo, Minghe Mo, Xiaowei Huang, Xuan Li, Keqin Zhang&lt;br /&gt;
 |Titel=Coprinus comatus: A basidiomycete fungus forms novel spiny structures and infects nematode&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycologia&lt;br /&gt;
 |Band=96&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |Seiten=1218–1224&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.mycologia.org/cgi/reprint/96/6/1218 PDF Online]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolters1997&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=B.G. Wolters, Birgit Stobbe&lt;br /&gt;
 |Titel=Pilze&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=1997&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-7787-3603-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=134}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flammer2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{bibISBN|3796520081|Seiten=63}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGfM2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=[[Deutsche Gesellschaft für Mykologie]] |url=https://www.dgfm-ev.de/pilz-des-jahres/2024-schopf-tintling |titel=Pilz des Jahres 2024: Schopf-Tintling |abruf=2023-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Coprinus comatus|Schopf-Tintling (&amp;#039;&amp;#039;Coprinus comatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Schopftintling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pilz des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Champignonverwandte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
	</entry>
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