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	<title>Scholom Schwartzbard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scholom_Schwartzbard&amp;diff=1106998&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: +lk</title>
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		<updated>2025-07-14T19:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwartzbard.jpg|miniatur|Scholom Schwartzbard]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scholom Schwartzbard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1886]] in [[Ismajil]], [[Bessarabien]]; † [[3. März]] [[1938]] in [[Kapstadt]], [[Südafrikanische Union]]; [[Hebräische Sprache|hebräisch]] שלום שוורצבארד, auch &amp;#039;&amp;#039;Samuil Isaakowitsch Schwarzburd&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Samuel Schwarzbard&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Shulem Shmil Shvartsburd&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Dichter]], [[Publizist]] und [[Anarchismus|Anarchist]] [[Juden|jüdischer Abstammung]]. Er erschoss 1926 in [[Paris]] den ukrainischen Politiker [[Symon Petljura]]. Schwartzbard schrieb Gedichte und Bücher unter dem [[Pseudonym]] „Bal-Chaloimas“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Der Träumer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Scholom Schwartzbards Eltern waren Isaak Schwartzbard (russisch {{lang|ru|Исаак Шварцбард}}) und Chai Weinberg (russisch {{lang|ru|Хаи Вайнберг}}). Seine Mutter und drei&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; seiner Geschwister starben, als er ein Kind war. Nach der Bekanntmachung eines [[Ukas]] der russischen zaristischen Regierung, laut dem alle Juden den [[Ansiedlungsrayon]] verlassen mussten, zog seine Familie nach [[Balta]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wo er aufwuchs und mit 13 Jahren eine Uhrmacherlehre&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner örtlichen Synagogengemeinde verteilte er verbotene Literatur,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; was ihm deren Anzeige bei der Polizei und die Festnahme einbrachte. Durch Flucht entzog er sich der Haft und führte seine [[Anarchismus|anarchistischen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aktivitäten weiter. In Wien wurde er bei dem Versuch festgenommen, sich durch nächtliches Einschließenlassen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; in dem Lokal des Geldes und einiger Wertsachen einer Weinbar&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; zu bemächtigen, was seine eigene Nachlässigkeit vereitelte. Dafür wurde er zu vier&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Monaten Haft verurteilt, danach reiste er nach Budapest,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wo er wegen Verteilens radikaler Literatur erneut in Gefangenschaft kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; übersiedelte Schwartzbard nach Paris und fand dort Arbeit in einer Uhrenfabrik. Seinen anarchistischen Ansichten blieb er treu. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente er von 1914 bis 1917 in der [[Légion étrangère|französischen Fremdenlegion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (363&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; régiment d’infanterie), wurde während der [[Schlacht an der Somme]] am Fuß verwundet und mit dem [[Croix de guerre]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ausgezeichnet. Im August 1917 wurde er demobilisiert und ging nach der [[Februarrevolution 1917|Februarrevolution]] mit seiner Frau nach Russland zurück. Von 1918 bis 1920, während des [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkrieges]], diente er in der [[Rote Armee|Roten Armee]] in der [[Ukraine]] in einer Kavalleriebrigade unter dem Befehl des Armeekommandanten [[Grigori Iwanowitsch Kotowski]], dabei sah er die von [[Pogrom]]en verwüsteten Orte in der Gegend von [[Tscherkassy]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Enttäuscht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und traumatisiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; kehrte er 1920 nach Paris zurück und eröffnete als Uhrmacher-Rhabilleur&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; eine Reparaturwerkstatt in Paris. Er schloss sich einer anarchistischen Gruppe an und lernte prominente Anarchisten wie [[Volin]], [[Alexander Berkman]], [[Emma Goldman]] und [[Nestor Machno]] kennen, die aus Russland und der Ukraine nach Frankreich emigriert waren. Schwartzbards Bruder wurde 1919 wegen kommunistischer Propaganda aus Frankreich ausgewiesen. Fünfzehn Familienangehörige Schwartzbards, einschließlich seiner Eltern, wurden in antijüdischen Pogromen während des russischen Bürgerkriegs getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwartzbard und Petljura ===&lt;br /&gt;
1917 reiste er nach [[Odessa]], um sich den [[Rote Armee|Roten Garden]] anzuschließen. Auf der Reise durch seine Heimat gelangte er zu der Überzeugung, dass [[Symon Petljura]], der Chef der Exilregierung der [[Geschichte der Ukraine|Ukrainischen Volksrepublik]] in Paris, für die Pogrome in der Ukraine verantwortlich sei. Schwartzbard verfügte über zwei Fotos von Petljura, anhand deren er ihn identifizierte und mehrmals in Begleitung von dessen Frau und Tochter beobachtete, jedoch nie allein antraf. Eines dieser Bilder hatte Schwartzbard aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Éditions Larousse|Larousse]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ausgeschnitten. Am 25. Mai 1926&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jeffrey Veidlinger]] |Titel=In the midst of civilized Europe – The Pogroms of 1918–1921 and the Onset of the Holocaust (Kapitel: The Schwarzbard Trial) |Verlag=Pan Macmillan/Metropolitain Books |Ort=London |Datum=2021 |ISBN=978-1-5098-6744-8 |Seiten=331–334, 339–342}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schließlich machte Petljura allein einen Schaufensterbummel auf dem [[Boulevard Saint-Michel]]. An der Ecke zur Rue Racine&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; sprach Schwartzbard ihn auf Ukrainisch an: „Sind Sie Petljura?“ Petljura hob seinen Stock, darauf zog Schwartzbard einen Revolver und schoss fünfmal&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; auf ihn. Als Polizisten herbeiliefen, um ihn zu verhaften, überreichte er angeblich ruhig seine Waffe und sagte: „Ich habe einen großen Meuchelmörder getötet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trialtime&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;keine Autorenangabe&amp;#039;&amp;#039; (7. November 1927) {{Webarchiv|url=https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,731176,00.html |wayback=20131026084742 |text=&amp;#039;&amp;#039;Petlura Trial&amp;#039;&amp;#039; }} &amp;#039;&amp;#039;[[Time|TIME]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwartzbard wurde von ukrainischen Emigranten beschuldigt, ein sowjetischer [[Spionage|Spion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; gewesen zu sein. Nach Ansicht des ukrainischen Historikers [[Michael Palij]] kam ein [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|GPU]]-[[Agent (Nachrichtendienst)|Agent]] namens Michail Wolodin im August 1925 nach Paris und traf sich mit Schwartzbard, worauf dieser anfing, Petljura zu beobachten und zu verfolgen. Der französische Historiker [[Iaroslav Lebedynsky]] argumentiert, Schwartzbard sei seit 1917&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Kommunist gewesen und habe den Tatauftrag von den [[Bolschewiki]] erhalten, die Petljura „ab 1921 zum Tode verurteilt“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Iaroslav Lebedynsky |Titel=Les guerres d’indépendance de l’Ukraine 1917–1921 |Sammelwerk=Illustoria Histoire Contemporaine |Verlag=Lemme edit |Ort=Camalières (Puy-de-Dôme) |Datum=2016 |ISBN=978-2-917575-64-2 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess ohne&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Möglichkeit zur [[Appellationsgericht|Appellation]] am [[Gerichtsorganisation in Frankreich|Cour d’assises]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; im Pariser [[Palais de Justice (Paris)|Palais de Justice]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; begann am 18. Oktober 1927.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Urteil lag im Ermessen von drei&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Richtern, darunter dem Vorsitzenden [[Georges Flory]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und zwölf&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Geschworenengericht|Geschworenen]]. Etwa 400&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zuschauer waren jeweils anwesend. Schwartzbard gab zwar die Tat zu,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; plädierte jedoch auf nicht schuldig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Schwartzbards Verteidiger war [[Henry Torrès]], ein berühmter französischer Jurist und Kommunist,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; der auch den sowjetischen Konsul in Frankreich als Rechtsanwalt vertrat. Seine Verteidigung fußte darauf, dass Schwartzbard in Vergeltung für den Tod von 15 Familienmitgliedern, darunter seine Eltern, gehandelt habe. Die Zeugenbefragungen konzentrierten sich auf den [[Pogrom]] in [[Chmelnyzkyj]] (Proskurow)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; im Februar 1919 und prüften überwiegend die Frage von Schuld oder Unschuld Petljuras. Befragte Zeugen waren beispielsweise: [[Oleksandr Dotsenko]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (exilierter Adjutant Petljuras: entlastete Petljura), Henryk Przanowski&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (Rot-Kreuz-Mitarbeiter: belastete Petljura), Albert Baudry&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (französischer Chemie-Ingenieur in der Ukraine, ohne Bezug zu den Ereignissen: bezeichnete Petljura als loyal zu Frankreich), [[Elias Tcherikower]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (langjähriger [[Dokumentar]] der Pogrome: schilderte deren Ablauf), Khaya Greenberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (Rot-Kreuz-Krankenschwester: schilderte die Folgen des Pogroms) oder [[Oleksandr Schulhyn|Oleksandr Shulhyn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; (Mitglied der [[Zentralna Rada|Rada]]: entlastete Petljura). Am 21. Oktober&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; kam es dabei zu einem emotional aufgeladenen verbalen Zusammenstoß&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; zwischen Schwartzbard und Shulhyn. Im Umfeld der Gerichtsverhandlung gerieten Gegner und Freunde Schwartzbards physisch aneinander, was mehrere leichte Verletzungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; zur Folge hatte. Nach einem achttägigen Verfahren wurde er aufgrund der Annahme, dass er ein „Verbrechen aus Leidenschaft“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; begangen habe, von den Geschworenen nach lediglich 32-minütiger&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Beratung und mit lautstark&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; geäußerter Zustimmung des Publikums freigesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trialtime&amp;quot; /&amp;gt; Ähnlich begründete Freisprüche französischer Gerichte hatte es bereits 1919 für [[Raoul Villain]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; den Mörder des sozialistischen Politikers [[Jean Jaurès]], oder 1921 für den Mord des armenischen Studenten [[Soghomon Tehlirian]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; am ehemaligen osmanischen Politiker [[Talât Pascha]] gegeben, der damals seine Tat mit dem [[Völkermord an den Armeniern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; begründete. In der Folge erlebten ukrainische Juden eine Verschlechterung&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ihrer Beziehungen zu den Befürwortern der ukrainischen Nationalbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Prozesses wurde Schwartzbard vom Journalisten [[Bernard Lecache]] unterstützt, der eine Organisation zu seiner Unterstützung gründete, aus der schließlich die noch heute aktive Menschenrechtsorganisation [[Ligue Internationale Contre le Racisme et l’Antisémitisme|LICRA]] hervorging. Auch das [[YIVO]] aus [[Vilnius]] ließ sich in Paris nieder. Mitgründer Elias Tcherikower lieferte Henri Torrès Beweise über die Ermordung von Schwartzbards Familie in den Pogromen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eléonore Biezunski, Nick Underwood |Titel=La vie culturelle yiddish à Paris |Hrsg=Sylvie Anne Goldberg |Sammelwerk=Histoire juive de la France |Verlag=Éditions Albin Michel/Centre national du livre/Fondation du Judaïsme Français |Ort=Paris |Datum=2023 |ISBN=978-2-226-44803-3 |Seiten=598–604,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;602&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Verfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanokem street-2.jpg|mini|{{he|רְחוֹב הַנּוֹקֵם&amp;amp;lrm;|Rəchōv haNōqem|de=Straße des Rächers}} in [[Beʾer Scheva]], Israel. Sie wurde im Gedenken an Scholom Schwartzbard benannt.]]&lt;br /&gt;
Nach 1928 wollte Schwartzbard nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auswandern, aber die britischen Behörden verweigerten ihm die Erteilung eines Visums. Er zog mit seiner Familie in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. 1937 reiste Schwartzbard nach [[Südafrika]], um Material für die deutschsprachige [[Encyclopaedia Judaica]] zu sammeln. Er starb in Kapstadt am 3. März 1938 und wurde unter großer öffentlicher Beteiligung auf dem Friedhof Maitland beigesetzt. 29 Jahre später wurden, in Übereinstimmung mit seinem erklärten Willen, seine sterblichen Überreste nach [[Israel]] gebracht und in [[Moschaw]] Avihayil bei [[Netanja]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Schwartzbard ist Autor verschiedener Gedichte und Texte auf [[Jiddisch]], die er unter dem Pseudonym Bal-Chaloimas („Träumer“) veröffentlichte, darunter: &amp;#039;&amp;#039;Troymen un Virklikhkayt&amp;#039;&amp;#039; (Träume und Realität, Paris, 1920), &amp;#039;&amp;#039;In Krig – Mit Zikh Aleyn&amp;#039;&amp;#039; (Im Krieg mit sich selbst, Chicago, 1933) und seine Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;In’m Loyf fun Yorn&amp;#039;&amp;#039; (Im Laufe der Jahre, Chicago, 1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[David Engel (Historiker)|David Engel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbard-Prozess.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Pr–Sy.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2014, ISBN 978-3-476-02505-0, S. 395–400 (hier (noch) nicht verwendet).&lt;br /&gt;
* [[Saul S. Friedman]]: &amp;#039;&amp;#039;Pogromchik: The Assassination of Simon Petlura&amp;#039;&amp;#039;. New York: Hart Pub. Co., 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Sholom Schwartzbard}}&lt;br /&gt;
* [http://asimplejew.blogspot.com/2006/03/ukrainian-jews-remember.html A Simple Jew] Website mit geschichtlichen Hintergrundinformationen und Bildern (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://archive.ukrweekly.com/wp-content/uploads/The_Ukrainian_Weekly_1933-01.pdf#page=4 | titel=Petlura&amp;#039;s Assassin in Hollywood (aus „Ukrainian Weekly“ Artikel vom 6. Oktober 1933) | abruf=2025-01-29}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://recollectionbooks.com/bleed/Encyclopedia/SchwartzbardSamuel.htm | wayback=20110604041259 | text=Samuel Schwartzbard}} aus der Daily Bleed&amp;#039;s Anarchist Encyclopedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119094541|LCCN=nr91011917|VIAF=72196721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwartzbard, Scholom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Jiddisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwartzbard, Scholom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Shvartsburd, Samuil Isaakovich; Shvartsburd, Shulem Shmil&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainisch-jüdischer Dichter, Publizist und Anarchist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ismajil]], Bessarabien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kapstadt]], Südafrika&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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