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	<title>Schobüll - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:10:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schob%C3%BCll&amp;diff=360473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-08-26T13:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Husumer Ortsteil Schobüll, zum Ortsteil Schobüll der Gemeinde Großenwiehe im Kreis Schleswig-Flensburg siehe [[Großenwiehe#Geschichte|Schobüll (Großenwiehe)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Husum]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54.50938&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.00390&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SH&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.8&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1659&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/? |titel=Gemarkung Schobüll, Gemeinde Husum |werk=GEOindex |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2007-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 25813&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04841&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Schobuell in NF.PNG&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Schobüll und ehemaliger Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schobüll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Skobøl&amp;#039;&amp;#039;, [[Nordfriesische Sprache|friesisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Schööbel&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Husum]] im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]]. Der Ortsteil hat etwa 1600&amp;amp;nbsp;Einwohner auf einer Fläche von 7,8&amp;amp;nbsp;km². Er liegt rund 4&amp;amp;nbsp;km vom Stadtkern entfernt und ist ein anerkannter Luftkurort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schobuellvommeer042006.jpg|mini|Schobüll mit der deichfreien Küste vom Meer aus]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Schobüll erstreckt sich im Nordwesten des Husumer Stadtgebiets entlang der [[Brandung]]szone der nördlich der [[Heverstrom|Hever]] gelegenen [[Watt (Küste)|Wattfläche]] im [[Nordfriesisches Wattenmeer|Nordfriesischen Wattenmeer]] südlich des &amp;#039;&amp;#039;Nordstrander Damms&amp;#039;&amp;#039; auf dem hier direkt angrenzenden [[Altmoräne]]nbereich der [[Schleswigsche Geest|Schleswigschen Geest]]. Die [[Dorf|dörfliche]] Struktur ist nach Südosten hin durch die angrenzende [[Außenbereich|offengehaltene]] Siedlungsstruktur in Richtung des benachbarten Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Hockensbüll&amp;#039;&amp;#039; klar abzutrennen, wohingegen der Übergang zur nordwestlich gelegenen Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Halebüll&amp;#039;&amp;#039; bereits zu einem Bereich verschmolzen ist. Im Ostteil des Ortes erhebt sich eine bewaldete Altmoräne, das Naherholungsgebiet &amp;#039;&amp;#039;Schobüller Wald&amp;#039;&amp;#039; um den auf bis zu 30,7 Meter&amp;amp;nbsp;über&amp;amp;nbsp;[[Normalhöhennull|NHN]] ansteigenden &amp;#039;&amp;#039;Schobüller Berg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;zum Namen und angegebenen Höhe vgl. Topographische Karte im &amp;#039;&amp;#039;DigitalerAtlasNord&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schobüll befindet sich der einzige Abschnitt der schleswig-holsteinischen Festlandküste, an dem die [[Geest]] direkt ins Wattenmeerbecken der westlich vorgelagerten [[Nordsee]] herabgleitet. Es ist folglich auch einer der wenigen Orte an der Nordsee, die bisher noch nicht durch eine vorgelagerte [[Deich]]linie geschützt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Die deutsche Nordseeküste ist 658&amp;amp;nbsp;km lang. Davon sind nur 12&amp;amp;nbsp;km ohne Deichschutz. Dünen ersetzen den Deich bei Duhnen (…) und bei St. Peter auf der Halbinsel Eiderstedt. Dann gibt es noch bei Schobüll […] eine deichfreie Küstenstrecke. Dort tritt die Geest mit hohem Ufer unmittelbar an das Meer heran. - Siehe: Christian Degn u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Seydlitz 1. Das deutsche Vaterland.&amp;#039;&amp;#039; Wir und die Welt, Kiel, Hannover, 7. Aufl., 1954, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Halebüll (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Halebøl&amp;#039;&amp;#039;, friesisch: &amp;#039;&amp;#039;Hälbel&amp;#039;&amp;#039;), Hockensbüll (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Hokkensbøl&amp;#039;&amp;#039;, friesisch: &amp;#039;&amp;#039;Hukensbel&amp;#039;&amp;#039;), Kronenburg, Lund und Porrenkoog waren weitere Ortsteile der bis 2006 selbständigen [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Schobüll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf#page=42 |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |format=pdf |zugriff=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde zuletzt vom [[Amt Hattstedt]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schobuell Church 0920.JPG|mini|Das [[Kirchlein am Meer (Husum)|Kirchlein am Meer]]]]&lt;br /&gt;
Schobüll ist ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] und wurde um 1200 erstmals erwähnt. Der Name leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Soubu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Skovby&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Walddorf&amp;#039;&amp;#039; (dänisch skov ≈ Wald). Nach dem Abholzen des Waldbestandes im Mittelalter entstand eine [[Heidelandschaft]]. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mit der Wiederaufforstung begonnen. Seit 1954 ist dieser Wald ein Teil des Landschaftsschutzgebiets Schobüller Berg. 1974 wurde der Schobüller Wald durch eine schleswig-holsteinische Landesverordnung außerdem zum Erholungswald erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Geschichte der Kirche, des sogenannten [[Kirchlein am Meer (Husum)|Kirchleins am Meer]], ist nur wenig bekannt; es wird jedoch angenommen, dass sie im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründet wurde. Die Kirche steht am „Schobüller Berg“, mit 31&amp;amp;nbsp;Metern ü.&amp;amp;nbsp;NN einem der höchsten Punkte der schleswig-holsteinischen Nordseeküste, und diente lange als Seezeichen für nach Husum einfahrende Schiffe. Das heutige Kirchenschiff wurde um 1600 errichtet. Nachdem der Turm 1780 einstürzte, erhielt die Kirche einen neuen Turm, der niedriger und damit den Windverhältnissen an der Küste besser angepasst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Provinz Schleswig-Holstein|Annexion Schleswig-Holsteins]] durch Preußen im Jahr 1867 wurde aus dem Gebiet des Kirchspiels Schobüll eine [[Kirchspielslandgemeinde]] gebildet. Sie umfasste die vier Dorfschaften Halebüll, Hockensbüll, Lund und Schobüll. Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Schobüll aufgelöst und in die neue Gemeinde Schobüll überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=251}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schobüll wurde zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2007 in die Stadt Husum eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2007.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Traditionell waren die Bewohner des Orts in der Landwirtschaft, der [[Nordseegarnele|Krabbenfischerei]] und in der Landgewinnung beschäftigt. Heute überwiegt durch die Nähe zu Husum nicht nur die Wohnnutzung; auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Betriebe im Ortsteil sind eine [[Deutsche Tamoil|STAR]]-Tankstelle, ein selbständiger Einzelhändler des [[Lebensmittel-Einzelhandel]] ([[Bartels-Langness|nah&amp;amp;frisch]]) und eine [[Gärtnerei]] mit angeschlossenem Gemüsehandel. Der [[Campingplatz]] wurde 2022 dauerhaft geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moin.de/norddeutschland/nordsee-husum-urlaub-news-destinature-dorf-tiny-house-a-id300120018.html |titel=Website Moin |abruf=2025-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil wird von der [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein#L 30|schleswig-holsteinischen Landesstraße&amp;amp;nbsp;30]] durchquert. Sie bindet die linienförmig angeordneten benachbarten Ortsteile und Schobüll nach Husum an und führt in Richtung Nordwesten weiter nach [[Nordstrand]]. Die [[Bundesstraße 5]] verläuft weiter östlich durch [[Hattstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ÖPNV]] ist Schobüll ins [[Stadtbus]]netz &amp;#039;&amp;#039;HusumBus&amp;#039;&amp;#039; des Unternehmens [[Autokraft]] einbezogen. Die Linie&amp;amp;nbsp;6 verkehrt aktuell im [[Taktfahrplan|Stundentakt]] von/zur Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Husum (Nordsee), ZOB&amp;#039;&amp;#039; über Schobüll und Hattstedt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.husumbus.de/ |titel=Website HusumBus |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schobüll ist auch an das ausgeschilderte &amp;#039;&amp;#039;Radverkehrsnetz des Kreises Nordfriesland&amp;#039;&amp;#039; eingebunden. Der [[Fernradweg]] [[Nordseeküsten-Route (EV12)]] führt durch den Husumer Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ingwer Paulsen]] (1883–1943), Grafiker und Maler, lebte im Ortsteil Halebüll&lt;br /&gt;
* [[Helmut Sethe]] (1929–1983), Journalist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Klinghammer: Das Landschaftsschutzgebiet Schobüller Berg und der Erholungswald Schobüll, in: Verein für Naturschutz und Landschaftspflege Mittleres Nordfriesland (Hg.): Unsere Natur, Nr. 8, 1991. In: Kreisarchiv Nordfriesland.&lt;br /&gt;
* Dieter Reichardt: &amp;#039;&amp;#039;Schobüll – Ein Rundgang durch das Dorf&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2002, ISBN 978-3-89876-013-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schobüll. Eine Chronik in Berichten und Geschichten – Schobüll. Halebüll. Hockensbüll. Lund&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2014, ISBN 978-3-89876-694-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4397284-6|VIAF=244268051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schobull}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Husum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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