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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schnorchel</id>
	<title>Schnorchel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:27:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnorchel&amp;diff=81420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bullenwächter: /* Schnorchellänge */</title>
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		<updated>2026-02-15T10:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schnorchellänge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Tauchgerät, zur Sportart siehe [[Schnorcheln]], zur Bedeutung im Sinne eines Luftzufuhrrohres bei U-Booten siehe [[Schnorchel (Schiffsteil)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Snorkel.JPG|mini|Schnorchel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnorchel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teil der [[Tauchausrüstung]] und gehört zur ABC-Grundausstattung eines [[Tauchen|Tauchers]]. Der Schnorchel erlaubt es, beim Schwimmen an der Wasseroberfläche den Kopf unter Wasser zu halten und dabei zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnorchel besteht aus einem Mundstück aus weichem [[Gummi]] oder [[Silikon]] und dem Atemrohr mit einem Innendurchmesser von ca. 2&amp;amp;nbsp;cm und einer Länge von maximal 35&amp;amp;nbsp;cm. Das Mundstück ist über eine Krümmung, seltener einen Faltenschlauch mit dem Rohr verbunden. Der Schnorchel wird auf der einen Seite der [[Tauchmaske]] befestigt, damit das Mundstück seitlich zugeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnorchellänge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad Kyeser, Bellifortis, Clm 30150, Tafel 14, Blatt 79r.jpg|hochkant|miniatur|Konzept eines Schnorchels aus [[Konrad Kyeser]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Bellifortis]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem frühen 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die Länge von 35 cm bei Erwachsenen und 30 cm bei Kindern darf nicht überschritten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits ist die Gefahr der [[Pendelatmung]] leicht einsichtig: Wenn das [[Volumen]] der ausgeatmeten Luft geringer als das Volumen des Atemrohres ist, die Ausatemluft also das Rohr nicht verlassen kann, wird sie wieder eingeatmet. Daher ist ein geringes Innenvolumen anzustreben, empfohlen sind maximal 180 cm³ (Erwachsene) bzw. 120 cm³ (Kinder). Die Pendelatmung könnte theoretisch durch ein geeignetes Ventilsystem verhindert werden, bei dem die Ausatemluft direkt ins Wasser gelangt, so dass durch den Schnorchel nur Frischluft eingeatmet würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerwiegender ist bei einem längeren Schnorchel aber der auf die gesamte Körperoberfläche, und damit das Blut und weiteren Körperflüssigkeiten, wirkende [[Wasserdruck]] im Vergleich zum [[Luftdruck|Druck]] der Atemluft in der Lunge, der dem Luftdruck an der Wasseroberfläche entspricht. Die entstehende Druckdifferenz führt zu einem Blutrückstau und Überdehnung des Herzmuskels mit Flüssigkeitsübertritt in die Lunge ([[Lungenödem]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AusbilderDLRG&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Titel=Ausbilderhandbuch Rettungsschwimmen der DLRG| Hrsg=Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.| Auflage=5. korrigierte Auflage 2020| Verlag=DLRG Materialstelle| Ort=Bad Nenndorf| Datum=| Sprache=de| Umfang=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurden hierzu von dem Wiener Physiologen Stigler medizinische Versuche durchgeführt, die ergaben, dass bei einer Wassertiefe von ca. 60 cm nach ca. vier Minuten Gesundheitsschäden durch die Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge ([[Blaukommen|inneres Blaukommen]]) eintraten. [[Mittelalter]]liche Erfindungen mit überlangen Schnorcheln erhielten durch diese Versuche nachträglich den wissenschaftlichen Beleg ihrer Unbrauchbarkeit. Die einzige brauchbare technische Möglichkeit der Luftversorgung für Taucher war und ist daher die Zuführung von [[Atemgas]] mit Umgebungsdruck, entweder über einen [[Kompressor]] an der Oberfläche und einen Schlauch (genannt [[Oberflächenversorgtes Tauchen|&amp;#039;&amp;#039;Nabelschnur&amp;#039;&amp;#039;]]) oder über [[Druckluftflasche]]n, die der Taucher unter Wasser mit sich führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzausstattung ==&lt;br /&gt;
[[File:United-Service-Agency Snorkel-Mask.jpg|thumb|Schnorchelmaske mit [[Kugelventil]] (Herstelljahr circa 1950)]]&lt;br /&gt;
[[File:Decathlon Easybreath snorkel mask.jpg|thumb|Decathlon Schnorchelmaske]]&lt;br /&gt;
Einige Schnorchelmodelle sind zusätzlich mit Ventilen (am unteren Ende, um eingedrungenes Wasser ablaufen zu lassen und am oberen Ende, um das Eindringen von Wasser beim [[Abtauchen]] zu verhindern) und Haltevorrichtungen zur Befestigung des &amp;#039;&amp;#039;Schnorchels&amp;#039;&amp;#039; an der Tauchmaske ausgestattet. Das ist jedoch auch durch ein Unterstecken unter die Maskenbänderung möglich. Das Ausblasen des Schnorchels bzw. das Ablaufen des Wassers an der Oberfläche ersetzt bei ventillosen Schnorcheln die teure und in der Regel nicht reparable Technik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt mit der Tauchmaske verbundene Schnorchel, auch Schnorchelbrillen oder Schnorchelmasken genannt, die vor einigen Jahrzehnten eine Zeitlang im Verkauf waren und heute erneut in großer Vielfalt bei [[Decathlon (Unternehmen)|Decathlon]] und anderen Anbietern zu finden sind, sind aus Sicherheitsgründen abzulehnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;AusbilderDLRG&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnorchel beim Gerätetauchen ==&lt;br /&gt;
Der Schnorchel wird teilweise auch von [[Gerätetaucher]]n an der Wasseroberfläche benutzt. Der Taucher verbraucht dadurch kein mitgeführtes Atemgas, solange er an der Oberfläche durch den Schnorchel Umgebungsluft atmet, z.&amp;amp;nbsp;B. bis sich die Gruppe gesammelt hat. Die im Vergleich zu Mund und Nase höherliegende Schnorchelöffnung ermöglicht eine bequemere und (vor allem bei [[Seegang]]) sicherere Atmung. Da der Schnorchel während des eigentlichen Tauchgangs nicht verwendet werden kann, ist sein Einsatz unter Gerätetauchern umstritten. Das gilt insbesondere, wenn der Schnorchel auch während des Tauchgangs fest mit der Maske verbunden bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen, Bemerkungen, Bauarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelschnorchel.jpg|mini|Mittelschnorchel für Flossenschwimmer im Einsatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FJ Cruiser 2007.jpg|mini|250px|[[Geländewagen]] [[Toyota FJ Cruiser]] mit an der [[A-Säule]] montiertem Schnorchel zur Erhöhung der [[Wattiefe]]]]&lt;br /&gt;
* Als Schnorchel werden auch das seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verwendete [[Schnorchel (Schiffsteil)|Luftansaugrohr]] bei [[U-Boot]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/wende/1943/u-technik.htm | titel=Verbesserte U-Boottechnik und U-Bootwaffen | hrsg=Württembergische Landesbibliothek Stuttgart | zugriff=2013-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein bei [[Geländewagen]] fest montiertes oder bei [[Panzer]]n aufsteckbares Luftansaugrohr zur Erhöhung der [[Wattiefe]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Beim Mittelschnorchel handelt es sich um eine spezielle Bauform für das sportliche bzw. wettbewerbsartige Flossenschwimmen. Der Schnorchel verläuft hier nicht seitlich, sondern über den Nasenrücken. Im Wettkampf- und Trainingsbetrieb kommen daneben auch Doppelschnorchel zum Einsatz, bei denen zwei getrennte Atemrohre parallel geführt werden. Eine frühe kommerzielle Ausführung dieser Bauart wurde 2014 vom deutschen Hersteller &amp;#039;&amp;#039;Ameo&amp;#039;&amp;#039; unter der Bezeichnung „Powerbreather“ eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://powerbreather.com/ |titel=Schwimmen in einer neuen Dimension - Powerbreather |werk=powerbreather.com |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für Kinder gibt es spezielle Kinderschnorchel. Durch geringere Abmessungen wird die Gefahr der Pendelatmung durch das geringere Lungenvolumen vermindert.&lt;br /&gt;
* [[Aristoteles]] beschrieb um 350 v. Chr. einen Elefanten, der seinen Rüssel als Schnorchel benutzt, um unter Wasser atmen zu können. Der einfachste (und erste) Schnorchel ist wohl das in der Literatur zu findende [[Binsen]]rohr, das beim Verstecken im See hilft. Im 15. Jahrhundert war auch der Unterwasserfang von Fischen bekannt, wobei ein mit Schnorchel ausgestatteter Taucherhelm&amp;lt;ref&amp;gt;Frieder Schanze: &amp;#039;&amp;#039;‚Fischbüchlein vom Bodensee‘.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 2 (&amp;#039;&amp;#039;Comitis, Gerhard - Gerstenberg, Wigand&amp;#039;&amp;#039;). De Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 741.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
* Der U-Boot-Schnorchel wurde von den Niederländern und nahezu parallel von den Italienern kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erfunden.&lt;br /&gt;
* Das Wort ist eine moderne Bildung des 20. Jahrhunderts, in Anlehnung an norddeutsch &amp;#039;&amp;#039;Schnorgel&amp;#039;&amp;#039; (Nase, Mund, Schnauze) und &amp;#039;&amp;#039;schnorgeln&amp;#039;&amp;#039; (laut durch die Nase atmen, den Nasenschleim hochziehen), verwandt mit schnarchen. Das Wort ist daher ein [[Internationalismus (Sprache)|Internationalismus]], d. h., es wurde in vielen anderen Sprachen – wie etwa Englisch (&amp;#039;&amp;#039;snorkel&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;snorkle&amp;#039;&amp;#039;), Finnisch (&amp;#039;&amp;#039;Snorkkeli&amp;#039;&amp;#039;) oder auch Japanisch (&amp;#039;&amp;#039;Shunōkeru&amp;#039;&amp;#039;) – übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tauchausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bullenwächter</name></author>
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