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	<title>Schnorbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Schnorbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/59/34/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/36/44/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schnorbach in SIM.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Hunsrück-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Simmern-Rheinböllen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 428&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55497&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06764&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07140138&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;55494 Rheinböllen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.schnorbach.de/ www.schnorbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Menebröcker&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnorbach08.jpg|mini|Blick von Süden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnorbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rhein-Hunsrück-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Schnorbach liegt in einer Talmulde nördlich des [[Soonwald]]es und der [[Bundesstraße 50]].&lt;br /&gt;
Die Gemarkungsgröße beträgt 342&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]. Der Waldanteil beträgt etwa 81&amp;amp;nbsp;ha. Rund 230&amp;amp;nbsp;ha werden landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung ist um 1200 datiert. Ein in der [[Gemarkung]] gefundenes Bronzebeil aus der [[Hügelgräberkultur|Hügelgräberzeit]] (ca. 1000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) deutet jedoch auf eine frühere [[Besiedlung]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1006 wurde die von dem Edlen Thidrich erbaute Kirche zu [[Mörschbach]] durch den Mainzer [[Erzbischof]] [[Willigis]] eingeweiht und der [[Zehnt]]bezirk abgegrenzt. Vom Rinkenbach zwischen [[Altweidelbach]] und [[Mutterschied]] bis zum Punkt 466,8 südöstlich von Mörschbach bildete die alte Steinstraße ([[Römerstraße]]) den Grenzverlauf. Der Pfarrbezirk zwischen dieser Steinstraße und dem [[Simmerbach]] dürfte eine alte Grundherrschaft der Herren von [[Wahlbach (Hunsrück)|Wahlbach]] gewesen sein. Das Edelherrengeschlecht von Wahlbach war verwandt mit den [[Braunshorn (Adelsgeschlecht)|Herren von Braunshorn]] und den Herren von [[Schloss Dyck|Dyck]] bei [[Grevenbroich]], die das [[Zisterzienserinnen]]kloster [[Kloster Kumbd|Kumbd]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich dieser Steinstraße bei Schnorbach waren die [[Grafschaft Kessel|Grafen von Kessel]] begütert. Mit Graf Bruno erscheint dieses Geschlecht im Jahre 1081, das eine [[Grafschaft]] in den heutigen [[Niederlande]]n auf dem linken Ufer der [[Maas]] zwischen [[Roermond]] und [[Venlo]] besaß. Die [[Vogt]]ei über die [[Benediktiner]]abtei [[St. Pantaleon (Köln)|St. Pantaleon]] in [[Köln]] trugen sie als ein Erblehen. Conrad (um 1188) und Hermann (1235–1255), Grafen von Kessel, waren deren [[Abt|Äbte]].  Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts nennen sich die Grafen von Kessel zusätzlich Herren von Grevenbroich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen zum [[Erzstift Köln]] lassen an eine Verbindung über [[Bacharach]] auf den [[Hunsrück]] schließen. Denn Bacharach war bereits seit Erzbischof Kunibert (626–648) Kölner Besitz. Wir haben hier eine Parallelerscheinung zu den über [[Burg Stahleck (Bacharach)|Burg Stahleck]] in den Kumbder Raum gekommenen Edelherren von Dyck. Als [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Erzbistum]]s Köln besaßen die Grafen von Kessel auch Güter an der [[Mosel]]. Sie waren an die Herren von Braunshorn weiter verliehen, aber 1184 unter Erzbischof  [[Philipp I. von Heinsberg|Philipp von Heinsberg]] wieder an die Kölner Kirche zurückgekommen. Die Herren von Braunshorn erhielten als Entschädigung eine Rente aus Kölner Weinbergen bei Bacharach. Von Bacharach aus könnten die Grafen von Kessel Schnorbach als Reichsbesitz erworben haben, zumal wir in unmittelbarer Nähe auch das [[Reichsgut]] [[Argenthal]] antreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pfalzgraf]] [[Rudolf I. (Pfalz)|Rudolf I.]] (1294–1319), der seiner Gemahlin Mechthilde, Tochter des Königs [[Adolf von Nassau]], 10 000 Mark als Heiratsgut auf die Burgen Fürstenberg und [[Burg Stahlberg|Stahlberg]] bei Steeg, Kaub und einige andere pfälzische Besitzungen angewiesen hatte, geriet mit dem Grafen von Kessel wegen der Besitzungen am [[Mittelrhein]] und auf dem Hunsrück in Streitigkeiten. Walram, damals noch [[Dompropst]] zu [[Münster]], bevollmächtigte am 29. September 1295 seinen [[Notar]] Theoderich, mit der Beilegung seines Streites mit dem Pfalzgrafen, der durch die Besitznahme der Kessel’schen Güter zu [[Steeg (Bacharach)|Steeg]], der Dörfer Schnorbach und [[Ebschied]] mit Wäldern und Zubehör entstanden war. Der aufgestellte Vertrag wurde am 4. Oktober des gleichen Jahres von Walram von Kessel ratifiziert. Dieser verzichtete gegen einen Betrag von 86 Mark auf seine 4 Weingärten und einen Baumgarten zu Steeg sowie auf die Dörfer Schnorbach und Ebschied und verspricht gleichzeitig, nach seinem Austritt aus dem geistlichen Stand keine Ansprüche zu erheben. Damit war Schnorbach in den Besitz der rheinischen Pfalzgrafschaft übergegangen. Walram bestätigte diesen Rechtsvorgang noch einmal am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1296, nachdem er als Propst zu Münster resigniert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erscheint der Ort Schnorbach das erste Mal im [[Güterverzeichnis]] der Benediktinerinnenabtei [[Kloster Rupertsberg|Rupertsberg]] bei [[Bingen am Rhein|Bingen]] um das Jahr 1200, als der Pastor David von Schnorbach ihr einige [[Alte Maße und Gewichte|Hufen]] schenkte. Mit dem Erwerb des Dorfes durch den Pfalzgrafen war auch das [[Schirmherr|Patronatsrecht]] an diesen gelangt. Zusammen mit seinem Bruder Ludwig schenkten sie das Recht 1305 dem [[Wilhelmiten]]kloster Windsbach oder Fürstenthal bei Bacharach. Da dieses Kloster aber zu keiner besonderen Blüte kam, übte Kurfürst Ruprecht I. 1368 das Patronatsrecht über Schnorbach wieder selber aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Zehntbezirk war erheblich größer als die spätere Gemarkung von Schnorbach. Im Norden verlief sie entlang der alten Steinstraße. In der Gemarkung Mutterschied scheint die Zehntgrenze den Rinkenbach erreicht zu haben. Hier liegt das im Zehntbericht von 1614 genannte „Herrenfeld“ (wohl verlesen aus Hirzenfeld, [[mittelhochdeutsch]] (mhd.) hirz = Hirsch), aus diesem und aus einigen Äckern bezog die Pfarrei 2/3 des Zehnten. Zehntberechtigt war der [[Pfarrer]] auch in einigen Bezirken der Gemarkungen [[Riesweiler]], Argenthal, Altweidelbach, Wahlbach und Mörschbach. In den Gemarkungen Altweidelbach und Wahlbach könnten als Zehntbezirke die Distrikte diesseits der alten Steinstraße in Betracht kommen, während in Mörschbach ein Dreieck ausgeschnitten wurde, begrenzt an zwei Seiten durch die Steinstraße und den Paterbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehntanteile besaßen im 14. Jahrhundert in Schnorbach und Wahlbach die [[Heinzenberg (Adelsgeschlecht)|Edelherren von Heinzenberg]]. 1376 bewidmet Johann von Heinzenberg damit seine Frau Irmgart, die Tochter Friedrichs von Ippelbrunn. Möglicherweise ist jener Anteil, den die Wildgrafen um 1400 an Johann von Schönenburg verliehen und von dem er an Emmerich und Wilhelm [[Ingelheim (Adelsgeschlecht)|von Ingelheim]] kam. Letzterer verkaufte ihn 1446 für 625 Gulden an den Pfarrer von Mörschbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beschreibung des Amtes Simmern von 1599 hatte Schnorbach 11 Feuerstätten, zwei davon waren nicht bewohnt. Der Unterschultheiß hieß Michel Hebel. Die Nonnen von Rupertsberg erhoben jährlich von etlichen Gütern 20 Malter Hafer (Binger Maß) und 3 Pfund Hafer. In 2 Fluren war damals [[Kurpfalz]] zehntberechtigt, in dem 34 Morgen großen Flur am Simmerner Weg und in den 7 Morgen großen „Schelmäckern“ (mhd. &amp;#039;&amp;#039;schelme&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;= „Aas“, also Schindanger). Dieser Distrikt ist wohl an der Straße Altweidelbach–Argenthal (Flur 3 Argenthal „Auf der Schinnkaul“), unmittelbar an der Schnorbacher Grenze zu suchen und nicht in Mutterschieder Bann, wo der [[Wasenplatz]] (Flur 7 „Bei der Schinkaul“) 500&amp;amp;nbsp;m nördlich des Dorfes liegt. Dieser Zehnte war gegen 11 Malter Korn verliehen. Der übrige Zehnte wurde vom Pfarrer selbst eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1590 galt Mutterschied als eine Filiale von Schnorbach. 1608 wurde eine neue Pfarrkompetenz aufgestellt. Der Hauptzehnte des Ortes kam an die Schaffnerei des [[Kloster Kumbd|Klosters Kumbd]], die damals die Pfarrer und Lehrer besoldete. Der Pfarrer musste die Filiale Mutterschied alle Sonn- und Bettage versehen, zum Konvent und am Karfreitag hatten die Mutterschieder nach Schnorbach zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem [[Heiliger Sebastian|heiligen Sebastian]] geweihte Kirche fiel in der Kauber [[Pfälzische Kirchenteilung|Kirchenteilung]] (1706) der römisch-katholischen Gemeinde zu, die dann 3 Jahre später an den älteren [[Chor (Architektur)|Chor]] ein neues [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] anbaute. Mit in den [[Pfarrsprengel|Sprengel]] einbezogen wurde Argenthal mit Ellern, Wahlbach, Altweidelbach, Glashütte und Thiergarten. Als man Schnorbach am 7. September 1767 vom Glaner Landkapital abtrennte und dem Kirner zuwies, gab es im Ort 19 Haushaltungen, 118 Kommunikanten und 135 Seelen. Die Kirche war 1732 neu erbaut worden. Zu dem von der [[Geistliche Güteradministration|Geistlichen Güteradministration]] errichteten [[Pfarrhaus]] gehörten [[Scheune]], [[Stall]]ung und Garten. Als Besoldung erhielt der Pfarrer 120 Gulden, 15 Malter Korn, 27 Malter Hafer und 1 Fuder Wein, zum Pfarrwittum gehörten 4½ Morgen Äcker und 3 Morgen Wiesen. Dem Schulmeister der im eigenen Haus Unterricht halten musste, zahlte die geistliche Administration 10 Gulden Hauszins. Seine Besoldung waren 20 Gulden, 10 Malter Korn, 15 Gulden Schulgeld, 2 Gulden [[Stolgebühr]]en, von Vieh- und Hirtenlohn war er befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] 1794 durch [[französische Revolution]]struppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem [[Wiener Kongress]] dem [[Königreich Preußen]] zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schnorbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de//neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;key=0714005138&amp;amp;id=3537&amp;amp;l=3&amp;amp;nv=t Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 202&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 199&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 238&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 227&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 215&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 188&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 234&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Schnorbach war katholischerseits Pfarrort, dem die Orte Argenthal, [[Ellern (Hunsrück)|Ellern]] und Wahlbach angeschlossen waren. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2023 ist Schnorbach Teil der fusionierten Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.st-lydia.de/ |titel=Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia |abruf=2023-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche [[Sebastian (Heiliger)|St. Sebastian]] wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Bevölkerung ist mit 66 Prozent überwiegend [[Katholische Kirche|katholisch]]. Die Evangelischen gehören zur Kirchengemeinde Soonblick im [[Kirchenkreis Simmern-Trarbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeinde-soonblick.de/ |titel=Herzlich Willkommen! |abruf=2023-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Schnorbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Kunz (Ortsbürgermeister und Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/457/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043024305-OL-457-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Schnorbach am 9. Juni 2024 |werk=Heimat Aktuell – Mitteilungsblatt der VG Simmern-Rheinböllen, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-13 |abruf=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Markus Menebröcker wurde am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 2025 Ortsbürgermeister von Schnorbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Menebröcker (Ortsbürgermeister) |url=https://ol.wittich.de/titel/457/ausgabe/5/2025/artikel/00000000000046419996-OL-457-2025-5-5-0 |titel=Wahl und Ernennung des Ortsbürgermeisters und des Ersten Beigeordneten |werk=Heimat Aktuell – Mitteilungsblatt der VG Simmern-Rheinböllen, Ausgabe 5/2025 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2025-01-22 |abruf=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da für die [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] dem neu gewählten Rat. Da dieser auf seiner [[Konstituierende Sitzung|konstituierenden Sitzung]] keinen Kandidaten finden konnte, blieb der geschäftsführende Ortsbürgermeister Bernd Kunz zunächst weiter im Amt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Kunz (Ortsbürgermeister) |url=https://ol.wittich.de/titel/457/ausgabe/30/2024/artikel/00000000000043381551-OL-457-2024-30-30-0 |titel=Wahl der/s Ortsbürgermeister/in und Wahl und Ernennung der Beigeordneten |werk=Heimat Aktuell – Mitteilungsblatt der VG Simmern-Rheinböllen, Ausgabe 30/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-07-17 |abruf=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis er im Januar 2025 von Markus Menebröcker abgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schnorbach.de/news/1/1024280/nachrichten/wechsel-im-amt-des-ortsb%C3%BCrgermeisters-von-schnorbach.html |titel=Ortsgemeinde Schnorbach – Wechsel im Amt des Ortsbürgermeisters von Schnorbach |werk=schnorbach.de |hrsg=Ortsgemeinde Schnorbach |datum=2025-01-22 |abruf=2025-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernd Kunz hatte das Amt 2014 von Hans Schubach (Ortsbürgermeister von 1994 bis 2014) übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schnorbach.de/news/1/239807/nachrichten/bernd_kunz_zum_ortsbuergermeister_gewaehlt.html |titel=Bernd Kunz zum Ortsbürgermeister gewählt |werk=schnorbach.de |hrsg=Ortsgemeinde Schnorbach |datum=2014-05-26 |abruf=2025-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Schnorbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben in der [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] wird geprägt durch den [[Sportverein]] Germania Schnorbach mit Angeboten im [[Breitensport]] ([[Gymnastik]], [[Tanz]]en, [[Wandern]]) und dem Frauenverein. Am Ortsrand befindet sich ein Sportplatz. Für Veranstaltungen der Gemeinde und für Familienfeiern steht das Gemeindehaus zur Verfügung. Die Jugend hat sich dort einen [[Jugendraum]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ging von 26 auf jetzt 10 Nebenerwerbsbetriebe zurück. Gleichwohl hat der Ort seinen landwirtschaftlichen Charakter behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arbeitsplatz|Arbeitsplätze]] sind in Schnorbach durch einen [[Estrich]]betrieb und ein Verputzergeschäft vorhanden, in denen aber keine Schnorbacher Einwohner beschäftigt sind. Daher sind alle Berufstätige [[Pendler]] zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der neunziger Jahre wurde in mehreren Bauabschnitten ein [[Baugebiet]] mit 25 Bauplätzen erschlossen, von denen über 80 % verkauft und größtenteils auch schon bebaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Verkehrsanbindung ist recht günstig. Bis zur [[Bundesstraße 50|B 50]] sind es 2&amp;amp;nbsp;km, bis zur [[Bundesautobahn 61|A 61]] (Auffahrt [[Rheinböllen]]) sind es 6&amp;amp;nbsp;km, bis zum [[Flugplatz]] [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] ca. 25&amp;amp;nbsp;km. Die [[Kreisstadt]] [[Simmern/Hunsrück|Simmern]] und der [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeindeort]] Rheinböllen sind ca. 8&amp;amp;nbsp;km entfernt. Über die A 61 sind die [[Oberzentrum|Oberzentren]] [[Mainz]] und [[Koblenz]] in ca. 35 [[Minute]]n zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Kinder besuchen den [[Kindergarten]] und die [[Grundschule]] in Argenthal. Die [[Hauptschule]] und die [[Weiterführende Schule|weiterführenden Schulen]] sind in unmittelbarer Nähe in Rheinböllen und Simmern vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Sehn]] (1909–1995), Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schnorbach.de/ Homepage der Ortsgemeinde Schnorbach]&lt;br /&gt;
* [https://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/schnorbach-hauptstrasse/-/id=100766/did=19290806/nid=100766/1upn9vy/index.html Kurzes Ortsportrait] bei [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14005138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7846214-9|VIAF=234418436}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hunsrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1200]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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