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	<title>Schnittholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnittholz&amp;diff=86459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Nordamerika (USA und Kanada) */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2025-09-26T17:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nordamerika (USA und Kanada): &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Kantholz&lt;br /&gt;
|4=Bauholz#Konstruktionsvollholz&lt;br /&gt;
|5=Schnittholz|12=f|2=April 2017|1=[[Benutzer:KaiKemmann| Kai Kemmann]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Benutzer Diskussion:KaiKemmann|Diskussion]])&amp;lt;/small&amp;gt; 11:07, 28. Apr. 2017 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2 By 4 Clue Stick.jpg|mini|Ein Stück Schnittholz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnittholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Holzerzeugnis von wenigstens 6&amp;amp;nbsp;mm Dicke,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baunetzwissen.de/glossar/s/schnittholz-6968712 |titel=Schnittholz |werk=Baunetz Wissen |hrsg=Heinze |abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das durch [[Sägen]] von [[Rundholz]] parallel zur Stammachse hergestellt wird. Es kann scharfkantig sein oder [[#Säumig, vollkantig und geschwartet|Baumkanten]] aufweisen. Als Sammelbegriff bezeichnet der Terminus unter anderem Balken, Holzbretter, Leisten und Furniere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frisch eingeschnittene Holz (als genormtes Produkt nach DIN 68252 &amp;#039;&amp;#039;Begriffe für Schnittholz, Form und Maße&amp;#039;&amp;#039;) besitzt zunächst noch keine bauaufsichtliche Zulassung für die Verwendung als [[Bauholz]] (als &amp;#039;&amp;#039;Bauschnittholz&amp;#039;&amp;#039;) für tragende oder aussteifende Zwecke. Hierfür muss es zunächst auf eine [[Holzfeuchte]] von max. 20 % [[Holztrocknung|getrocknet]] (um Krümmung und Schwindrisse beurteilen zu können) und dann anhand der in der DIN 4074 festgelegten Kriterien nach der Tragfähigkeit sortiert werden. Einige dieser Sortierkriterien sind z.&amp;amp;nbsp;B. die Lage und Größe von Ästen, die Art, Lage und Tiefe von Rissen, sowie die Faserneigung (die Holzfasern sollten möglichst parallel zur Längsachse des Holzquerschnitts verlaufen). Nur Holz, das die Sortierkriterien erfüllt, darf für tragende oder aussteifende Zwecke am [[Bauwesen|Bau]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate ==&lt;br /&gt;
Je nach Verwendung können den Erzeugnissen verschiedene Normen mit unterschiedlichen Maßdefinitionen zugrunde liegen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! ||colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| DIN 68252 ||colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| DIN 4074 (für [[Bauholz]]) ||colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| typische oder traditionelle Maße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot;| Art|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Dicke d|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Breite b|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Dicke d|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Breite b|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Dicke d|| width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Breite b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Balken]]|||||||||| &amp;gt; 60&amp;amp;nbsp;mm || ≳ 200&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kantholz]]|| ≥ 60&amp;amp;nbsp;mm || ≤ 3*d || &amp;gt; 40&amp;amp;nbsp;mm || d ≤ b ≤ 3*d || ≥ 60&amp;amp;nbsp;mm || 60–180 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bohle]]|| &amp;gt; 40&amp;amp;nbsp;mm || ≥ 2*d || &amp;gt; 40&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peschel, Hornhardt, Nennewitz, Nutsch, Schulzig, Seifert |Titel=Holztechnik Tabellenbuch |Hrsg=Europa Lehrmittel |Auflage=11. Auflage 2019 |Verlag=Europa Lehrmittel |Datum=2019 |ISBN=978-3-8085-4303-0 &amp;lt;!--Europa Nr. 41814--&amp;gt; |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| ≥ 3*d || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dielenboden|Diele]] {{FN|*}}|| || || || || 30–50&amp;amp;nbsp;mm || ≥ 2*d bzw. ≳ 80 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brett || 8&amp;amp;nbsp;mm ≤ d ≤ 40&amp;amp;nbsp;mm || &amp;gt; 80&amp;amp;nbsp;mm || ≤ 40&amp;amp;nbsp;mm || ≥ 80&amp;amp;nbsp;mm || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Latte || (A ≤ 32&amp;amp;nbsp;cm²) || ≤ 80&amp;amp;nbsp;mm || ≤ 40&amp;amp;nbsp;mm || &amp;lt; 80&amp;amp;nbsp;mm || 18–40&amp;amp;nbsp;mm || 48–60 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leiste || || || || || 3 .. &amp;lt; 16&amp;amp;nbsp;mm || &amp;lt; 80 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Furnier]] || || || || || &amp;lt; 3&amp;amp;nbsp;mm || ≥ 80 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sägefurnier]] || || || || || 1,5–10 mm || ≥ 80 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Furnierstreifen || || || || || &amp;lt; 3&amp;amp;nbsp;mm || &amp;lt; 80 mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|&amp;#039;&amp;#039;Diele&amp;#039;&amp;#039; ist die traditionelle Bezeichnung für besonders starke Bretter bzw. Bohlen. Unabhängig von ihrer Stärke wird sie heute im Alltag eher als Bestandteil eines &amp;#039;&amp;#039;[[Dielenboden]]s&amp;#039;&amp;#039; angesehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veraltete Formatbezeichnungen {{Anker|Dickte}} ===&lt;br /&gt;
Eine veraltete Bezeichnung für Schnittholz mit Dicke 5–18 mm ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dickte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, 19. Auflage 1988, Band 5, Seite 465: „Dickten: dickere Sägefurniere und 5–18mm unbesäumte Bretter aus Hartholz.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnitte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Je nachdem, wie das [[Rundholz]] bei der Verarbeitung von Holzstämmen gespalten (im [[Sägewerk]] geschnitten oder auch beschlagen) wird, benennt man verschiedene Querschnitte.--&amp;gt;&amp;lt;!-- Dabei gilt:&lt;br /&gt;
* In je mehr Teile der Stammquerschnitt gespalten wird, desto weniger verwinden sich die Hölzer und desto weniger reißen sie, weil geringere Ausschnitte geringere innere Spannungen aufbauen.  &amp;lt;&amp;lt;  Wenn in viele &amp;quot;Teile&amp;quot; gespalten wird, erhält man dünne Querschnitte, die nicht unbedingt verwindungssteifer sind, als stärkere Hölzer. Bei Brettern vielleicht sogar eher das Gegenteil? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* In je weniger Teile gespalten wird, desto leistungsfähiger in Bezug auf Schub, Zug und Biegung bzw. Bruch ist das Holz, weil die originale [[Holzfaser|Faserstruktur]] des Baumes erhalten ist.  &amp;lt;&amp;lt;  Allgemeinplätze: Natürlich sind die Querschnitte größer und damit belastbarer, wenn in &amp;quot;weniger Teile gespalten wird&amp;quot;. Löschen ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Welches die höhere Qualität ist, kommt auf die Verwendung an. Aus diesem Grund ist aber gutes [[Starkholz]] begehrt, weil sich nur aus diesem starkformatiges Schnittholz hoher [[Sortierklasse]] gewinnen lässt.   &amp;lt;&amp;lt;  Spricht man bei Schnittholz wirklich von &amp;quot;spalten&amp;quot; und &amp;quot;beschlagen&amp;quot;? Was ist mit &amp;quot;Starkholz&amp;quot; gemeint? Was ist eine &amp;quot;hohe Sortierklasse&amp;quot;? Dieser ganze Abschnitt ist holprig formuliert und scheint keinen wirklichen Informationsgehalt zu haben .. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;rechte Seite&amp;#039;&amp;#039; wird die der Mitte (dem &amp;#039;&amp;#039;Kern&amp;#039;&amp;#039;) des ursprünglichen Stammes zugewandte Seite eines Bretts bezeichnet. Auf der rechten Seite liegen die Jahresringe enger zusammen. Beim Trocknen verformt sie sich [[konkav und konvex|konvex]]. Die &amp;#039;&amp;#039;linke Seite&amp;#039;&amp;#039; ist die ursprünglich zur Borke des Stammes weisende Seite. Sie verformt sich beim Trocknen [[konkav und konvex|konkav]]. Die Jahresringe liegen weiter auseinander. Einige Jahresringe können eine breite [[Fladerung]] aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spannagel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säumig, vollkantig und geschwartet{{Anker|Waldsaum}}{{Anker|Waldkante}}{{Anker|Baumkante}} ===&lt;br /&gt;
; vollkantig&lt;br /&gt;
: nennt man Schnittholz, das saubere Schnittkanten hat; dabei werden mehrere [[Schnittklasse]]n unterschieden.&lt;br /&gt;
; säumig oder baumkantig&lt;br /&gt;
: nennt man Schnittholz, das noch Teile der Rundung zeigt, man spricht von &amp;#039;&amp;#039;Waldsaum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Waldkante&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Baumkante&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
; geschwartet&lt;br /&gt;
: nennt man den Stamm, nachdem eine Außenrundung auf einem Teil des Umfangs entfernt wurde. Den verworfenen Abschnitt nennt man &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarte (Holz)|Schwarte]]&amp;#039;&amp;#039;, er ist recht wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben unterscheidet man bei [[Kernholz]] noch &amp;#039;&amp;#039;vollkantig-splintfrei&amp;#039;&amp;#039;, wenn die Kante auch frei vom minderwertigeren, außenliegenden [[Splintholz|Splint]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnittarten{{Anker|Schnittart}} ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauschnittholz.jpg|mini|Verschiedene Schnittarten:&amp;lt;br /&amp;gt;Die Jahresringe des linken Balkens verlaufen wie bei einem Viertelholz, die Jahresringe der mittleren Bohle wie bei einem Halbholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ganzholz&lt;br /&gt;
: Der volle Querschnitt wird genutzt, vollkantig oder baumkantig, auch splintfrei. Ganzholz ist annähernd quadratisch bis zum Querschnitt der größten Tragfähigkeit als liegender Balken ohne seitliche Führung (1:[[Wurzel 2|√2]] ≈ 1:1,4). Es ist hauptsächlich für Balken oder starkes Kantholz üblich. Bei &amp;#039;&amp;#039;einstieligem Einschnitt&amp;#039;&amp;#039; erhält das Rundholz nur einen einzigen Balken. Aus dem Restquerschnitt geschnittene Bohlen, Bretter und Leisten werden als &amp;#039;&amp;#039;Seitenware&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
; Halbholz&lt;br /&gt;
: Das Rundholz wird in zwei Teile kerngetrennt. Für Balken, Bohlen und anderes Kantholz, übliches Format liegt zwischen 5:7 bis 5:10 (1:2). Früher beliebt im [[Zimmerhandwerk]], weil es einen guten Kompromiss zwischen Stabilität, Ruhe und Preis darstellt, heute oft durch [[Brettschichtholz|Leimbinder]] ersetzt.&lt;br /&gt;
; Kreuzholz oder Viertelholz&lt;br /&gt;
: Viertelung – von Kreuzholz spricht man nur, wenn das so hergestellte Schnittholz eine Querschnittsfläche von mehr als 32&amp;amp;nbsp;cm² hat (also stärker als eine Holzlatte ist)&lt;br /&gt;
[[Datei:Kvardirekta sego.svg|mini|Ein aufwändiger Rift- oder Quartierschnitt. Der Stamm wird in acht gleiche Segmente geschnitten. Bretter und Bohlen werden dann parallel zu den langen Seiten der Achtelstücke geschnitten, um überwiegend &amp;#039;&amp;#039;stehende Jahresringe&amp;#039;&amp;#039; zu erhalten. Man erhält schmalere, aber verwindungsärmere Bretter und Bohlen mit gleichmäßigerer Oberfläche als im einfachen Gatterschnitt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muster Austausch historischer Scheiben mit Isolierglasscheiben.jpg|mini|Die Jahresringe der historischen [[Kantel]]n treffen mindestens im 35°-Winkel auf die Kante, in der Regel aber steiler.]]&lt;br /&gt;
; Rahmen&lt;br /&gt;
: mindestens 6 Stück kerngetrennt aus einem Rundholzstamm erzeugt, ebenfalls stärker als eine Latte.&lt;br /&gt;
Die ersten drei Schnittarten fasst man im Zimmereigewerbe als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbandholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammen, feinere Unterteilungen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnittware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Mittelholz, Kernholz, Herzbretter&lt;br /&gt;
: Mittelbretter werden aus der Mitte des Stammes geschnitten und haben weitgehend stehende Jahresringe, sofern der Kern des Baumes herausgetrennt wird. Das mittlere Brett wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Herzbrett&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Um die Aufwölbung beim Trocknen zu begrenzen, werden Mittelbretter meist aufgeschnitten und neu zusammengefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spannagel&amp;quot;&amp;gt;Fritz Spannagel: [https://books.google.de/books?id=jhDDBmRP0VUC&amp;amp;lpg=PA10&amp;amp;ots=H4EsGDilaD&amp;amp;dq=spannagel%20m%C3%B6belbau%20%20Herzbrett.&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA11#v=onepage&amp;amp;q=%20%20Herzbrett&amp;amp;f=false Der Möbelbau (1954): Ein Fachbuch für Tischler, Architekten, Lehrer und Liebhaber], S. 11ff. bzw. 48ff. HolzWerken, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seitenbretter, Schwarten&lt;br /&gt;
: Alle weiter außen liegenden Bretter werden als &amp;#039;&amp;#039;Seitenbretter&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. &amp;#039;&amp;#039;Schwarten&amp;#039;&amp;#039; haben nur eine durchgehende gerade Fläche. Die Rückseiten der Schwarten sind nicht besäumt, d.&amp;amp;nbsp;h. sie bestehen aus der rohen Außenfläche des ursprünglichen Stamms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschnittarten ===&lt;br /&gt;
; Einfachschnitt, Scharfschnitt, Brettschnitt, Dielenschnitt oder Gatterschnitt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holzwurm-page.de/fertigung/einschnitt/einschnittart.htm Einschnittarten]. In: Holzwurm-Page.de. Abgerufen im Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Zerlegen des Stammes in etliche Bretter oder Dielen, entweder direkt gegattert und dann einzeln gesäumt (ergibt die höhere Ausbeute) oder der Baum beidseitig geschwartet und dann in Bretter gleicher Breite zerlegt (heute üblicher, schnellerer Weg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fladerschnitt, Cantibay-Schnitt&lt;br /&gt;
:Zunächst werden etwa 40 % des Rundholzes im Einfachschnitt zerlegt. Der verbleibende Querschnitt wird um 60 Grad gedreht und zu rund 60 % aufgesägt. Zuletzt wird das verbliebene dreieckige Segment des Rundholzes aufgesägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Herzdielenschnitt, Spiegelschnitt&lt;br /&gt;
: Es wird eine Herzdiele aus der Mitte des Stammes geschnitten. Die verbleibenden Hälften werden liegend zerteilt. Man erhält Bretter und Bohlen mit überwiegend stehenden Jahresringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quartierschnitt oder Rift {{Anker|Rift|Quartierschnitt}}{{Anker|stehende Jahresringe}}&lt;br /&gt;
: Hier wird eine Diele direkt aus dem Kern oder zwei Dielen am Kern geschnitten, die stehende Jahresringe haben. Diese Dielen sind besonders belastbar, maßhaltig und verwinden sich wenig.&lt;br /&gt;
: Bretter dieses Schnitts sind besonders hochwertig und werden z.&amp;amp;nbsp;B. für den [[Riemenboden]] (Schiffsboden) oder den Instrumentenbau (Saiteninstrumente, Orgelpfeifen) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holzlexikon.de/lexikon.htm Holzlexikon], abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Der Begriff Spiegelschnitt kommt daher, dass dieser Schnitt die [[Holzstrahl]]en mehr oder weniger der Länge nach trifft und diese als sogenannte „Spiegel“ erscheinen.&lt;br /&gt;
: Im Schiffbau werden auf diese Weise geschnittene Planken „[[wagenschott]] geschnitten“ genannt.&lt;br /&gt;
: Als &amp;#039;&amp;#039;Rift&amp;#039;&amp;#039; gelten Bretter mit stehenden Jahresringen, die nicht flacher als 60° zur breiten Seite des Brettes stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen und Standards ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schnittholzsortierung}}&lt;br /&gt;
=== Deutschland (und teilweise Österreich) ===&lt;br /&gt;
* DIN 4074-1 (2003-06) &amp;#039;&amp;#039;Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit – Teil 1: Nadelschnittholz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* DIN 4074-5 (2003-06) &amp;#039;&amp;#039;Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit – Teil 5: Laubschnittholz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
*: ist auch als ÖNORM DIN 4074-x für Österreich verbindlich&lt;br /&gt;
:Hier werden die Sortierklassen S7 (geringe Tragfähigkeit), S10 (rote Markierung) und S13 (blaue Markierung) für visuell sortiertes Holz vorgesehen. Maschinell sortiertes Holz wird entsprechend als C16M, C24M oder C30M gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holzfragen.de/seiten/dachlatten.html Dachlatten] auf holzfragen.de, abgerufen im Dez. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DIN 68252-1 &amp;#039;&amp;#039;Begriffe für Schnittholz, Form und Maße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordamerika (USA und Kanada) ===&lt;br /&gt;
* American Softwood Lumber Standard PS-20&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=American Softwood Lumber Standard |Verlag=U.S. Department of Commerce, National Institute of Standards and Technology |Datum=2021-10 |Online=https://alsc.org/uploaded/PS%2020-20%20Revsion%201%20October%202021.pdf |Format=PDF |Abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* NHLA Rules for the Measurement and Inspection of Hardwoods and Cypress&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nhla.com/2019-rulebook_web.pdf NHLA Rules for the Measurement and Inspection of Hardwoods and Cypress.] (PDF, 499&amp;amp;nbsp;kB) Abgerufen am 10. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des in Deutschland geschlagenen Waldholzes wandert in die Sägeindustrie.&amp;lt;ref&amp;gt;Mantau, Sörgel: &amp;#039;&amp;#039;Holzverbrauchsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;. 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Branchen für die Nutzung von Schnittholz sind die Bau- und Möbelindustrie. Hauptabsatzmärkte für den Einsatz von Holzprodukten im Baubereich (Hochbau) stellen die Segmente Neubau (Holzgebäude), Modernisierung (Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden) und der Innenraumbereich (Fußböden) dar. 2003 lag der Verbrauch an Schnittholz im Hochbau bei ca. 13&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marktanalyse Nachwachsende Rohstoffe&amp;#039;&amp;#039;. FNR [Fachagentur nachwachsende Rohstoffe], Gülzow 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortableitungen ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Brett bezeichnet ein langes Stück eher lang (und längs der Faser) geschnittenes Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fensterbrett – heute meist aus Faserwerkstoff mit Melaminüberzug oder Stein, Kunststein&lt;br /&gt;
* Griffbrett – an der [[Gitarre]]&lt;br /&gt;
* Bretterbude – ein im Vergleich zu einem gemauerten Bau schnell und weniger dauerhaft errichtetes Gebäude, überwiegend aus Holz&lt;br /&gt;
* Bretterverschlag – noch schneller, kleiner.&lt;br /&gt;
* Bretterdörfer – informelle Siedlungen aus Holzhäusern in Wien errichtet ab 1918 und bis 1960 existierend.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wien.orf.at/news/stories/2872070/ Wiens „Bretteldörfer“ werden erforscht] orf.at, 14. Oktober 2017, abgerufen am 14. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bretterzaun – heute auch aus kunststoffüberzogenem Aluminiumprofil nachgebildet.&lt;br /&gt;
* [[Schach]]brett, Spielfeld, das aus jeweils 32 hellen und dunklen Quadraten zusammengefügt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Krauth]], [[Franz Sales Meyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstzimmerei.&amp;#039;&amp;#039; E. A. Seemann, Leipzig 1895. – Reprint: Th. Schäfer, Hannover 1981, ISBN 3-88746-004-9, Kapitel&amp;amp;nbsp;III. &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung und Bearbeitung des Holzes&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;64–75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Holzbrett}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4179891-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179891-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holz-Halbzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzbearbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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