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	<title>Schnidejoch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnidejoch&amp;diff=1426309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Milanlukasfey: Fehlenden Punkt ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-24T10:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Punkt ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
| NAME              = Schnidejoch&lt;br /&gt;
| BILD              = &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG  = &lt;br /&gt;
| REGION            = &lt;br /&gt;
| REGION-BEZ        = [[Kanton (Schweiz)|Kanton]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO        = CH-BE/CH-VS&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE          = 2756&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE-BEZUG    = CH&lt;br /&gt;
| AUSBAU            = Saumpfad&lt;br /&gt;
| ERBAUT            = &lt;br /&gt;
| SPERRE            = &lt;br /&gt;
| SPERREART         = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE           = [[Berner Alpen]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN    = &lt;br /&gt;
| DENZEL            = &lt;br /&gt;
| NEBENBOX          = &lt;br /&gt;
| SEITE1            = Norden&lt;br /&gt;
| REGION1           = [[Kanton Bern|Bern]]&lt;br /&gt;
| REGION1-BEZ       = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE1         = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE1-BEZUG   = &lt;br /&gt;
| WASSER1           = [[Saane]]&lt;br /&gt;
| ORT1              = [[Gstaad]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU1           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT1           = &lt;br /&gt;
| SPERRE1           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE1            = &lt;br /&gt;
| HD1               = &lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG1      = &lt;br /&gt;
| DENZEL1           = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG1      = &lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG1        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM1      = &lt;br /&gt;
| SEITE2            = Süden&lt;br /&gt;
| REGION2           = [[Kanton Wallis|Wallis]]&lt;br /&gt;
| REGION2-BEZ       = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE2         = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE2-BEZUG   = &lt;br /&gt;
| WASSER2           = [[Rhone]]&lt;br /&gt;
| ORT2              = [[Ayent]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU2           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT2           = &lt;br /&gt;
| SPERRE2           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE2            = &lt;br /&gt;
| HD2               = &lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG2      = &lt;br /&gt;
| DENZEL2           = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG2      = &lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG2        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM2      = &lt;br /&gt;
| KARTE             = &lt;br /&gt;
| POSKARTE          = &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE   = &lt;br /&gt;
| LAT               = 46.369444&lt;br /&gt;
| LONG              = 7.388056&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufstieg wildhornhuette.jpg|mini|Aufstieg von der Wildhornhütte zum Wildhorn (März 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheibenkopfnadeln.jpg|mini|Scheibenkopfnadeln: links aus Saillon ([[Kanton Wallis|VS]]); Mitte die Nadel vom Schnidejoch, rechts aus Bex (VS)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegfried aletsch.jpg|mini|Das Gebiet um den Aletsch&amp;amp;shy;gletscher auf dem Siegfriedatlas (1882)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnidejoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit der [[Jungsteinzeit]] genutzter [[Saumpfad]] und [[Gebirgspass]] im [[Wildhornmassiv]] in den westlichen [[Berner Alpen]]. Über den Bergsattel, der mit der Höhe von {{Höhe|2756|CH|link=true}} auf der [[Europäische Hauptwasserscheide|Europäischen Hauptwasserscheide]] liegt, führt ein Weg zwischen dem Tal der [[Liène]] mit dem Stausee [[Lac de Tseuzier]] auf der Südseite, im [[Kanton Wallis]], und dem [[Simmental]] im [[Berner Oberland]] mit den Ortschaften [[Lauenen]] und [[Gstaad]]. Die Nordseite befindet sich im [[Geschützte Landschaft|Landschaftsschutzgebiet]] «[[Gälte - Iffigen]]» des [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung|Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Objektblatt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-bln/objectsheets/2017revision/nr1501.pdf «Gälte - Iffigen»] im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hoch gelegene Bergpass Schnidejoch gilt als eine der wichtigsten [[Archäologie|archäologischen]] Fundstätten in den [[Hochalpen]]. Seit dem [[Hitzesommer 2003]] kamen unter einem schmelzenden Eisfeld zahlreiche Einzelfunde zum Vorschein, deren älteste mehr als 6500 Jahre alt sind. Die Objekte gehörten wohl jungsteinzeitlichen [[Jäger und Sammler|Jägern und Sammlern]], die den Pass benützten. Gemäss einer Mitteilung im Jahr 2008 an der internationalen Tagung von Archäologen und [[Klimatologie|Klimatologen]] in Bern wurden 46 jungsteinzeitliche Fundstücke von der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|ETH Zürich]] mit Hilfe der [[Radiokohlenstoffdatierung]] rund 1500 Jahre älter datiert, als bisher angenommen worden war. Die Objekte aus Leder, Bast und Holz sind die ältesten Funde dieser Art in den Alpen und damit rund 1000 Jahre älter als die bei der Gletscherleiche [[Ötzi]] in Südtirol entdeckten Gegenstände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi_20080821&amp;quot;&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]] (21. August 2008): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/story/23498395 Neue Funde im Eis – älter als Ötzi]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2008/eisfunde_vom_schnidejoch__1000_jahre_aelter_als_oetzi/index_ger.html |wayback=20120819014530 |text=Universität Bern, Abteilung Kommunikation: Eisfunde vom Schnidejoch – 1000 Jahre älter als Ötzi }} abgerufen am 20. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oeschger.unibe.ch/events/conferences/schnidejoch/ |wayback=20080827075113 |text=Oeschger Zentrum, Tagung &amp;#039;&amp;#039;Ötzi, Schnidi and the Reindeer Hunters: Ice Patch Archaeology and Holocene Climate Change&amp;#039;&amp;#039; vom 21./22. August 2008 }} abgerufen am 20. November 2023 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das Oeschger Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern und der Archäologische Dienst des Kantons Bern organisierten am 21. und 22. August 2008 ein Symposium für Fachleute aus Archäologie und Klimaforschung. An der Tagung nahmen 120 Forscher aus allen Ländern teil, in denen bisher Gletscherfunde dieser Art gemacht wurden: Kanada, Norwegen, Österreich, Italien, Schweiz und die USA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Passübergang liegt zwischen dem [[Schnidehorn]] und dem [[Wildhorn]], im Grenzgebiet der [[Schweiz]]er Kantone Bern und Wallis, rund acht Kilometer Luftlinie von Lauenen (nördlich) und rund 15 Kilometer Luftlinie von [[Sion|Sitten]] (südlich) entfernt. Etwa einen Kilometer nördlich liegt die [[Wildhornhütte]] ({{Höhe|2303|CH|link=true}}), ein Etappenpunkt verschiedener Bergtouren. Der Zugang im Norden führt aus dem Simmental durch das Tal am [[Iffigbach]]. Der Weg auf der Südseite der Wasserscheide führt von Der Alp Tseuzier steil über Felsterrassen und Schutthalden, am Bergsee [[Lac de Téné]] vorbeu, zum Passübergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Geologie|geologischer]] Hinsicht besteht das Felsmassiv am Schnidejoch aus stark verfalteten und [[Karst|verkarsteten]] Sedimentgesteinen des [[Helvetisches System|Helvetikums]], die unter dem Begriff der [[Wildhorndecke]] zusammengefasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Héli Badoux]], Augustin Lombard |Titel=[[Geologischer Atlas der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000 Blatt «Lenk» |Hrsg=Schweizerische Geologiche Kommission |Ort=Bern |Datum=1962}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schnidejoch diente seit der [[Jungsteinzeit]] als Passübergang. Im Dritten Jahrtausend vor Christus und bis etwa 1750 vor Christus herrschte im Alpenraum ein vergleichsweise mildes Klima, mit vermutlich 0,5 bis maximal 2&amp;amp;nbsp;°C höheren Sommertemperaturen als Mitte der 2000er Jahre und den damit verbundenen Wetterunbilden. Die Funde vom Schnidejoch belegen, dass sich die Gletscher zeitweise so weit zurückgezogen hatten, dass Menschen den Hochgebirgspass zumindest im Sommer überqueren konnten. Eine erneute Klimaänderung und damit ein Gletschervorstoss folgte um 850 vor Christus. Erst nach 150 vor Christus setzte wieder eine längere Warmphase ein, die bis am Ende des 4. Jahrhunderts nach Christus andauerte. Darauf folgte wieder eine Kaltphase, die durch einen Gletschervorstoss vermutlich die Passüberquerung verhinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schnidejoch gefundene Schuhfragmente belegen die erneute Nutzung während der [[Mittelalterliche Warmzeit|mittelalterlichen Warmzeit]] im 14. und 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert verschloss der Gletschervorstoss während der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] den Passübergang erneut. Das Kartenblatt 472 des [[Topographischer Atlas der Schweiz|Siegfriedatlas]] belegt in der Ausgabe von 1882, dass der Gletscher am Ende der «Kleinen Eiszeit» (1550–1850) noch weit über das Schnidejoch hinaus auf die Südseite reichte und somit eine Überquerung des Bergsattels verhinderte. Die jüngsten menschlichen Hinterlassenschaften auf dem Schnidejoch stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und erst der rasant zunehmende [[Gletscherschmelze|Gletscherrückgang]] der letzten zwei Jahrzehnte ermöglichte wieder die eisfreie Überquerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | hrsg=Kanton Bern | titel=Medienmitteilung: Eisfeld im Berner Oberland gibt einmalige archäologische Funde preis | datum=2005-11-11 | url=https://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen/suche.archiv.meldungNeu.html/portal/de/meldungen/archiv/2005/11/20051112_mm_6566.html | zugriff=2018-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tatsache, dass sich Leder aus dem späten [[Neolithikum]] bis 2003 in einem Relikt des Tungelgletschers erhalten hatte, impliziert, dass die Eisbedeckung am Schnidejoch mittlerweile geringer ist als in den letzten 5000 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Groshean, Peter J. Suter, Mathias Trachsel, [[Heinz Wanner]] |Titel=Ice-borne prehistoric finds in the Swiss Alps reflect Holocene glacier fluctuations |Sammelwerk=[[Journal of Quaternary Science]] |Datum=2007-02 |DOI=10.1002/jqs.1111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie und Klimageschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem Hitzesommer 2003 gibt das schmelzende Eisfeld am Schnidejoch vor- und frühgeschichtliche Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände frei. Die Funde bezeugen einen vergessenen Passübergang und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der [[Klimageschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftsmuseum&amp;quot;&amp;gt;Website Landschaftsmuseum Obermain: &amp;#039;&amp;#039;Der Übergang am Schnidejoch (CH) – Das Eis gibt neue Schätze frei&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde das Schnidejoch, als am 17. September 2003 ein Ehepaar aus Thun etwa 200 Meter unterhalb des Schnidejochs ein auffälliges Objekt aus Birkenrinde entdeckte und es dem [[Historisches Museum Bern|Historischen Museum Bern]] respektive dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern (ADB) zur Begutachtung übergab. Die Archäologen identifizierten das Fundstück als Fragment eines [[Köcher|Pfeilköchers]]. Eine erste [[Radiokohlenstoffdatierung|C14–Datierung]] erbrachte ein Alter des Objekts von rund 5000 Jahren. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern untersuchte wegen des hohen Alters der Funde in den Sommern 2004 und 2005 das Gebiet am Schnidejoch systematisch. Im schmelzenden Eisfeld und seiner Umgebung wurden rund 400 Objekte bzw. Fragmente aus einem zeitraum von 6500 Jahren gefunden. Sowohl Holzfunde als auch vergängliche organische Materialien hatten im Eis überdauert. Leder- und Textilienreste wurden entweder direkt am Eisrand oder nur wenig davon entfernt entdeckt; gegen den zerfall beständigere Knochen und Hölzer fanden sich hingegen in einem weiteren Umfeld, zusammen mit Eisennägeln römischer Dansalen ([[Caligae]]) sowie Einzelfunden aus der Bronzezeit und aus dem 14.-15. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Archäologie]] und die Klimatologie ist die Entdeckung von einem ähnlichen Wert wie der Fund des prähistorischen Menschen in Südtirol, der unter dem Namen [[Ötzi]] bekannt geworden ist. «&amp;#039;&amp;#039;Natürlich ist Ötzi sensationeller&amp;#039;&amp;#039;», meinte Peter Suter, Leiter der Abteilung Ur- und Frühgeschichte beim Archäologischen Dienst in Bern, anlässlich eines Interviews im November 2005. «&amp;#039;&amp;#039;Aber für die Geschichtsforschung sind diese Funde aus mehreren Jahrhunderten mindestens genauso wichtig&amp;#039;&amp;#039;.» Sie stellen nicht nur eine Momentaufnahme dar, sondern dokumentieren die zeitliche Abfolge der Besiedlungs- und Klimageschichte in den Zentralalpen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt_2005&amp;quot;&amp;gt;[[Die Welt]] (14. November 2005): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article177591/Steinzeitliche-Handelswege.html Neue Handelswege]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Untersuchungen im Gelände gilt Umfeld des Eisfelds am Schnidejoch als vollständig erforscht; die vorhandenen Objekte wurden sichergestellt. Es ist unbekannt, ob in der noch vorhandenen Fläche des kleinen Gletschers&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi_20080826&amp;quot;&amp;gt;Tages-Anzeiger (26. August 2008): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/story/22155432 Liegt im Eisfeld noch die Mumie von «Schnidi»?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder entlang des Saumpfads noch archäologische Gegenstände zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
Die zahlreichen seit 2003 vom Eis freigegebenen Eisfunde stammen sowohl aus prähistorischer als auch aus frühgeschichtlicher Zeit. Sie gelten als einzigartig, weil sie ein neues Licht auf die [[Kulturgeschichte|kulturgeschichtliche]] Entwicklung der Alpen werfen und zeigen, dass Menschen den in der Neuzeit vergessenen Passübergang vom Berner Oberland in das Wallis in klimatisch günstigen Zeiten rege benützten. Die organischen Funde sind besonders wertvoll, weil ähnliche Objekte anderswo nur selten zum Vorschein kommen. Sie überdauerten die Jahrtausende, weil sie im Hochgebirgsklima unter Schnee und Eis raschkonserviert konserviert wurden und sofort nach dem Auftauen des Eisfeldes gefunden wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jungsteinzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal35.png|mini|Kulturenfolge in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
Der Archäologische Dienst des Kantons Bern fand eine grössere Zahl verstreuter Überreste von Kleidern und Ausrüstungsgegenständen. Diese ergaben nach und nach die fast vollständige Ausrüstung eines [[Jungsteinzeit|neolithischen]] Jägers, die im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;Ötzi&amp;#039;&amp;#039; aber nicht zweifelsfrei einer einzigen Person zugeordnet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Bald kamen optimistische Spekulationen über eine mögliche Gletschermumie am Schnidejoch auf, für welche voreilig bereits der Name «Schnidi» geprägt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa die Hälfte aller C14–datierten Objekte stammt gemäss der ersten Untersuchung von 2004 bis 2005 aus dem Zeitraum zwischen 2900 und 2600 vor Christus, also aus der Epcoeh der [[Schnurkeramik]]kultur. Nach einer 2008 publizierten Analyse wurden 46 Fundstücke in die Zeit um 4500 vor Christus datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Köcher, Bogen und Pfeile ====&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Fundstücken gehören ein Köcherfragment aus [[Birken|Birke]], eine 2004 gefundene [[Rinde]]nbahn, die als Schutz des Pfeilköchers diente, und zwei im untersten Köcherteil steckende gestielte Pfeilspitzen aus [[Feuerstein|Silex]]. Ein weiteres Fundstück ist ein [[Bogen (Waffe)|Bogen]] aus [[Eiben|Eibe]] von 160 Zentimetern Länge. Dazu kommen Fragmente von drei rund 80 Zentimeter langen Pfeilen aus [[Schneeball (Gattung)|Schneeballruten]], die zum Köcher gehört haben könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Den Bogen und ein Pfeilfragment fand eine Wandergruppe aus Wiesbaden bereits am 19. September 2003; die nach Hause genommenen Fundstücke übergab ein Teilnehmer rund zwei Jahre später nach den ersten Pressemeldungen zum Schnidejoch dem Archäologischen Dienst in Bern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fundstücke aus Leder ====&lt;br /&gt;
Eine Reihe grösserer und kleinerer Leder- und Riemenfragmente stammt von vermutlich vier verschiedenen neolithischen Schuhen. Das am besten erhaltene Stück ermöglichte die Rekonstruktion eines einfachen Schuhs, der vermutlich aus frischer Tierhaut direkt am Fuss des Trägers zugeschnitten wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt; Marquita Volken von der Fachstelle für Schuhkunde und historische Lederarbeiten in [[Lausanne]] setzte unter dem Mikroskop die einzelnen Lederlappen zusammen, zeichnete ein Modell des Schuhs und fertigte eine Replik an. Die Fachstelle restaurierte auch die fragmentarischen Lederteile von römischen Sandalen und eine mittelalterliche Schuhsohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi_20080826&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines, zerknülltes Lederstück erwies sich als das 70&amp;amp;nbsp;cm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;cm messende Fragment eines [[Beinlinge|Beinkleids]] mit Längsnaht und einer Flickstelle; als Faden diente [[Bastfaser|Lindenbast]]. In den geschützten Falten des Hosenbeins fanden sich kleine Partikel, die möglicherweise von menschlicher Haut stammen, was eine [[DNA-Analyse]] aber nicht bestätigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt; Die Lausanner Fachstelle untersuchte auch diese Lederreste. Nun wird versucht, die steinzeitliche [[Gerben|Gerbetechnik]] nachzuahmen ([[Experimentelle Archäologie]]) und herauszufinden, mit welchen Techniken und Werkzeugen die Häute bearbeitet wurden. Aus der Porengrösse der Haut lässt sich die Tierart erschliessen, von der das Leder stammt. Beim Beinkleid ergb sich kein eindeutiger Befund: [[Hausziege|Ziege]] oder [[Hausschaf|Schaf]]. Angela Schlumbaum, [[Paläogenetik]]erin am [[Basel|Basler]] Institut für prähistorische und naturwissenschaftliche Archäologie, analysierte daraufhin ein etwa daumennagelgrosses Stück der Lederhose, um daraus das – durch das Gerben beschädigte und üblicherweise nach so langer Zeit zu Bruchstücken zerfallene – Erbgut für eine DNA-Analyse zu [[DNA-Sequenzanalyse|sequenzieren]]. Die Analyse konnte die Probe eindeutig einer bestimmten Ziegen-Rasse zuordnen, die heute hauptsächlich in Asien verbreitet ist und vermutlich in jungsteinzeitlicher Zeit auch in der Schweiz lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi_20080826&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ipna.unibas.ch/archbot/address/schlumbaum.htm Universität Basel, Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie: Webauftritt von Dr. Angela Schlumbaum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fellreste ====&lt;br /&gt;
Zwei Fellreste sind schwer zu identifizieren: Die vorläufige Untersuchung mittels [[Rastersondenmikroskopie]] weist auf Equiden, [[Pferde|Pferd]] oder [[Hausesel|Esel]], hin, aber auch ein [[Hausrind|Rind]] konnte nicht ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt; Sollte eine DNA-Analyse bestätigen, dass es sich tatsächlich um Equiden handelt, wäre dies wohl der Nachweis einer frühen Form der [[Domestizierung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt_2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bronzezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelfunde ====&lt;br /&gt;
Ein aus mehreren Teilen zusammengenähtes Holzobjekt wird als [[Spanschachtel]] aus der [[Frühe Bronzezeit|frühen Bronzezeit]] interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallend häufig fanden sich verdrehte Ast- und Zweigfragmente sowie Ringe aus verschieden dicken Zweigen, welche zu Bindungen gehörten, mit denen Lasten zusammengehalten und/oder an den Saumtieren festgebunden wurden. Dies weist auf einen regelmässigen Warentransport über die Alpen hin. Bastgeflechte stammen vermutlich von Kleidern. Dazu gehört ein Fragment eines Umhangs, wie ihn auch die Gletschermumie vom Tisenjoch trug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelsroute über die Alpen ====&lt;br /&gt;
Als Folge des milden Klimas zwischen dem 3. Jahrtausend und 1750 v. Chr. war der Übergang über das Schnidejoch zumindest im Sommer passierbar und stellte zusammen mit dem [[Simplonpass]] ({{Höhe|2006|CH|link=true}}) die kürzeste Verbindung zwischen Norditalien und dem Berner Oberland dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt_2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühbronzezeitlichen Gräber des [[Schweizer Rhonetal|Rhonetal]]s und der Region um den [[Thunersee]] deuten auf eine direkte Verbindung zwischen dem Wallis und dem Berner Oberland hin. Der Fund einer mit feinen Ritzlinien verzierten bronzenen Scheibenkopfnadel mit einer Länge von 23&amp;amp;nbsp;cm aus der Zeit zwischen 2000 und 1750 vor Christus untermauert diese Vermutung. Ähnliche [[Gewandnadel]]n wurden auch in Gräbern in [[Ayent]] am Südhang des Schnidejochs, in [[Saillon]] (um 1600 v. Chr.) und in [[Bex]] gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt; Zwischen 1000 und 600 vor Christus traten solche verzierten Nadeln, die [[Sonnenblumennadel]]n ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Sunflower Pins&amp;#039;&amp;#039;}}) genannt werden, in [[Irland]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Epoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelfunde ====&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um Christi Geburt stammt ein etwa fünf Zentimeter breites Fragment aus weisser [[Schafwolle]], das wahrscheinlich zum Gürtel einer [[Schweiz in römischer Zeit|römischen]] Tunika gehörte. Die Qualität der Wolle entspricht heutigen Erzeugnissen aus der Wolle von [[Merinoschaf]]en.&lt;br /&gt;
[[Bild:Caligae with nails.jpg|mini|Mit Nägeln beschlagene Sohle der Caligae]]&lt;br /&gt;
Der Archäologische Dienst des Kantons Bern fand eine römische [[Fibel (Tracht)|Fibel]] aus dem späten 1. oder frühen 2. Jahrhundert nach Christus. Im Eisfeld und seiner Umgebung lagen dem vermutleten Saumpfad entlang rund 100 Schuhnägel, die bei der Passüberquerung verloren gingen und von Sandalen römischer Soldaten oder von [[Säumer]]n stammen könnten, sowie ein Schuhfragment aus dem letzten Drittel des 1. Jahrhunderts nach Christus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftsmuseum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezüge zu anderen Fundorten ====&lt;br /&gt;
Die Funde lassen auf eine intensive Nutzung des Passübergangs auf dem Weg von [[Oberitalien]] in das schweizerische [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] auch in römischer zeit schliessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt; In den 1980er Jahren wurde eine am nördlichen Passfuss am Westufer des [[Iffigsee]]s auf {{Höhe|2065|CH|link=true}} gefundene römische Herberge ([[Mansio]]) teilweise erforscht. Von dort aus konnte der Weg vom Schnidejoch ins Rhonetal in einem Tagesmarsch bewältigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt_2005&amp;quot;/&amp;gt; Ein 1941 gefundener [[Sesterz]] des [[Commodus]]’ (187/188 n. Chr.) stammt aus der Nähe der Wildhornhütte, etwa auf halbem Weg zwischen dem Iffigsee und dem Schnidejoch. Eine Silbermünze ([[Denarius]]) aus der Zeit von [[Caracalla]] (201–206) lässt den Schluss zu, dass der Passübergang über das Schnidejoch zu Beginn des 3. Jahrhunderts vermutlich noch begehbar war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landschaftsmuseum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus dem 14. oder dem 15. Jahrhundert stammen Fragmente einer mittelalterlichen [[Schuhsohle]] aus Leder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kanton_bern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wechselausstellung «&amp;#039;&amp;#039;Die Pfahlbauer – Am Wasser und über den Alpen&amp;#039;&amp;#039;» wurden die auf dem Schnidejoch gefundenen Artefakte im Jahr 2014 im [[Bernisches Historisches Museum|Bernischen Historischen Museum]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tagesschau (SRF)]] Hauptausgabe am 2. April 2014 auf [[SRF 1]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mittlerweile restaurierte beziehungsweise mit Nachbildungen ergänzte Ausrüstung des &amp;#039;&amp;#039;Jägers vom Schnidejoch&amp;#039;&amp;#039; bildeten den Höhepunkt der Ausstellung mit insgesamt 460 weiteren Exponaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bund_20140402&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.derbund.ch/kultur/ausstellungen/SchnidejochGletscherfunde-erstmals-ausgestellt/story/16004640|title=Schnidejoch-Gletscherfunde erstmals ausgestellt|publisher=[[Der Bund]]|author=|date=2014-04-02|accessdate=2014-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fundbericht 2006&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Archäologie Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (Basel) 90 (2007), S. 135–214, [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=jas-004:2007:90#3 online].&lt;br /&gt;
* gtg (= Georges Tscherrig): &amp;#039;&amp;#039;Nach dem &amp;quot;Ötzi&amp;quot; wird weiter gesucht: Neue Funde aus dem Eis am Schnidejoch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Bote&amp;#039;&amp;#039; 166. Jg., Nr. 270 vom 21. November 2006, S. 9, [http://newspaper.archives.rero.ch/Olive/APA/SNL_EN/#panel=home online].&lt;br /&gt;
* Peter J. Suter, [[Albert Hafner (Archäologe)|Albert Hafner]], Kathrin Glauser [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Lenk-Schnidejoch. Funde aus dem Eis – Ein vor- und frühgeschichtlicher Passübergang&amp;#039;&amp;#039;. Bern: Staatlicher Lehrmittelverlag 2005 (Archäologie im Kanton Bern; 6), S. 499–522.&lt;br /&gt;
* gtg (= Georges Tscherrig): &amp;#039;&amp;#039;Funde am (ältesten?) Passübergang Bern–Wallis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Walliser Bote&amp;#039;&amp;#039; 165. Jg., Nr. 263 vom 14. November 2005, S. 11, [http://newspaper.archives.rero.ch/Olive/APA/SNL_EN/#panel=home online].&lt;br /&gt;
* Peter J. Suter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Prähistorische und frühgeschichtliche Funde aus dem Eis: Der wiederentdeckte Pass über das Schnidejoch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;AS: Archäologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (Basel) 28 (2005), H. 4, S. 16–23, {{doi|10.5169/seals-21050}}.&lt;br /&gt;
* Albert Hafner: &amp;#039;&amp;#039;Schnidejoch und Lötschenpass. Archäologische Forschungen in den Berner Alpen = Schnidejoch et Lötschenpass. Investigations archéologiques dans les Alpes bernoises.&amp;#039;&amp;#039; Bern: Archäologischer Dienst des Kantons Bern 2015. ISBN 978-3-907663-35-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.be.ch/web/index/kanton/kanton-mediencenter/kanton-mediencenter-mm/kanton-mediencenter-mm-detail.htm?id=6566 Website des Kantons Bern: Eisfeld im Berner Oberland gibt einmalige archäologische Funde preis], mit zahlreichen weitergehenden Informationen und Abbildungen. Pressemitteilung vom 11. November 2005.&lt;br /&gt;
* {{HLS|49542|Schnidejoch|Autor= Albert Hafner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Saumpfade}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gebirgspass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenpass]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lenk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnurkeramische Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Milanlukasfey</name></author>
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