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	<title>Schnepfenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnepfenthal&amp;diff=200909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-14T10:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Waltershausen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/52/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/34/43/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 353 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 360&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.919&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/162467 |titel=Gemarkung Schnepfenthal, Stadt Waltershausen |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 740&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/gotha/16067072x0WNE__schnepfenthal_r%C3%B6dichen/ |titel=Ortsteil Schnepfenthal-Rödichen |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99880&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03622&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Walt Schnepfenthal.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Schnepfenthal Ortslage.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick über den Ort nach Nordosten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnepfenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Waltershausen]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waltershausen.de/online-dienste/satzungen/allgemeines/hauptsatzung.pdf?cid=yy |titel=Hauptsatzung |titelerg=§ &amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Waltershausen |format=PDF; 339&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besteht aus den [[Ortslage]]n Schnepfenthal und [[Rödichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Orte Schnepfenthal und Rödichen liegen südlich der [[Bundesautobahn 4]] und südwestlich von [[Gotha]] an der Nordabdachung des [[Thüringer Wald]]es südöstlich am Stadtrand der Kernstadt Waltershausen. Auf der [[Landesstraße]] 1026 erreicht man in [[Friedrichroda]] die [[Bundesstraße 88]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lange SachsenThüringenAnhalt Heft46 2.jpg|mini|Ansicht von Schnepfenthal, 1860]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rödichen ===&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Ortsname „[[Rödichen]]“ wurde 1186 erstmals schriftlich erwähnt. Der Name erinnert an die mühsame Urbarmachung ([[Rodung]]) der Kulturlandschaft im Hochmittelalter. Hinzu kamen die vom [[Reinhardsbrunn|Kloster Reinhardsbrunn]] veranlassten Großbauprojekte: die Anlage der Reinhardsbrunner Teiche, des [[Cumbacher Teiche]]s, der Aufbau der eigentlichen  Klosteranlage (Schafshof „Espenfeld“ zwischen Rödichen und [[Ernstroda]]), auch Straßen- und Wegebau. Die Frondienste und Arbeitsleistungen waren von den Insassen der Klosterdörfer mit zu tragen.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Frühjahr 1525 erhob sich im Zuge des [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkriegs]] auch die einfache Landbevölkerung im [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Herzogtum Gotha]] und stürmte das [[Kloster Reinhardsbrunn|Reinhardsbrunner Kloster]]. Über den Verlauf der Ereignisse  gibt der Bericht des Priors &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Listermann&amp;#039;&amp;#039; an [[Johann der Beständige|Kurfürst Johann]] vom 27. Oktober 1525 Auskunft. Dem Kloster hatten durch die Stadt Waltershausen noch 70 Söldner zugeführt werden können, doch die zahlreichen bewaffneten Plünderer und Aufrührer behielten hier die Oberhand, nach drei Tagen der Kämpfe und Auseinandersetzungen war das Kloster ein Trümmerhaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Beck: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Reinhardsbrunn im Glanze seiner achthundertjährigen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Folge der Säkularisation wurde das Kloster aufgehoben, aus den verbliebenen Gebäuden wurde das herzogliche [[Schloss Reinhardsbrunn]] errichtet, nun hatten die Rödicher Bauern den Gothaer Herzögen zu dienen. Die Bewohner von Rödichen waren nun nach [[Friedrichroda]] eingepfarrt. Der Ort kam zum landesherrschaftlichen [[Amt Reinhardsbrunn]], das ab 1640 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha]], ab 1672 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] und ab 1826 zum [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] gehörte. Ab 1920 lag der Ort im Land [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchliche Verhältnisse ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnepfenthal-Kirche-2.JPG|miniatur|Kirche St. Peter und Paul in Rödichen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnepfenthal Dorfmitte.jpg|links|miniatur|Kirche und Dorfschule in Rödichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] entstand 1648 im kriegszerstörten Ort eine eigene kleine Dorfkirche als Zeichen des Neuanfangs und der Hoffnung. Die Glocke der kleinen Kapelle war vom Glockengießer [[König (Glockengießer)|Jakob König]] 1648 gegossen worden. Hier hielt der Pfarrer aus Friedrichroda ab und zu einen [[Gottesdienst]] und der Schulmeister an Nachmittagen eine Betstunde. Die Kapelle war aber schon 1699 einsturzgefährdet, wurde abgebrochen und 1699–1700 durch eine Fachwerkkirche ersetzt. Sie hatte eine Länge von 36 [[Fuß (Einheit)|Fuß]], eine Breite von 24 Fuß und eine Höhe von 16 Fuß. Das [[Kirchenschiff]] war mit [[Dachziegel|Ziegeln]], der Turm und der Erker über der Hintertür mit [[Schiefer]] gedeckt. Die Turmspitze trug einen goldenen [[Turmkugel|Knopf]]. Um den Kirchhof verlief ein Graben mit einer [[Palisade]]. Hierzu stiftete der Herzog das Holz. Erst 1721 erhielt Rödichen einen eigenen Pfarrer, den Diakon aus Friedrichroda. 1823 musste die Kirche ebenfalls abgerissen werden: Sie war baufällig und zudem zu klein für die Kirchgemeinde. Die heutige Kirche St.-Peter-und-Paul wurde noch 1823 erbaut und 1824 mit einer [[Knauf (Orgelbauer)|Knauf]]-Orgel ausgestattet. Ursprünglich war die Kirche schmucklos, weil die Rödicher Kirchgemeinde außer den Einnahmen aus dem Klingelbeutel keine weiteren hatten. Heute hat die Kirche ein mit roten  Ziegeln eingedecktes Krüppelwalmdach und einen eingezogenen Turm auf der Südwestseite, der schiefergedeckt ist. Das Turmdach ist kuppelförmig (leicht geschweifte Haube) und trägt eine lange Spitze mit einer [[Turmkugel]]. Sie wurde 1824 eingeweiht. Als Folge der ungleichen Bevölkerungsentwicklung wurde Rödichen 1862 als Filialkirche der Pfarrei Wahlwinkel zugeteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Ellrich (et al.)|Titel=Die Kirchen der Superintendentur Waltershausen-Ohrdruf|Ort=Weimar|Jahr=2005|Seiten=72–73 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist jedoch heute Teil des Kirchspiels Waltershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schule ====&lt;br /&gt;
Schon während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] begann in Rödichen der Schulunterricht: Der Schulmeister aus Friedrichroda kam täglich um 10:30 Uhr &amp;#039;&amp;#039;und unterrichtete die Jugend in den Häusern der Einwohner der Reihe nach&amp;#039;&amp;#039;. Der erste Lehrer in Rödichen musste eine wenig lernfähige Gemeinde vorfinden: Von 156 Einwohnern konnten nur 16 Rödicher und 8 Schnepfentaler lesen, davon nur 2 Frauen. Wann die erste Schule erbaut wurde, ist nicht bekannt, sie muss jedoch schon 1651 bestanden haben, denn in diesem Jahre erhielt sie einen neuen [[Seiger]] (Uhr). Die Schule hielt bis in die 1780er Jahre. 1784 wurde ein neues Schulhaus errichtet, vermutlich die Salzmann-Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnepfenthal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnepfenthal Sportplatz.jpg|links|miniatur|Der erste deutsche Turnplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GTH SCHNEPF MUSEUM.jpg|links|miniatur|Das Schulmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnepfenthal gehörte wie Rödichen zum [[Amt Reinhardsbrunn]]. Aus dem umfangreichen Landbesitz wurden mehrfach zur Deckung von Staatsschulden und anderen Verbindlichkeiten Teile veräußert: in einer Urkunde von 1604 wird ein Gut &amp;#039;&amp;#039;Espenfeldt&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, das zwischen Rödichen und [[Ernstroda]] lag und unter diesen Gemeinden aufgeteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;August Beck: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Gothaischen Landes&amp;#039;&amp;#039;, Band I, Geschichte der Regenten, Gotha, 1868. S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Klostergutshof ====&lt;br /&gt;
Schnepfenthal war ursprünglich nur ein Klostergutshof neben dem älteren Dorf  Rödichen und lag im Talgrund westlich von Rödichen. Es wurde ebenso veräußert und stand gerade zum Verkauf, als 1784 [[Christian Gotthilf Salzmann]] nach Schnepfenthal kam, um dort eine Erziehungsanstalt zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Salzmannschule ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnepfenthal Alte Salzmannschule.jpg|miniatur|Die ursprüngliche Salzmannschule]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Salzmannschule Schnepfenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnepfenthal wurde bekannt durch die Erziehungsanstalt von [[Christian Gotthilf Salzmann]] und [[Johann Christoph Friedrich GutsMuths|Johann Christoph Friedrich Guts Muths]], die hier ab [[1784]] eine neue Schulform aufbauten. Dazu gehörten neben den üblichen Fächern [[Sportunterricht]] und praktische Arbeit. Die Sportgeräte sind zum Teil noch heute zu sehen und werden alljährlich zu feierlichen Anlässen von den „Traditionsturnern“ benutzt. Auf dem nahe gelegenen Waldfriedhof sind die Grabstätten der Gründer und vieler Lehrer zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war die Schule eine [[Erweiterte Oberschule]] (entspricht einem Gymnasium). Seit 2001 ist die Salzmannschule ein staatliches Spezialgymnasium für Sprachen (mit [[Internat]]), wo man u. a. [[Japanische Sprache|Japanisch]], [[Arabische Sprache|Arabisch]] und [[Chinesische Sprache|Chinesisch]] lernen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen „Freundeskreis Salzmannschule e.&amp;amp;nbsp;V.“, der die Traditionen der Schule pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnepfenthal-Rödichen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rödichen, zu der Schnepfenthal gehörte, wurde seit den 1920er Jahren &amp;#039;&amp;#039;Schnepfenthal-Rödichen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?coburg/waltershausen.htm |titel=Das Landratsamt Waltershausen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-14  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180922101839if_/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?coburg/waltershausen.htm |archiv-datum=2018-09-22 |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gotha.html|name=Landkreis Gotha}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei:Thueringen-Kreise-1922.djvu&amp;amp;page=35 |titel=Gebietsreform Thüringen 1922 | werk=wiki.genealogy.net | abruf=2025-04-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnepfenthal-Rödichen wurde am 1. Juli 1950 in die Stadt Waltershausen eingemeindet und heißt als Ortsteil nur noch Schnepfenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Seit 1959 befindet sich auf dem Schulgelände der Salzmannschule eine Gedenkstätte, die inzwischen als [[Museum der Salzmannschule Schnepfenthal]] ausgebaut wurde. Schnepfenthal ist Ausgangspunkt des &amp;#039;&amp;#039;Zöglingsweg&amp;#039;&amp;#039;, dies ist ein 14&amp;amp;nbsp;km langer, neugestalteter Rundwanderweg der Stadt Waltershausen. Weitere Wanderrouten führen in den nahen [[Thüringer Wald]], zum Beispiel zum [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]] (916&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GutsMuths-Gedächtnishalle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GutsMuths-Zwiesel Pawlow.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die GutsMuths-Gedächtnishalle mit [[Zwiesel (Botanik)|Zwiesel]], der auf weitere Sehenswürdigkeiten hinweist, Foto 2021: Pawlow&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|GutsMuths-Gedächtnishalle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. August 2009, dem 250. Geburtstags vom großen Sportpädagogen GutsMuths wurde die Neue GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal eröffnet. Das multifunktionale Haus ist vorrangig dem Sport und wechselnder Ausstellungen vorbehalten. Das Sportfeld dahinter wurde umgestaltet als Zöglingshain und TERRA GYMNASTICA – Tafeln zu GutsMuths und Zöglingen der Salzmannschule, Bäume aus allen Erdteilen sowie neuen-alten Sportgeräten, jederzeit frei nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Hermannstein ===&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer südlich der Kirche von Rödichen befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Wachkopf&amp;#039;&amp;#039;, eine steil über den Talrand aufragende Erhebung bis 456,4&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Hier liegen die Reste einer kleinen hochmittelalterlichen Burganlage, die als [[Burg Hermannstein (Waltershausen)|Burg Hermannstein]], auch als &amp;#039;&amp;#039;Burg Steinfirst&amp;#039;&amp;#039;,  bekannt wurde. Von den Befestigungsanlagen sind noch Reste der Gräben und Wälle im Gelände erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte die Einfügungen nach Geburtsjahr sortieren! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Harald Othmar Lenz]] (1798–1870), Naturhistoriker, Zoologe und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Carl Ausfeld]] (1814–1900), Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Girtanner]] (1823–1861), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Eduard Ausfeld (Historiker)|Eduard Ausfeld]] (1850–1906), Archivar und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Luise Gerbing]] (1855–1927), Heimatforscherin und Schwester von Eduard Ausfeld&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Altenbourg]] (1926–1989), Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Lohmann]] (1943–1997), deutscher Kameramann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Christoph Besser]] (1724–1800), Ingenieur und Architekt, erbaute das Philanthropinum in Schnepfenthal&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Friedrich GutsMuths]] (1759–1839), Pädagoge und Mitbegründer des Turnens&lt;br /&gt;
* [[Christian Ludwig Lenz]] (1760–1833), Klassischer Philologe, lehrte in Schnepfenthal, verbrachte hier seinen Ruhestand&lt;br /&gt;
* [[Carl Ritter]] (1779–1859), Geograf, Schüler von GutsMuths&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich Mosch]] (1784–1859), Mineraloge, Zeichner und Schriftsteller, Lehrer in Schnepfenthal&lt;br /&gt;
* [[Emil André]] (1790–1869), Forstwirt&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Erxleben]] (1814–1887), Richter und Hochschullehrer in der Schweiz&lt;br /&gt;
* [[Leo Becker]] (1840–1886), Rittergutsbesitzer, Landrat und Mitglied des Deutschen Reichstags, wurde in Schnepfenthal erzogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler der Salzmann-Schule ===&lt;br /&gt;
* [[Karl (Hessen-Philippsthal-Barchfeld)|Karl von Hessen-Philippsthal-Barchfeld]] (1784–1854), Landgraf&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1786–1834)|Wilhelm von Hessen-Philippsthal-Barchfeld]] (1786–1834), Chef des königlich-dänischen Nordischen Leibregiments zu Pferde&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Hessen-Philippsthal-Barchfeld]] (1789–1850), russischer General der Kavallerie&lt;br /&gt;
* [[Ernst von der Schulenburg]] (1812–1843), preußischer Landrat&lt;br /&gt;
* [[Julius Kisker]] (1818–1882), Kaufmann und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Adolf von Grote (Politiker, 1830)|Adolf von Grote]] (1830–1898), hannoverscher Gesandter und Mitglied des deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Ernst Adolph Mueller]] (1832–1913), Jurist und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Steiner von Felsburg]] (1838–1905), österreichischer Nazarenermaler, Restaurator und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Carl Geibel (Verleger, 1842)|Carl Geibel]] (1842–1910), Buchhändler und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Ernst Otto Clauß]] (1843–1889), Fabrikbesitzer, Textilunternehmer und Politiker (NLP)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Tesdorpf]] (1856–1905), Feinmechaniker und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Hugo Henneberg]] (1863–1918), österreichischer Naturwissenschaftler, Grafiker und Kunstfotograf der piktorialistischen Strömung&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Reibnitz]] (1882–1939), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Gotthard Sachsenberg]] (1891–1961), Offizier, Unternehmer und Politiker (Wirtschaftspartei)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Otto Wiemer]] (1905–1998), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha]] (1918–1998), legte in Schnepfenthal das Abitur ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist sowohl mit der [[Thüringerwaldbahn]] als auch mit der [[Regionalbahn]] der Strecke [[Friedrichrodaer Bahn|Fröttstädt–Friedrichroda]] zu erreichen. Der nächste [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschluss]] ist [[Gotha-Boxberg]] an der [[Bundesautobahn 4|A 4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bickel, Wilhelm; &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch von Schnepfenthal – Rödichen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Gemeinde Schnepfenthal-Rödichen, 1939&lt;br /&gt;
* Rödl, Egon; Bause, Gerd: &amp;#039;&amp;#039;Zweites Heimatbuch von Schnepfenthal – Rödichen&amp;#039;&amp;#039;, Fakten und Begebenheiten aus der Geschichte eines Thüringer Waldsaumdorfes, Eigenverlag, Schnepfenthal, 2005, ISBN 3-932655-30-3&lt;br /&gt;
* Ellrich/Heinke/Hoerenz: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Hörsel und Wilder Gera&amp;#039;&amp;#039;, 2005, Weimar, ISBN 3-86160-167-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.waltershausen.de/ Offizielle Homepage von Waltershausen]&lt;br /&gt;
* [[Luise Gerbing]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00233121/Mitteilungen_Gothaische_Geschichte_130639176_1906_09_0007.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00294291 Aus der Geschichte des Dorfes Rödichen (1908–1909)]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Waltershausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4396278-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Waltershausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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