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	<title>Schneeferner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schneeferner&amp;diff=44118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-20T07:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gletscher&lt;br /&gt;
| BILD = Zugspitzplatt mit Schneeferner.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Der Nördliche Schneeferner sowie Reste des Südlichen Schneeferners (links) Ende Juli 2006&lt;br /&gt;
| NAME = Schneeferner&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Bayerische Alpen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE = [[Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
| LÄNGE = &lt;br /&gt;
| LÄNGE-ANMERKUNG = &lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 0.094&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-ANMERKUNG = (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;badw2026&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EXPOSITION = Ost&lt;br /&gt;
| HÖHE-MAX = 2686&lt;br /&gt;
| HÖHE-MIN = 2560&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NEIGUNG = 14&lt;br /&gt;
| DICKE = 10.6&lt;br /&gt;
| DICKE-ANMERKUNG = , max. 33 m (2018)&amp;lt;ref&amp;gt;Dickenangaben beziehen sich auf den Nördlichen Schneeferner&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITE-MAX =  &lt;br /&gt;
| VOLUMEN = 0.00179&lt;br /&gt;
| VOLUMEN-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.414&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10.975&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| ENTWÄSSERUNG = [[Partnach]], [[Loisach]], [[Isar]], [[Donau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneeferner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gletscher]] in den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]]. Er befindet sich auf dem [[Zugspitzplatt]], einer von West nach Ost abfallenden [[Hochfläche]] südlich des Zugspitzgipfels, die den Talschluss des [[Reintal (Wetterstein)|Reintals]] bildet. Die [[Schmelzwasser]] des Gletschers versickern in der verkarsteten Hochfläche und treten im Reintal wieder an die Oberfläche, wo sie die [[Partnach]] speisen. Der Schneeferner ist einer der nördlichsten Gletscher der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bedeckte ein großer Gletscher, der &amp;#039;&amp;#039;Plattachferner&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Plattacher Ferner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.arcanum.com/de/map/secondsurvey-tirol/?bbox=1215493.6587886347%2C6005972.815952222%2C1233685.6715205067%2C6012422.190213784&amp;amp;map-list=1&amp;amp;layers=55 Franziszeische Landesaufnahme Tirol], abgerufen am 24. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wurde, fast das gesamte Zugspitzplatt zwischen dem [[Jubiläumsgrat]] und den [[Plattspitzen]]. Er hatte damals eine Ausdehnung von etwa 300&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher&amp;quot;&amp;gt;[http://bayerische-gletscher.de/ bayerische-gletscher.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und hinterließ bei seinem Rückzug große, bis heute sichtbare [[Moräne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetterstein Zugspitzgletscher Karte 1826.jpg|mini|links|Historische Karte mit „Terrainzeichnung“ von 1826]]&lt;br /&gt;
Von etwa 1860 bis in die 1950er-Jahre hinein verlor er jährlich ungefähr 23.000&amp;amp;nbsp;m² an Fläche und schrumpfte so auf 60&amp;amp;nbsp;ha zur Jahrtausendwende (→&amp;amp;nbsp;[[Gletscherschwund seit 1850]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;klis2001&amp;quot;&amp;gt;H. Escher-Vetter: [https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimastatusbericht/publikationen/ksb2001_pdf/06_2001.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 &amp;#039;&amp;#039;Zum Gletscherverhalten in den Alpen im zwanzigsten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutscher Wetterdienst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klimastatusbericht 2001.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei spaltete er sich um 1900 in einen nördlichen und einen südlichen Teil; vom nördlichen Teil trennte sich später noch der unterhalb des [[Zugspitze|Zugspitzgipfels]] gelegene &amp;#039;&amp;#039;Östliche Schneeferner&amp;#039;&amp;#039; ab, der inzwischen ganz verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war der flächenmäßige Rückgang weniger drastisch; insbesondere die verbliebenen Teile des Nördlichen Schneeferners neigen aufgrund ihrer Lage in einem [[Becken (Geomorphologie)|Becken]] eher zum Einsinken der Oberfläche. Zwischen 1965 und 1968 sowie zwischen 1974 und 1980 führten gletschergünstige Phasen sogar zu einer Aufwölbung des Gletschers;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zugspitzbahn-gletscher&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zugspitze.de/diebzb/geologie.php |text=Die Entstehung des Zugspitzmassivs und seiner Gletscher |wayback=20070928060312}}, Information der [[Bayerische Zugspitzbahn|Bayerischen Zugspitzbahn]]&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Südlichen Schneeferner waren auch deutliche Flächenzuwächse zu verzeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[globale Erwärmung]] hat dazu geführt, dass auf der Zugspitze seit 1990 durchweg überdurchschnittliche Sommertemperaturen zu beobachten waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwd-zugspitze&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tu-freiberg.de/~wwwmediz/Win_media/Annaberg_2006/PDF/Kristen%20DWD%2010-05-06.pdf Wetterwarte Garmisch-Partenkirchen / Zugspitze 1900 bis 2006] (PDF; 5,9&amp;amp;nbsp;MB), [[Deutscher Wetterdienst|DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schädlich für die Gletscher sind dabei vor allem die dadurch immer seltener werdenden sommerlichen Schneefälle, die durch die steigende [[Albedo]] die Energieaufnahme des Gletschers verringern und das Abschmelzen unterbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 befinden sich die Gletscher auf dem Zugspitzplatt wieder auf dem Rückzug. Bis 2003 schmolzen jährlich im Durchschnitt etwa 80&amp;amp;nbsp;cm Eis. 2006 bedeckten die beiden verbliebenen Gletscher noch eine Fläche von 39&amp;amp;nbsp;ha;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher&amp;quot; /&amp;gt; dazu kamen noch ein paar kleinere [[Firnfeld]]er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kfg2003&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lrz-muenchen.de/~a2901ad/webserver/webdata/download/InfoGletscher.pdf |text=Informationen zum Gletscherschwund – Gletscherschwund und Klimawandel an der Zugspitze und am Vernagtferner (Ötztaler Alpen) |wayback=20090423202605}}, Kommission für Glaziologie der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]], 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Hitzesommer 2015 berichtete der Münchner Glaziologe Wilfried Hagg, dass der Gletscher weiter eingesunken sei und einige noch im Vorjahr eisbedeckte Hänge jetzt eisfrei seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/bayern/wetter-wie-der-rekordsommer-bayerns-gletschern-zusetzt-1.2675440 &amp;#039;&amp;#039;Wie der Rekordsommer Bayerns Gletschern zusetzt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 verlor der südliche Schneeferner seine Einstufung als Gletscher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bayAkademie2022&amp;quot;/&amp;gt; Die Fläche des nördlichen Schneeferners betrug 2018 noch gut 16&amp;amp;nbsp;ha, Ende 2025 waren es noch 9,4&amp;amp;nbsp;ha. Auch er gehe zügig seinem Ende zu, so die Glaziologen, die ihn 2025 vermessen hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badw2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Bayerische Akademie der Wissenschaftem |titel=Neue Vermessung zeigt beschleunigten Gletscherschwund |titelerg=Pressemitteilung 07/2026 |datum=2026-03-19 |url=https://badw.de/die-akademie/presse/pressemitteilungen/pm-einzelartikel/detail/neue-vermessung-zeigt-beschleunigten-gletscherschwund.html |abruf=2026-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Mayer, Wilfried Hagg, Markus Weber, Astrid Lambrecht |Hrsg=Bayerische Akademie der Wissenschaften, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz |Titel=Zukunft ohne Eis – Zweiter Bayerischer Gletscherbericht: Klimawandel in den Alpen |Datum=2021-04 |Online=https://www.stmuv.bayern.de/themen/klimaschutz/gletscherbericht/index.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nördlicher Schneeferner ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Gletscher&lt;br /&gt;
| NEBENBOX= 1&lt;br /&gt;
| BILD = Nördlicher Schneeferner.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Nördlicher Schneeferner im September 2009&lt;br /&gt;
| NAME = Nördlicher Schneeferner&lt;br /&gt;
| LAGE = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE = &lt;br /&gt;
| TYP = [[Kargletscher]]&lt;br /&gt;
| LÄNGE = 0.85&lt;br /&gt;
| LÄNGE-ANMERKUNG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;zugspitzbahn-gletscher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 0.094&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-ANMERKUNG = (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;badw2026&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EXPOSITION = Ost&lt;br /&gt;
| HÖHE-MAX = 2686&lt;br /&gt;
| HÖHE-MIN = 2588&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NEIGUNG = 14&lt;br /&gt;
| NEIGUNG-ANMERKUNG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;zugspitzbahn-gletscher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DICKE = 10.6&lt;br /&gt;
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| DICKE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITE-MAX = 2.8&lt;br /&gt;
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| VOLUMEN-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47/24/50&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10/58/30&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| POSKARTE = none&lt;br /&gt;
| ENTWÄSSERUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Nördliche Schneeferner ist mit einer Fläche von etwa 9,4&amp;amp;nbsp;ha (Stand 2025) der zweitgrößte der vier verbliebenen deutschen Gletscher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badw2026&amp;quot;/&amp;gt; Mit einer mittleren Höhenlage von 2.630&amp;amp;nbsp;m liegt er auch höher als die anderen deutschen Gletscher [[Höllentalferner]], [[Watzmanngletscher]] und [[Blaueis]]. Seine Eisdicke wurde im Jahr 2018 im Durchschnitt mit 10,6&amp;amp;nbsp;m bestimmt; an der mächtigsten Stelle waren es 33&amp;amp;nbsp;m. Der Ferner verläuft von Westen nach Osten und hat insbesondere im unteren Bereich nur eine sehr geringe Neigung. Nördlich vom Gletscher befindet sich der [[Gebirgskamm|Grat]] von der [[Zugspitze]] zum Zugspitzeck; im Westen reicht er fast bis zur breiten &amp;#039;&amp;#039;Schneefernerscharte&amp;#039;&amp;#039;. Nach Osten und Süden zu ist er offen; auch der [[Schneefernerkopf]] im Südwesten kann ihm im Sommer nur wenig Schatten spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gletscher wird vor allem durch [[Niederschlag]] genährt, der direkt auf seine Oberfläche fällt; dazu kommt noch Schnee aus [[Lawine]]n, die aus den Felsen des Zugspitzecks und des Schneefernerkopfs niedergehen. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Gletscher fortbewegt, beträgt im mittleren Bereich nur 25 bis 30&amp;amp;nbsp;cm pro Jahr;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zugspitzbahn-gletscher&amp;quot; /&amp;gt; Massetransport in tiefere Lagen findet also kaum statt. In den steilen Flanken des Schneefernerkopfs kann die Fließgeschwindigkeit aber auch mehrere Meter pro Jahr betragen. Hier ist der Gletscher allerdings in den letzten Jahren fast völlig verschwunden bzw. seine Reste von Geröll überdeckt, und es findet kaum noch [[Akkumulation (Geowissenschaften)|Akkumulation]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewirtschaftung des Gletschers ===&lt;br /&gt;
Seit dem 20. Jahrhundert steht der Nördliche Schneeferner im Zeichen des [[Wintersport]]s. Seit 1955 wurden fünf Liftanlagen auf der Eisfläche errichtet, die das einzige deutsche Gletscherskigebiet bilden; einst war hier sogar [[Sommerskigebiet|Sommerskilauf]] möglich. Die natürliche Entwicklung des Gletschers musste sich dem unterordnen. Durch das Heranschaffen von Schnee aus umliegenden Gebieten nahm die Eisdicke nach 1990 in einzelnen Bereichen zeitweise wieder zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 werden bestimmte Bereiche des Gletschers über den Sommer mit Planen abgedeckt, um das Eis und den Schnee des Winters vor Sonneneinstrahlung und Regen zu schützen. Im Jahr 2007 wurden 9.000&amp;amp;nbsp;m², also knapp 3 % des Gletschers abgedeckt; in den Jahren davor waren es 6.000&amp;amp;nbsp;m².&amp;lt;ref name=&amp;quot;abdeck2007&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zugspitze.de/news/Gletscherabdeckung.php |text=Gletscherabdeckung 2007 |wayback=20070530012221}}, Bericht der [[Bayerische Zugspitzbahn|Bayerischen Zugspitzbahn]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Man verspricht sich davon, die [[Ausaperung]] von Felsen, die den Wintersport erschweren könnten, so lange wie möglich hinauszuzögern. Auf die Lebensdauer des Gletschers hat das allerdings kaum Auswirkungen, weil das so gewonnene Eis nur etwa 1 % des Verlusts ausgleicht, der in den ungeschützten Bereichen des Gletschers zu erwarten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abdeck2007kfg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lrz-muenchen.de/~a2901ad/webserver/webdata/download/Info040507.pdf |text=Information der Kommission für Glaziologie zur Gletscherabdeckung 2007 |wayback=20090423202507}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem werden bevorzugt die Bereiche abgedeckt, in denen der Gletscher unter natürlichen Bedingungen am schnellsten verschwunden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Lifte wurden wegen des fortschreitenden Abschmelzens des Gletschers wieder abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Klimawandel: Aus für Schlepplift am Zugspitzgletscher |werk=Zeit Online |datum=2026-03-09 |url=https://www.zeit.de/news/2026-03/09/klimawandel-aus-fuer-schlepplift-am-zugspitzgletscher |abruf=2026-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Gletscher im Rekordsommer 2003 ===&lt;br /&gt;
An heißen Tagen sinkt die Eisfläche des Nördlichen Schneeferners um bis zu 11&amp;amp;nbsp;cm ein. Im [[Hitzewelle 2003|August 2003]] gab der Gletscher dabei 35.000&amp;amp;nbsp;m³ Wasser täglich ab&amp;lt;ref name=&amp;quot;kfg2003&amp;quot; /&amp;gt;, was etwa einem Zehntel&amp;lt;!-- Laut http://www.swm.de/dokumente/swm/pdf/infomaterial/umwelterklaerung-wassergewinnung.pdf (Umwelterklärung 2006) geben die SWM täglich 320.000&amp;amp;nbsp;m³ ab. Das Versorgungsgebiet ist wenig größer als die Stadt, der Verbrauch wohl etwas größer als die Abgabe. --&amp;gt; des durchschnittlichen Wasserverbrauchs von München entspricht. Experten bezeichnen dieses enorme Abschmelzen des Eises als &amp;#039;&amp;#039;Gletscherrauschen&amp;#039;&amp;#039; (welches die Schmelzwasserbäche erzeugen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Südlicher Schneeferner ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Gletscher&lt;br /&gt;
| NEBENBOX= 1&lt;br /&gt;
| BILD = Südl.Schneeferner.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Südlicher Schneeferner Ende August 2003&lt;br /&gt;
| NAME = Südlicher Schneeferner&lt;br /&gt;
| LAGE = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE = &lt;br /&gt;
| TYP = Firnfeld&lt;br /&gt;
| LÄNGE = &lt;br /&gt;
| LÄNGE-ANMERKUNG = &lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 0.017&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EXPOSITION = Nordost&lt;br /&gt;
| HÖHE-MAX = 2621&lt;br /&gt;
| HÖHE-MIN = 2560&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = DE&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NEIGUNG = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG-ANMERKUNG = &lt;br /&gt;
| DICKE = 1.3&lt;br /&gt;
| DICKE-MAX = 10&lt;br /&gt;
| DICKE-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITE-MAX = &lt;br /&gt;
| VOLUMEN = 0.00008&lt;br /&gt;
| VOLUMEN-ANMERKUNG = (2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47/24/08&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10/58/23&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| POSKARTE = none&lt;br /&gt;
| ENTWÄSSERUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Südliche Schneeferner bedeckte einst den gesamten südwestlichen Teil des Zugspitzplatts. 2015 war von ihm nur noch eine Fläche von weniger als 4&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] erhalten. Seine 2006 ermittelte Eismächtigkeit war mit durchschnittlich weniger als 5&amp;amp;nbsp;m ebenfalls nur noch sehr gering. Zum Ende des 20. Jahrhunderts spaltete sich der Gletscher in einen südöstlichen Teil unterhalb vom &amp;#039;&amp;#039;Wetterwandeck&amp;#039;&amp;#039; und einen nordwestlichen Teil unterhalb der [[Wetterspitzen]], der danach in die letzte verbliebene größere Eisfläche und mehrere kleinere [[Firnfeld]]er zerfallen ist. Seit 1988 waren alle Sommer in Bayern gegenüber der Referenzperiode 1961–1990 überdurchschnittlich warm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html?cl2Categories_LeistungsId=zeitreihen&amp;amp;lsId=649802&amp;amp;cl2Categories_Element=zeitreihen_ttt&amp;amp;cl2Categories_MonatJahreszeit=zeitreihen_14&amp;amp;cl2Categories_Region=zeitreihen_by&amp;amp;cl2Categories_Periode=zeitreihen_6190&amp;amp;cl2Categories_Typ=zeitreihen_ano |titel=Temperaturanomalie Bayern – Sommer – 1881–2022 – Referenzzeitraum 1961–1990 |hrsg=Deutscher Wetterdienst |abruf=2023-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 waren vom südlichen Schneeferner noch 1,8&amp;amp;nbsp;ha Fläche mit einer durchschnittlichen Dicke von 1,3&amp;amp;nbsp;m übrig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bay-gletscher2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dürre und Hitze in Europa 2022|Sommer 2022]], dem zweitheißesten Sommer in Bayern seit Beginn der Aufzeichnungen, nahmen seine Fläche und seine Dicke weiter stark ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/bayern/wetter-bayern-klima-rekord-jahr-2022-sommer-und-winter-extreme-hitze-92010548.html |titel=Wetter-Rekordjahr 2022 in Bayern: Hitze-Sommer und Temperatursprung um 30 Grad im Dezember |werk=merkur.de |datum=2023-01-06 |abruf=2023-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2022 wurde ein weiteres Schrumpfen auf weniger als 1&amp;amp;nbsp;ha berichtet. [[Georadar]]-Messungen zeigten, dass auch die Eisdicke deutlich abgenommen hatte. Wegen der geringen Eisdicke wird keine Eisbewegung mehr erwartet; deshalb wird der Südliche Schneeferner offiziell nicht mehr als eigenständiger Gletscher betrachtet. Die [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] prognostizierte, dass das restliche Eisfeld in ein bis zwei Jahren komplett abgeschmolzen sein wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bayAkademie2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] |url=https://badw.de/die-akademie/presse/pressemitteilungen/pm-einzelartikel/detail/gletscherschwund-der-suedliche-schneeferner-verliert-seinen-status-als-gletscher.html |titel=Gletscherschwund: Der Südliche Schneeferner verliert seinen Status als Gletscher |sprache=de |abruf=2022-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schneeferner}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerische-gletscher.de/ Archiv der bayerischen Gletscher]&lt;br /&gt;
* [http://www.zugspitze.de/de/aktuell/wetter/panoramakameras.htm Webcams der Bayerischen Zugspitzbahn] (bieten einen Blick auf die Gletscher oder Teile davon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Garmisch-Partenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Loisach|GSchneeferner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zugspitze]]&lt;/div&gt;</summary>
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