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	<title>Schneebiger Nock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schneebiger_Nock&amp;diff=1639991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geiserich77 am 1. Dezember 2022 um 07:58 Uhr</title>
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		<updated>2022-12-01T07:58:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = SchneebigerNockFromN.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Schneebiger Nock von Norden, links des Gipfels im Gratverlauf zunächst P.3203, dann [[Fernerköpfl]], [[Frauenköpfl]] und [[Magerstein]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 3358&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = IT&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/54/20/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 12/05/04/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= IT-BZ&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 4.2&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 544&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Hochgall]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE= Antholzer Scharte&lt;br /&gt;
|TYP = &lt;br /&gt;
|ALTER = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG = 6. Oktober 1866 durch Erzherzog Rainer von Österreich, Graf Heinrich Wurmbrand, Bergführer Georg Auer, Johann Oberarzbacher aus Rein und Georg Weiss, Gastwirt&lt;br /&gt;
|NORMALWEG= von der [[Kasseler Hütte (Rieserfernergruppe)|Kasseler Hütte]] aus über den Nordgrat&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneebige Nock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Monte Nevoso}}), in alter Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;Ruthnerhorn&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist mit {{Höhe|3358}} nach dem [[Hochgall]] der zweithöchste Berg der [[Rieserfernergruppe]], einem Gebirge im westlichen Teil der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Der Berg liegt in der italienischen Provinz [[Südtirol]] im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]] (&amp;#039;&amp;#039;Parco Naturale Vedrette di Ries-Aurina&amp;#039;&amp;#039;). Zuerst bestiegen wurde er am 6. Oktober 1866 durch Erzherzog [[Rainer Ferdinand von Österreich]], Graf Heinrich Wurmbrand sowie die Bergführer Georg Auer und Johann Oberarzbacher aus [[Rein in Taufers]] und Georg Weiss, Gastwirt aus [[St. Johann (Ahrntal)|St. Johann]] im [[Ahrntal]]. Heute ist der Schneebige Nock von der nordöstlich gelegenen [[Kasseler Hütte (Rieserfernergruppe)|Kasseler Hütte]] (auch Hochgallhütte) oder aus dem Süden von der [[Rieserfernerhütte]] aus zu erreichen und wegen seiner markanten Pyramidenform und den ausgeprägten Graten ein oft besuchter Aussichtsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schneebiger noch lage.jpg|mini|links|Schneebiger Nock (rechts der Mitte zwischen Gelttal (rechts) und Bachertal (links)), davor [[Rein in Taufers]] (links vorn) mit [[Reintal (Taufers)|Reintal]], im Hintergrund [[Großer Rotstein]], [[Mulle (Rieserfernergruppe)|Mulle]], [[Winkelspitze]], [[Lenkstein]], [[Barmer Spitze]], [[Hochgall]], [[Hochgallhütte]], [[Wildgall]], Hochflachkofel (links vom Schneebigen Nock mit Rieserferner) sowie [[Gelttalspitze]], [[Rieserfernerhütte]], [[Schwarze Wand]] und [[Wasserkopfspitze]] (rechts vom Schneebigen Nock), direkt vor dem Schneebigen Nock der Gatternock]]&lt;br /&gt;
Der Nock ist dem &amp;#039;&amp;#039;Rieserferner-Hauptkamm&amp;#039;&amp;#039; nördlich vorgelagert und im Norden und Osten von stark im [[Gletscherschmelze|Schwinden]] begriffenen Gletschern umgeben. Im Norden liegt der &amp;#039;&amp;#039;Schneebiger-Nock-Ferner&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vedretta di Monte Nevoso&amp;#039;&amp;#039;), im Osten reicht der &amp;#039;&amp;#039;[[Westlicher Rieserferner|Westliche Rieserferner]]&amp;#039;&amp;#039; bis kurz unter den Südostgrat. Ein im Süden liegender ehemaliger kleiner Gletscher ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts auf Grund klimatischer Veränderungen [[Gletscherschwund seit 1850|abgeschmolzen]]. Dem Schneebigen Nock benachbart sind im Verlauf des Südostgrats der [[Fernerköpfl]], das [[Frauenköpfl]] ({{Höhe|3251}}) und der {{Höhe|3273}} hohe [[Magerstein]]. Etwas abseits im Verlauf des Nordwestgrats erhebt sich der &amp;#039;&amp;#039;Gatternock&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|2888}} Höhe. Südöstlich des Schneebigen Nock verläuft das [[Antholzer Tal]], im Nordwesten das [[Reintal (Taufers)|Reintal]] und im Nordosten das &amp;#039;&amp;#039;Bachertal&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Val del Rio&amp;#039;&amp;#039;), ein Seitenast des Reintals. Bedeutende Orte sind im Norden das etwa 5 km Luftlinie entfernte Rein (Riva), ebenfalls 5 km im Süden liegt [[Rasen-Antholz|Antholz-Mittertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rieserferner-Pluton}}&lt;br /&gt;
Die Rieserfernergruppe liegt, geologisch gesehen, in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Zone der Alten [[Gneis]]e&amp;#039;&amp;#039;, eines sich östlich des [[Eisacktal]]s erstreckenden Gebietes, das auch den [[Rieserferner-Pluton]] umfasst. Der Rieserferner-Hauptkamm um Magerstein und Fernerköpfl wird von mittel- bis feinkörnigem [[Tonalit]], der hier in großer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] [[Anstehendes Gestein|ansteht]], gebildet. Der Tonalit besitzt [[Foliation]] und nimmt daher ein gneisartiges Erscheinungsbild an. Dieser harte [[Plutonit]] ist durch seine weitgehende Erosionsfestigkeit verantwortlich für die Höhe der Berge&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund von Klebelsberg: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935, S. 405 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum [[Oberostalpin]] gehörenden Gneise des &amp;#039;&amp;#039;Alten Dachs&amp;#039;&amp;#039; am Schneebigen Nock sind [[Metamorphose (Geologie)|polymetamorph]]. Während der [[Variszische Orogenese|variszischen Gebirgsbildung]] wurden ihre Ausgangsgesteine amphibolitfaziell verformt und dann später erneut von der alpinen Metamorphose überprägt. Der Kontakt der Gneise zum unterlagernden Tonalit steht am Fernerköpfl relativ steil, verflacht aber dann unterhalb des Schneebigen Nocks zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfelaufbau schneebiger nock.jpg|mini|links|Gipfelaufbau Schneebiger Nock von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Im Herbst 1866, anlässlich seines Aufenthaltes in den Hohen Tauern, währenddessen auch der [[Großglockner]] bestiegen wurde, wollte Rainer Ferdinand von Österreich auch eine Erstbesteigung unternehmen. Der bis dahin unbestiegene Schneebige Nock, von [[Carl Sonklar|Karl von Sonklar]] auch &amp;#039;&amp;#039;Ruthnerhorn&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Anton von Ruthner]]) genannt, bot sich dafür an. Die Gruppe bestand neben dem Erzherzog noch aus dem [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] Major Graf Heinrich Wurmbrand und den beiden Bergführern Georg Weiss und Johann Arzbacher aus Rein. Ihnen schloss sich der Wirt von Sankt Johann aus dem Reintal an, vermutlich als Träger. Man brach bei Tagesanbruch in Rein auf und ging zunächst in östlicher Richtung durch das Bachertal. Über den etwas vereisten Nordwestgrat erreichte man nach gut 5 Stunden den [[Firn|firnbedeckten]] Gipfel unter Verwendung von [[Steigeisen]] und [[Kletterseil]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oesterreichischen Alpenvereins&amp;#039;&amp;#039;, Band III, 1867, Wien 1867, S. 337&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Literatur soll [[Paul Grohmann]] als Zweiter den Gipfel erreicht haben. Er ging am 16. September 1875 im Aufstieg den Weg des Erzherzogs, aber im Abstieg wählte er den heutigen Normalweg über den Nordgrat. Bereits 1871 erreichte ein Vermessungsoffizier des k.k. [[Militärgeographisches Institut|Militärgeographischen Instituts]] in Wien die Einschartung zwischen dem Schneebigen Nock und dem Gatternock. Den ersten direkten Anstieg über den Westlichen Rieserferner bewältigte [[Johann Stüdl]] aus [[Prag]] und [[Reinhold Seyerlen]] aus [[Stuttgart]], geführt von Hans Ausserhofer aus Rein am 31. Juli 1877&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Diener in: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894, S. 118 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SueostgradSchneebigerNock.JPG|mini|hochkant|Südostgrat des Schneebigen Nock]]&lt;br /&gt;
Seit 1877 besteht auf dem nördlich gelegenen Geländehang auf 2276 Metern Höhe eine [[Schutzhütte]], die 1910 zur [[Kasseler Hütte (Rieserfernergruppe)|Kasseler Hütte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rifugio Roma alla Vedrette di Ries&amp;#039;&amp;#039;) erweitert wurde. Ein weiterer möglicher Ausgangspunkt ist die im Süden gelegene [[Rieserfernerhütte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rifugio Forcella Valfredda&amp;#039;&amp;#039;) auf {{Höhe|2791}}. Diese 1980 errichtete Hütte ersetzte die die 1902 erbaute ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Fürther Hütte&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Normalweg]] führt von der Hochgallhütte aus in südlicher Richtung mit Blockkletterei und Gletscherberührung in 3 bis 4 Stunden über den Nordgrat. Die Gletscherpassage ist im Hochsommer oft [[Ausaperung|aper]] (Blankeis ohne Schneeauflage). Der Schwierigkeitsgrad beträgt [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA I]]. Etwas schwerer ist die Variante über den Nordostgrat, hier sind Schwierigkeiten bis UIAA II+ bei bröckelndem Gestein zu bewältigen&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Südtirol 3&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rudolf Rother]], München 1987, S. 381&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nur geringfügig schwerer ist die Route über den Südostgrat, wobei die Schlüsselstelle als [[Klettersteig]] versichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Südtirol 3&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rudolf Rother]], München 1987, ISBN 3-7633-3300-2&lt;br /&gt;
* Johann Daimer und [[Reinhold Seyerlen]] in einem Beitrag der [[Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]], Band XI, München 1880&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oesterreichischen Alpenvereins&amp;#039;&amp;#039;, Band III, 1867, Wien 1867&lt;br /&gt;
* [[Carl Diener]] in [[Eduard Richter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894&lt;br /&gt;
* [[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Gebr. Borntraeger, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco, Wanderkarte 1:25.000, Blatt 035, &amp;#039;&amp;#039;Valle Aurina/Ahrntal, Vedrette di Ries/Rieserferner-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sand in Taufers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geiserich77</name></author>
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