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	<title>Schnathorst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-17T19:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hüllhorst&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52.275267&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.710260&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 115&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.62&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2735&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Hüllhorst |url=https://www.huellhorst.de/B%C3%BCrger-Gemeinde/Gemeindeportrait/Zahlen-Daten/?La=1&amp;amp;NavID=3440.85 |titel=Zahlen Daten Fakten |sprache=de |abruf=2024-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32609&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05744&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Huellhorst Ortsteile Schnathorst.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnathorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] am Südhang des [[Wiehengebirge]]s mit rund 2700 Einwohnern. Sie wurde im Rahmen der kommunalen Neugliederung [[Nordrhein-Westfalen]]s im Jahre 1973 ein [[Ortsteil]] der [[Hüllhorst|Gemeinde Hüllhorst]] im [[Kreis Minden-Lübbecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Räumliche Lage ===&lt;br /&gt;
Schnathorst liegt am Südhang des Wiehengebirges, dessen [[Gebirgskamm]] die Nordgrenze darstellt,&lt;br /&gt;
im [[Ravensberger Hügelland]]. Bis zum Mittelzentrum [[Minden]] sind es 25 Kilometer, bis zum nächstgelegenen Oberzentrum [[Bielefeld]] 35 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung ist der [[Schnathorster Berg]] mit {{Höhe|247|DE-NHN}}, die tiefste Niederung befindet sich am Schnathorster Bach an der Grenze zu Tengern und liegt auf {{Höhe|70|DE-NHN}}. Die Kirche liegt auf {{Höhe|115|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Schnathorst gehört auch der Ortsteil [[Struckhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarortschaften ===&lt;br /&gt;
Schnathorst grenzt an folgende Ortschaften, Gemeinden und Städte (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nettelstedt]] ([[Lübbecke|Stadt Lübbecke]]), [[Oberlübbe]] ([[Hille|Gemeinde Hille]]), [[Wulferdingsen]] ([[Bad Oeynhausen|Stadt Bad Oeynhausen]]), [[Bröderhausen]], [[Tengern]] und [[Holsen (Hüllhorst)|Holsen]] (Gemeinde Hüllhorst).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes setzt sich aus den Teilen Schnat und Horst zusammen.&lt;br /&gt;
* Schnat = [[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]] = Grenze.&lt;br /&gt;
Nicht in Form einer Linie, sondern eine natürliche Grenze. Hier ein mehr oder weniger breiter Streifen [[Wald]] oder [[Ödland]] (siehe auch: [[Schnatgang]]).&lt;br /&gt;
* Horst = bewaldete Anhöhe, in diesem Fall wohl der [[Gebirgskamm|Kamm]] des [[Wiehengebirge]]s (vergleiche auch: [[Horst (Geomorphologie)|Horst]]).&lt;br /&gt;
Frei übersetzt bedeutet Schnathorst also „Grenzwald“, wobei die unterschiedlichen [[Interpretation]]en im Auge behalten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste urkundliche Erwähnung 1244 ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1244 wird in einer Urkunde die [[Belehnung]] einer [[Hufe]] im lippischen Amte [[Schötmar]] unter anderem von einem Richardus de Snathorst bezeugt. Dieser hatte den gesellschaftlichen Rang eines [[Ministerialien]] und besaß leihweise ein Besitztum im Amte Snathorst, nach dessen Namen er sich benannte. Angaben zum Ort und Struktur des Ortes sind nicht übermittelt, aus der Stellung des Richardus lässt sich aber ableiten, dass es sich um einen [[Meierhof]] gehandelt haben dürfte, dem weitere Hufe zugeordnet waren (siehe auch [[Villikation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Mittelalters 1300–1500 ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1330 gelangt Schnathorst als bischöfliches [[Lehen]] in den Besitz des Adligen Johann von Lübbecke und wird im Jahre 1464 vom Bischof an die Brüder von Grapendorf verpfändet. Diese veräußerten es im 1490 an das Domkapitel. Aus der Zeit um 1550 gibt es eine Aufstellung der Abgaben an das Kapitel aus der sich die Verhältnisse jener Zeit sehr gut ablesen lassen. Schnathorst war seit jener Zeit Sitz einer [[Vogt]]ei im [[Hochstift Minden|mindischen]] [[Amt Reineberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Urbar 1600 ===&lt;br /&gt;
1645/1646, zur Zeit des zu Ende gehenden [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], befindet sich das [[Fürstentum Minden]] unter schwedischer Besatzung. Da die Schweden glauben, das Fürstentum auch nach einem Friedensschluss behalten zu können, beginnen sie zu dieser Zeit eine Grundlage für die zukünftige Verwaltung zu schaffen und erheben das [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des [[Amt Reineberg|Amtes Reineberg]]. Diese „Hofzählung“ ist das erste vollständige Verzeichnis des Ortes Schnathorst. Detailliert wird Name, Größe und Art der Hofstelle, Abhängigkeiten und zu leistenden Abgaben, sowie die bewirtschafteten Ackerflächen aufgelistet. Es gibt 28 Hofstellen, auf denen circa 160 Personen leben. Als Besonderheit ist zu vermerken das 16 der Höfe dem [[Domkapitel]] gehören und nur vier dem Landesherren (Amt Reineberg). Die übrigen Stätten sind der Pfarrkirche zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die französische Besatzung 1800 ===&lt;br /&gt;
1807 wird das Amt Reineberg aufgelöst und Schnathorst in den nach französischem Vorbild neu gegründeten [[Kanton Reineberg]] des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Königreich Westphalen]] integriert. Von 1810 bis 1813 gehört Schnathorst sogar direkt zum französischen Kaiserreich und ist Sitz der [[Mairie]] (Bürgermeisterei) Schnathorst im [[Kanton Quernheim]] des [[Arrondissement Minden|Arrondissements Minden]] im [[Département de l’Ems-Supérieur|Departement der Oberen Ems]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PSmlt7GJOFYC&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;dq=%22Schnathorst%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA16#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Bulletin des lois de la République française 1812]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der französischen Herrschaft im Jahre 1813 und der darauffolgenden Neuordnung wird Schnathorst 1816 dem [[Kreis Bünde]] zugeordnet und nach dessen Auflösung  im Jahre 1832 kommt der Ort zum [[Kreis Lübbecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 wird mit der Einführung der westfälischen Landgemeindeordnung das [[Amt Schnathorst]] eingerichtet. Es umfasst die Gemeinden Schnathorst, Tengern, Holsen, Bröderhausen, Hüllhorst, Ahlsen-Reineberg, Büttendorf und Oberbauernschaft. Das Amt hat zu dieser Zeit 4940 Einwohner, davon 654 in der Gemeinde Schnathorst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iho_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA395#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1843, S. 395]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt Schnathorst wird Ende der 1860er Jahre in &amp;#039;&amp;#039;[[Amt Hüllhorst]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wird mit Inkrafttreten der [[Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat]] die kommunale Selbstverwaltung eingeführt, die jeden selbständigen männlichen Bürger zur Teilnahme an öffentlichen Geschäften berechtigte. Es gab einen gewählten [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] und einen [[Gemeindevorsteher]]. Diese Ordnung hatte (mit einigen Änderungen) bis 1933 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfang 1900 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ziegelei Watermann Schnathorst Struckhof um 1900.JPG|Ziegelei um 1900 Struckhof&lt;br /&gt;
Datei:Walluckebahn Haltestelle Schnathorst Struckhof um 1900.JPG|Wallückebahn um 1900 Struckhof&lt;br /&gt;
Datei:Dorfkirche Schnathorst 1907.jpg|Kirche um 1907&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gleichschaltungsgesetz]] von 1933 werden sämtliche kommunalen Ämter und Gemeindevertretungen aufgelöst. Heinrich Hagemann wird Gemeindevorsteher (Gemeindeschulze). Es werden 1148 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nachkriegszeit 1945–1990 ===&lt;br /&gt;
Von der britischen Militärregierung wird nach Ende des Krieges der schon von 1921 bis 1933 amtierende Vorsteher Wilhelm Huchzermeier als Bürgermeister eingesetzt. Bei den ersten Kommunalwahlen 1948 wurde er wegen Stimmengleichheit im Gemeindeparlament per Losentscheid für weitere vier Jahre bis 1952 im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1972 lenkte dann Hermann Bode die Geschicke der Gemeinde die bis dahin auf 1723 Personen angewachsen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1972 verfügte Schnathorst über ein eigenes [[Segelflug]]gelände, welches aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geschlossen wurde. Die zugehörige [[Flugzeug]]halle an der Straße „Am Berge“ steht noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. April 1970 stimmen die neun Gemeinden des Amtes Hüllhorst für die Bildung einer Großgemeinde. Mit weiterem Beschluss vom 30. August 1971 erhält die neue Gemeinde per 1. Januar 1973&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=324f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Namen Hüllhorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gemeindereform|Bielefeld-Gesetz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1994 war der Anlass und Zeitpunkt einer gutbesuchten 750-Jahr-Feier im Dorfkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnathost vom Wiehengebierge aus.jpg|mini|200px|Ortsansicht vom Wiehengebirge im Bereich des ehemaligen Segelfluggeländes]]&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Monat/Tag&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1646 || || align=&amp;quot;right&amp;quot; | ca. 160&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || 1. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 582&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1905 || 1. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 928&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || 13. September|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1572&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1961 || 6. Juni || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1887&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1970 || 27. Mai || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2049&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1972 || 31. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2041&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1979 || 31. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2051&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2005 || 31. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2814&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2019 || 31. Dezember || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2716&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.huellhorst.de/Gemeindeleben/Gemeindeportrait/Zahlen-Daten|titel=Zahlen &amp;amp; Daten|werk=Website der Gemeinde Hüllhorst|hrsg=Gemeinde Hüllhorst|zugriff=2019-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Haupterwerbsquelle der Bevölkerung von Schnathorst war von je her die [[Landwirtschaft]]. Viehhaltung wurde größtenteils nur zum Eigenbedarf betrieben, Waldbewirtschaftung gab es so gut wie keine. Angebaut wurden [[Weizen]], [[Saat-Hafer|Hafer]], [[Erbse]]n und [[Rüben]], später auch [[Kartoffel]]n. Da es aber an geeigneten Anbaumethoden ([[Fruchtwechsel]], 4-Felder Wirtschaft) sowie Dünger fehlte, waren die Erträge häufig dürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebte ein Großteil der Bevölkerung außerdem vom [[Gemeiner Lein|Flachsanbau]], sowie der Weiterverarbeitung zu [[Flachsfaser|Leinen]] durch [[Spinnen (Garn)|Spinnen]] und [[Weben]] in Heimarbeit. Erst diese körperlich schwere Arbeit sicherte vielen der Einwohner zusammen mit der Landwirtschaft ein erträgliches Auskommen.&lt;br /&gt;
Mit Aufkommen der maschinellen Garnherstellung und Verarbeitung ([[Ravensberger Spinnerei]]) und der Einfuhr günstiger Alternativprodukte wie [[Baumwolle]], war die handwerkliche Verarbeitung praktisch über Nacht nicht mehr konkurrenzfähig. Wegen der ungünstigen Verkehrsanbindung konnte sich eine industrielle Herstellung in dieser Gegend nicht etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Arbeitsmöglichkeiten gab es in dieser Zeit wenige, die Bevölkerung verarmte zusehends, Missernten taten ihr Übriges. Viele Einwohner nahmen das zum Anlass und wanderten nach [[Amerika]] oder in die [[Preußisch]]e Provinz [[Posen]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts bot sich dann mit der aufkommenden [[Zigarre]]nherstellung eine ausgezeichnete Haupt- oder [[Nebenerwerb]]squelle. Diese Arbeiten konnten wieder in [[Heimarbeit]] durchgeführt werden und waren relativ leicht zu erlernen. Bald darauf entstanden schon die ersten Zigarrenfabriken (Nebenstellen der großen [[Bünde]]r Hersteller) auch in Schnathorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorgegangen aus Zulieferern der Zigarrenindustrie etablierten sich langsam Betriebe der [[Holzbearbeitung]] und des Maschinenbaus. Außerdem entwickelte sich die [[Ton (Bodenart)|Tonindustrie]] und sorgte für Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Verbot von [[Wickel]]maschinen in der Zigarrenherstellung konnte sich dieser Industriezweig bis in die 1950er Jahre halten, nachlassende Nachfrage bedingt durch den Erfolg der [[Zigarette]] führte dann aber zu einem raschen Niedergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute spielt die Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnathorst Luftbild.JPG|mini|200px|Luftbild von Schnathorst 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse der [[Kommunalwahl]] vom 13. September 2020. Wahlbeteiligung 60,4 % (Quelle: KRZ):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Stimmen || Prozent&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 469 || {{0}}38,54 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 349 || {{0}}28,68 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 178 || {{0}}14,63&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[FWG UHu]] || 120 || {{0}}9,86&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 48 || {{0}}3,94&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einzelbewerber Halstenberg || 29 || {{0}}2,38&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 24 || {{0}}1,97&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gesamt || 1217 || {{0}}100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Alte Watermannsche Ziegelei Struckhof 1891–1914. Zu sehen sind nur noch Reste des Maschinenhauses sowie das Fabrikantenwohnhaus. Weiterhin sind die Tonabbaugebiete (Kuhlen) in der näheren Umgebung noch sehr gut auszumachen. Hier befand sich auch eine Haltestelle der [[Wallücker Willem|Wallückebahn]] (1897–1937), von der in Schnathorst noch das alte Bahnhofsgebäude und die Straße „Am Bahnhof“ zeugen.&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Dorfkirche Schnathorst|Evangelische Kirche]] von 1901/02. Die alte Kirche sollte Anfang des 20. Jahrhunderts eigentlich nur renoviert und umgebaut werden. Dabei stellte sich heraus, dass sie extrem baufällig war. So entschied der damals amtierende Pfarrer praktisch im Alleingang den Bau einer neuen Kirche. Die Schnathorster Kirche ist die größte [[Dorfkirche]] des Altkreises Lübbecke.&lt;br /&gt;
* Feuerwehrhaus im Lübber [[Siek (Niederung)|Siek]] von 1914 mit Steiger- und Trockenturm, sowie einer Arrestzelle.&lt;br /&gt;
* Historischer Ortskern mit restaurierten [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]]&lt;br /&gt;
* [[Holländerwindmühle]] Struckhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Windmühle Struckhof farbe.jpg|Holländerwindmühle&lt;br /&gt;
Datei:Altes Feuerwehrhaus Schnathorst farbe.jpg|Feuerwehrhaus&lt;br /&gt;
Datei:Schnathorst Dorfkirche.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
Datei:Schnathorst Ortskern mit Fachwerkaeusern.jpg|Historischer Ortskern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler ===&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal nördlich der Kirche trägt die Namen der Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] aus Bröderhausen, Holsen, Huchzen, Schnathorst und Tengern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Spielzeugmuseum Schnathorst: Auf 250 m² zeigt das 1997 eröffnete Museum etwa 500 Puppen, Puppenstuben und Zubehör, sowie über 1200 Autos, [[Blechspielzeug]], [[Dampfmaschine]]n und Eisenbahnen, Bilderbücher und Spiele aus der Zeit 1830 bis 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Bilder und weitere Informationen über Schnathorst finden sich auch im [[Heimatmuseum Hüllhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Seit 1894 prägt der Posaunenchor Schnathorst besonders das kirchliche Leben, zusammen mit dem Posaunenchor Tengern, der sich 1909 gründete. Im Jahr 1958 wurde das Schnathorster Blasorchester gegründet, welches bei regionalen und internationalen Auftritten auch im Radio und Fernsehen Erfolge feiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schnathorster-blasorchester.de/aboutus.html |wayback=20120704185539 |text=Homepage Schnathorster Blasorchester: Über uns }}, abgerufen am 12. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Chorgemeinschaft „Am Wiehen“ macht überwiegend Chormusik ohne Instrumente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur und Freizeit ===&lt;br /&gt;
Auf dem bewaldeten Kamm des Wiehengebirges im Norden lädt der [[Wittekindsweg]] zum Wandern ein, welcher über 95 Kilometer von der [[Porta Westfalica (Weserdurchbruch)|Porta Westfalica]] im Osten bis nach [[Osnabrück]] im Westen reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnathorst ist mit seiner Windmühle Struckhof an den Radrundweg [[Mühlenroute]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Das Schnathorster Gebiet ist seit der [[Christianisierung]] christlich geprägt, heute vornehmlich durch die [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Kirchengemeinde. Die Kirchengemeinde ist in zwei Pfarrbezirke unterteilt, Pfarrbezirk 1 mit Holsen und Schnathorst sowie Pfarrbezirk 2 mit Tengern, Bröderhausen und Huchzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zuwanderung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leben heute auch Muslime, Katholiken und Anhänger anderer christlicher Konfessionen in Schnathorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Evangelische Kirche von Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
==== Sportanlagen ====&lt;br /&gt;
* [[DFB]]-Mini-Spielfeld, Am Bahnhof&lt;br /&gt;
* [[Lehrschwimmbecken]] an der Grundschule&lt;br /&gt;
* Sportplatz, Am Bahnhof&lt;br /&gt;
* [[Tennenplatz]], Am Bahnhof&lt;br /&gt;
* 2 Tennisplätze Schnathorster Holz&lt;br /&gt;
* Turnhalle an der Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportarten ====&lt;br /&gt;
Fußball spielt man in Schnathorst organisiert in der Fußballabteilung des Sportverein Schnathorst 1925 e. V. (kurz: SV Schnathorst oder SVS). Handball wird bei der HSG Hüllhorst gespielt, bei der Spielgemeinschaft handelt es sich um einen Zusammenschluss der Handballabteilungen des SV Oberbauerschaft und des SV Schnathorst. Bei den Mühlenfliegern des SV Schnathorst wird an der Windmühle Struckhof Gleitschirmfliegen betrieben und kann auch von Laien als Tandemflug erlebt werden. Dienstags wird seit 1948 Schach beim Schachclub „Springer“ im Dorfgemeinschaftshaus angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere: Schwimmen, Sportschießen, Tennis, Turnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
==== Regelmäßige Veranstaltungen ====&lt;br /&gt;
Die Windmühle Struckhof hat mit ihren Mühlenöffnungstagen von April bis September im Rahmen der [[Westfälische Mühlenstraße|Westfälischen Mühlenstraße]] geöffnet. Bei Flugwetter kann man dort auch [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]] und [[Hängegleiter]] beim [[Windenstart]] und anschließenden Gleitflug beobachten. Tandemflüge sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vorabend des Tags der deutschen Einheit wird der Gemeinschaftsbaum dann im Rahmen des Herbst-TREFF und Oktoberfests der Vereinsgemeinschaft wieder eingeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober veranstaltet der SC „Springer“ die „Herbst-Open“ ([[Schnellschach]]turnier) im Dorfgemeinschaftshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Dezemberwoche hat sich mittlerweile der gutbesuchte Weihnachtsmarkt, am Samstag an der Schule, in der Dorfkultur etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Veranstaltungsorte ====&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaftshaus, Am Bahnhof&lt;br /&gt;
* Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
* Windmühle Struckhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Vereinsgemeinschaft Schnathorst.JPG|mini|100px|Logo Heimatverein Schnathorst]]&lt;br /&gt;
In Schnathorst gibt es eine Vielzahl an Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Schnathorst vereint aufgrund seiner Entwicklung unterschiedliche Wirtschaftszweige, wodurch seine wirtschaftliche Lage nicht an die einzelner Branchen gekoppelt ist. Es existieren unter anderem verschiedene dienstleistende Gewerbe, Möbelindustrie, Maschinenbau, Unternehmen der Holz- und Metallverarbeitung, des Baugewerbes, sowie der Informatik-Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Wortmann AG]] (660 Beschäftigte, IT-Unternehmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Schnathorst hat eine Grundschule, die im Jahre 1960 um eine Turnhalle und ein Lehrschwimmbecken erweitert wurde, sowie einen evangelischen Kindergarten. Beide öffentlichen Einrichtungen werden gemeinsam mit Kindern aus dem Nachbarort Holsen genutzt. Weiterführende Schulen befinden sich in [[Hüllhorst]], [[Bad Oeynhausen]], [[Minden]], [[Lübbecke]] und [[Löhne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Der Ort wird von zwei Landesstraßen und einer Kreisstraße durchzogen. Die L 876 führt von [[Rothenuffeln]] in Ost-West-Richtung nach [[Hüllhorst (Ortschaft)|Hüllhorst]], die L 803 von [[Nettelstedt]] in Nord-Süd-Richtung nach Tengern. Die K 27 führt von [[Ahlsen-Reineberg|Ahlsen]] in West-Ost-Richtung nach [[Dehme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Busverkehr ====&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist Schnathorst durch Buslinien der BVO [[Busverkehr Ostwestfalen]] GmbH an den öffentlichen Personennahverkehr in die Richtungen [[Bad Oeynhausen]], [[Löhne]] und Lübbecke angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser ===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung ist über das Wasserwerk der Gemeinde Hüllhorst organisiert, das Wasser wird aus dem [[Urstromtal]] der [[Weser]] im Ortsteil [[Südhemmern]] der Gemeinde [[Hille]] gefördert. Die Abwasserentsorgung erfolgt durch die [[Kläranlage]] Tengern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Volkening]] (1796–1877), evangelischer Pfarrer in Schnathorst von 1822 bis 1827, bedeutender Vertreter der [[Erweckungsbewegung]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Watermann]] (1883–1962), NSDAP-Kreisleiter&lt;br /&gt;
* [[Hermann Struckmeier]] (1920–2009), Landrat von 1969 bis 1984&lt;br /&gt;
* [[Siegbert Wortmann]] (* 1955), Computerpionier, Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Lieselore Curländer]] (* 1956), Kommunalpolitikerin und Landrätin von 2003 bis 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schnathorst (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Seit 1425 – Kirchengemeinde Schnathorst.&amp;#039;&amp;#039; Hüllhorst 1980&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Schnathorst (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Innere Ausschmückung der Kirche zu Schnathorst.&amp;#039;&amp;#039; Schnathorst 1912&lt;br /&gt;
* Vereinsgemeinschaft Schnathorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir Schnathorster: Rückblick auf 750 Jahre; Beiträge zur Ortsgeschichte 1244–1994.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Uhle &amp;amp; Kleimann, Lübbecke  1994&lt;br /&gt;
* [[Werner Abelshauser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die etwas andere Industrialisierung. Studien zur Wirtschaftsgeschichte des Minden-Lübbecker Landes im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 1999&lt;br /&gt;
* Rolf Momburg, Hans E Brandhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ziegeleien überall: Die Entwicklung des Ziegeleiwesens im Minden-Lübbecker Land und in der angrenzenden Nachbarschaft.&amp;#039;&amp;#039; Mindener Geschichtsverein e. V. 2000&lt;br /&gt;
* Rolf Momburg: &amp;#039;&amp;#039;Spinner – Weber – Kleidermacher.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kurt u. Margarete Meyer Hüllhorst, ISBN 3-920621-07-7&lt;br /&gt;
* Rolf Momburg: &amp;#039;&amp;#039;Die Zigarrenmacher.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kurt u. Margarete Meyer, Hüllhorst ISBN 3-920621-06-9&lt;br /&gt;
* Bernhard Uhle: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallückebahn.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Uhle &amp;amp; Kleimann, Lübbecke 1987, ISBN 3-922657-62-1&lt;br /&gt;
* Gerhard Stalling AG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Lübbecke&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsgruppe Kommunalpolitik + Wirtschaft, Oldenburg 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.huellhorst.de/ Website der Gemeinde Hüllhorst]&lt;br /&gt;
* [http://www.schnathorst.de Vereinsgemeinschaft Schnathorst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hüllhorst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4396663-9|VIAF=239177355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnathorst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hüllhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiehengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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