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	<title>Schnapphahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:09:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnapphahn&amp;diff=1089638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-29T05:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnapphahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im [[Mittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] geläufige Bezeichnung für einen berittenen [[Wegelagerer]], [[Freischärler]] oder [[Raubritter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Duden]] nennt als etymologische Herkunft das [[mittelhochdeutsch]]e Wort &amp;#039;&amp;#039;snap&amp;#039;&amp;#039; „Straßenraub“ (das Schnappen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den gelegentlich vermuteten Bezug zum [[Steinschloss|Schnappschloss]] (auch „Schnapphahnschloss“ genanntes Batteriesteinschloss&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hassenstein, [[Hermann Virl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.&amp;#039;&amp;#039; Neudruck des Erstdruckes aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein. Verlag der Deutschen Technik, München 1941, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;) schließt [[Brüder Grimm|Grimms]] [[Deutsches Wörterbuch]] aus:&lt;br /&gt;
{{Zitat|eine beziehung auf den hahn des flintenschlosses wäre ... unmöglich, weil es dergleichen zu der zeit, wo das wort auftaucht, noch gar nicht gab. man wird bei der deutung des wortes vielmehr an das verbum schnappen ... und an das subst. hahn in übertragung auf einen menschen ... zu denken und das wort als eine derbe und nicht ohne humor gebildete bezeichnung eines schnappenden, beute haschenden hauptkerls zu erklären haben|Stichwort Schnapphahn in: Jacob und Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung eines Menschen mit einer Eigenschaft in Kombination mit einer Tierart findet sich auch in &amp;#039;&amp;#039;Leseratte, Schmusekater&amp;#039;&amp;#039; wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im Dreißigjährigen Krieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen ist der Begriff durch die Verwendung in [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen|Grimmelshausens]] Hauptwerk [[Der abenteuerliche Simplicissimus|Simplicissimus]] von 1668/69 verewigt, in dem die Hauptfigur Simplicius auf seiner Flucht durch die Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] die „Schnapphahne“ überlisten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen: &amp;#039;&amp;#039;Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1984 (Bibliothek der Weltliteratur). Dieser Ausgabe liegt der Erstdruck zugrunde. Mit Worterklärungen (40&amp;amp;nbsp;S.) und einem Nachwort von Günther Deicke. Ohne Illustrationen. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort wurde in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ins Französische als &amp;#039;&amp;#039;chenapan&amp;#039;&amp;#039; phonetisch übernommen; interessant dabei ist, dass es immer noch mit der Bedeutung „Strolch“, „Schlingel“ oder „Bengel“ im Alltag gebraucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: fr.wiktionary.org [https://fr.wiktionary.org/wiki/chenapan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine historisch überlieferte Schnapphahn-Aktivität – ebenfalls während des Dreißigjährigen Krieges – lässt sich im [[Torstenssonkrieg]] 1643–1645 in Holstein nachweisen; hier hatten sich irregulär aufgestellte Rotten &amp;#039;&amp;#039;freier holsteinischer Knechte&amp;#039;&amp;#039; bzw. Schnapphähne gegen schwedische Besatzer unter dem heimlichen Kommandanten Caspar von Buchwaldt auf der [[Siegesburg]] aufgestellt und im Umland etliche Überfälle durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://segeberger-schnapphähne.de/ &amp;quot;Segeberger Schnapphähne&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen in der dänisch-schwedischen Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der bekanntesten Gruppen unter dieser Bezeichnung waren die dänisch-gesinnten [[Snapphanar]] (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Snaphaner&amp;#039;&amp;#039;), die im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in den von Schweden besetzten ursprünglich dänischen Gebieten [[Schonen]], [[Halland]] und [[Blekinge]] (im heutigen Südschweden) mit einer [[Guerillataktik]] gegen die [[Schwedisches Heer|schwedische Armee]] kämpften.&amp;lt;ref&amp;gt;Dansk Militærhistorie: [http://milhist.dk/slaget/snaphaner-friskytter-i-skanelandene/ &amp;#039;&amp;#039;Snaphaner – Friskytter i Skånelandene&amp;#039;&amp;#039;] (dänisch, abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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