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	<title>Schnappatmung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:37:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnappatmung&amp;diff=356339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-14T22:58:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE         = &lt;br /&gt;
| 01-CODE        = R06.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Dyspnoe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MD11.5&lt;br /&gt;
| Data-01 = Dyspnoe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnappatmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der Medizin eine [[Pathologische Atmungsform|schwere lebensbedrohliche Atemstörung]] bei [[Koma|tief Bewusstlosen]], die oft dem [[Atemstillstand]] vorausgeht. Die Schnappatmung ist gekennzeichnet durch einzelne schnappende Atemzüge, zwischen denen lange Pausen liegen. In der Laienreanimation wird die Schnappatmung oft nicht als bedrohlicher Zustand erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen der Schnappatmung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Schnappatmung wird zunächst nur von der Beobachtung des Atemmusters her verwendet. Typisch für eine Schnappatmung sind relativ gut erkennbare Atemzüge, da die [[Atemhilfsmuskulatur]] mit eingesetzt wird und der Mund zum Atemholen geöffnet wird.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist der Betroffene blass oder blau ([[Zyanose|zyanotisch]]) angelaufen. Die Atemfrequenz ist reduziert und liegt meist unter 10/min.&lt;br /&gt;
Oft liegt wegen des abfallenden Sauerstoffspiegels im Blut bereits eine [[Benommenheit|Eintrübung]] vor. Die Zunge fällt oft zurück und das [[Lungenventilation#Messgrößen beim Menschen|Atemzugvolumen]] ist zu gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung ist stoßhaft, beim Einatmen durch den Mund wird der Kopf nach hinten gebeugt, ausgeatmet wird durch die Nase und den Mund und der Kopf sinkt wieder nach vorne. Begleitet wird die Schnappatmung bei geöffnetem Mund durch ein Auf- und Abwärtsbewegen&amp;lt;ref&amp;gt;H. Benzer: &amp;#039;&amp;#039;Therapie der respiratorischen Insuffizienz.&amp;#039;&amp;#039; In: J. Kilian, H. Benzer, [[Friedrich Wilhelm Ahnefeld|F. W. Ahnefeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Beatmung.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1991, ISBN 3-540-53078-9, 2., unveränderte Auflage: ebenda 1994, ISBN 3-540-57904-4, S. 215–278; hier: S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Kehlkopfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Schnappatmung ==&lt;br /&gt;
Alle Ursachen eines Atemstillstandes können auch bei der Schnappatmung ursächlich sein.&lt;br /&gt;
* Überdosierung von [[Schlafmittel]]n oder [[Opiat]]en&lt;br /&gt;
* Schwere Lungenerkrankung&lt;br /&gt;
* Schwere [[Herzinsuffizienz]]&lt;br /&gt;
* Stark hochgedrückte Zwerchfelle durch Raumforderungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schnappatmung tritt außerdem kurz vor dem [[Tod]] ein und steht für die letzten Atemzüge von Sterbenden ([[Agonie|agonale Atmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathophysiologie ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich beruht die Schnappatmung auf [[Zwerchfell]]kontraktionen, die bei ausgeprägtem Abfall des Sauerstoffpartialdrucks im Blut unter etwa 20&amp;amp;nbsp;mm Hg auftreten. Begründet liegt der pathophysiologische Mechanismus dieses Atemtypus in der im Vergleich zu den für die Exspiration verantwortlichen Neurone des Hirnstamms relativ größeren [[Hypoxie (Medizin)|Hypoxietoleranz]] der inspiratorischen Neurone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Schnappatmung bedarf der sofortigen Behandlung.&lt;br /&gt;
* Freimachen der Atemwege&lt;br /&gt;
* Sofortige [[Herz-Lungen-Wiederbelebung|Reanimation]] (Laien: [[Herz-Lungen-Wiederbelebung#Basismaßnahmen der Reanimation|BLS]]-[[Automatisierter externer Defibrillator|AED]]-Schema, nach [[European Resuscitation Council|ERC]] 2025&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.grc-org.de/wissenschaft/leitlinien&amp;lt;/ref&amp;gt;, da „Atmung nicht normal“)&lt;br /&gt;
* Beutel-Masken-[[Beatmung]]&lt;br /&gt;
* wenn möglich: Sauerstoffgabe&lt;br /&gt;
* wenn möglich: [[Atemwegsmanagement|Sicherung der Atemwege]]. Bei erfahrenem Personal z.&amp;amp;nbsp;B. durch sofortige [[Endotracheale Intubation]]&lt;br /&gt;
* [[Flumazenil]] als Gegenmittel gegen Benzodiazepinpräparate (zum Ausschluss einer Schlafmittelüberdosierung)&lt;br /&gt;
* [[Naloxon]] als Gegenmittel gegen Opiate&lt;br /&gt;
* Atemanaleptika wie [[Theophyllin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]]. Klinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 262. neu bearbeitete Auflage. 2010, ISBN 978-3-11-021152-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologischer Atmungstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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