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	<title>Schnallentor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:41:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnallentor&amp;diff=533412&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-21T07:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Steyr Schnallentor-9609.jpg|mini|Südfassade des Schnallentors vom Schnallenberg (Gleinker Gasse) aus gesehen (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnallentor Nordfassade 1.jpg|mini|hochkant=0.9|Nordfassade zur Franklin-D.-Roosevelt-Straße (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnallentor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Teil der Stadtbefestigung in [[Steyr]] im Bereich zwischen Steyrdorf und [[Tabor (Steyr)|Tabor]] (heutige Gleinkergasse und Franklin-D.-Roosevelt-Straße) errichtet. Der [[Sgraffito]]schmuck, der dem des [[Innerberger Stadel (Steyr)|Innerberger Stadels]] ähnelt, stammt aus dem Jahr 1613, darauf verweist eine am Torbau sichtbare Jahreszahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Ofner: [http://steyr.dahoam.net/?p=5364 &amp;#039;&amp;#039;Das Schnallentor&amp;#039;&amp;#039;]. In: Amtsblatt der Stadt Steyr, Nr. 6/1971 S. 8 (aufgerufen am 17. Dezember 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
„Schnalle“ ist eine Bezeichnung für eine alte Münze. Damit verweist der Name Schnallentor auf den ursprünglichen Zweck als [[Mautstelle]]: Wer mit einem Fuhrwerk in die Stadt wollte, musste [[Pflasterzoll|Pflastermaut]] bezahlen. Noch heute wird der obere Teil der Gleinkergasse volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;Schnallenberg&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Führer durch Steyr&amp;#039;&amp;#039;, Ennsthaler 2004 (3. Aufl.) ISBN 3-85068-297-8, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 1920 wurden die Pflaster- und Brückenmauten in Steyr abgeschafft (Beschluss des [[Oberösterreichischer Landtag|oberösterreichischen Landtages]] vom 4.&amp;amp;nbsp;November 1919).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Bau im Obergeschoß mit [[Schießscharte]]n ausgestattet ist, hatte er wohl nur geringe strategische Bedeutung. Nach der [[Steyr#Schleifung der mittelalterlichen Befestigungsanlagen|Schleifung der Stadtmauer]] ab 1857 wurde 1875 auch der Abbruch des Schnallentores gefordert, der Gemeinderat lehnte dies mit geringer Mehrheit ab. Ein neuerlicher Vorstoß 1887 scheiterte, wohl nicht nur wegen der bedeutenden historischen Substanz, sondern auch wegen der darin eingerichteten Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Brandl – &amp;#039;&amp;#039;Neue Geschichte von Steyr. Vom Biedermeier bis Heute&amp;#039;&amp;#039;, Steyr: Verlag Wilhelm Ennsthaler 1980 S. 32 ISBN 3-85068-093-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald darauf (1894) wurde der Bau umfassend erneuert und in ursprünglicher Form wiederhergestellt, dazu gehörten auch die Sgraffiti. Neuerlich instand gesetzt wurden diese 1952. Der heutige Fußweg um das Tor stammt aus dem Jahr 1973.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Geschichte von Steyr&amp;#039;&amp;#039; S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem 2017 bereits das Fundament des Tores grundlegend saniert wurde, stand 2018 eine Renovierung der Fassade und des Gewölbes am Programm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://steyr.dahoam.net/wp-ab/amtsblatt2018-05.pdf#page=12 &amp;#039;&amp;#039;Schnallentor wird saniert&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Steyr&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, Mai 2018 S. 12 (aufgerufen am 17. Dezember 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steyrer Schnallentor.jpg|Ansicht der Südfassade vor der Restaurierung (2008)&lt;br /&gt;
Steyrer Schnallentor 1613 1.jpg|Jahreszahl 1613 auf der Nordfassade&lt;br /&gt;
Ornament am Steyrer Schnallentor 2.jpg|Gewölbedecke des Tor-Durchgangs mit Ornament&lt;br /&gt;
Durchgang Steyrer Schnallentor 1.jpg|Eingang auf der Westseite&lt;br /&gt;
Tafel des Schnallentores in Steyr 2.jpg|Tafel im Tor-Durchgang (Westseite)&lt;br /&gt;
Franz Kulstrunk - Das Schnallenthor II.png|Ansicht der Südfassade mit dem Schnallenberg von spät. 1893&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Stadttore ==&lt;br /&gt;
Ebenfalls erhalten sind das [[Neutor (Steyr)|Neutor]] und das [[Kollertor]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Geschichte von Steyr&amp;#039;&amp;#039;, S. 31 und 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/02/47/N |EW=14/25/01/E |type=landmark |region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Steyr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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