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	<title>Schnaditz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:49:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnaditz&amp;diff=1199187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-01T08:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schnaditz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Düben&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bad Dueben.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/35/29.30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/32/54.00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 85&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.14&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 362&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14730020.pdf |titel=Kleinräumiges Gemeindeblatt für Bad Düben, Stadt |hrsg=[[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]] |datum=2014-09 |format=PDF; 236 kB |abruf=2015-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04849&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034243&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnaditz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Bad Düben]] an der [[Mulde (Fluss)|Mulde]], [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnaditz Schloss-02.jpg|mini|[[Schloss Schnaditz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Düben - Schnaditz.tif|mini|Karte von Schnaditz (um 1842)]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist wahrscheinlich um 1200 entstanden. Vermutlich wurde die [[Schloss Schnaditz|Wasserburg Sneudiz]] im Jahre 1237 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/bad-dueben-wasserburg-schloss-schnaditz/ |titel=Das Rittergut Schnaditz |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Schloss lebten unter anderem die Herren &amp;#039;&amp;#039;von Zaschnitz&amp;#039;&amp;#039; (auch Zaschwitz geschrieben). Gunter von Zaschnitz ging mit dem Raub der Pferde des Händlers [[Hans Kohlhase]] 1532 in [[Wellaune]] – damals eine vorgelagerte Befestigung von Schnaditz – ziemlich unrühmlich in die Geschichte ein. Dieser Raub war die Grundlage für die Novelle von [[Heinrich von Kleist]] mit dem Namen [[Michael Kohlhaas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnaditz gehörte um 1529 zum [[Amt Eilenburg]] und ab 1552 bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam er zu [[Preußen]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Kreisreformen in der DDR|Kreisreform in der DDR]] 1952 wurde Schnaditz dem [[Kreis Eilenburg]] angeschlossen, welcher 1994 im [[Landkreis Delitzsch]] aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1999 wurde der Ort nach Bad Düben [[Eingemeindung|eingemeindet]] und ist seitdem ein Stadtteil von Bad Düben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1999.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|20170921 Schnaditz Panorama.jpg|1000|Panorama von Schnaditz aus Richtung Norden, rechts im Bild: [[Schloss Schnaditz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Schnaditz.jpg|mini|[[Schloss Schnaditz]]]]&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Schnaditz]] wurde wahrscheinlich um 1237 im Sumpfland der Mulde als [[Wasserburg]] errichtet. &amp;#039;&amp;#039;Bodo und Otto von Sneuditz&amp;#039;&amp;#039; (heute Schnaditz) werden in einer Urkunde als „&amp;#039;&amp;#039;milites, dicti de Sneuditz&amp;#039;&amp;#039;“ (Ritter von Sneuditz) erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stv-schnaditz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadtverwaltung Bad Düben |url=https://www.bad-dueben.de/stadt/stadt/schnaditz.htm |titel=Schnaditz |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150923181419/http://www.bad-dueben.de/stadt/stadt/schnaditz.htm |archiv-datum=2015-09-23 |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1349 bis 1940 gab es eine Reihe unterschiedlicher Schlossbesitzer. Die längste Zeit (1463–1655) lebten dort Mitglieder der Familie &amp;#039;&amp;#039;Zaschnitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot;&amp;gt;Infotafel &amp;quot;Vom Castrum Sneuditz zum Schloss Schnaditz&amp;quot; am Schloss Schnaditz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde &amp;#039;&amp;#039;Gunter von Zaschnitz&amp;#039;&amp;#039; als Widersacher des Berliner Kaufmanns &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Kohlhase]]&amp;#039;&amp;#039; in den „Kohlhas’schen Händeln“ 1532–1540. Im Jahr 1532 raubte er die Pferde des Händlers Hans Kohlhase in [[Wellaune]] (damals ein Vorwerk von Schnaditz). Der Fall wurde später zur Vorlage für die Novelle „[[Michael Kohlhaas]]“ von [[Heinrich von Kleist]]. Die Familie Zaschnitz bleibt bis 1655 Besitzer des Rittergutes und Lehnsherr über weitere Dörfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Rittergut 1945 im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] enteignet. Zu [[DDR]]-Zeiten waren in den drei Flügeln des Schlosses unter anderem ein Wohnhaus, die Gemeindeverwaltung, ein Friseur, eine Poststelle und ein Kindergarten untergebracht. Der in der DDR begonnene Zerfall war durch Leerstand nach der Wende zunächst nicht aufzuhalten. Im Sommer 2014 wurde das Schloss an eine Investorengruppe verkauft, seitdem laufen Sanierungsarbeiten am Schloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz30082014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leipziger Volkszeitung vom 30.08.2014 |url=http://www.lvz.de/Region/Bad-Dueben/Schloss-Schnaditz-ist-verkauft |titel=Schloss Schnaditz ist verkauft |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Schloss Schnaditz schließt sich ein Park an, welcher 1794 nach Vorbild des Wörlitzer Parkes angelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stv-schnaditz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe auch: [[Schloss Schnaditz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchnaditzKirche3.JPG|mini|Pfarrkirche Schnaditz mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrkirche Schnaditz]] wurde im 17./18. Jahrhundert erbaut. Der Turm stammt aus dem Jahr 1686, das [[Kirchenschiff]] kam 1716 dazu, das restliche Bauwerk wurde in den Jahren 1714 bis 1717 errichtet. Die Kirche ist eine [[Saalkirche]] und zählt zum [[Barock|barocken]] Baustil. Selten ist der Grundriss, denn er wurde nach dem [[Antoniuskreuz]] angelegt. In der Kirche befindet sich ein [[Epitaph]] der Familie von Zaschnitz. Auf dem Friedhof gibt es 14 Grabdenkmäler der Familie von Zaschnitz aus dem 16./17. Jahrhundert, ein Totenschild von Leberecht [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]] aus dem Jahr 1663 sowie ein klassizistisches Grabdenkmal für Caroline Leopoldine Jaspern aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;architektur-blicklicht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mirko Seidel, architektur-blicklicht.de |url=http://www.architektur-blicklicht.de/kirchen/schnaditz-kirche-bad-dueben-nordsachsen/ |titel=Schnaditz, Ev. Pfarrkirche (bei Leipzig) |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe auch: [[Pfarrkirche Schnaditz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionelle Feste ==&lt;br /&gt;
Jährlich werden folgende Feste begangen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;stv-schnaditz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfingstschnitzen, jeweils am Pfingstmontag&lt;br /&gt;
* Nachbarbier&lt;br /&gt;
* [[Osterfeuer]]&lt;br /&gt;
* Lindenblütenfest&lt;br /&gt;
* Schnupperangeln am Schlossteich&lt;br /&gt;
* Hochwassergedenktag, jeweils am 14. August&lt;br /&gt;
* Ende Oktober – Geisterfest&lt;br /&gt;
*  Weihnachtsliedersingen am Schloss, jeweils am 4. Advent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einwohnerzahlen&lt;br /&gt;
! Stichtag !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Digitales historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |url=http://hov.isgv.de/Schnaditz |titel=Bevölkerung Schnaditz |abruf=2017-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1529 || 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1552 || 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1747 || 18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || 264&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 491&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 388&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 287&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#chart:Einwohnerzahl Schnaditz.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ==&lt;br /&gt;
* [[Günther von Zaschnitz]] († 1534), Schlossherr von [[Schloss Schnaditz]], Kontrahent des in die Literatur eingegangenen Pferdehändlers [[Hans Kohlhase|Kohlhase]]&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Wachholz]] (* 1938; † 1984), DDR-Schlagersängerin, erholte sich im &amp;#039;&amp;#039;Bärbel-Wachholz-Haus&amp;#039;&amp;#039;, einem Wochenendhaus bei Schnaditz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schnaditz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Schnaditz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kirche Schnaditz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-dueben.de/rathaus/stadtteile/schnaditz/ Homepage Bad Düben, Stadtteil Schnaditz]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/schnaditz/object.php Website zur Burg Schnaditz auf Burgenwelt.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Bad Düben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Düben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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