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	<title>Schnackenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schnackenburg&amp;diff=322427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baumfreund-FFM: 2 Versionen von 263342747 bis 263342783 rückgängig gemacht; Unfug</title>
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		<updated>2026-01-14T21:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 Versionen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263342747&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263342747&quot;&gt;263342747&lt;/a&gt; bis &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263342783&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263342783&quot;&gt;263342783&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Unfug&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Schnackenburg. Für weitere Bedeutungen siehe [[Schnackenburg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Stadt Schnackenburg.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/02/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/34/05/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schnackenburg in DAN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Lüchow-Dannenberg&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Gartow&lt;br /&gt;
|Höhe              = 17&lt;br /&gt;
|PLZ               = 29493&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05840&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03354021&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SNR&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil|Stadtteile]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Elbstr. 9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://schnackenburg.de/ schnackenburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Köhler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
|Einwohner         = 521&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnackenburg 3955.jpg|mini|300px|Schnackenburg mit Hafenbecken in der Mündung des [[Aland (Fluss)|Aland]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnackenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʃnɑkən-}}] ist eine Stadt im [[Landkreis Lüchow-Dannenberg]]. Sie ist Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Gartow]] und ist die östlichste Gemeinde in [[Niedersachsen]]. Sie hat 521 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 23,70&amp;amp;nbsp;km² (Stand 31. Dezember 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elbtalaue Gartow|url=https://www.gartow.de/portal/seiten/stadt-schnackenburg-900000042-38101.html|titel=Stadt Schnackenburg |abruf=2025-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnackenburg ist damit die kleinste Gemeinde mit [[Stadtrecht]] in Niedersachsen und eine der [[Liste der kleinsten Städte in Deutschland nach Einwohnerzahl|kleinsten Städte Deutschlands]]. Eine relative Bekanntheit ergab sich während der [[Deutsche Teilung|Deutschen Teilung]]: Hier war ein Messpunkt für die [[Tauchtiefe (Schifffahrt)|Tauchtiefe]] der [[Elbe]], die damals die [[Innerdeutsche Grenze|Grenze]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Schnackenburg liegt im [[Urstromtal]] der Elbe. In diese mündet am Stadtgebiet der Nebenfluss [[Aland (Fluss)|Aland]]. Bis zur deutschen Wiedervereinigung war Schnackenburg Grenzstadt und [[Zoll (Abgabe)|Zollstation]] mit einem Schutzhafen für die [[Binnenschifffahrt]]. Die Fährverbindung nach [[Lütkenwisch]] in [[Brandenburg]] wurde im Jahr 1990 wieder aufgenommen. Sie verbindet zwischen den beiden festen Elbequerungen durch Brücken [[Elbebrücke Wittenberge (B&amp;amp;nbsp;189)|bei Wittenberge]] und [[Elbebrücke Dömitz (Straße)|von Dömitz]] nach [[Dannenberg (Elbe)|Dannenberg]] zusammen mit der etwas weiter stromabwärts gelegenen Fährverbindung [[Höhbeck|Pevestorf]]–[[Lenzen (Elbe)]] die [[Land (Deutschland)|Bundesländer]] [[Niedersachsen]] und Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökologisch hat die Region durch den früheren Grenzverlauf noch ein [[Grünes Band Deutschland|Grünes Band]]. Die [[Elbe|Elbtalaue]] rund um Schnackenburg ist ein Naturschutz- und Erholungsgebiet mit seltenen Pflanzen und Vögeln, wie zum Beispiel [[Seeadler (Art)|Seeadler]] und [[Schwarzstorch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnackenburg Hermann-Ahrens-Brücke IMG 4284.jpg|mini|Herman-Ahrens-Brücke über den Aland am Schnackenburger Hafen]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Schnackenburg besteht seit der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gemeindegebietsreform]] von 1972 aus vier Stadtteilen.&lt;br /&gt;
* [[Gummern (Schnackenburg)|Gummern]]&lt;br /&gt;
* [[Holtorf (Schnackenburg)|Holtorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kapern (Schnackenburg)|Kapern]]&lt;br /&gt;
* Schnackenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Lanz (Prignitz)|Lanz]], [[Babekuhl]], [[Bernheide]], [[Mittelhorst]] und [[Jagel (Lanz)|Jagel]] im Nordosten, [[Lütkenwisch]] und [[Cumlosen]] im Osten, [[Müggendorf (Cumlosen)|Müggendorf]], [[Klein Wanzer]], [[Wanzer]], [[Aulosen]] und [[Stresow (Aulosen)|Stresow]] im Südosten, Gummern im Süden, Kapern, [[Sonnenhof (Nienwalde)|Sonnenhof]], [[Buchhorst (Gartow)|Buchhorst]], [[Gartow]], [[Quarnstedt (Gartow)|Quarnstedt]] und Holtorf im Südwesten, sowie [[Elbholz]], [[Gandow]] und [[Wustrow (Lanz)|Wustrow]] im Nordwesten.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Schnackenburg wurde erstmals indirekt 1218 erwähnt, als ein gleichnamiges Niederadelsgeschlecht in den Schriftquellen belegt ist. Der Ort entstand bei der namensgebenden [[Schnackenburg (Burg)|Schnackenburg]] an der Mündung des Aland in die Elbe und erhielt 1373 Stadtrecht. Die Bedeutung des Ortes lag im Elbzoll, der hier von Schiffern zu entrichten war. Das [[Liste von Nikolaikirchen|Nikolauspatrozinium]] der Kirche deutet darauf hin, dass auch im Orte Schiffer ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtshof Schnackenburg.jpg|mini|Der Amtshof (Gutshaus)]]&lt;br /&gt;
Schnackenburg gehörte anfangs zur [[Mark Brandenburg]]. In einem Grenzkrieg, den Markgraf [[Jobst von Mähren|Jobst]] gegen Fürst [[Bernhard I. (Braunschweig-Lüneburg)|Bernhard von Lüneburg]] verlor, wurde die Stadt von den Lüneburgern eingenommen und kam so an Braunschweig-Lüneburg. Schnackenburg und Umland bildeten bis 1850 einen [[Amt Schnackenburg|eigenen Amtsbezirk]] im [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]] und dann im [[Königreich Hannover]]. Es kam dann an das Amt Gartow, mit diesem seit 1872 zum [[Amt Lüchow]] und gehört seit 1932 zum Kreis Dannenberg (seit 1951 [[Landkreis Lüchow-Dannenberg]]). Infolge der Gemeindereform im Jahre 1972 gehört die Stadt Schnackenburg zur [[Samtgemeinde Gartow]]. Bis zur Aufhebung der Elbzölle im 19. Jahrhundert war Schnackenburg ein wichtiges Zollamt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzsicherungsboot (DDR) in Schnackenburg IMG 1366.jpg|mini|Grenzsicherungsboot (DDR) vor dem Museum]]&lt;br /&gt;
Schnackenburg war bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] ein von drei Seiten von der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] umgebener Teil der Bundesrepublik („Bundesblinddarm im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Gebiet“). Im alten Gutshaus der Grafen von [[Bernstorff (Adelsgeschlecht)|Bernstorff]] hatte der Zoll seinen Sitz. Es war auch Standort der Kontrollstelle für den [[Transitverkehr (DDR)|Transit-]] und [[Wechselverkehr]] der [[Binnenschifffahrt]] auf der [[Elbe]]. Eine Be- und Entladestelle für die Binnenschifffahrt besteht nicht mehr. Der kleine Schutzhafen wird heute vorwiegend von Sportbooten genutzt. In den Jahrzehnten der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]] war der Name Schnackenburg den Rundfunkhörern durch die Wasserstandsmeldungen der Elbe geläufig, da sich dort der erste [[Pegel]] auf [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|westdeutscher]] Seite befand (heute sind Wittenberge und Dömitz die für diesen Stromabschnitt maßgeblichen Pegel). Gelegentlich wird Schnackenburg auch als Funkstelle der [[Richtfunkverbindungen nach West-Berlin]] genannt. Die befand sich während der Deutschen Teilung jedoch am höher gelegenen [[Sender Höhbeck]] („Gartow 1“ und „Gartow 2“), im etwa sieben Kilometer weiter westlich gelegenen Nachbarort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensbildung ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Name Schnackenburg scheint sich aus dem [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Snaak&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Snack&amp;#039;&amp;#039; „Schlange“ (Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;Snaken&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Snacken&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Borg&amp;#039;&amp;#039; „Burg“ gebildet zu haben. Ein [[Polabische Sprache|polabischer]] Name für Schnackenburg wurde um das Jahr 1700 als &amp;#039;&amp;#039;Godegord&amp;#039;&amp;#039; (geschrieben als &amp;#039;&amp;#039;Godegür&amp;#039;&amp;#039;) erwähnt, wahrscheinlich als Übersetzung des deutschen Namens von &amp;#039;&amp;#039;god&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; [[Slawische Sprachen|slawisch]] *&amp;#039;&amp;#039;gadă&amp;#039;&amp;#039;) „Schlange“ und &amp;#039;&amp;#039;gord&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;[[Slawische Sprachen|slawisch]] *&amp;#039;&amp;#039;gordă&amp;#039;&amp;#039;) „Burg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Gummern, Holtorf und Kapern eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Schnackenburg gehört zum [[Wahlkreis Elbe|Landtagswahlkreis 47 Elbe]] und zum [[Bundestagswahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg|Bundestagswahlkreis 37 Lüchow-Dannenberg–Lüneburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landtagswahlkreiseinteilung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nds-voris.de/jportal/portal/t/12f5/page/bsvorisprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=21&amp;amp;eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.hl=0&amp;amp;doc.id=jlr-WahlGNDV15Anlage&amp;amp;doc.part=G&amp;amp;toc.poskey=#focuspoint |titel=Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag, Anlage zu § 10 Abs. 1 Niedersächsisches Landeswahlgesetz (NLWG) in der Fassung vom 30. Mai 2002 {{!}} gültig ab: 22.12.2021 |abruf=2022-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundestagswahlkreiseinteilung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/wahlkreise |titel=Deutscher Bundestag - Wahlkreise |sprache=de |abruf=2022-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Stadt Schnackenburg setzt sich aus neun Ratsfrauen und -herren zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/033545403/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_1352 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|BL|3=WGS|float=right|Überschrift=Rat der Stadt Schnackenburg 2021|BL=1|WGS=8|WGS Farbe=8a2be2|BL Farbe=ffa500}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|____________________&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BL:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bürgerliste Lüchow-Dannenberg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorherige Sitzverteilungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;30%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;background:#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wahljahr&lt;br /&gt;
!WGS&lt;br /&gt;
!Gesamt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |__________________________&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WGS:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wählergruppe Schnackenburg&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Stadt Schnackenburg ist Matthias Köhler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stadt zeigt eine [[Burg (Heraldik)|Burg]] mit zwei [[Turm (Heraldik)|Türmen]], zwischen denen ein [[Adler (Wappentier)|Adler]] prangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Church of Schnackenburg2.jpg|mini|Schnackenburger Kirche St. Nicolai mit Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Schnackenburg]] stehen alle Baudenkmale der Stadt Schnackenburg. In der [[Liste der Bodendenkmale in Schnackenburg]] finden sich alle Bodendenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St.-Nicolai-Kirche (Schnackenburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schnackenburg gibt es eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, zu der die St.-Nicolai-Kirche im Stadtzentrum gehört. Die einst eigenständige Kirchengemeinde gehört seit 2009 mit den Kirchengemeinden in [[Gartow]], [[Holtorf (Schnackenburg)|Holtorf]], [[Kapern (Schnackenburg)|Kapern]] und [[Restorf]] sowie den Kapellengemeinden [[Meetschow]] und [[Vietze (Höhbeck)|Vietze]] zum „Kirchspiel an Elbe und Seege“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirch-spiel.de/seiten/kirchspiel.html |titel=Kirchspiel an Elbe und Seege |abruf=2022-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab Ostern bis zum Erntedankfest täglich geöffnete Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide - 3. Östlicher Bereich |Hrsg=Arbeitskreis Lüneburger Heide des Kirchlichen Dienstes, Amt für Gemeindedienst der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers |Datum=1995-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dem [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]] als Schutzpatron der Seefahrer und Kaufleute gewidmet und seit 1284 dokumentiert. Zur Ausstattung gehören Kanzel und Altar aus dem Jahre 1727. Die Taufschale befindet sich in einem schwebenden [[Taufengel]], der herabgelassen werden kann. Die älteste Glocke im Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.elbe-kirchen.de/pages/kirchen-am-weg/schnackenburg---dannenberg/schnackenburg.php |text=St. Nicolai Schackenburg |wayback=20140520220812}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Alten Fischerhaus&amp;#039;&amp;#039; befindet sich das Grenzlandmuseum. Es zeigt in einer Dauerausstellung u.&amp;amp;nbsp;a. Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Waffen, Fahrzeuge und zahlreiche Dokumente von beiden Seiten der [[Innerdeutsche Grenze|ehemaligen Grenze]] und erinnert damit an die 45 Jahre bestehende [[Deutsche Teilung|Teilung des Landes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museum-schnackenburg.de/ museum-schnackenburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die drei Kilometer südöstlich gelegene Gedenk- und Begegnungsstätte [[Stresow (Aulosen)|Stresow]] ist Teil des Museums.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzlandmuseum Fischerhaus in Schnackenburg IMG 1360.jpg|mini|Grenzlandmuseum in Schnackenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Anlagen ===&lt;br /&gt;
Etwas außerhalb der Stadt findet man, angrenzend an den 1836 außerhalb der Stadt neu angelegten christlichen Friedhof, auch einen kleinen jüdischen Friedhof mit sieben Grabsteinen aus dem 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm uni-heidelberg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/fullscreen/30879740/5/ |titel=Begräbnisplatz der ehemaligen Synagogengemeinde Gartow-Schnackenburg |abruf=06.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Schnackenburger Schutzhafens steht ein 14&amp;amp;nbsp;m hoher hölzerner [[Aussichtsturm]], der einen guten Blick auf das Elbtal und die [[Milde-Biese-Aland#Aland|Alandniederung]] bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geolife.de/inhaltsverzeichnis/details/poi-2000159-8000-Aussichtsturm_bei_Schnackenburg_an_der_Elbe.html |titel=Aussichtsturm bei Schnackenburg an der Elbe |abruf=06.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alandmündung in die Elbe in Schnackenburg IMG 1319.jpg|mini|Aussichtsturm im Osten des Schutzhafens am Aland]]&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Schnackenburg findet außer dem Schützenfest im Juli und dem Stadtfest im September regelmäßig das klassische Musikfestival „Schubertiaden“ im August/September statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schubertiadenschnackenburg.de/ schubertiadenschnackenburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnackenburg verfügt über ein reges Vereinsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die kommerzielle Infrastruktur entspricht nicht mehr dem, was die Bezeichnung „Stadt“ nahelegt. So gibt es zwar Gastronomie und Hotellerie, aber kein Lebensmittelgeschäft oder einen Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Schnackenburg ist Endpunkt der [[Bundesstraße 493]] [[Uelzen]]–[[Lüchow (Wendland)|Lüchow]]–Schnackenburg, die zuvor von [[Gartow]] kommend den Ortsteil Kapern durchquert und direkt am Ortsteil Gummern vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linkselbische Ast des [[Elberadweg]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elberadweg.de/Ort/schnackenburg/ |titel=Elberadweg |abruf=06.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Fernradweg [[Iron Curtain Trail (EV13)|Iron Curtain Trail]] führen durch Schnackenburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbfähre Ilka (Schnackenburg - Lütkenwisch) in Schnackenburg IMG 1325.jpg|mini|Ilka bei der Überfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafen in Schnackenburg IMG 1388.jpg|mini|Schutzhafen vor der Stadt]]&lt;br /&gt;
;Fähre Ilka&lt;br /&gt;
Der Vorgänger der Elbfähre Ilka wurde in den letzten Kriegstagen versenkt und in der Folgezeit bis zum 7. September 1991 gab es keine Fährverbindung in Schnackenburg. Erst seit diesem Tag pendelt mit der Ilka an dieser Stelle wieder eine Fähre zwischen den Ufern der Elbe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/ein-ost-west-trip-faehrmann-hol-ueber/14493182-all.html tagesspiegel.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Fährmann sich im März 2017 in den Ruhestand begab, musste der Fährbetrieb vorübergehend eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.maz-online.de/Lokales/Prignitz/Faehrverkehr-ueber-die-Elbe-eingestellt |wayback=20190820183629 |text=maz-online.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im August 2017 übernahm ein neuer Fährmann die Aufgabe, pro Tag bis zu 160 Kraftfahrzeuge und 150 bis 200 Personen mit und ohne Fahrrad überzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/altmark/seehausen/faehrmann-ueber-9393140.html az-online.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die motorbetriebene Autofähre sichert heute ganzjährig die Verbindung vom Ende der Bundesstraße zur brandenburgischen L&amp;amp;nbsp;121 von [[Lütkenwisch]] nach [[Lanz (Prignitz)|Lanz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amtlenzen.de/seite/440844/fähren.html |titel=Fähren, Amt Lenzen-Elbtalaue |abruf=06.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schutzhafen&lt;br /&gt;
Der Schnackenburger Hafen erlangte in den [[1960er|1960er Jahren]] größere Bedeutung als Schutzhafen für die Elbschifffahrt, wenn diese wegen Hochwasser oder [[Eisgang]] eingestellt werden musste. Zu dieser Zeit hatte die Elbe eine wichtige Funktion für den Transitverkehr nach [[West-Berlin]] und für Frachtschiffe in die DDR und nach [[Prag]]. Wasserschutzpolizei und Zoll waren in Schnackenburg stationiert, und im Jahr 1965 weist die Statistik des westdeutschen Zolls hier 15.000 abgefertigte Schiffe aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.damals-im-wendland.de/1950-Schnackenburg.htm damals-im-wendland.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Schultz]] (1900–1957), Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs in Schwerin und Pastor in Schnackenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Schnakenburg |Band=15 |Seite=184}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Bodemann (Pastor)|Friedrich Wilhelm Bodemann]] (Pastor zu Schnackenburg): &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten, die sich im Städtchen Schnackenburg zugetragen haben&amp;#039;&amp;#039;. Peine 1857. Nachdruck der Erstausgabe von 1857(... gering gekürzt). Hrsg. Dr. Bernd-Rüdiger Goetze. Schnackenburg 1990. 82 S.&lt;br /&gt;
* [[Johann Parum Schultze]], Reinhold Olesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fontes linguae Dravaenopolabicae minores et Chronica Venedica J.&amp;amp;nbsp;P. Schultzii&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Slavistische Forschungen, Band&amp;amp;nbsp;7). Böhlau, Köln und Graz 1967.&lt;br /&gt;
* [[Christian Hennig von Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vocabularium Venedicum (oder Wendisches Wörter-Buch)&amp;#039;&amp;#039; (1705). Nachdruck besorgt von [[Reinhold Olesch]]. Böhlau, Köln [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1959 [Gewährsmann des Wustrower Pfarrers Christian Hennig von Jessen (1649–1719) war der [[Polabische Sprache|Polabisch]] sprechende Bauer Johann Janieschge aus [[Klennow]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://schnackenburg.de/ Website der Stadt Schnackenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.gartow.de/leben-bei-uns/portrait-mitgliedsgemeinden/stadt-schnackenburg/ Stadt Schnackenburg bei der Samtgemeinde Gartow]&lt;br /&gt;
* [https://www.future-history.eu/de/ansicht/schnackenburg-schnackenburg-1754-stephan Historisches über Schnackenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.wendland-archiv.de/ort/Schnackenburg Fotos aus Schnackenburg] auf wendland-archiv.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4388904-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schnackenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Baumfreund-FFM</name></author>
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