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	<title>Schnüss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:50:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schn%C3%BCss&amp;diff=2576639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pemu am 10. April 2026 um 00:20 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-10T00:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ripuarische Dialekte|rheinisch]] für „Schnauze“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=Schn%C3%BCss&amp;amp;Eintrag1=204 | wayback=20120505145222 | text=&amp;#039;&amp;#039;Mitmachwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;}} Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbandes Rheinland]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Bonn]]er [[Stadtmagazin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Konzept und Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck der [[Neue Soziale Bewegungen|Neuen Sozialen Bewegungen]] wurde Ende der 1970er Jahre auch in Bonn über [[Gegenöffentlichkeit]] diskutiert. Anfang 1978 mündeten diese Diskussionen in der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Vereins zur Förderung alternativer Medien,&amp;#039;&amp;#039; welcher sich am 23. Februar 1978 konstituierte und im [[Amtsgericht Bonn]] eingetragen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VR 4278&amp;quot;&amp;gt;VR 4278 Amtsgericht Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein wiederum war Herausgeber der sich damals noch &amp;#039;&amp;#039;[[Stattzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; nennenden &amp;#039;&amp;#039;DE SCHNÜSS.&amp;#039;&amp;#039; Die erste Ausgabe erschien am 1. April 1978.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gutzmer, Max Braubach, &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Bonn,&amp;#039;&amp;#039; Chronik Verlag 1988, S. 256&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem ersten Vorstand des Vereins und gleichzeitig Redakteure gehörten Rolf Wermund, [[Margherita Zander]], Bernhard Meier, Manfred Krämer, Gisela Brenig und Ernst Wittkowski an. Zu den insgesamt 15 Gründern gehörten laut Gründungsprotokoll zudem Georg Jünger, Stephan Radowski, Friedrich Jünger, Peter Steffens, Cornelia Nunnendorf, Susanne Matthes, Rudolf Lottsiepen, Gisela Wermund und der 2016 verstorbene Gründer der [[Brotfabrik Bonn]] und Ex-Kulturchef der Stadt Potsdam Martin Schmidt-Roßleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VR 4278&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekanntere Redakteure waren unter anderem Harald Grunert, später Mitinhaber der Berliner Kneipe &amp;#039;&amp;#039;[[Ständige Vertretung (Gastronomiebetrieb)|Ständige Vertretung]],&amp;#039;&amp;#039; Heinz Dietl, heute Ressortleiter Boulevard des [[General-Anzeiger (Bonn)|Bonner General-Anzeigers]], [[Gerd Billen]], Rainer Hombücher aus Bad Honnef, Sieglinde Osang, [[Josef Matzerath]], [[Andreas Denk]], [[Stefan Lux (Übersetzer)]], später Redakteur beim [[Filmdienst]] und freiberuflicher Übersetzer von Kriminalromanen,  sowie [[Harald Gesterkamp]], später Redakteur beim [[Deutschlandfunk]] und Schriftsteller, und Bernd Neubacher, später Redakteur der [[Börsen-Zeitung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Hombücher, &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://der-dienstag.de/2010/12/21/1719/ | wayback=20101229225959 | text=Schnüss-Gründer trafen sich in Bonn}}&amp;#039;&amp;#039;, Web-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Dienstag&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„[https://honnef-heute.de/honnef-heute-trifft-staev-wirt-und-schon-wird-geplant/ Honnef heute“ trifft StäV-Wirt – und schon wird geplant]&amp;#039;&amp;#039;, Web-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Honnef Heute&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VR 4278&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Gesterkamp: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Denk – Rastlos und vielseitig&amp;#039;&amp;#039;. In: Schnüss, 08/2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Anfangsphase erfuhr &amp;#039;&amp;#039;De Schnüss&amp;#039;&amp;#039; etwas überregionale Rezeption, so etwa 1985 im Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]], als sie einen in Handgreiflichkeiten ausgearteten Polizeieinsatz in der Bonner [[Bannmeile]] glossierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reingetrottelt&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13513504.html &amp;#039;&amp;#039;Zufällig reingetrottelt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 20/1985, 12. Mai 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders aufgrund ihrer mitunter kontroversen Artikel war das alternative Medium Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen, die es jedoch in der Regel gewann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reingetrottelt&amp;quot;/&amp;gt; Nachdem in der &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039; zum Boykott der [[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987|Volkszählung 1987]] aufgerufen wurde, leitete die Stadt Bonn Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstosses gegen das Volkszählungsgesetz ein, die jedoch im Sande verliefen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Bonn ermittelt seit gestern gegen Jungsozialisten&amp;#039;&amp;#039;, In: General-Anzeiger vom 25. April 1987, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings beschlagnahmten Beamte des 14. Kommissariates der Bonner Kriminalpolizei auf richterlichen Beschluss hin Restexemplare der &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039;-Mai-Nummer.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kripo beschlagnahmt Monatszeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, In: General-Anzeiger vom 9. Mai 1987, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem kritischen Artikel über die Bonner [[Volkshochschule]] und ihrem Büchersortiment im April 1988 fühlte sich die Volkshochschule verleumdet. Das eingeleitete Verfahren wurde eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verfahren gegen Schnuess-Mitarbeiter wurde eingestellt&amp;#039;&amp;#039;, In General-Anzeiger vom 13. Juni 1989, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere rechtliche Auseinandersetzung erfolgte nach einem Artikel über [[Hans-Helmuth Knütter]] im August 1993. Die Unterlassungsklage scheiterte in entscheidenden Punkten und &amp;#039;&amp;#039;De Schnüss&amp;#039;&amp;#039; durfte weiterhin behaupten „wo der Professor wirkt, sind Rechtsradikale nicht weit“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schnüss bot Vergleich an - Rechtsstreit zwischen Knütter und Stadtmagazin beigelegt&amp;#039;&amp;#039;, In General-Anzeiger vom 3. März 1995, S. 6; &amp;#039;&amp;#039;Erstlassige Beerdigung für den Professor&amp;#039;&amp;#039;, In Rhein-Sieg-Anzeiger vom 3. März 1995, S. 4; &amp;#039;&amp;#039;ZUR PERSON - Hans-Helmut Knuetter&amp;#039;&amp;#039;, In: Frankfurter Rundschau vom 6. März 1995, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich 1991 herausstellte, war Gründungsmitglied Rudolf Lottsiepen langjähriger [[V-Mann]] des [[Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen|Verfassungsschutzes]] und angesetzt auf die linke Szene. Er verließ die &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039; 1981, die ihm nicht radikal genug erschien und verschwand 1991 ganz aus Bonn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein ganz gewöhnlicher Spitzel&amp;#039;&amp;#039;, In. DE SCHNÜSS 9/1991, S. 12–15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute spricht die &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039; kein reines Szenepublikum mehr an. Sie versteht sich nach wie vor als alternatives Magazin und wartet mit lokaler Berichterstattung, oft zu Nischenthemen, sowie einem großen [[Feuilleton]]teil mit zahlreichen kulturellen Terminen aus der Region [[Bonn]]/[[Rhein-Sieg-Kreis|Rhein-Sieg]] und [[Köln]] als auch Gastro-Kritiken auf. Ebenfalls finden sich vielschichtige Kommentare und Glossen zu politischen und gesellschaftlichen Fragen jenseits des Lokalen, oftmals als Titelgeschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2018 erschien jeweils zum Beginn des Sommer- wie des Wintersemesters an der [[Universität Bonn]] das &amp;#039;&amp;#039;Schnüss Unimagazin&amp;#039;&amp;#039; in einer Auflage von 10.000 Exemplaren mit Informationen rund um Studium und Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039; erscheint seit 1978 monatlich, jeweils in der letzten Woche des Monats. Nachdem sie die längste Zeit kostenpflichtig für zuletzt 1,90 € zu haben war, ist sie seit der Ausgabe 2/2010 an fast 300 Verteilstellen in Bonn kostenlos erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 betrug die Auflage 9.000 Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Pätzold, Horst Röper, &amp;#039;&amp;#039;Lokale Medien in NRW - Anbieterstrukturen und Angebotsvielfalt&amp;#039;&amp;#039;, Leske + Budrich 1995, S. 67, Tabelle dort Stand vom 10. März 1993; Auflage nach ivw I. 93&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2002 10.200.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Pätzold, Horst Röper,&lt;br /&gt;
Helmut Volpers, &amp;#039;&amp;#039;Strukturen und Angebote lokaler Medien in Nordrhein-Wesfaien&amp;#039;&amp;#039;, Leske + Budrich 2003, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben hat sie heute eine [[Druckauflage]] von 10.000 Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Umstellung auf kostenlose Verteilung finanziert sich die &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039; heute ausschließlich über Anzeigen und Spenden. Der Vertrieb wird von der Bonner Firma &amp;#039;&amp;#039;Kulticus Promotion&amp;#039;&amp;#039; übernommen. [[Chefredakteur]]in ist Gitta List.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.schnuess.de/index_main.html Webpräsenz der &amp;#039;&amp;#039;Schnüss&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnuss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmagazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Monatszeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pemu</name></author>
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